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Veröffentlicht am 06.02.2026

Die Anti-Checkliste fürs echte Leben

30 Dinge, die du mit 30 nicht erreicht haben musst
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Dieses Buch fühlt sich an wie eine warme Umarmung für alle, die sich ständig fragen, ob sie „hinterherhinken“.

Die drei Autorinnen nehmen den enormen Druck rund um den 30. Geburtstag auseinander und zeigen: ...

Dieses Buch fühlt sich an wie eine warme Umarmung für alle, die sich ständig fragen, ob sie „hinterherhinken“.

Die drei Autorinnen nehmen den enormen Druck rund um den 30. Geburtstag auseinander und zeigen: Es gibt keinen festen Zeitplan fürs Leben.

Mit viel Ehrlichkeit, Humor und persönlichen Geschichten geht es um Karriere, Beziehungen, Selbstzweifel, Erwartungen von außen und darum, den eigenen Weg zu finden. Statt einer klassischen To-do-Liste liefern sie eine Anti-Checkliste, die Mut macht, loszulassen, durchzuatmen und sich selbst nicht ständig zu vergleichen.
Christina Calaminus, Clare Devlin und Katrin Feuerstein erinnern daran, dass Erwachsenwerden kein Wettbewerb ist. Kein Rennen. Kein Vergleich. Sondern ein Prozess.

Für mich war "30 Dinge, die du mit 30 nicht erreicht haben musst" ein ehrliches, stärkendes und tröstendes Buch, das perfekt für alle ist, die sich manchmal verloren, überfordert oder einfach „nicht weit genug“ fühlen. Absolute Leseempfehlung besonders für alle bereits in den 30ern, die die kurz davor stehen aber auch alle anderen, die sich gegen den gesellschaftlichen Druck stärken wollen!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Schwarzer Humor trifft Sisterhood

I Know Where You Buried Your Husband
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Sofia und ihre Freundinnen verbindet seit der Schulzeit eine enge Freundschaft und ein düsteres Geheimnis. Als Sofias Ehemann tot im Wohnzimmer liegt, handeln sie gemeinsam: pragmatisch, kompromisslos, ...


Sofia und ihre Freundinnen verbindet seit der Schulzeit eine enge Freundschaft und ein düsteres Geheimnis. Als Sofias Ehemann tot im Wohnzimmer liegt, handeln sie gemeinsam: pragmatisch, kompromisslos, mit sehr viel schwarzem Humor und ein bisschem angewandtem Voodoo. Danach brechen sie den Kontakt ab und gehen getrennte Wege.

Sieben Jahre später holt die Vergangenheit sie ein. Ein anonymer Erpresser weiß, was sie getan haben und zwingt die Frauen, sich wieder zusammenzuschließen. Alte Loyalitäten werden auf die Probe gestellt, verdrängte Konflikte kommen hoch und die große Frage steht im Raum: Wie weit geht Freundschaft wirklich?

Hinter diesem Pageturner steckt viel bissiger Feminismus, auch wenn man beim Klappentext eventuell erstmal an einen klassichen Thriller denkent. Aber "I Know Were You Buried Your Husband" ist mehrals das. Hier trifft weiblicher Zusammenhalt auf Schuldfragen und schwarzen Humor.

Marie O'Hares Buch hat mich sehr gut unterhalten und ist meiner Meinung nach perfekt für Fans von moralischen Grauzonen in Kombination mit Feminismus.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Zwischen den Hochhäusern Berlins

Sonne und Beton
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"Son­ne und Beton" erzählt von vier Jugendlichen, die einen heißen Sommer in Berlin-Gropiusstadt erleben. Lukas und seine Freunde Julius, Gino und Sanchez vertreiben sich die Tage zwischen Schulstress, ...

"Son­ne und Beton" erzählt von vier Jugendlichen, die einen heißen Sommer in Berlin-Gropiusstadt erleben. Lukas und seine Freunde Julius, Gino und Sanchez vertreiben sich die Tage zwischen Schulstress, Langeweile und dem Versuch, dem Alltag im Viertel zu entkommen. Aus einer scheinbar harmlosen Idee entsteht ein riskanter Plan, der alles verändern könnte: Sie wollen in ihre eigene Schule einbrechen, um wertvolle Computer zu stehlen, ohne zu ahnen, welche Folgen das haben wird.

Der Roman zeichnet ein ungeschöntes Bild vom Aufwachsen in einer Hochhaussiedlung, in der Beton, Hitze, Straßencodes und Drogen den Alltag bestimmen. Mit direkter Sprache und viel Nähe zu seinen Figuren zeigt Felix Lobrecht Themen wie Frust, Gewalt, Loyalität und Freundschaft. Dabei entsteht ein ehrliches Porträt von Jugend, das nichts beschönigt, sondern die Realität so zeigt, wie sie ist.

