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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Ariana & Obsidian

Twisted Truth
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„Twisted Truth“ von Piper Rayne, Band 4 der Midnight Manor-Reihe, konnte mich insgesamt gut unterhalten. Ich bin ohne Probleme in die Geschichte hineingekommen und habe mich schnell in der düsteren Atmosphäre ...

„Twisted Truth“ von Piper Rayne, Band 4 der Midnight Manor-Reihe, konnte mich insgesamt gut unterhalten. Ich bin ohne Probleme in die Geschichte hineingekommen und habe mich schnell in der düsteren Atmosphäre von Midnight Manor zurechtgefunden. Die Handlung wird aus den Perspektiven von Obsidian Voss und Ariana erzählt, was einen guten Einblick in beide Figuren und ihre inneren Konflikte ermöglicht. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert für mich gut – es knistert, gleichzeitig liegt ständig etwas Ungesagtes in der Luft. Besonders spannend fand ich, dass Ariana sich bewusst von den kriminellen Machenschaften ihrer Familie lösen will und eigentlich nicht mehr stehlen oder betrügen möchte. Der eine letzte Auftrag, den sie annimmt, um ihre Familie zu retten, verleiht der Geschichte eine zusätzliche moralische Spannung. Obsidian ist ein typischer Midnight-Manor-Voss: düster, geheimnisvoll und mit einer gefährlichen Ausstrahlung. Trotzdem zeigt sich schnell, dass hinter seiner harten Fassade mehr steckt. Die beiden harmonieren überraschend gut miteinander, auch wenn ihre Beziehung von Anfang an auf Lügen und Geheimnissen basiert. Die BDSM-Elemente sind klar erkennbar, aber gut in die Geschichte eingebettet, ohne alles zu überlagern. Besonders gefallen hat mir die lose, moderne Anlehnung an „Die kleine Meerjungfrau“, die subtil eingearbeitet ist und der Story einen besonderen Charme verleiht.
Insgesamt eine düstere, sinnliche Romance mit Geheimnissen, moralischen Grauzonen und einer starken Anziehung zwischen den Hauptfiguren.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ella & HUdson

Cheer for Love
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„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine cozy Sports-Romance, die mich von Anfang an gut unterhalten und mit ihrer Leichtigkeit überzeugt hat.
Schon das Cover vermittelt sehr gut, was einen erwartet: ...

„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine cozy Sports-Romance, die mich von Anfang an gut unterhalten und mit ihrer Leichtigkeit überzeugt hat.
Schon das Cover vermittelt sehr gut, was einen erwartet: eine romantische College-Geschichte mit Sport-Vibe und viel Herz. Der Schreibstil ist locker, flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich problemlos in die Geschichte hineingekommen bin und ihr auch im weiteren Verlauf mühelos folgen konnte. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Ella und Hudson erzählt, was mir sehr gefallen hat. Beide sind sympathische Charaktere mit klaren Zielen. Ella nutzt ihr Jahr in Nashville als Neuanfang und steckt mit voller Leidenschaft im Cheerleading. Man merkt schnell, wie wichtig ihr dieser Traum ist und wie viel Disziplin und Ehrgeiz sie mitbringt. Hudson hingegen bekommt zunächst den typischen „Playboy-Stempel“ aufgedrückt, entpuppt sich aber als deutlich tiefgründiger. Er nimmt sein Studium ernst und sieht Football nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, sich seine Zukunft zu sichern – auch wenn er darin unbestreitbar großartig ist. Besonders gelungen fand ich, wo sich herausgestellt hatte, dass er auch Ahnung von Cheerleading hat.
Besonders schön fand ich das Zusammenspiel der beiden. Die Chemie zwischen Ella und Hudson wirkt natürlich, harmonisch und glaubwürdig, ohne übertriebenes Drama. Die Annäherung entwickelt sich angenehm ruhig und gefühlvoll, was perfekt zur cozy Atmosphäre der Geschichte passt.
Insgesamt eine leichte, romantische Sports-Romance, die Spaß macht, mit sympathischen Figuren punktet und von der ersten bis zur letzten Seite unterhält. Genau das richtige Buch für zwischendurch – mit College-Feeling, Herzklopfen und Wohlfühlfaktor.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Bash & Gwen

Wild Card
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„Wild Card“ von Elsie Silver ist eine gemütliche, emotionale Romance, in die ich sehr schnell hineingefunden habe und die mich bis zum Ende gut unterhalten konnte. Auch ohne die vorherigen Bände der Rose ...

„Wild Card“ von Elsie Silver ist eine gemütliche, emotionale Romance, in die ich sehr schnell hineingefunden habe und die mich bis zum Ende gut unterhalten konnte. Auch ohne die vorherigen Bände der Rose Hill-Reihe zu kennen, kommt man problemlos in die Geschichte hinein, da in jedem Band ein anderes Paar im Mittelpunkt steht. Dieses Mal begleiten wir Bash und Gwen, deren Beziehung von Anfang an eine gewisse Skurrilität mitbringt – nicht zuletzt wegen der verbotenen Konstellation. Dennoch fühlt sich ihre Verbindung erstaunlich natürlich und authentisch an. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden erzählt, was ihre Gedanken, Zweifel und Wünsche sehr greifbar macht. Gwen ist rastlos, immer unterwegs und ständig auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Bash hingegen wirkt nach außen ebenfalls ruhelos, sehnt sich im Inneren aber nach Beständigkeit, Nähe und einer Familie – etwas, das ihm in früheren Beziehungen verwehrt geblieben ist. Gerade dieser Gegensatz macht ihre Dynamik so interessant.
Das erste Kennenlernen der beiden war besonders schön gestaltet und hat sofort eine tiefe Verbindung spürbar gemacht. Positiv überrascht hat mich auch, dass das Thema rund um Bashs Sohn und gleichzeitig Gwens Exfreund nicht unnötig dramatisiert wurde, sondern angenehm ruhig und erwachsen gelöst ist - zumindest überwiegend. Das passt sehr gut zur insgesamt warmen, cozy Atmosphäre des Buches.
Elsie Silver erschafft erneut eine lebendige Welt mit liebenswerten Charakteren, in der man sich schnell wohlfühlt. Ich habe die Geschichte sehr genossen, das Ende als stimmig und gelungen empfunden – auch wenn es schade ist, dass die Reihe damit abgeschlossen ist.
Eine gefühlvolle, entspannte Romance mit Herz, Tiefe und genau der richtigen Portion Konflikt.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Linh & Xander

Purple Clouds - Bittersweet
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„Purple Clouds – Bittersweet“ von Mounia Jayawanth ist ein emotionaler, kluger und gleichzeitig wunderbar unterhaltsamer Abschluss der Trilogie, der mir noch lange im Kopf geblieben ist. Wie auch die vorherigen ...

„Purple Clouds – Bittersweet“ von Mounia Jayawanth ist ein emotionaler, kluger und gleichzeitig wunderbar unterhaltsamer Abschluss der Trilogie, der mir noch lange im Kopf geblieben ist. Wie auch die vorherigen Bände ist die Geschichte in sich abgeschlossen und dreht sich um ein Mitglied der wohl coolsten WG, die ich kenne – dieses Mal stehen Linh und Xander im Mittelpunkt.
Xander ist eher zurückgezogen, verschlossen und hält andere konsequent auf Abstand. Gefühle zeigt er kaum, Nähe lässt er selten zu. Linh hingegen besitzt genau die Art, die seine sorgfältig errichteten Mauern ins Wanken bringt – oft ungewollt, aber sehr wirkungsvoll.
Die Dynamik zwischen den beiden war von Anfang an ein echtes Katz-und-Maus-Spiel. Schlagfertige Wortgefechte, Reibung und Spannung prägen ihre Begegnungen, doch gerade dieses Aneinandergeraten macht ihre Entwicklung so spannend. Besonders gefallen haben mir die Kapitel mit den Artikeln, die aus Xanders Vergangenheit erzählen. Diese Passagen waren nicht nur interessant und tiefgründig, sondern haben Xander als Figur noch viel greifbarer und facettenreicher gemacht.
Linh trifft bei ihm genau die richtigen Knöpfe – manchmal schmerzhaft, manchmal heilsam. Sobald die beiden beginnen, sich wirklich aufeinander einzulassen, entsteht eine starke Verbindung, und aus Gegenspielern wird ein großartiges Team. Diese Entwicklung habe ich sehr gern mitverfolgt, weil sie sich ehrlich, langsam und emotional stimmig anfühlt.
Auch das Wiedersehen mit den anderen WG-Mitgliedern fand ich schön. Zu sehen, wie sich ihre Geschichten weiterentwickelt haben, rundet das Buch perfekt ab und vermittelt dieses warme Gefühl von Zusammenhalt, das die Reihe insgesamt ausmacht.
Eine gefühlvolle Geschichte über Nähe, Verletzlichkeit und Selbstfindung – mit viel Herz erzählt. Ich habe die Geschichte von Linh und Xander sehr genossen und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Romantasy-Auftakt voller Machtspiele, Drachen und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit

Royal Houses – Haus der Drachen
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„Royal Houses – Haus der Drachen“ von K. A. Linde ist ein mitreißender Auftakt in eine epische Romantasy-Reihe voller Machtspiele, Drachen und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit.
Der Schreibstil ist locker ...

„Royal Houses – Haus der Drachen“ von K. A. Linde ist ein mitreißender Auftakt in eine epische Romantasy-Reihe voller Machtspiele, Drachen und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass ich gut in die Geschichte hineingekommen bin. Die Handlung wird überwiegend aus Kerrigans Perspektive erzählt. Zwischendurch kommen jedoch auch andere Sichtweisen hinzu, die das politische Geflecht und die verschiedenen Interessen der Häuser gut ergänzen. Kerrigan hat mir von Anfang an leidgetan. Als Halb-Fae wird sie in der von Fae dominierten Welt als minderwertig behandelt und ihr ganzes Leben mit Ablehnung konfrontiert. Besonders stark fand ich ihren inneren Wunsch nach Zugehörigkeit – nach einem Ort, an dem sie sie selbst sein darf und nicht nur geduldet oder in eine Rolle gedrängt wird. Dieser Freiheitsdrang zieht sich sehr glaubwürdig durch die gesamte Geschichte.
Sie ist mutig, kämpferisch und entschlossen, handelt dabei aber stellenweise auch impulsiv und unüberlegt. Genau das hat sie für mich greifbar und menschlich gemacht. Die Drachen, die politischen Spannungen zwischen den Häusern und die unterschwelligen Intrigen sorgen für eine durchgehend spannende Atmosphäre. Gerade zum Ende hin zieht die Geschichte deutlich an und endet sehr packend, sodass ich sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders, wie die Geschichte zwischen ihr und ihrem Prinzen weitergehen wird.
Ein gelungener Reihenauftakt mit einer starken, verletzlichen Heldin, einem faszinierenden Drachen-Setting und viel Konfliktpotenzial. Die Fortsetzung verspricht auf jeden Fall, nicht langweilig zu werden – ich bin sehr gespannt, wie Kerrigans Weg weitergeht.

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