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Veröffentlicht am 21.04.2021

Mittelmäßiger, mit zunehmender Dauer abflachender Krimi

Ostseefalle
1

Der Krimi „Ostseefalle“ handelt von den Errmittlungen in einem lange vergangenen Mord, einem sogenannten „Cold Case“.
Nach Kauf eines alten, renovierungsbedürftigen Hauses stoßen die neuen Eigentümer ...

Der Krimi „Ostseefalle“ handelt von den Errmittlungen in einem lange vergangenen Mord, einem sogenannten „Cold Case“.
Nach Kauf eines alten, renovierungsbedürftigen Hauses stoßen die neuen Eigentümer auf einen Schädel eines, wie sich herausstellt, jungen Mädchens.

Pia Korittki und ihr Kollege Broders haben die schier unmögliche Aufgabe, den vor zig Jahren erreigneten Mordfall zu lösen- hinzu kommt, dass der Fall bereits vor vielen Jahren als Vermisstenfall akribisch ohne Ergebnisse durchleuchtet wurde.

Anfangs tappte der Leser länger im Dunkeln und wurde von der Autorin geschickt in die verschiedensten Richtungen gelostst, da es viele Personen mit teilweise etwas düsteren bzw. auffälligen Vorgschickten gab.

Man dachte lange Zeit, dass es sich bei dem Mörder um einen Bekannten aus dem Umfeld des Opfers handeln muss. Besonders auffällig waren meiner Meinung nach eine Tante und ein Mitarbeiter der Firma, in welcher das Opfer eine Zeit lang arbeitete.

Jedoch wird Pia Korittki, die leitende Ermittlerin in dem Fall, mittendrin- ohne jede Vorwarnung- von einem bisher unbekannten entführt.

Man konnte sowohl einen Zusammenhang mit dem Mörder des Mädchens, als auch einen Zusammenhang mit der Vergangenheit Martens, einer früheren Liebe Pias, welcher eine gefährliche Vorgeschichte als verdeckter Ermittler hatte, vermuten.

Ab diesem Zeitpunkt dreht sich gefühlt gar nichts mehr um den Cold Case, sondern nur noch um Pia und der Frage, ob sie sich selber retten kann, gerettet wird oder evtl. sogar getötet wird und welchen Hintergrund die Entführung hat.

„Ostseefalle“ war das erste Buch aus der Reihe und auch das erste Buch der Autorin Eva Almstädt, welches ich gelesen habe.
Anfangs schien das Buch sehr zu gelingen, doch ab der Ebtführung flachte das Buch meiner Meinung nach ab, da es sich viel zu sehr um die Entführung drehte und die Aufdeckung des Mordes und auch die Geschichte des Mordopfers komplett in den Hintergrund gerät.

Nichtsdestotrotz war der Schreibstil der Autorin sehr angenehm, da Personen genau und bildhaft dargestellt wurden. Das Buch lebte auch von der Spannung, sowohl was den Mord als auch die Entführung anbelangte.

Jedoch war die Geschichte an und für sich zu zerfahren und unstrukturiert- es wäre vllt. besser gewesen, sich nur auf den Mordfall zu fokussieren und diesen dafür noch viel genauer aufzuarbeiten, z.B. durch mehr Informationen rund un das Leben des ermordeten Mädchens oder auch Weiterführung diverser Hinweise- syptomatisch für mich war diesbezüglich die Spur, als der junge Mitarbeiter der Schreinerei bei der Waldhütte ein Foto des Opfers verbrannte, auf welchem im Hintergrund ein Mann mit mordlustigem Blick zu sehen war; diese Info wurde einfach im Keim erstickt.

Auf Grund des Schreibstils und der Spannung, welche die Autorin durchaus aufzubauen versteht, werde ich ihr aber nochmals eine Chance geben und das erste Buch aus der Reihe lesen (bzgl. der vorherigen Bücher hörte ich viel positives Feedback)

  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Spannung in vielen Akten

Hexenjäger
2

Das Buch dreht sich um eine außergewöhnliche Mordserie, welche die Täter einem Buch des finnischen Bestsellerautor Roger Kopenen nachempfanden. Die Opfer wurden mit Methoden, wie sie sonst nur im Mittelalter ...

Das Buch dreht sich um eine außergewöhnliche Mordserie, welche die Täter einem Buch des finnischen Bestsellerautor Roger Kopenen nachempfanden. Die Opfer wurden mit Methoden, wie sie sonst nur im Mittelalter an vermeintlichen Hexen angewandt wurden, zur Strecke gebracht und nicht einmal vor der Ehefrau des Autors wurde Halt gemacht.
Die finnischen Polizei, unter anderem in Person der Hauptkommisarin Jessica Niemi steht vor dem größten Rätsel dee Geschichte.
Schaffen Sie es diese ominösen Taten aufzuklären?
Der Autor schaffte es, dass mir während des ganzen Buches niemals langweilig wurde: Durch kurze Kapitel, viele verschiedene Handlungsorte und auch Zeitsprünge (welche anfangs nicht gleich eindeutig erkennbar waren) fraß man sich im bildlichen Sinne durch das Buch, wobei man nie 100% sagen oder vermuten konnte, wer wirklich der Mörder ist.
Der Hintergrund rund um die Ermittlerin Jessica war für mich nicht störend, sondern sehr interessant, weil Jessica dadurch viel nahbarer war und man sich mit ihr identifizieren und dich in sie ein Stück weit hineinfühlen konnte.

Ich fand das Buch insgesamt sehr gelungen, wenn auch der Schluss etwas aprupt und nicht ganz nachvollziehbar war. Teotzdem würde ich den super Thriller jederzeit wieder lesen.
Auch optisch macht sich das Buch sehr gut im Bücherregal: Schwarz-Rote Covergrstaltung mit Motiven des Handlungsorts Finnland und rotem Schnitt - sehr wertig.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2020

Nicht umsonst ein Megabestseller

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
1

Harry Potter ist ein ganz normaler Junge, das denkt er zumindest bis zu seinem 11. Geburtstag. An diesem Tag erhält er Einladung nach Hogwarts, eine Schule für angehende Zauberer und Hexen. Da Harry von ...

Harry Potter ist ein ganz normaler Junge, das denkt er zumindest bis zu seinem 11. Geburtstag. An diesem Tag erhält er Einladung nach Hogwarts, eine Schule für angehende Zauberer und Hexen. Da Harry von seiner bisherigen Pflegefamilie, den Dursleys, sowieso nur als Mensch zweiter Klasse behandelt wurde, stürzt er sich in das Abenteuer. Doch diese Freude hält nur kurz an, denn bald geschehen ganz kuriose Sachen in Hogwarts.

Den ersten, wie auch alle anderen Harry Potter Bände habe ich geliebt und konnte mir das Grinsen selten aus dem Gesicht wischen. J.K. Rowling schafft es uns mit Harry lernen zu lassen Freunde zu finden, Feinde zu erkennen und die magische Welt zu entdecken. Sie verzaubert mit fantastischen Orten, witzigen Figuren und mystischen Wesen. Dabei kommen Freundschaft und Moral nicht zu kurz. Locker und leicht, scheint man auf dem Besen durch die Geschichte zu schweben. Das Bich liest sich super flüssig und alle Beschreibungen sind so bildhaft, dass man sofort in die Welt von Hogwarts eintauchen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere