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Veröffentlicht am 11.06.2019

Ein unglaubliches Buch

Falling Fast
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Es fällt mir gerade tatsächlich etwas schwer meine Meinung in Worte zu fassen. Das Buch beginnt mit einer Triggerwarnung. Ich finde das war gut aber ich finde auch das sie teils unbegründet ist, denn im ...

Es fällt mir gerade tatsächlich etwas schwer meine Meinung in Worte zu fassen. Das Buch beginnt mit einer Triggerwarnung. Ich finde das war gut aber ich finde auch das sie teils unbegründet ist, denn im Laufe des Buches habe ich nichts gemerkt was triggern könnte... bis ich zum Ende kam. Das muss ich sagen, war schon echt hart. Ich habe es definitiv nicht kommen sehen. Aber jetzt mal ganz von von. Ich hatte anfangs ein wenig Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Was teils an der Handlung, aber auch teils am Schreibstil lag. Ich dachte die ganze Zeit das es zu aufgelöst geschrieben ist und das es sich auch recht zieht, aber am Ende habe ich alles verstanden. Die ganzen kleinen Zeichen wurden klar und ich verstehe jetzt auch das das alles rein musste, weil sonst das Ende keinen Sinn ergeben hätte. Ich finde es deswegen nicht so tragisch, dass sich das Buch ein bisschen gezogen hat, da alles so schön beschrieben wurde und auch irgendwie alles andere so toll war. Also das Verhalten der Charaktere etc. Allerdings finde ich es ein wenig schade, dass das Manuskript recht schnell keine Rolle mehr gespielt hat, nachdem es gefunden wurde, da es am Anfang so schien als sei es ein sehr wichtiger Bestandteil der Geschichte. Was irgendwie auch so war... nur von jetzt auf gleich hat es nicht mehr richtig existiert... es wurde dann nur noch später ein Mal erwähnt und das wars. Dagegen war dieses Ende aber der absolute Kracher. Ich habe es wie gesagt überhaupt nicht kommen sehen, und vorher auch absolut nichts in diese Richtung vermutet. Falling fast endet mit einem der schlimmsten Cliff Hanger, die ich je gelesen habe. Wie schon gesagt wurde durch dieses Ende einiges klar und ich möchte am liebsten sofort den zweiten Band lesen.

Hailee ist ein ziemlich geheimnisvoller Charakter. Bis zum Ende erfährt man nur das nötigste, würde ich sagen. Trotzdem habe ich sie sehr lieb gewonnen. Chase fand ich am Anfang richtig toll. Er ist so charmant und liebevoll. Zwischendrin hatten er und ich ein paar Defizite aber das hat sich kurze Zeit später wieder geändert und ich habe ihn wieder gemocht. Ich finde es richtig toll, dass er trotz seiner eigenen Probleme trotzdem immer für Hailee da war. Die Beziehung zwischen Hailee und Chase entwickelt sich sehr langsam, was sich jedoch nicht schlimm finde. Es ist trotzdem wundervoll zu lesen und ich habe wirklich mit den zwei mitgefiebert. Auch die Nebencharaktere sind toll ausgearbeitet. Am liebsten möchte ich Lexie. Sie hat so eine schnippische Art an sich, was dem Buch meist eine erfrischende Abwechslung gegeben hat.

Der Schreibstil ist in diesem Buch meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig. Bianca hat hier sehr viele geschachtelte Sätze geschrieben, was mich am Anfang sehr gestört hat da ich die Satzanfänge nochmal lesen musste, und mich das im Lesefluss gestört hat. Hat man sich aber daran gewöhnt, lässt es sich gut und auch schnell lesen.

Im Großen und Ganzen ist Falling fast ein Buch was mich trotz der Kritikpunkte begeistern konnte.

Veröffentlicht am 27.05.2019

Ruhig aber wunderschön

Up All Night
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Up All Night gefällt mir auf jeden Fall besser als Still Broken. Ich fand es total schön zu lesen und mitzuerleben wie sich die Charaktere weiter entwickeln. Das Setting war auch total schön, mal in New ...

Up All Night gefällt mir auf jeden Fall besser als Still Broken. Ich fand es total schön zu lesen und mitzuerleben wie sich die Charaktere weiter entwickeln. Das Setting war auch total schön, mal in New York mal in Kalifornien, aber es war sehr schön beschrieben und man konnte es sich auch bildlich sehr gut vorstellen. Up All Night ist eine eher ruhige Geschichte, aber sie wurde nie zu Ruhig, auch wenn ich finde das Buch hätte 50 Seiten kürzer sein können. Ich wurde schon nach den ersten Kapiteln voll und ganz von dieser Geschichte mitgerissen. Sie hatte einfach so viele Besonderheiten obwohl sie so ruhig verlief. Was mir auch richtig gut gefallen hat ist dass am Anfang die Freundschaft sehr im Vordergrund steht und alles nicht so auf Sex aus ist. Gegen Ende wurde das Buch auch richtig herzergreifend und spannend. Ich habe mit den beiden Protagonisten mitgefiebert und gehofft das sie doch ihr happy End bekommen. Allerdings finde ich das Ende tatsächlich ein klein wenig zu kurz geraten, aber es war dennoch wunderschön.

Die Charaktere fand ich allesamt auch mega sympathisch. Taylor hat am Anfang des Buches so viel Negatives erfahren, dass man einfach nur für sie hoffen konnte, dass sie doch noch glücklich wird. Sie war zwar ein Stück weit ziemlich quängelig und ich konnte ihren Ausraster am Ende nicht so ganz nachvollziehen, aber trotzdem habe ich sie echt gerne gemocht. Und Daniel ist ein absoluter Good Boy, der schon seit Kindertagen in seine Beste Freundin verliebt ist. Man musste ihn einfach mögen, so wie er Taylor immer hinterher schmachtet. Trotzdem fand ich seine Überfürsorglichkeit Taylor gegenüber manchmal sehr übertrieben. Und die Dialoge zwischen den beiden haben mich oftmals wirklich zum Lachen gebracht. :) Besonders angetan haben es mir die Nebencharaktere Addison und Grace. Beide sind so tolle Charaktere. Vor allem fand ich es toll, dass die Beiden Taylor ohne Wenn und Aber in der WG aufgenommen haben. Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf Addison im zweiten Band wiederzusehen.

April Dawson hat einen sehr tollen Schreibstil. Er ist sehr flüssig und einfach gehalten und lässt sich wirklich schnell lesen. Allerdings fand ich, dass manche Sätze Grammatikalisch irgendwie komisch Klängen und ich diese zwei bis drei Mal lesen musste, was den Lesefluss zwischenzeitig etwas gestört hat. Ein ganz großer Kritikpunkt liegt im 22 Kapitel. Und zwar wird der Anfang dort aus Taylors Sicht geschrieben, dann ohne Absatz aus Daniels Sicht. Und das geht ein paar Seiten und dann wechseln das wieder zu Taylors Sicht. Ich finde das hätte wenigstens dem Lektorat auffallen müssen. Und das hat mich dann doch etwas gestört.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Der absolute Wahnsinn

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Dieses Buch war der absolute Hammer... Ich hätte nie gedacht das ich ein so gutes Contemporary Buch jemals lesen würde. Es konnte mich absolut mitreißen und ich konnte plötzlich gar nicht mehr aufhören ...

Dieses Buch war der absolute Hammer... Ich hätte nie gedacht das ich ein so gutes Contemporary Buch jemals lesen würde. Es konnte mich absolut mitreißen und ich konnte plötzlich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es war so emotional geschrieben, das ist der Wahnsinn. Brittainy C. Cherry kann Gefühle ausdrücken, wie kein anderer. Ich habe schon bevor der erste Teil überhaupt zu Ende war, ein paar Tränen vergießen müssen und konnte damit nicht mehr aufhören. Dieses Buch hat mein Herz mehrmals in tausend Teile gebrochen und am Ende wieder vollständig zusammengefügt. Ich kann es nicht of genug sagen: ES WAR SO GUT. Die Handlung war absolut Stimmig auch wenn ich die Reaktion von Elliot's Schwester am Anfang nicht nachvollziehen konnte. Das wurde aber kurz darauf aufgeklärt und ich habe auch angefangen sie zu mögen. Ich habe mit vielem nicht gerechnet und es ist auch wirklich viel passiert in dem Buch was mich dann doch überrascht hat obwohl ich es vorher geahnt hätte. Ich finde es auch richtig gut gelungen wie Brittainy C. Cherry das Thema Mobbing in das Buch eingebunden hat. Das Thema ist ja auch in unserer Gesellschaft sehr präsent und die Autorin hat auch mögliche Folgen daraus thematisiert und gut mit in die Geschichte eingebunden. Das Buch wurde nie langweilig und man musste einfach mit den Charakteren mitfühlen. Es war alles irgendwie so nah. Man hatte das Gefühl daneben zu stehen. Und dieses Ende war auch einfach nur Zucker... Dafür gibts keine Worte... :)

Die Charaktere fand ich alle sehr gut ausgearbeitet. Jasmin wird von ihrer Mutter von Tonstudio zu Tonstudio geschleift und wünscht sich nichts sehnlicher als ein ganz normales Leben. Ihr Mutter hätte ich immer und immer wieder gegen die Wand klatschen können und Jasmin tat mir soo leid. Ich fand es so toll als sich Elliot und Jasmin angenähert haben. Es gab so viele soo unendlich süße Dialoge zwischen den beiden, da ist mein Herz nur so dahin geschmolzen. Elliot ist jemand der für seine Allerliebsten alles tun würde und sich auch immer um sie sorgt. Das hat ihn für mich einfach so symphatisch gemacht. Elliot durchläuft in dem Buch eine komplette Wandlung die mich schon ziemlich überrascht hat aber die ich auch toll fand. Es hat seinen Charakter einfach nochmal gestärkt. Ich habe beide Protagonisten absolut Lieb gewonnen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur toll. Sie schreibt so poetisch und bringt ihre Sätze trotzdem auf den Punkt. Das Buch hat sich wirklich schnell lesen lassen und man fliegt auch nur so durch die Zeilen. Es gab wirklich nichts was den Lesefluss gestört hat. Noch dazu schreibt Brittainy C. Cherry so emotional. Man merkt einfach, dass sie weiß wie man mit Worten umgeht. Sowas habe ich noch nie gelesen.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Love Curse - Lieben verboten

Love Curse - Lieben verboten
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Das Buch fand ich ganz Okay. Dass es um Götter geht, fand ich soo spannend, aber es kam mir in der Geschichte viel zu kurz. Man hat einfach fast nur die Flucht miterlebt. Den Anfang und das Ende fand ich ...

Das Buch fand ich ganz Okay. Dass es um Götter geht, fand ich soo spannend, aber es kam mir in der Geschichte viel zu kurz. Man hat einfach fast nur die Flucht miterlebt. Den Anfang und das Ende fand ich gut. Den Rest dazwischen so lala. Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und fand den Anfang der Geschichte auch richtig gelungen. Genau wie das Ende. Es wurde richtig spannend und das Buch endet mit einem Cliff Hanger, sodass ich am liebsten sofort mit dem nächsten Buch anfangen würde. Dazwischen war das irgendwie komisch. Angefangen damit, dass es relativ viele spannende Stellen gab, die aber mit dem Kapitelende auch zu Ende waren. Es wurde spannend, dann war das Kapitel zu Ende und die Spannung war weg. Sie ist nicht wieder langsam abgeflaut oder so, ne sie war von jetzt auf gleich weg. Dann haben sich in einer Szene die Zufälle regelrecht gestapelt, sodass es einfach unrealistisch wurde. Beispielsweise kommen drei Leute mit Waffen auf sie zu und der eine Typ kann die überwältigen. Alleine. Drei Personen. Ja, ne, ist klar… . Am Ende gab es auch so kleine Ungereimtheiten, aber ich fand es trotzdem gut. An den Kapitelanfängen hatte das Buch immer wieder so „kurze“ Längen, wodurch es etwas langweilig war, bevor es wieder spannend wurde.

Die Charaktere fand ich eigentlich ganz symphatisch. Bis auf Marissa. Die konnte ich auf den Tod nicht ausstehen. Wie kann man nur so Oberflächlich sein?! Aber das hat gut zu ihrer Rolle und das Buch gepasst. Schließlich muss es ja immer jemanden geben den man nicht mag. Rachel mag ich sehr gerne. Sie steht zu ihrer Meinung und macht auch keinen Hehl draus. Das finde ich gut und ich kann ihren Standpunkt auch sehr gut nachvollziehen. Ben ist mir auch symphatisch. Er ist mitfühlend und absolut immer Ehrlich. Das schätze ich an ihm wirklich sehr. Auch finde ich es toll das ihre Liebesgeschichte sich langsam aufbaut und nicht auf Taten sondern auf Worten basiert. Und doch hat mir einfach ein Funke gefehlt. Die Liebesgeschichte war die ganze Zeit oberflächlich und ist nie in die Tiefe gegangen. Das hätte die Autorin viel mehr vertiefen können, vor allem, da diese Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr gut zu den Fact mit den Liebesgöttern passen würde.

Den Schreibstil fand ich auch toll. Die Autorin schreibt klar und ohne Umschweife und das Buch lässt sich, trotz der paar negativen Dinge, sehr schnell lesen. Die Kapitel waren am Anfang und am Ende sehr kurz. Im Mittelteil wären sie länger, sodass dort dann leicht Längen entstehen könnten. Trotz alledem bin ich sehr schnell durchgekommen.

Veröffentlicht am 23.04.2019

Einfach unglaublich!

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Ich fand das Buch so so toll. Ich war anfangs etwas unsicher, wegen dem Hype den es um die Bücher gibt, aber das Buch konnte mich schon auf den ersten 30 Seiten überzeugen. Ich bin sofort in die Geschichte ...

Ich fand das Buch so so toll. Ich war anfangs etwas unsicher, wegen dem Hype den es um die Bücher gibt, aber das Buch konnte mich schon auf den ersten 30 Seiten überzeugen. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen und hatte auch sonst absolute keine Probleme. Avery, die Protagonistin, war mir von Anfang an super symphatisch. Mit ihrer ruhigen, zurückhaltenden Art hat sie mich an mich selbst erinnert. Im Laufe des Buches erfährt man auch warum sie so ruhig und zurückhaltend ist und es ist absolut nachvollziehbar. Ihre Tochter, Hailee, ist auch einfach nur Zucker. Ich finde es auch toll, dass sie nicht nur irgendein Nebencharakter ist, sondern eine wichtige Rolle in der ganzen Handlung spielt. Cade habe ich auch von Anfang an gemocht. Ich finde es superschön, wie er mit Avery, Hailee und den ganzen Geschehnissen umgeht, auch wenn er am Anfang ganz viele Vorurteile Avery gegenüber hatte. Redwood ist auch eine so tolle Stadt. Es ist alles so liebevoll gestaltet würde ich sagen. Auch die Einwohner sind alle sehr liebenswürdig. Trotz Stalkerinstinkt sind sie alle immer für einander da. (Bitte nehmt das mit dem Stalkerinstinkt nicht so ernst)

Das Buch war kein einziges Mal langweilig. Auch wenn ab und zu nicht so viel passiert ist, hat es sich niemals gezogen. Es war einfach soo schön zu lesen. Die Handlungen haben weder lange auf sich warten lassen, noch wären sie überholt. Auch wie die Handlung verlaufen ist, war richtig toll. Es war einfach so schön Avery und Cade dabei zu beobachten wie sie sich kennenlernen und dann daraus mehr wird. :). Ein zwei mal wurde ich sogar überrascht. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe ist, dass aus Hailee’s Freundin Jenny auf einmal Jessie wurde und dann wieder Jenny. Das ist jetzt nicht so tragisch, weil das kann ja mal passieren, aber es ist mir halt aufgefallen.

Der Schreibstil ist auch toll. Er ist locker und sehr einfach. Man fliegt nur so durch die Zeilen und auch die Zeiten fliegen einfach daher. Im nur hat man einfach mal 100 Seiten gelesen. Ich finde die Autorin beschreibt alles so lebhaft. Man hat dann einfach das Gefühl selbst im Geschehen zu stehen. Auch das Städtchen ist so liebevoll beschrieben, dass man sich das sehr gut und sehr lebhaft vorstellen kann. Die Kapitel könnten zwar meine Meinung nach eher etwas kürzer und stattdessen einfach mehr sein, aber auch das ist nicht tragisch. Es hat sich trotzdem sehr gut lesen lassen. ?