Gelungene Spannung für Kinder ab 11 Jahren
Gänsehaut in Hovenäset 2. SternengrabIch hatte mit meinem Sohn schon den ersten Teil der "Gänsehaut in Hovenäset"-Trilogie gelesen. Wir beiden hatten "Flammenrad" für super (und superspannend) befunden. So stand für mich außer Frage, dass ...
Ich hatte mit meinem Sohn schon den ersten Teil der "Gänsehaut in Hovenäset"-Trilogie gelesen. Wir beiden hatten "Flammenrad" für super (und superspannend) befunden. So stand für mich außer Frage, dass ich auch den zweiten Teil der Reihe - "Sternengrab" - mit ihm lesen würde.
Diesmal ist Alva die Protagonistin. Wir hatten sie in Band 1 als Freundin von Heidi kennengelernt. Alvas Vater ist vor fast 1.000 Tagen von einem Auto überfahren worden. Alva trauert immer noch um ihn. Sie möchte unbedingt herausfinden, was genau geschehen ist. Gleichzeitig geschehen seltsame Dinge...
"Sternengrab" hat meinem Sohn und mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Vielleicht lag es daran, dass wir Alvas Trauer um ihren Vater besser nachvollziehen konnten. Ich persönlich fand diesmal aber auch die Handlungsweisen der Erwachsenen besser nachvollziehbar als noch im ersten Teil, in dem meiner Meinung nach die Erwachsenen teilweise fragwürdig reagierten.
Wie dem auch sei: Wie "Flammenrad" ist auch "Sternengrab" ein spannend-gruseliger Roman für Kinder. Mein Sohn hat mitgerätselt und mitgefiebert und hatte einen Riesenspaß! Auch ich fand den Roman sehr spannend. Wir freuen uns schon sehr auf den dritten Teil, der sich dann bestimmt um Harry drehen wird.
Sehr gut hat uns beiden gefallen dass man für das Verständnis von "Sternengrab" den Vorgänger nicht gelesen haben muss. Wie schon "Flammenrad" ist auch "Sternengrab" in sich abgeschlossen. Auch das fanden wir gut.
"Sternengrab" wird LeserInnen ab einem Alter von 11 Jahren empfohlen. Ich schließe mich dieser Empfehlung an.