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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2020

Ein schräges Buch

Die Brautprinzessin
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Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
»Die Brautprinzessin« ist ein raffiniertes Abenteuer und eine atemlose, clevere Romanze. Traurig und hinterlistig, verspielt, blutig und zeitlos. Wahnsinnig. Und wunderschön.

»Ich ...

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
»Die Brautprinzessin« ist ein raffiniertes Abenteuer und eine atemlose, clevere Romanze. Traurig und hinterlistig, verspielt, blutig und zeitlos. Wahnsinnig. Und wunderschön.

»Ich bin dein Prinz und du musst mich heiraten«,
sagte Humperdinck.
»Ich bin Eure Dienerin und lehne ab«,
flüsterte Butterblume.
»Ich bin der Prinz, und du kannst nicht ablehnen.«
»Ich bin Eure sehr ergebene Dienerin, und ich habe eben
abgelehnt.«
»Weigerung bedeutet Tod.«
»Dann tötet mich.«


Meine Meinung:
Ich habe schon so viel Gutes über dieses Buch gehört, aber als ich anfing zu lesen war ich erst einmal etwas irritert. Ich fragte mich, was denn dieser lange Prolog mit der Geschichte zu tun haben soll. So viel mir der Einstieg in diese Geschichte wirklich schwer und ich habe schon mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen. Ich war wirklich froh, als die Geschichte dann endlicht richtig begonnen hat.

Die Geschichte um Butterblume und Westley hat mir dann gut gefallen und auch die immer wiederkehrenden Kommentare des Autors fand ich einfach super witzig. Die Charaktere blieben wir aber trotzdem eher fremd, lediglich der Riese Fezzik konnte mein Herz etwas erwärmen, aber trotzdem fand ich die Handlung gut und besonders der Humor hat mir gefallen.

Als dann das Ende kam dachte ich mir nur: „Wie? Das war es jetzt?“ Und dann kam erst einmal wieder ein ziemlich langer Kommentar des Autors, dessen erste Hälfte ich eher ein wenig überflogen habe. Jedoch hat er es geschafft ab einem gewissen Zeitpunkt den Spieß wieder umzudrehen und mich wieder in die Geschichte reinzubringen. Ich hätte am Ende wirklich gerne noch viel mehr über die Protagonisten gelesen und gerne erfahren, was ihnen noch alles passiert ist.

Ein wirklich besonders Buch, wie ich es vorher noch nicht gelesen habe. Es gab einige Längen und manche Kommentare des Autors fand ich doch etwas unnötig. Aber die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und ich vergebe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.01.2020

Spannend, hätte man aber noch mehr herausholen können

Diabolic – Fatales Vergehen
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Klappentext:
Fünfzehn Jahre sind Shiloh, Kat und Ruth vor ihrer Vergangenheit geflohen. Die drei Highschool-Freundinnen wurden damals beim Baden am See von einem Vergewaltiger überrascht, dem sie mit Mühe ...

Klappentext:
Fünfzehn Jahre sind Shiloh, Kat und Ruth vor ihrer Vergangenheit geflohen. Die drei Highschool-Freundinnen wurden damals beim Baden am See von einem Vergewaltiger überrascht, dem sie mit Mühe und Not entkamen. Als die drei Frauen nun wieder in ihrer alten Heimat in Prairie Creek, Wyoming, vereint sind, verschwindet ein junges Mädchen. Kurz darauf wird eine Frauenleiche gefunden. Gleichzeitig bekommen die drei Frauen unheilvolle Post: ein Schwarz-Weiß-Foto, das sie an jenem schicksalshaften Abend nackt am See zeigt. In ihnen keimt ein schrecklicher Verdacht...


Meine Meinung:
Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um das Zusammentreffen von Ruth, Kat und Shiloh mit ihrem Peiniger am See. Hier wird genau geschildert, was damals passiert ist. Jedoch hätte ich gerne noch mehr über das Leben der Drei nach diesem Angriff gelesen. Das wird zwar nach und nach in der Geschichte kurz erwähnt, was für mich aber ruhig noch etwas mehr Raum einnehmen hätte können.

Der zweite Teil wird aus Shilohs Sicht erzählt, der dritte aus Ruths und der vierte aus Kats und es gibt auch noch einen kurzen Epilog. Außerdem gibt es immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht des Vergewaltigers sowie auch von deren Opfern. Diese Passagen haben mir auch gut gefallen, da es die Spannung etwas hochgehalten hat und man überlegt hat wer der Mann wohl sein könnte, obwohl er doch sehr viel über sein hartes Glied nachgedacht hat, das hätte man nicht in jedes Mal erwähnen müssen. Besonders die Abschnitte aus Sicht der Opfer haben mich sehr mitgerissen, ich habe richtig mitgefiebert und auch mitgelitten.

Die drei Protagonistinnen Ruth, Kat und Shiloh haben mir auch gut gefallen. Jede von ihnen hat eine gute Entwicklung vollzogen, obwohl das wahrscheinlich noch besser zur Geltung gekommen wäre, wenn man noch mehr von ihrem Leben nach dem Angriff gewusst hätte. Aber jeder Teil war auf seine Art interessant und auch spannend, auch wenn es auch etwas langatmigere Stellen gab.

Das Ende kam dann doch ziemlich abrupt für meinen Geschmack. Der Showdown kam dann auf auf ca. 20 Seiten und dann kam schon der Epilog. Das fand ich etwas schade, da hätte man bestimmt noch etwas mehr herausholen können.

Im Großen und Ganzen hat mir dieser Thriller gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Jedoch gab es kaum Wendungen, die mich überraschen konnten und das Ende kam leider auch etwas zu schnell. Ich würde solide 3 Sterne bis 3,5 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 02.01.2020

Unterhaltsam und witzig

10 Blind Dates für die große Liebe
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Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Sophie wünscht sich nur eins: Zeit zu zweit mit ihrem Freund. Doch dann serviert Griffin sie aus heiterem Himmel ab - und Sophies Herz ist gebrochen. Zum Glück weiß ihre ...

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):
Sophie wünscht sich nur eins: Zeit zu zweit mit ihrem Freund. Doch dann serviert Griffin sie aus heiterem Himmel ab - und Sophies Herz ist gebrochen. Zum Glück weiß ihre Nonna, was man gegen Liebeskummer tun kann: Zusammen mit der ganzen Familie arrangiert sie für Sophie zehn Blind Dates an zehn Tagen. Wenn das mal nicht im Chaos endet! Vor allem, weil nicht jedes Date Sophies Geschmack trifft. Zwischen all den süßen, aber auch verrückten Typen weiß sie gar nicht, wo ihr der Kopf steht. Und als wäre das nicht schon genug, steht plötzlich auch noch Griffin vor ihrer Tür, der sie zurückgewinnen will. Aber möchte Sophie das überhaupt? Denn vielleicht schlägt ihr Herz schon längst für jemand anderen ...


Meine Meinung:
Der Klappentext klang wirklich nach einer witzigen Geschichte. Jedoch habe ich gedacht, dass Sophie etwas älter wäre und sie mit Griffin länger als 1 Jahr zusammen gewesen wäre. Das fand ich etwas schade, habe mich dann aber schnell daran gewöhnt. Deswegen viel mir der Einstieg in die Geschichte dann auch etwas schwerer. Außerdem musste ich auch erst einmal einen Überblick über die ganzen Personen finden. Sophie hat ja wirklich eine riesige Familie. Da kam mir die ganze Geschichte am Anfang dann etwas chaotisch und auch recht albern vor.

Zur Protagonistin Sophie fand ich auch erst ab ca. der Hälfte des Buches einen richtigen Draht. Vorher fand ich sie etwas naiv und auch anstrengend. Doch sie hat dann im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung gemacht, was die Autorin wohl auch so beabsichtigt hat.

Als die einzelnen Dates dann begonnen haben war ich richtig in der Geschichte drin. Teilweise musste ich richtig lachen, was für verrückte und skurrile Dates Sophies Familie da für sie ausgesucht haben. Das auch noch Wetten abgeschlossen wurden wie lange Sophie die Dates durchhält fand ich auch richtig unerhaltsam.

Die Autorin hat es wirklich geschafft eine tolle Geschichte mit Humor und Gefühl zu schreiben. Auch wenn ich mir einige Dinge anders vorgestellt habe, mir der Einstieg etwas schwer viel und der Ausgang ziemlich offensichtlich war, hat mir das Buch gut gefallen und ich vergebe 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Eher für Kochanfänger

Studiküche
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Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt: „Für morgens und Zwischendurch“, „Einfach und günstig nach der Uni“ und „Essen mit Freunden“. Dabei sind die Gerichte „Für morgens und Zwischendurch“ meine klaren ...

Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt: „Für morgens und Zwischendurch“, „Einfach und günstig nach der Uni“ und „Essen mit Freunden“. Dabei sind die Gerichte „Für morgens und Zwischendurch“ meine klaren Favoriten.

Die Leseprobe konnte mich durchaus für dieses Buch begeistern. Nun bin ich nicht mehr so begeistert davon. Das liegt vermutlich daran, dass ich kein Anfänger mehr bin, was das Kochen angeht.

Die Gerichte sind wirklich sehr simpel und vor allem bei dem Kapitel „Einfach und günstig nach der Uni“ haben mir etwas mehr Variationen gefehlt. Mich haben hier nur ganz wenige Gerichte angesprochen.Auch das Kapitel „Essen mit Freunden“ konnte mich leider auch nicht überzeugen.

Die Rezepte für das Frühstück fand ich wiederum gut. Besonders die verschiedenen Aufstriche fand ich großartig. Dadurch, dass wir keine Wurst mehr essen, war das genau das Richtige.

Mein Fazit für dieses Kochbuch ist, dass es für Kochanfänger bestens geeignet ist, jedoch für den „Profi“ nicht viel Neues bietet, weshalb ich 3 Sterne vergebe. Ich könnte mir vorstellen dieses Buch meinem Sohn mal mitzugeben, wenn er alt genug ist um auszuziehen und das Kochen bis dahin noch nicht für sich entdeckt hat.

Veröffentlicht am 27.12.2019

Spannung kam erst am Ende auf

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Klappentext:
Ein Flugzeug stürzt über einem unwegsamen Gebiet in den Rocky Mountains ab. Nur die dreißigjährige Ally überlebt. Sie muss, ganz auf sich gestellt, versuchen, einen Weg durch die Wildnis zu ...

Klappentext:
Ein Flugzeug stürzt über einem unwegsamen Gebiet in den Rocky Mountains ab. Nur die dreißigjährige Ally überlebt. Sie muss, ganz auf sich gestellt, versuchen, einen Weg durch die Wildnis zu finden. Doch sie ist nicht allein. Allys Kampf ums Überleben wird zu einem Wettlauf gegen einen mörderischen Verfolger. Tausende Kilometer entfernt will Allys Mutter Maggie nicht glauben, dass ihre Tochter tot ist. Und sie ist entschlossen, die Wahrheit herauszufinden – was ist mit Ally passiert?


Meine Meinung:
Ich fand der Klappentext klingt total spannend und so habe ich mich total gefreut dieses Buch zu lesen. Jedoch konnte es mich nicht so überzeugen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ally und ihrer Mutter Maggie erzählt. Außerdem gibt es ab und zu auch kurze Kapitel aus der Sicht von Allys Verfolger. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und die Geschichte ließ sich flüssig und leicht lesen. Jedoch hat mir die Spannung etwas gefehlt. Es wurde viel aus Allys Vergangenheit erzählt, was ja auch interessant und wichtig war, aber das hat sich stellenweise dann doch etwas gezogen. Ich hatte gehofft, dass es bei Allys Kapiteln mehr um das Überleben in der Wildnis und die Verfolgungsjagd gehen würde und die Vergangenheit eher in den Kapiteln ihrer Mutter Maggie aufgegriffen wird.

Die Charaktere fand ich okay. Maggie und Ally waren mir beide nicht unsympathisch, aber richtig mitfühlen konnte ich irgendwie trotzdem nicht. Mir hat aber irgendwie die Tiefe gefehlt und am Anfang des Buches hatte ich das Gefühl, dass die Gedanken der Protagonisten sich oft wiederholt haben, was sich dann über mehrere Kapitel zog.

Zum Ende hin, wurde es dann spannender, jedoch haben mir unvorhersehbare Wendungen bei diesem Thriller gefehlt. Ab einem gewissen Zeitpunkt hatte ich so einen Ahnung, wie das ganze ausgehen würde und genau so kam es auch.

Für das Debüt der Autorin war die Geschichte nicht schlecht, aber ich habe eben schon so viele bessere Thriller gelesen, die mich richtig fesseln konnten. Hier plätschert die Geschichte am Anfang etwas dahin. Der Schreibstil war gut und ich kann mir vorstellen, dass die Autorin bestimmt noch weitere Geschichten schreiben kann, die mich vielleicht mehr packen, denn das Potenzial ist definitiv da. Für dieses Buch vergebe ich 2,5 bis 3 Sterne.

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