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Veröffentlicht am 08.11.2025

Willkommen in der Monotonie

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
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8 lebt in der Stadt Surdus und ist eine der Unbeseelten. Jeder Tag läuft gleich ab, aufstehen, ins Büro fahren, sinnlose Fragen beantworten und dabei niemals Kontakt zu anderen haben. Durch „Evie“ überwacht, ...

8 lebt in der Stadt Surdus und ist eine der Unbeseelten. Jeder Tag läuft gleich ab, aufstehen, ins Büro fahren, sinnlose Fragen beantworten und dabei niemals Kontakt zu anderen haben. Durch „Evie“ überwacht, wird sichergestellt, dass niemand von ihnen dem seelenlosen Leben entkommt, man entkommt nur, wenn man eines Tages den Beseelten dienen darf. Doch tief in ihrem Inneren weiß 8, dass sie anders ist, denn sie fühlt und träumt und wünscht sich fort. Sie liebt es, Sonne auf der Haut zu fühlen und sehnt sich nach jemand Gleichgesinnten. Bis sie eines Tages auf 1000 trifft, der es genauso zu gehen scheint.
1000 und ich ist eine Dystopie Kurzgeschichte auf etwa 150 Seiten, allerdings wird hier, meiner Meinung nach, kein Wort zu viel oder zu wenig erzählt.
Autor Yorick Goldewijk gelingt, seine Geschichte nahezu emotionslos und mit knappen Worten zu erzählen, dabei passt er sich sprachlich komplett an den Inhalt von 1000 und ich an.
Die Monotonie, die 8 jeden Tag erlebt, ist hier in jedem einzelnen Wort spürbar, die Sehnsucht, jemand zu sein konnte ich hier allerdings genauso nachempfinden. Trotzdem oder gerade deswegen, hat mir hier die Spannung gefehlt und ich bin immer wieder gedanklich abgeschweift.
Das Setting, die Stadt Surdus, war zu Beginn wenig greifbar. Warum und weshalb hier alles so abläuft, wie nunmal ist, wurde mir erst spät klar. Man hätte hier enormes Potential gehabt, eine noch intensivere Geschichte draus zu machen.
Wir befinden uns die meisten Zeit in den Gedanken von 8, erst mit 1000 kommt ein wenig Interaktion mit rein. Mich hat das zu Beginn ein wenig verwirrt. Ihre Gefühle, Gedanken, Beobachtungen konnte ich verstehen, konnte aber keinerlei Beziehung zu ihr aufbauen.
Mein Fazit:1000 und ich ist ein Buch mit einer sehr starken Idee und sehr viel Potential. Ich empfand die Monotonie, die durch den Text entstand als eher anstrengend, wenn auch passend zum Inhalt. Die Botschaft des Buches war nachvollziehbar, die Auflösung gelungen. Schade, dass hier nicht mehr rausgeholt wurde.

Veröffentlicht am 05.11.2025

Mein Liebeslied für dieses Buch

Shield of Sparrows
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Zeit ihres Lebens stand Odessa im Schatten ihrer jüngeren Schwester Mae, die von ihrem Vater dazu bestimmt wurde, mit dem Prinzen von Turah verheiratet zu werden. Denn ein Gesetz in Calandra sorgt dafür, ...

Zeit ihres Lebens stand Odessa im Schatten ihrer jüngeren Schwester Mae, die von ihrem Vater dazu bestimmt wurde, mit dem Prinzen von Turah verheiratet zu werden. Denn ein Gesetz in Calandra sorgt dafür, dass in jeder Generation jeweils ein Paar unter den Königreichen heiraten muss, um den Frieden zu wahren. Doch als Prinz Zavier von Turah mit seinen Abgesandten erscheint, will er nicht Mae sondern Odessa. Diese wird kurzerhand von ihrem Vater dazu beordert, nach der geheimnisvollen Hauptstadt Turahs zu suchen, denn ihr Vater hofft, dass es dort etwas gibt, dass ihrem Volk helfen könnte, die Wanderung der Crux, besonders gefährliche, fliegende Bestien, zu überleben. Doch schon auf der Schifffahrt stösst sie immer wieder mit Zaviers Waldläufer, dem Hüter, zusammen und Zavier schenkt ihr keinerlei Beachtung. Odessa fühtl sich überfordert, zumal ihr jeder misstraut. Kann sie es schaffen, die Turaner auszuspionieren ohne selbst in Gefahr zu geraten?
Dieses hier wird keine Rezension, sondern ein Liebeslied für dieses Buch. Nicht, weil es ein gigantisches Worldbuilding hat, nicht weil das Magiesystem absolut ausgefeilt ist, nein, es war eher dieses Gefühl von ich bin mitten drin. Ich war für ein paar Abende Odessa und hatte Angst, fühlte mich beobachtet und habe mich in die Männer der Geschichte verliebt, allen voran natürlich in den Hüter, der auf The Guardian heißt, was sich viel besser anhört, was mir zeigt, man muss nicht alles übersetzen.
Devney Perrys Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Für mich war es wirklich, als könnte ich die Welt mit Odessas Augen sehen.
Die Geschichte wechselt zwischen spannenden, actiongeladenen Momenten und vielen ruhigen Szenen, die gespickt sind mit Odessas Fragen. Das klingt zunächst merkwürdig nervig, aber es waren all die Fragen, die auch in meinem Kopf waren und da es keine Antworten gab, war Odessas Frust für mich spürbar. Auch hier gibt es Dinge, wie den wohl größten Plottwist der Geschichte, die ich vorausahnen konnte oder gleich dachte, doch es gab auch Überraschungen und nichts konnte meine Liebe zu den Figuren trüben.
Die Welt hat mich auf ganz besondere Art verzaubert, allein die Baumhäuser in Treow wurden vor meinem inneren Auge lebendig. Die Bestien, die mit Beschreibungen unserer bekannten Tiere wie Tiger, Bären oder Wölfe beschrieben werden, aber besondere Eigenschaften erhalten, um gefährlicher zu wirken, standen beim Lesen gefährlich nah vor mir.
Mit Protagonistin Odessa, die die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, fühlte ich mich auf den ersten Seiten verbunden. Das Gefühl, nie genug zu sein, nie an erster Stelle zu stehen, das sich so niederschmetternd anfühlt, kenne ich auch. Aber sie gibt nicht auf, sie steht für sich und die Menschen, die sie liebt ein. Ich habe gemeinsam mit ihr gezittert, war enttäuscht und bin gewachsen.
Doch nicht nur Odessa ist toll, denn der Guardian, der Hüter, hat mein Herz gestohlen. Seine Art, Odessa zu triezen, sein Sarkasmus, aber auch sein Wunsch alles und jeden zu beschützen, hat mir weiche Knie gemacht. Ab sofort Bookboyfriend Nummer eins.
Die Geschichte zwischen Odessa und dem Guardian war slow burn vom Feinsten. Die Tension zwischen den Beiden macht Herzklopfen und selbst die zwei sehr kurzen spicy Szenen waren hier einfach mal genau da, wo es passt und einfach spürbar.
Dann ist da aber auch noch die Art, wie die Nebencharaktere mit einfließen, man liebt sie, hasst sie, misstraut ihnen. Sie sind so lebendig und authentisch wie auch die beiden Protagonisten.
Mein Fazit: Dieses Buch hat mich auf der ersten Seite eingefangen und bis zum Ende, das mich absolut zerstört hat, nicht mehr losgelassen. Dieser Cliffhanger und das, was da geschehen ist, hat mich richtig mitgenommen. Für mich das Highlight des Jahres und ein Buch, das für immer einen Platz in meinem Herzen hat. Ab jetzt warte ich sehnsüchtig auf September nächsten Jahres.

Veröffentlicht am 04.11.2025

Spannende Mischung aus Dystopie und Fantasy

City of Storm and Thunder
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Ravenport ist die Stadt, in der Magie verboten ist und während die so genannten Stormguards die Bevölkerung vor den gefährlichen Stürmen schützen sollen, leben im vergessenen Viertel immer noch Menschen ...

Ravenport ist die Stadt, in der Magie verboten ist und während die so genannten Stormguards die Bevölkerung vor den gefährlichen Stürmen schützen sollen, leben im vergessenen Viertel immer noch Menschen mit Magie, für die sie einen hohen Preis zahlen müssen. Eine von ihnen ist Rain, die in der Lage ist, Energie aus Blitzen im Körper zu speichern, doch dafür ist ihr Geruchssinn weg. Als ihr Bruder, der ebenfalls über starke Kräfte verfügt, von den Stormguards verhaftet wird, setzt Rain alles daran, ihn zu befreien. Gemeinsam mit einer Rebellengruppe und dem gerade erst zum Stormguard gewordenen Kite, der über Nebelmagie verfügt, schmieden sie einen Plan, um ihn zu befreien.
Das düstere Cover fängt die Stimmung der Story perfekt auf und macht neugierig.
Autorin Manuela Elser hat einen wirklich tollen und sehr bildgewaltigen Schreibstil, Charaktere und vor allem die Stadt Ravenport werden beim Lesen lebendig.
Der Einstieg ist anders als gewohnt, man wird hier mitten ins Geschehen geworfen, was hier allerdings wirklich los ist, erfährt man erst nach und nach. Wie bei einem Puzzle werden die einzelnen Teile nur langsam miteinander verknüpft und bei jeder Auflösung gibt es einen Aha-Moment für den Leser. Also wer zunächst verwirrt ist über all die Ereignisse, keine Sorge, Aufklärung kommt nach und nach und macht vor allem Sinn. All diese losen Fäden im Überblick zu behalten, ist große Kunst, von daher gibt es ganz großes Lob.
In dieser Geschichte finden wir Kämpfe, Action, Lügen, Intrigen und auch was fürs Herz und das ganz ohne Kitsch und Spice, worüber ich mich persönlich immer ganz besonders freue.
Das Magiesystem ist etwas ganz Besonderes hier, Magie wird aus den Stürmen genommen, die die das beherrschen benötigen allerdings einen Fokus. Alle, bis auf Rain und ihren Bruder, weshalb sie als besonders gefährlich gelten. Doch für die Menschen im verlorenen Viertel ist Rain ein Glücksfall. Was mich besonders fasziniert hat, ist die Betonung darauf, dass alles seinen Preis hat und für Magie fehlt den Menschen meist eine Sinnesfunktion.
Erzählt wird die Geschichte durch einen personellen Erzähler aus wechselnden Perspektiven zwischen Kite und Rain. Beide werden erst nach und nach greifbarer, aber vor allem Kite war ich gegenüber zunächst skeptisch. Auch sonst wird es schwer, abzuschätzen, wem man vertrauen kann.
Rain mochte ich vom ersten Moment an, sie fühlte sich sofort ehrlich und loyal an und auch wenn ich zunächst gar nicht so genau wusste warum, habe ich mit ihr mitgefiebert. Sie entwickelt sich zu einer absolut starken und mutigen Protagonistin.
Kite wirkt mysteriös, was natürlich auch mit seiner Nebelmagie zusammenhängt. Doch auch seine Gedanken, sind eher düster und vernebelt, wie seine Magie. Aber auch ihn dürfen wir nach und nach intensiver kennenlernen.
Die Anziehungskraft zwischen den beiden kommt im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nichts, wird aber auch, wie alles hier, nach und nach ersichtlicher.
Mein Fazit: Eine spannende und vor allem mit neuen Ideen daherkommende Geschichte, die ich gerne weiterempfehle. Starke Charaktere und eine mega Grundidee sorgen für Lesefluss. Das Ende ist sehr offen gehalten, was mich auf einen zweiten Band hoffen lässt. Wer eine Mischung aus Dystopie und Fantasy mag, kommt hier auf seine Kosten.

Veröffentlicht am 04.11.2025

Beklemmender Einstieg doch nachher sehr unrealistisch

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Als ein junger Autor, der sich gerne mit dem Okkulten beschäftigt, von seinem Freund gebeten wird, einmal auf einen Grundriss eines zum Kauf dargebotenen Hauses zu schauen, stößt dieser auf Ungereimtheiten. ...

Als ein junger Autor, der sich gerne mit dem Okkulten beschäftigt, von seinem Freund gebeten wird, einmal auf einen Grundriss eines zum Kauf dargebotenen Hauses zu schauen, stößt dieser auf Ungereimtheiten. Um sich aber sicher zu sein zieht er einen Architekten hinzu, der sich ebenfalls sicher ist, dass mit diesem Haus etwas nicht stimmt. Ein Kinderzimmer mitten im 1. OG, ohne Fenster und mit doppelten Türen? Ein Geheimraum, den man scheinbar nicht betreten kann? Gemeinsam beginnen die beiden zu spekulieren, was in diesem Haus wohl vorgefallen sein könnte und als eine Leiche in der Nähe des Hauses gefunden wird, beginnen sie immer mehr hineinzuinterpretieren.
HEN NA IE Das seltsame Haus ist das Debüt des Autors Uketsu, bei uns ist es das zweite Buch aus seiner Feder, das veröffentlicht wurde.
Der Einstieg fiel mir recht leicht, der Schreibstil liest sich flott und da hier sehr vieles aus Dialogen zwischen Autor und Architekt bestand, war ich mittendrin im Spekulieren und Überlegungen anstellen. Dabei findet man vor allem zu Beginn auf sehr vielen Seiten die Grundrisse des besagten Hauses, was mir persönlich zu viel war, aber gut, so musste man nicht zurückblättern.
Die Spekulationen rund um den merkwürdigen Grundriss fand ich spannend und gerade auf den ersten 70 Seiten löste dieser Grundriss und die Ideen dahinter absolute Beklemmung aus, weil in meinem Kopf sofort Bilder von einem eingesperrten Menschen, evtl. sogar ein Kind, entstanden. Bis dahin fand ich die Geschichte noch absolut gelungen und fesselnd und auch ein wenig unheimlich, obwohl gar nicht wirklich was passierte.
Doch als dann eine junge Frau hinzukommt, die ebenfalls den Grundriss eines Hauses dabeihat und in der Nähe des besagten Hauses ebenfalls ein Mord geschah, beginnt die Geschichte ein wenig ins Absurde zu driften. Zwar wurden weiterhin Spekulationen rund um Morde und Geheimräume von Autor, Architekt und der jungen Frau angestellt und auch die Häuser miteinander verglichen, doch die Beklemmung war bei mir nicht vorhanden.
Die Auflösung nachher fand ich furchtbar verwirrend, unglaublich viele chinesische Namen, Verbindungen und dann noch ein Familienfluch und noch mehr brachten mich völlig raus. Hier hat der Autor einfach zu viel des Guten versucht, was leider völlig absurd wurde.
Zu den Charakteren gibt es nicht viel zu erzählen, da man sie hauptsächlich durchs Erzählen beobachtet. Wirklich überrascht hat mich da nichts.
Mein Fazit: Der Anfang war für mich mega, doch mit Fortschreiten der Geschichte driftete es leider immer mehr ab in Verwirrung und Kopfschütteln. Das war für mich leider drüber, dafür gefiel mir der Schreibstil sehr gut und ich werde mir definitiv noch sein anderes hier erschienenes Buch zulegen.

Veröffentlicht am 04.11.2025

Hexen in London

Witch of Fate and Poison
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Unbemerkt zwischen den Menschen leben magische Wesen wie z. B. Vampire. Der magische Rat und die Hexen sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Studentin Arina ist eine von ihnen. Gemeinsam mit ihren beiden ...

Unbemerkt zwischen den Menschen leben magische Wesen wie z. B. Vampire. Der magische Rat und die Hexen sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Studentin Arina ist eine von ihnen. Gemeinsam mit ihren beiden Cousinen Khay und Myra, die für sie wie Schwestern sind, lebt sie in London. Eigentlich könnte alles gut sein, zwar versteht sie sich nicht gut mit den Vampiren an der Uni, allen voran mit dem arroganten Henry, doch damit kann sie gut umgehen. Bis sie eines Tages Zeugin davon wird, wie Myra vom Schuldach springt, doch glaubt sie im Hintergrund ausgerechnet Henrys Cousin gesehen zu haben. Hat er Myra geschubst? Als wäre das nicht schon schlimm genug, scheint auch noch Khay ihre Magie verloren zu haben, doch ohne die ist sie nichts mehr als eine leere Hülle, die nur noch durch Arinas Magie überleben kann. Als ausgerechnet Henry vor ihrer Tür auftaucht und sie bittet, mit ihm gemeinsam seinen Cousin zu suchen, ist Arina nicht begeistert, lässt sich aber darauf ein. Mit dem, was sie herausfinden, hätten sie allerdings nicht gerechnet und auch nicht damit, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen.
Dieses Buch gehört wieder einmal zu den besonders schön gestalteten Ausgaben und machte mich sehr neugierig.
Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, dabei kann ich noch gar nicht so genau sagen, woran das genau lag, denn der Schreibstil selber liest sich flüssig und leicht. Was mir hier vielleicht etwas gefehlt hat, war das Lebendige, Arina grübelt viel und oftmals versinkt sie in Gedanken und Beobachtungen, so dass man zur Welt keinen richtigen Zugang erhält.
Das Setting ist in London, also haben wir hier eine interessante Urban Fantasy, die auch mit dem gesamten Magiekonzept hierhinter gelungen ist. Hexen sind hier einmal die Wesen, die über alle magischen Wesen stehen, was allerdings nicht immer gerne gesehen wird und was auch unter anderem zu den Zwistigkeiten zwischen Hexen und anderen führt. Von London selber bekommt man nur beiläufig etwas mit, vielmehr stehen hier Arinas Suche nach einer Lösung und die Frage nach dem ob alles richtig ist im Vordergrund.
Die Handlung ist mal spannend und fesselnd, mal ruhiger und nachdenklich. Diese Mischung hat mir recht gut gefallen und konnte durchaus überzeugen.
Protagonistin Arina ist zu Beginn ein eher stiller Charakter, doch ihre Entwicklung ist hier absolut gelungen und sie wächst über sich selbst hinaus.
Henry hingegen ist sehr von sich eingenommen, zumindest auf dem ersten Blick, doch tatsächlich ist er gar nicht so, wie es zunächst scheint. Die Dialoge zwischen den Beiden sind teilweise witzig, da es ja vor allem zu Beginn Reibereien gibt. Doch nach und nach nähern sie sich einander an und Henry ist für Arina da. Die Lovestory zwischen den beiden habe ich allerdings nicht ganz so fühlen können, mir fehlte hier einfach das Kribbeln.
Mein Fazit: Insgesamt eine schöne Geschichte rund um Hexe, bei der ich kleinere Startschwierigkeiten hatte, die mir aber nachher noch recht gut gefallen hat. Gerade die Entwicklung der Protagonistin fand ich sehr gut und schlüssig. Schöne Geschichte, die sehr gut in den Herbst passt.