Profilbild von Sanni09

Sanni09

Lesejury Star
offline

Sanni09 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Sanni09 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2019

rasant, gefühlvoll und mit einer guten Portion Sarkasmus

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
1

Die ersten beiden Bände der Ophelia Scale Trilogie konnten mich sehr einnehmen und gefielen mir gut, deshalb freute ich mich schon lange auf den finalen letzten Band.

Der Schreibstil von Lena Kiefer las ...

Die ersten beiden Bände der Ophelia Scale Trilogie konnten mich sehr einnehmen und gefielen mir gut, deshalb freute ich mich schon lange auf den finalen letzten Band.

Der Schreibstil von Lena Kiefer las sich leicht und flüssig. Ich kam schnell wieder in die Welt von Ophelia Scale rein und war gefesselt von dem Kampf gegen die künstliche Intelligenz. Das Buch umfasst 40 Kapitel plus Epilog und ist geschrieben aus der Ich-Perspektive der Protagonistin.

Man merkt schon, wie sich Ophelia im Laufe der Reihe verändert hat und sich trotzdem irgendwo treu geblieben ist. Die ganzen Charaktere sind auf ihre eigene Weise besonders. Es gab sogar wieder einmal ein sehr unerwartetes Wiedersehen. Auch wenn viele Sachen vorhersehbar waren, war es dennoch spannend und ich bin nun schon etwas traurig, dass diese Trilogie zu Ende geht.

Die Autorin hat es geschafft, mit diesem finalen Teil meine Erwartungen zu erfüllen. Es war rasant, gefühlvoll und mit einer guten Portion Sarkasmus, was ich liebe. Eine schockierende und fesselnde Reihe.

Veröffentlicht am 06.02.2018

Die Mischung aus Märchen und Science Fiction gefällt mir hier wunderbar

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
1

Ich hatte wirklich schon sehr viel positives über die Luna-Chroniken gelesen, dass diese schon länger auf meiner Wunschliste hockten. Nun habe ich mir den ersten Teil endlich genommen.
Der Schreibstil ...

Ich hatte wirklich schon sehr viel positives über die Luna-Chroniken gelesen, dass diese schon länger auf meiner Wunschliste hockten. Nun habe ich mir den ersten Teil endlich genommen.
Der Schreibstil von Marissa Meyer ist wundervoll - es liest sich locker und leicht. Die Seiten flogen nur so dahin.

Cinder ist eine sehr sympatische Protagonistin. Sie ist stark, aber wird von ihrer Stiefmutter, ihrem Vormund nur umhergeschubst - es hat hier stark etwas von Aschenputtel und ist doch ganz anders. Es gibt eine schlimme Krankheit die Pest - und dann ist da noch die Königin von Luna - eine gefährliche Frau, die auf der Erde Krieg beginnen will.

Die Mischung aus Märchen und Science Fiction gefällt mir hier wunderbar. Es hat von allem etwas. Spannung kommt nicht zu kurz. Eine wunderbare Reihe, sodass ich mir den zweiten Band auch schon gekauft habe.

Veröffentlicht am 31.05.2017

Ein rundum sehr gelungener Roman mit viel Gefühl und Hamburg-Flair.

Das Leben fällt, wohin es will
1

Das Cover ähnelt den anderen der Autorin sehr und hat damit einen Wiedererkennungswert. Die blau/weißen Streifen gespickt mit maritimen Symbolen verleit ihm etwas frisches. Mir gefällt es sehr gut. Der ...

Das Cover ähnelt den anderen der Autorin sehr und hat damit einen Wiedererkennungswert. Die blau/weißen Streifen gespickt mit maritimen Symbolen verleit ihm etwas frisches. Mir gefällt es sehr gut. Der Titel gefällt mir auch wieder sehr - es trifft den Inhalt sehr gut, auch wenn nicht zu viel verraten wird.

Der Schreibstil von Petra Hülsmann kenne ich schon von ihrem Buch "Hummeln im Herzen", welches mir ebenfalls sehr gefallen hat. Es liest sich locker und leicht. Ich musste oft schmunzeln und habe die Leidenschaft gespürt. Das Buch hat mich mitgerissen und mitfühlen lassen - der Funke ist übergesprungen. Auch die Kapitelüberschriften mochte ich sehr, da sie immer schon ein Vorgeschmack auf das Kommende bieten.


Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet. Die Protagonistin Marie mochte ich gleich von Beginn und auch Daniel Behnecke gefiel mir gut. Der Umgang mit Christines Kindern, um die sich Marie kümmern muss ist sehr liebevoll. Besonders das Piraten spielen habe ich immer sehr genossen. Die Geschichte spielt in Hamburg, weshalb ich mich sehr Heimat verbunden fühle mit dem Buch, auch wenn ich nicht aus Hamburg komme, wohne ich trotzdem an der Küste und kann die Leidenschaft zu Booten, segeln und der Werft verstehen.
Besonders freute es mich auch, dass wieder der Taxifahrer Knut im Buch vorkam, den man schon von anderen Büchern der Autorin kennt. Er hat immer einen richtigen Spruch auf lager und ist irgendwie sehr sympathisch.


Die Geschichte bietet nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern zeigt auf wie wichtig Freundschaften sind, dass man etwas erreichen kann, wenn man sich nur traut und über den eigenen Schatten springt und wie wichtig die Familie ist.
Ein rundum sehr gelungener Roman mit viel Gefühl und Hamburg-Flair.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Handlung
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 27.05.2020

tolles Schmökerbuch für zwischendurch

Denn das Leben ist eine Reise
0

Der Debüt Roman von Hanna Miller - mich haben sofort die Farben des Covers angezogen.

Der Schreibstil ist wirklich leicht und locker. Perfekt für den kommenden Urlaub, denn auch thematisch erwartet dem ...

Der Debüt Roman von Hanna Miller - mich haben sofort die Farben des Covers angezogen.

Der Schreibstil ist wirklich leicht und locker. Perfekt für den kommenden Urlaub, denn auch thematisch erwartet dem Leser eine interessante Reise. Die Landschaft und die gesamte Reise ist lebhaft und bildgewaltig beschrieben. Da bekommt man selbst Lust nach Cornwell zu reisen. Aber nicht nur örtlich reist die Protagonistin, sondern auch in sich selbst. Die Kombination fand ich gut.

Die Protagonistin Aimée fand ich ganz sympatisch, auch wenn mir eine gewisse Nähe zu ihr gefehlt hat, weshalb es bei meiner Bewertung leider ein Punkt Abzug gibt. Die anderen Chraktere waren authentisch und gut beschrieben. Durch einige Rückblicke, lernt man sie noch besser kennen und versteht einige Hintergründe.

Ein tolles Schmökerbuch für zwischendurch. Eine toller Roadtrip in ihre innere Mitte und mit ihrem Bulli durch Cornwell.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

zu Beginn starke Fantasystory die leider rasch an Fesselfaktor verliert

Die Stadt der gläsernen Träume
0

Hach, in das Cover habe ich mich gleich verliebt. Der Klapptext versprach eine tolle Fantasystory und ich war gespannt.

Der Schrebstil von Linda Rottler ist flüssig und ich kam gut rein ins Buch, auch ...

Hach, in das Cover habe ich mich gleich verliebt. Der Klapptext versprach eine tolle Fantasystory und ich war gespannt.

Der Schrebstil von Linda Rottler ist flüssig und ich kam gut rein ins Buch, auch weil mich die Idee dahinter faszinierte.

Die achtzehnjährige Protagonistin Nevya lebt eigentlich fast ausschließlich in ihrer eigenen Traumwelt, bis ihre Träume plötzlich verschwinden. Ich fand sie zu Beginn sehr sympatisch, leider konnte ich mich nach und nach weniger in sie hineinversetzen, was ich schade fand.
Die anderen Charaktere sind interessant. Teilweise habe sie Doppelnamen, was mich oft durcheinander warf. Auch die vielen Mythen sind zwar interessant aber waren für mich auch sehr verwirrend, weil ich als Leserin immer zu wenig Aufklärung bekommen habe. Dadurch fehlte mir auch die Tiefe in der Thematik. Es geht um verlorene Träume, Geheimnisse und Verrat.

Gefangener Traumnebel und Fabelwesen - eine zu Beginn starke Fantasystory die leider rasch an Fesselfaktor verliert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere