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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Tolle Story für cozy Lesestunden

Damn broken Heart
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Seit dem tödlichen Snowboardunfall ihres Bruders Andy ist sich Amber sicher, dass da etwas vorgefallen ist, weshalb er verunglückte. Nach ihrem Schulabschluss beschließt sie also, in Silver Oaks eine Stelle ...

Seit dem tödlichen Snowboardunfall ihres Bruders Andy ist sich Amber sicher, dass da etwas vorgefallen ist, weshalb er verunglückte. Nach ihrem Schulabschluss beschließt sie also, in Silver Oaks eine Stelle bei der Zeitung zu beginnen und dem ganzen auf den Grund zu gehen. Dank ihres Jobs gelingt es Amber mit Andys Mannschaft in Kontakt zu treten und begegnet dabei Rayne, dem Snowboardstar, der gleichzeitig Andys Konkurrent und Freund war und als Bad Boy gilt. Wie es der Zufall will, werden die beiden gemeinsam gesehen und für Raynes Freundin gehalten. Das wiederum kommt Rayne gelegen, denn seine Sponsoren sind begeistert von Amber. Tja, was soll auch schon schiefgehen, bei Fake Dates, oder?
Schon beim Anblick des Covers war ich verliebt in dieses Buch, denn die Gestaltung sieht einfach zauberhaft aus. Auch der Einstieg gelingt hier mühelos, denn Izzy Maxen beginnt gleich mit einem Knall, der den Leser erstmal das Herz bricht. Dabei schreibt sie absolut flüssig und fesselnd und lässt Bilder im Kopf des Lesers entstehen, die einen direkt in die Geschichte versetzen. Für mich braucht sich die Autorin auch nicht hinter großen Namen zu verstecken, denn sie schreibt wirklich fantastisch.
Die Kleinstadt Silver Oaks wird zwar nicht detailliert beschrieben, aber man bekommt eine gute Vorstellung vom Setting.
Die Geschichte ist abwechslungsreich, spannend, humorvoll und hat auch ausreichend Tiefgang, da Izzy Maxen hier auch ernste Themen einbringt, die bestimmte Eigenschaften der Charaktere näherbringen. Doch auch wenn es ernstere Themen gibt, ist auch eine Portion Humor, der sich vor allem in Dialogen zwischen Amber und Rayne widerspiegelt, vorhanden.
Wir blicken hier auch ein wenig hinter die Kulissen der Snowboard Mannschaft, der Druck der Sponsoren, den Zwang Leistung zu erbringen etc. Auch diese Einblicke haben mir gut gefallen.
Amber ist mir auf den ersten Blick ans Herz gewachsen. Neben ihrem neuen Job bei der Zeitung sind Bücher und das Bloggen darüber ihre große Leidenschaft. Auch wenn sie auf den ersten Blick eher introvertiert ist, was mit den Ereignissen ihrer Vergangenheit und dem Gefühl, niemals genug zu sein in ihrer Familie einhergeht, ist sie durchweg sympathisch.
Rayne, nach außen der coole Bad Boy, ist schon vom ersten Moment an ganz anders, als man dachte. Selbst jung Vater geworden weiß er, dass man Verantwortung nicht so einfach abtreten kann. Trotzdem spielt er nach außen eine Rolle, der er eigentlich vom Charakter her gar nicht entspricht.
Wir erleben die Geschichte aus wechselnden Perspektiven zwischen Amber und Rayne, jeweils in der Ich-Form. Dadurch lernen wir natürlich beide mit all den Gefühlen und Gedanken intensiv kennen und können gut einschätzen, an welcher Stelle sie eher in eine Rolle schlüpfen.
Nebencharaktere bekommen wir ebenfalls einige und ich könnte mir vorstellen, den ein oder anderen der Charaktere in einer Hauptrolle im nächsten Buch wiederzusehen.
Mein Fazit: Auch wenn Izzy Maxen hier und da die ernsteren Themen nur anschneidet, hat mir das Buch unheimlich gut gefallen. Es ist einfach unheimlich gut geschrieben und macht von der ersten Seite an einfach Spaß und nimmt einen gefangen. Von mir bekommt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.09.2025

Herzensbuch

Waterwitch
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Seit vielen Jahrhunderten lebt die Flusshexe Jenny Greenteeth in einem See in der Nähe eines kleinen Ortes namens Chipping Appleby. Bisher war es immer ruhig, doch eines Tages werfen die Dorfbewohner gemeinsam ...

Seit vielen Jahrhunderten lebt die Flusshexe Jenny Greenteeth in einem See in der Nähe eines kleinen Ortes namens Chipping Appleby. Bisher war es immer ruhig, doch eines Tages werfen die Dorfbewohner gemeinsam mit dem neuen Pfarrer eine junge Frau ins Wasser. Temperance wird beschuldigt, eine Hexe zu sein, was sie auch tatsächlich ist, doch bisher war sie die weise Frau des Ortes und half immer jedem, der zu ihr kam. Gemeinsam finden die beiden Frauen heraus, dass der neue Pfarrer gar kein Mensch, sondern der bösartige Erlkönig ist. Dieser kann jedoch nur besiegt werden, wenn ihnen der König der wilden Jagd zu Hilfe kommt. Allerdings verknüpft dieser wiederum Bedingungen für seine Hilfe. Gemeinsam mit dem Kobold Brackus machen sich Jenny und Temperance auf die Suche nach Rettung.
Natürlich war es wieder einmal das Cover, das mich neugierig machte und warum ich zu dieser Geschichte griff. Das mich aber hinter diesem tollen Cover eine unglaublich gute Geschichte erwartete, hätte ich nicht mit gerechnet.
Der Einstieg gelingt hier mühelos, der Schreibstil hat etwas Märchenhaftes, wenn auch eher düster und doch cozy. Klingt komisch? Ja, aber ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll.
Die Figur der Jenny Greenteeth ist eine Figur aus der englischen Folklore. Jenny Greenteeth ist das Flussmonster, dass im Gewässer auf dich lauert, dich packt und dann verspeist. Ganz genau das ist auch unsere Jenny hier und das ist der Punkt, der diese Geschichte so besonders macht.
In erster Linie ist es eine High Fantasy Story mit Wesen aus der Folklore, die gemeinsam aufbrechen, um etwas zu retten. Dadurch wird die Geschichte spannend und abwechslungsreich. Doch auch die Figuren geben der Geschichte etwas Besonderes, denn auch der Found Family Trope wird hier zu etwas besonderem. Ganz egal wer du bist und wie du bist, solange ihr euch akzeptiert und respektiert, könnt ihr gemeinsam Besonders sein.
Die Welt ist mittelalterlich und magisch, die Atmosphäre zwischen düster und cozy, gefährlich und herzlich. Irgendwie war hier von allem etwas dabei.
Protagonistin und Erzählerin der Geschichte, Jenny Greenteeth, ist ein Monster, sie frisst Fisch roh und notfalls auch Menschen, wenn diese ins Wasser fallen. Aber irgendwie hat Jenny auch unheimlich viel Herz, ich mochte sie vom ersten Moment an und als dann Temperance bei ihr auftaucht oder noch besser abtaucht, kommt die Seele der Jenny so richtig durch.
Auch der Kobold Brackus, ein absolut gewieftes Kerlchen, mochte ich vom ersten Moment an und auch Temperance ist eine clevere junge Hexe, die den Kobold schnell im Griff hat.
Diese drei zusammen sind einfach anders, besonders, sie ließen mich schmunzeln, lachen, mitfühlen und mitfiebern und sie machten das Buch zu einem Abenteuer.
Mein Fazit: Waterwitch ist ein ganz besonderes Buch für mich gewesen, es war ein überraschendes Highlight, denn mit solch einer Geschichte habe ich absolut nicht gerechnet. Wer es gerne cozy und doch abenteuerlich mag und den Found Family Trope liebt, sollte unbedingt hier einmal reinlesen. Ein Herzensbuch.

Veröffentlicht am 23.09.2025

Guter Auftakt

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Die zwanzigjährige Emelin ist in ihrem Heimatdorf eine Außenseiterin, denn in ihr steckt ein Geheimnis, sie ist in der Lage, Magie durch Farben entstehen zu lassen. Als sie eines Tages beim Wirken ihrer ...

Die zwanzigjährige Emelin ist in ihrem Heimatdorf eine Außenseiterin, denn in ihr steckt ein Geheimnis, sie ist in der Lage, Magie durch Farben entstehen zu lassen. Als sie eines Tages beim Wirken ihrer Magie vom Silent Death, dem Fae Creon, Sohn der Fae Königin, dabei beobachtet wird, beschließt er Emelin zu entführen. Denn was Emelin nicht weiß: sie selbst ist zur Hälfte Fae und deshalb in der Lage Magie zu wirken. Außerdem ist sie, lt. Creon, die Einzige, die nicht an die Königin, die alle Mutter nennen, gebunden und somit in der Lage, die Königin zu vernichten. Doch dafür muss sie die Frau des Silent Death werden.
Das Cover ist wunderschön und das Wort Fae allein reicht schon aus, um mich magisch anzuziehen.
Der Einstieg gelang mir hier auch sehr leicht, denn Autorin Lisette Marshall erzählt leicht und flüssig, so dass man dem Inhalt der Geschichte leicht folgen kann.
Das Magiesystem mit den Farben fand ich auch spannend und neu und ausreichend beschrieben, um dem Ganzen folgen zu können.
Das Worlbuilding wird im Großen und Ganzen nur angekratzt, aber zumindest so weit, dass man sich das Gesamte vorstellen kann.
Die Handlung ist zunächst sehr spannend und interessant, da man hier einiges Neues entdecken kann. Doch gerade im Mittelteil passiert eher wenig, so dass hier einige Längen entstehen. Zwar dreht sich hier viel um die Beziehung zwischen Emelin und Creon, die sich im richtigen Maße entwickelte und das langsam entstehende Prickeln spürbar war, aber halt auch nicht allzu spannend wurde. Im letzten Teil wurde aber das Tempo wieder erhöht, so dass man durchaus gespannt auf die Fortsetzung sein darf.
Protagonistin und Ich-Erzählerin Emelin ist kein ganz einfacher Charakter, gerade zu Beginn machte sie es mir mit ihrer doch naiven Art schwer. Doch an der Seite von Creon entwickelt sie sich immer mehr zu einer starken Protagonistin.
Creon wirkt zunächst unnahbar und ein wenig düster, zumal er auch nicht sprechen kann. Warum, weshalb erfahren wir aber im Laufe der Handlung und lernen dabei auch die andere Seite des stillen und gefährlichen Protagonisten kennen.
Mein Fazit: Insgesamt hat mir der Auftaktband der Fae Isle Reihe sehr gut gefallen, zwar gab es im Mittelteil einige Momente, die sich für meinen persönlichen Geschmack zu sehr zogen, doch insgesamt fand ich die Umsetzung von Magiesystem, Lovestory, Handlung und Worldbuilding sehr gut. Gerade die Liebesgeschichte ist hier gelungen und ich mochte beide Protagonisten. Insgesamt Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 21.09.2025

Ruhige, cozy Geschichte

A Dark and Secret Magic
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Hecate Goodwin ist eine Hexe, der schon kurz nach ihrer Geburt gesagt wurde, dass sie eine Heckenhexe sei. Das ist absolut ungewöhnlich, doch Hecate hat dieses nie in Frage gestellt. Nun steht Halloween ...

Hecate Goodwin ist eine Hexe, der schon kurz nach ihrer Geburt gesagt wurde, dass sie eine Heckenhexe sei. Das ist absolut ungewöhnlich, doch Hecate hat dieses nie in Frage gestellt. Nun steht Halloween bevor und Hecate, kurz Kate, feiert ihren 31. Geburtstag. Dieser Tag ist etwas ganz Besonderes, da die Hexen ab diesen Tag sich auf ihre Fähigkeiten allein konzentrieren. Doch kurz vor dem großen Tag bekommt sie unerwartet Besuch, Matthew Cypher, Magier eines anderen Ordens und alles andere als gerne gesehen, steht vor Kates Tür und bittet um Unterkunft, die Kate nicht ablehnen darf. Allerdings geschehen noch so einige merkwürdige Dinge, wie z. B. Träume über einen dunklen König und Matthew scheint ganz anders als gedacht.
Das wirklich wunderschöne Cover fiel mir regelrecht ins Auge, da es einfach eine wunderschöne, herbstliche Atmosphäre ausstrahlt. Außerdem liebe ich Geschichten rund um Hexen und Halloween und das kommt hier definitiv nicht zu kurz.
Der Einstieg wird einem sehr leicht gemacht, denn der Schreibstil der Autorin Wallis Kinney ist einfach wunderschön, ruhig und unaufgeregt und doch bildgewaltig und fesselnd. Damit versetzt sie den Leser direkt vor Ort in das kleine Dorf und verpasst der Geschichte die perfekte Atmosphäre.
Smalltown Vibes gibt es hier definitiv, jeder kennt jeden und es scheint, als könne man keine Geheimnisse voreinander haben. Doch es warten so einige Überraschungen auf Kate, mit denen sie nicht gerechnet hat. Allein schon der unerwartete Besuch Matthews, den sie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat, verwirrt sie zunächst. Nach und nach klären sich dann aber alle Geheimnisse auf.
Wer Geschichten mit viel Tempo und Action liebt, ist hier wahrscheinlich eher falsch, denn die Geschichte ist eher leise und sanft und doch konnte sie mich durchaus fesseln, denn man spürt, dass hier ganz viele Geheimnisse vorhanden sind.
Dafür kommt die besondere Atmosphäre des Herbstes hier nicht zu kurz. Man hört förmlich das Rauschen der Blätter und spürt die klamme Luft des Nebels.
Die Magie wird hier nach und nach verdeutlicht, wer über welche Magie verfügt und wie das zustande kam etc. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da man immer Stück für Stück mehr offenbart bekommt.
Aus der Sicht von Protagonistin Hecate erleben wir die Story. Ich mochte sie einfach vom ersten Moment an, sie ist herzlich und einfach lieb. Doch dadurch lässt sie auch einfach viel zu viel mit sich machen und scheint zunächst eher naiv. Aber sie entwickelt sich deutlich weiter und steht für sich ein. Gerade auch was Matthew betrifft, der gar nicht so böse ist, wie gedacht, oder? Er hat auf jeden Fall etwas zu verbergen und doch mag man ihn vom ersten Moment an.
Ansonsten gibt es diverse Nebencharaktere, wie Schwestern, Freundinnen und weitere Hexe des Ortes. Nicht jede wollte sympathisch werden und das mit gutem Grund.
Mein Fazit: Herbstliche Atmosphäre, Smalltown Vibes, Hexen und Halloween, dieses Buch ist einfach perfekt für den Herbst, denn es verbreitet von der ersten Seite an die passenden Vibes. Ein Buch für kühle Tage, Kuscheldecke und eine leckere Tasse Kakao, ein passendes Rezept findet ihr auch im Buch. Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 18.09.2025

Bewegend

We Burn Daylight
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Wir schreiben das Jahr 1993 als die junge Jaye sich gemeinsam mit ihrer Mutter von Kalifornien nach Waco; Texas, auf den Weg macht. Kurz zuvor lernte nämlich ihre Mutter den charismatischen Perry kennen, ...

Wir schreiben das Jahr 1993 als die junge Jaye sich gemeinsam mit ihrer Mutter von Kalifornien nach Waco; Texas, auf den Weg macht. Kurz zuvor lernte nämlich ihre Mutter den charismatischen Perry kennen, der in Waco der Anführer einer christlichen Sekte ist. Nun leben die Beiden bei Perry, doch während Jayer das ein oder andere kritisch sieht, verfällt ihre Mutter Perry immer mehr. Als Jaye kurz darauf den Sohn des Sheriffs, Roy, kennenlernt, scheint es, als würde sich alles zum Positiven wenden, denn die Teenager verlieben sich auf Anhieb. Was beide nicht wissen, Perry handelt scheinbar insgeheim mit Waffen und die Tage auf der Farm der Sekte scheinen gezählt.
Mich sprach das düstere Cover wieder einmal an und da ich das Thema rundum eine Sekte sehr spannend fand, wurde ich neugierig auf We burn daylight.
Autor Bret Anthony Johnston hat einen sehr fesselnden Schreibstil und vermittelt schnell Eindrücke und Gefühle, ohne dabei endlos abzuschweifen.
Seine Art, diese Geschichte zu erzählen, war allerdings nicht immer ganz so leicht. Zum einen lässt er die Teenager Roy und Jaye abwechselnd aus dem Jahr 1993 erzählen, nimmt aber auch einen Podcast mit rein, bei dem ein ehemaliger Freund Roys unterschiedliche Personen in der Gegenwart interviewt. Diese vermitteln durchaus immer wieder neue Denkansätze, aber man musste hier durchaus aufpassen, wer da gerade erzählte, was ja auch durchaus wichtig für die Story ist.
Der Autor nimmt mit seiner Geschichte Bezug zu einer wahren Begebenheit aus dem Jahre 1993 in Waco, als die Sekte der Branch Davidians mit ihrem Anführer David Koresh zunächst unter Beschuss von US-Behörden genommen und später belagert wurden. Zwar nimmt der Autor hier eine fiktive Person, doch den Bezug zu Koresh ist hier in jeder Hinsicht vorhanden.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr berührend und ergreifend, auch wenn ich auf den ersten Blick noch nicht so ganz begreifen konnte, warum man sich solch einer Sekte anschließt. Doch Perry (alias Koresh) ist durchaus charismatisch und viele seiner Sektenmitglieder haben etwas zu verbergen. Die Darstellung fand ich absolut gelungen und konnte mich fesseln, auch wenn es im Mittelteil ein paar Längen gab, was auch einfach daran lag, dass hier die beiden Teenager im Mittelpunkt stehen.
Roy ist der Sohn des Sherriffs, der sich einsam fühlt, seitdem sein Bruder mit dem Militär das Land verlassen hat. Seine Eltern leben seitdem ein wenig in ihrer eigenen Welt, was durchaus verständlich ist, aber Roy sucht Aufmerksamkeit. Diese bekommt er später durch Jaye, die zwar mit der Mutter in der Sekte lebt, aber durchaus in der Lage ist, diese kritisch zu betrachten. Auch sonst ist Jaye unheimlich weit vom Verhalten und wirkt nicht wie eine x-beliebige Vierzehnjährige.
Die Nebencharaktere sind zahlreich und sorgen für neue Blickwinkel und Denkansätze, was die Story lebendig und greifbar macht.
Mein Fazit: Insgesamt fand ich We burn Daylight sehr bewegend und berührend und die Einblicke in das Leben der Sekte äußerst aufschlussreich. Auch wenn dieser Roman rein fiktiv ist, so ist der Bezug zu den Branch Davidians in jeder Hinsicht greifbar. Bei mir hat das Buch für sehr gute Unterhaltung gesorgt und ich empfehle es gerne weiter.