Ich war von dem subtilen Humor, der sich durch das Buch trotz des ernsten Themas zieht, überrascht. Ja, Felix Lobrecht ist ein Commedian, also hätte mich das eigentlich nicht wundern sollen, aber wie gesagt, das hätte ich bei dem Setting irgenwie anders erwartet.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Lasten und der Mut, sie abzulegen

Der Butterberg
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Jan wiegt 147 Kilo und glaubt lange, sein Gewicht eigentlich ganz gut im Griff zu haben. Erst der Aufenthalt in einer Adipositas-Klinik macht ihm klar, dass der Kampf gegen die Kilos nur ein Teil seines ...

Jan wiegt 147 Kilo und glaubt lange, sein Gewicht eigentlich ganz gut im Griff zu haben. Erst der Aufenthalt in einer Adipositas-Klinik macht ihm klar, dass der Kampf gegen die Kilos nur ein Teil seines Problems ist. Neben dem körperlichen Ballast bringt Jan vor allem eines mit: eine große Naivität. Doch genau diese Offenheit wird zu seiner Stärke.

In Gruppentherapien, Gesprächen und ungewöhnlichen Übungen saugt Jan die Geschichten seiner Mitpatient:innen wie ein Schwamm auf. Die oft düsteren Lebenswege der anderen, ebenso wie die klugen und unbequemen Impulse der Therapeut:innen, bringen ihn dazu, sein eigenes Selbstbild zu hinterfragen. Besonders die Begegnung mit Franziska hilft ihm, einen entscheidenden Satz auszusprechen und ehrlich zu sich selbst zu werden.

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Geschichte fühlt sich ehrlich und nahbar an, ohne zu beschönigen oder zu belehren. Besonders gefallen hat mir, wie offen Jan mit seinen Schwächen umgeht und wie realistisch sein Weg dargestellt wird –mit Rückschritten, Zweifeln und kleinen Fortschritten.

"Der Butterberg" ist eine bewegende Geschichte über Selbstakzeptanz, persönliche Entwicklung und den Mut, schwere Lasten abzulegen und bereit zu sein für den wichtigsten Schritt: eine echte Veränderung.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Ein Herz voller Gewürze

Die Lebkuchen-Prinzessin
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"Die Lebkuchen-Prinzessin", geschrieben von einem Autorenduo Eva-Maria Bast und Jørn Precht, das unter dem Pseudonym Romy Herold veröffentlicht, spielt im Nürnberg der 1860er Jahre. Im Mittelpunkt steht ...

"Die Lebkuchen-Prinzessin", geschrieben von einem Autorenduo Eva-Maria Bast und Jørn Precht, das unter dem Pseudonym Romy Herold veröffentlicht, spielt im Nürnberg der 1860er Jahre. Im Mittelpunkt steht Elise, die zwischen Gewürzsäcken und dem Duft frisch gebackener Lebkuchen in der Backstube ihres Vaters aufwächst. Schon früh träumt sie davon, mehr zu sein als nur Zuschauerin. Sie möchte selbst in der Lebküchnerei arbeiten und eigene Ideen einbringen.
Als ein Familienmitglied plötzlich verunglückt, gerät das Unternehmen ins Wanken. Elises Mutter ist mit der Verantwortung überfordert, und plötzlich steht alles auf dem Spiel, wofür die Familie gearbeitet hat. Elise sieht sich gezwungen, über sich hinauszuwachsen und Verantwortung zu übernehmen, um das Familienvermächtnis zu bewahren.
Auf ihrem Weg muss sie sich gegen Widerstände, Intrigen und gesellschaftliche Erwartungen behaupten. Gleichzeitig begegnet sie Menschen, die sie unterstützen, ihr Vertrauen schenken und ihr Herz berühren. Schritt für Schritt erkennt Elise, dass Mut, Durchhaltevermögen und der Glaube an sich selbst der Schlüssel sind, um ihren eigenen Weg zu gehen.

Ich fand Elises Geschichte und die ihrer Familie richtig entzückend. Am Anfang dachte ich es ist eine reines Weihnachtsbuch, weil ich Lebkuchen einfach mit Weihnachten verbinde, aber es ist so viel mehr. Es ist emotional und an den richtigen Stellen sensibel und auch manchmal wissen vermittelnd.

Von mir gibts eine klare Empfehlung!

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