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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

Nicht gelogen …

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Ada und Naru finden heraus, das sie gar nicht Elos leibliche Kinder sind, sie lagen auf seiner Türschwelle. Damit sind sie ein ungelöster Fall, denn: wer sind ihre Eltern?
Dan aber platzt ein neuer Suchauftrag ...

Ada und Naru finden heraus, das sie gar nicht Elos leibliche Kinder sind, sie lagen auf seiner Türschwelle. Damit sind sie ein ungelöster Fall, denn: wer sind ihre Eltern?
Dan aber platzt ein neuer Suchauftrag herein: Das Drachenzepter muss gefunden werden, es wird dringend gebraucht. Also begeben sich die drei auf den Weg in die Hauptstadt, machen sich unterwegs schon scharfsinnige Gedanken. Schlau sind die Kinder! Im Schloß des Königs entdecken sie Unglaubliches. Dort treffen sie interessante Figuren, unter ihnen echte Originale.
Marc-Uwe Kling und seine Kinder haben sich eine spannende Geschichte ausgedacht. Jeder der drei trägt zur Aufklärung merkwürdiger Vorkommnisse bei.
Das geschieht mit Logik und Witz, ist spannend und unterhaltsam. Falls ihre Schilderungen aber nicht der Wahrheit entsprechen, so durfte hier gelogen werden. Aus gutem Grund!
Bist auf gelegentliche Längen bestens zu lesen, Geschwisterplänkeleien und augenzwinkernde Schilderungen nie begangener Heldentaten inclusive.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Die Teestube

Die geheime Zutat
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Kates Mann ist gestorben, Della wurde verlassen, Jack hat als begnadeter Koch Geruchs- und Geschmackssinn verloren, Charles und Mary sind nicht gesund. Zu allen war das Leben nicht immer nett. Das wird ...

Kates Mann ist gestorben, Della wurde verlassen, Jack hat als begnadeter Koch Geruchs- und Geschmackssinn verloren, Charles und Mary sind nicht gesund. Zu allen war das Leben nicht immer nett. Das wird jetzt anders, sie wagen etwas Neues. Beispielsweise Kochen und Backen. Praktischerweise sind auch die passenden Rezepte abgedruckt. Einfach nachzubereiten.
Sehr anrührend ist zu lesen, wie die gegenseitige Hilfe das Leben schöner macht. Gegenseitiges Verständnis, Aufeinanderzugehen, gemeinsame Erlebnisse - all das wird herzerwärmend und ein bisschen rührselig von Sue Heats erzählt. Aber das passt. Ihre Protagonisten könnten Jedermanns Nachbarn sein, sind gut vorstellbar beschrieben. Sie wachsen Einem direkt ein bisschen ans Herz.
Dieses Buch ist liebevoll geschrieben, verbreitet Optimismus. Seelenbalsam.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Blaue Augen

Das Beste sind die Augen
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„Umma sagt, die Augen sind das Beste.“, genauso fängt das Buch an. Gemeint sind Fischaugen. Kann man aber auch anders verstehen. Ji-Wons Mutter hat einige ungewöhnliche Charaktereigenschaften. Das Tyrannisieren ...

„Umma sagt, die Augen sind das Beste.“, genauso fängt das Buch an. Gemeint sind Fischaugen. Kann man aber auch anders verstehen. Ji-Wons Mutter hat einige ungewöhnliche Charaktereigenschaften. Das Tyrannisieren ihrer Töchter gehört definitiv dazu. Das Essen von Fischaugen auch. Der neue Freund der Mutter ist ein Reinfall, ein widerlicher Typ. Wen wundert es dann, dass die Tochter eine nahezu krankhafte Besessenheit von Augen entwickelt? Ihre Albträume mehren sich, ihre Seele ruft um Hilfe. Ob sie für ihre Wut, ihre Obsession, ihre Phantasien einen Ausweg findet?
Horrorvisionen, Angst, Unappetitliches häufen sich. Trotz besten Willens konnte ich dem Buch wenig Positives abgewinnen, einzig die Zielstrebigkeit und eine gewisse Cleverness Ji-Wons sind bemerkenswert.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Im Prater

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Zwei Varietékünstler faszinieren Wien im Jahr 1896. Ihre Zaubershows sind spektakulär, besonders die „Zersägte Jungfrau“. Bis aus dem Trick Wahrheit wird. Ein Fall für Inspektor Leopold von Herzfeldt. ...

Zwei Varietékünstler faszinieren Wien im Jahr 1896. Ihre Zaubershows sind spektakulär, besonders die „Zersägte Jungfrau“. Bis aus dem Trick Wahrheit wird. Ein Fall für Inspektor Leopold von Herzfeldt. Ex-Freundin und Reporterin Julia Wolf wittert ihren Durchbruch bei einer Zeitung und engagiert sich stark. Der Leser erinnert sich an die beiden schon von vorangegangenen Teilen der Totengräberromane. Man kennt und mag sie - bis auf einige Abstriche bei Leo - alle. Jetzt haben sich ihre Lebensumstände verändert. Julia ist erfolgreiche Journalistin, kommt Leo in die Quere und geht eigene Wege.
Das ist spannend, denn Gefahren lauern überall. Aber auch liebenswerte Sidekicks: Billa … Sehr anschaulich beschrieben.
Gut geschildert werden auch Fortschritte in der Forensik. Und Augustins Ziehtochter Anna - ja, die wird erwachsen. Ein Hauch Sozialkritik findet sich, Wiener Schmäh natürlich ebenso.
Am besten aber gefällt mir wieder Totengräber Augustin. Sehr gut vorstellbar, sehr interessant.
Spannung, Flair, Historisches; all das hat Oliver Pötzsch in einen packenden und unterhaltsamen Krimi um den Totengräber Augustin hineingepackt.
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ideale Lehrer …

Der Lehrerinnendrucker
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Die beliebte Klassenlehrerin der 4c ist im Mutterschutz. Vertretungslehrer nerven mit unzähligen Arbeitsblättern und langweilen die Kids. Kein Wunder, dass die sich nach Verbesserung sehnen. Bei Fritz ...

Die beliebte Klassenlehrerin der 4c ist im Mutterschutz. Vertretungslehrer nerven mit unzähligen Arbeitsblättern und langweilen die Kids. Kein Wunder, dass die sich nach Verbesserung sehnen. Bei Fritz steht ein komplizierter Apparat im Keller, der sogar Lebewesen drucken können soll. Der soll das Problem lösen.
Christian Seltmann versucht auf phantasievolle Weise, einer Schulklasse in Nöten zu helfen. Das Setting passt, die Schulsituation ist realistisch beschrieben. Manche Sachverhalte allerdings sind doch recht kompliziert für die angedachte Altersstufe, einige Passagen muten befremdlich an (u.a. das Anreden Erwachsener mit dem Vornamen,) andererseits benehmen sich die Jungen auch sehr kleinkindmäßig. Ich konnte mit diesen Charakteren nicht warm werden. Später wird geschildert, wie das selbstgemachte Problem gelöst wird.
Sie Idee an sich ist schon interessant, aber unglaubwürdig. Keine Lehrerin würde sich so verhalten.
Wir haben es mit gemischten Gefühlen gelesen.

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