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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2020

Ein Jahreshighlight?

Burning Bridges
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So ein Buch habe ich in diesem Genre noch nie gelesen… Es ist so einzigartig, weil ich finde das stückweise auch so ein paar Thriller-Elemente drin waren. Es war so krass spannend und soo gut. Schon allein ...

So ein Buch habe ich in diesem Genre noch nie gelesen… Es ist so einzigartig, weil ich finde das stückweise auch so ein paar Thriller-Elemente drin waren. Es war so krass spannend und soo gut. Schon allein wie das Buch anfängt: Ella schütten ihrem Ex-Freund einen Drink ins Gesicht. Nur diese eine Szene war so mit Herz und auch etwas Humor geschrieben, da konnte der Rest ja nur gut werden. Und es hat mich definitiv nicht enttäuscht. Die Handlung hat mich immer wieder überrascht und war meiner Meinung nach nie hervorsehbar, was man in diesem Gerne echt selten findet, habe ich den Eindruck.

Ella ist eine megasympathische Protagonistin. Sie ist echt stark und wie sie mit der ganzen Situation umgeht ist meines Erachtens sehr bewundernswert. Ich finde sie und Ches passen auch echt gut zusammen und ich habe mich richtig gefreut als sie sich endlich auf einander eigelassen haben. Ches ist auch so ein Charakter, der viel in der Vergangenheit erlebt hat, und er hat sich trotzdem nie unterkriegen lassen. Ches ist echt wunderbar. Er ist gleich nach den ersten paar Begegnungen mit Ella auf die Liste der Top-Bookboyfriends gelandet. 😊 Auch die Nebencharaktere sind echt liebenswert und ich freue mich schon riesig auf die Geschichten der anderen.

Der Schreibstil der Autorin ist auch echt toll. Man fliegt ehrlich nur so durch die Seiten und ich habe das Buch an einem Tag und einer Nacht weggesuchtet. Das sagt doch schon alles, oder? Er ist leicht und flockig und einfach nur schön zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

Eine traumhaft schöne Liebesgeschichte

When We Dream
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Mir hat an dem Buch besonders gut gefallen, dass es so anders war als all die anderen Romane aus demselben Genre, die ich bisher gelesen habe. Und das nicht nur weil die Thematik eine andere war. Es war ...

Mir hat an dem Buch besonders gut gefallen, dass es so anders war als all die anderen Romane aus demselben Genre, die ich bisher gelesen habe. Und das nicht nur weil die Thematik eine andere war. Es war keine Geschichte, in der sie sich kennen lernen, sich küssen und dann irgendwann im Bett landen. Es hat sich alles sehr langsam entwickelt und war auch nie überstürzt oder so. Für manche mag das vielleicht langweilig sein, ich jedoch fand das bei dieser Geschichte genau richtig. Aber man kann es sich eigentlich auch denken, dass hier nichts knall au fall passiert, da sich ja die gesamte Liebesgeschichte über 3 Bände streckt. Von daher war dieser Reihenstart einfach nur perfekt.

Was ich wirklich mega gut fand, war das die Autorin die ganze Kpop-Thematik so eingebaut hat, dass selbst einer der nie etwas mit dem Musikgenre am Hut hatte, wie ich, versteht was an diesem Genre und auch in der ganzen Musikszene anders und auch besonders ist. Sowohl positive und auch negative Aspekte wurden verständlich und sehr gut zur Geschichte passend eingebaut. Auch wenn ich der ganzen Szene durch gewisse Dinge noch nicht so ganz zugeneingt bin, werde ich es doch etwas im Auge behalten. Die besten Bücher sind doch eh immer die, durch die wir etwas lernen. Tja, bei diesem Buch habe ich mich aus meiner Komfort Zone herausgewagt, und auch andere Seiten der Musikszene kennengelernt. Besser kann es doch gar nicht laufen, oder?

Die Charaktere sind auch einfach nur wundervoll. Bei Ella habe ich mich in vielen Punkten selbst wiedergefunden. Zum Beispiel darin, dass sie sich lieber mit Buch in eine Ecke verkriecht, anstatt in die Öffentlichkeit zu gehen und Menschenmassen kann sie auch überhaupt nicht leiden. Das hat sie in meinen Augen total sympathisch gemacht und ich war von der ersten Seite an ihr verfallen. Jae-yong fand ich auch von der ersten Seite an sympathisch und als es dann um seine liebe zu Büchern geht war ich Hin und Weg. Ich meine Hallo? Ein Superstar der zudem auch noch Bücher liebt? Genialer geht’s ja wohl nicht, oder? Am Besten hat mir aber an ihm gefallen, dass er sich trotz der strengen Regeln nicht unterkriegen lässt und sein Ding macht. Ich finde Ella und Jae-yong harmonieren auch sehr gut miteinander. Dadurch das die Geschichte sich sehr langsam entwickelt hat, hat es anfangs noch nicht sehr geknistert, aber das kam nach und nach und ich habe auch immer mehr mitgefiebert, sodass am Ende bei mir sogar ein paar Tränen geflossen sind. Die Chatverläufe zwischen den beiden fand ich auch sehr unterhaltsam und sie machen das Buch auch ein wenig aus, finde ich.

Die Schwestern von Ella fand ich anfangs wirklich toll nur leider hat sich das ein wenig ins negative entwickelt. Zu Mel war letztendlich eine Distanz da, die einem am Anfang noch gar nicht so bewusst war und auch Livs Verhalten wurde gen Ende immer kindischer. Irgendwo kann ich das Verhalten von beiden verstehen aber doch fand ich es irgendwie auch bisschen übertrieben. Ich hoffe jedenfalls, dass die drei Schwestern die Differenzen in Band 2 klären können und wieder zueinander finden…

Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und hat mir wirklich gut gefallen. Man fliegt durch die Seiten und so kommt es einem auch gar nicht so schlimm vor, dass sich alles so langsam entwickelt, denn man ist wirklich super schnell mit dem Buch durch. Zumindest war das bei mir so. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass sie an den richtigen Stellen in die Tiefe gegangen ist, aber es war nie Überdramatisiert. Im großen Ganzen hat mir das Buch also sehr gut gefallen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.05.2020

again and again and again ein gutes Buch

Hope Again
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Es fiel mir am Anfang sehr leicht, wieder in die Geschichte und die Welt einzutauchen obwohl zwischen Band 3 und 4 recht viel Zeit lag. Es war wie nachhause kommen. Woodshill ist einfach so eine Stadt, ...

Es fiel mir am Anfang sehr leicht, wieder in die Geschichte und die Welt einzutauchen obwohl zwischen Band 3 und 4 recht viel Zeit lag. Es war wie nachhause kommen. Woodshill ist einfach so eine Stadt, die mir immer im Gedächtnis bleiben wird. Nicht weil es so eine außergewöhnliche Stadt ist, sondern einfach, weil einfach alles nach Gemütlichkeit schreit und es auch die erste Stadt war, der ich in diesem Genre begegnet bin. Ich fand Everlys und Nolans Geschichte richtig süß. Nur muss ich leider sagen, dass mir die Lehrer-Schüler-Problematik etwas gefehlt hat und etwas zu leicht abgehandelt wurde. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich wirklich an dieser Geschichte habe. Es hat sich nicht gezogen und alles war auch schlüssig aufgebaut. Mir hat es wirklich gut gefallen.

Everly war mir sehr sympathisch und ich habe in ihr viele Parallelen zu mir selbst gefunden. Sie ist sehr verschlossen und hat Mühe sich anderen anzuvertrauen. Dennoch finde ich war ihre Ansicht nicht ganz nachvollziehbar. Zum Beispiel jammert sie herum, dass sie doch niemanden zum reden hat… Hat sie doch. Sie will nur nicht mit jemandem reden… Aber ansonsten fand ich, dass sie eine ganz wundervolle Protagonistin ist. Ich habe sie wirklich gemocht und sie hat meiner Meinung nach auch sehr gut mit Nolan harmoniert. Nolan ist auch richtig toll. Er ist richtig charmant und mit seiner Liebe zu Büchern, hatte er mich dann vollkommen in den Bann gezogen. Meiner Meinung nach kommt er nicht ganz an Spencer ran, aber dennoch stellt er einen großartigen Bookboyfriend dar.  Ich fand es aber total erstaunlich welche Wandlung Everlys Mutter im Laufe des Buches gemacht hat. Anfangs habe ich sie gar nicht gemocht und konnte ihr Verhalten auch nicht nachvollziehen, aber am Ende habe ich sie tatsächlich gemocht.

Monas Schreibstil war auch wieder megamäßig wie eh und je. Man merkt beim Lesen gar nicht wie die Seiten vorbeifliegen. Das Buch hat sich an sich echt schnell lesen lassen und ich habe in diesem Sinne absolut nichts auszusetzten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2020

Sehr wissenschaftlicher Roman

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
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Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich nur: Wow, klingt das gut. Ich muss das unbedingt lesen. Ja und jetzt sitze ich hier und schreibe eine negative Rezension. Die ersten paar Seiten haben ...

Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich nur: Wow, klingt das gut. Ich muss das unbedingt lesen. Ja und jetzt sitze ich hier und schreibe eine negative Rezension. Die ersten paar Seiten haben mir auch noch gut gefallen, weil da grundsätzlich erstmal viel erklärt wird, was das europäische Stromnetz angeht. Das Fand ich auch noch mega interessant. Aber dann wurden die Erklärungen länger und länger und länger… Passiert ist auch nicht viel. Der eine hat den anderen beschuldigt etwas zu wissen, die anderen sind geflohen, ohne zu wissen warum, und dann hat es mir gereicht. Ich fand das einfach langweilig und unrealistisch. Unrealistisch insofern, dass bei einem Stromausfall von «normalen» Bürgern gleich hinter jeder ecke eine Straftat vermutet wird…. Von Leuten die direkt mit dem Stromnetz zu tun haben OK, dann kann ich es verstehen, aber so an sich fand ich das ja schon recht unrealistisch. Und sonderlich spannend war es auch nicht. Ich finde man kann nach 200 Seiten schon erwarten das es etwas zur Sache geht, oder nicht? Naja, soviel zum Inhalt.

Mit den Charakteren konnte ich nicht viel anfangen. Ich habe keine Ahnung wer hier wirklich der Protagonist ist, das das Buch so unendlich viele verschiedene Sichtweisen enthält, was mich einfach nur verwirrt hat. Ich weiß, dass alle Charaktere irgendwie zusammenhängen, allerdings kann ich mir nicht vorstellen wie… Vielleicht erfährt man das ja noch im Laufe des Buches, keine Ahnung.

Der Schreibstil ist wirklich toll. Er ist leicht und verständlich und auch der ganze Wissenschaftskram wurde gut erklärt, ohne sonderlich viele Fachbegriffe zu nutzen, die keiner versteht. Aber dadurch das der Inhalt auf Dauer echt langweilig war, hatte ich das Gefühl auch nicht so gut voranzukommen…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2020

Leider Enttäuschend

Das Geschenk
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Dieses Buch ist definitiv nicht eines von Fitzeks besten und mich hat es leider auch etwas enttäuscht. Es war spannend, keine Frage, jedoch konnte ich die Handlung am Ende nicht so ganz nachvollziehen. ...

Dieses Buch ist definitiv nicht eines von Fitzeks besten und mich hat es leider auch etwas enttäuscht. Es war spannend, keine Frage, jedoch konnte ich die Handlung am Ende nicht so ganz nachvollziehen. Dieses Buch beginnt mit einer Szene in einem Gefängnis, um die Leser neugierig zu machen was denn passiert ist etc., jedoch war das im Hinblick auf das Ende absolut unnötig, denn diese Szene hat absolut gar nichts mit der Geschichte an sich zu tun. Die hätte Fitzek weglassen können. Was mir aber wie bei seinen anderen Fitzeks wieder sehr gut gefallen hat, war, dass man obwohl man gerade liest, nicht sieht was eigentlich vor sich geht. Wenn man dachte man hat raus, was denn Sache ist, kam Fitzek mit einer verrückten Wendung um die Ecke, die dich wieder sprachlos und mit einem Haufen Fragezeichen im Kopf zurückgelassen hat. Das fand ich wie schon gesagt wieder super geschrieben. Auch die Spannung war durchgehend erhalten und man musste einfach weiterlesen. Allerding fand ich die Auflösung des Ganzen, absolut nicht schlüssig uns sie hat mich mit nur noch mehr Fragezeichen zurückgelassen. Das Fand ich etwas Schade. Ich denke ich müsste das Buch noch einmal lesen, um zu verstehen was Sache ist. Und das hat mir das Buch so ein bisschen kaputt gemacht.
Den Protagonisten Milan fand ich echt symphytisch und ich finde man hat wirklich gemerkt, dass sich Fitzek sehr gut mit dem Thema Analphabetismus auseinandergesetzt hat. Allerding waren seine Handlungen nicht so durchdacht. Ich weiss jetzt nicht ob das so Absicht war aber meiner Meinung nach hätte man das besser schreiben können. Von den Nebencharakteren habe ich welche gemocht und welche nicht, wie das halt so ist, was mich aber wirklich sehr gestört hat war die Figurenkonstellation. Man hat am Ende einfach nicht gewusst wie da jetzt wer mit wem zusammenhängt… Obwohl Fitzek dies danach nochmal in drei Seiten ausführlich erklärt und beschrieben hatte, wurde für mich da kein Bild draus.
Der Schreibstil war wie immer großartig, aber ich finde Fitzeks Schreibstil muss man einfach mögen. Er beschreibt vieles sehr genau und auch ich bin dieses Mal bei einigen Stellen an meine Grenzen gekommen. Aber dadurch, dass der Autor so spannend schreibt fliegt man echt nur so durch die Seiten. Was mir an Fitzeks Büchern auch immer so gefällt und was dieses Mal auch wieder vorhanden war, sind sie kurzen Kapitel, wodurch einem das Gefühl gegeben wird, dass man sehr schnell liest. Echt Top!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere