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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2019

Was in unserem Körper so vor sich geht...

Cells at Work! 1
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Cells at Work hat ein wirklich sehr interessantes Konzept, welches den ein oder anderen an die damalige Kinderserie "Es war einmal... dass Leben" erinnern wird. Wir begleiten im Manga die verschiedensten ...

Cells at Work hat ein wirklich sehr interessantes Konzept, welches den ein oder anderen an die damalige Kinderserie "Es war einmal... dass Leben" erinnern wird. Wir begleiten im Manga die verschiedensten Zellen unseres Körpers und wie sie Erkrankungen bekämpfen. Dabei ist dies keine Fiktion, sondern beruht tatsächlich auf Tatsachen - ich glaube ich hätte den Manga gut in meiner Abiturzeit gebrauche können. Immer wieder gibt es kleine Infoboxen, in welchen euch die aktuelle Zelle erläutert wird und so kann man noch etwas lernen. Ich zumindest bin jetzt nicht so bewandert was Zellen und ihre Funktionen angeht und fand diese Infoboxen sehr hilfreich.
Zu beachten ist, dass es sich um mehrere einzelne Episoden handelt und diese Infoboxen sich daher wiederholen. Jede Episode setzt sich mit einer anderen Erkrankung auseinander, wie zum Beispiel Allergien, Schürfwunden, Lebensmittelvergiftungen oder auch Krebs. Wer weiß schon genau, was zum Beispiel alles bei einer Allergie passiert? Ich nicht - Obwohl ich so einige Allergien habe.
Ich fand diesen Einblick in die Krankheiten und was da so im Körper geschieht echt sehr interessant und vor allem nicht so trocken.

Man begleitet hauptsächlich das rote und das weiße Blutkörperchen, welche ich auf ihre Art sehr sympathisch fand und sie daher sehr gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Meine Lieblinge sind aber eindeutig die Blutplättchen, weil sie einfach nur zuckersüß sind! Im Internet habe ich bereits Merchandising zu ihnen gefunden und es juckt mich unter den Fingern...
Besonders interessant fand ich, wie die verschiedenen Zellen und die Körperwelt dargestellt werden. Man hat nicht das Gefühl, sich in einem Körper zu befinden, sondern in einer Stadt - denn genau so wurde der Manga gezeichnet. Daher fand ich es besonders interessant, wie zum Beispiel Medikamente oder andere Hilfsmittel von außen dargestellt wurden. Ich möchte hier aber nicht spoilern.

Den Zeichenstil finde ich an sich sehr gut, wobei ich ihn in schwarz-weiß besser finde als in Farbe. Irgendwie finde ich es nicht so überzeugend koloriert. Aber im Manga ist es ja hauptsächlich in Schwarz-Weiß, weshalb mich das nicht sonderlich stört. Ansonsten finde ich den Zeichenstil sehr ansprechend und zur Story sehr passend. Im richtigen Moment gibt es mehr Details oder eben weniger. Sie sind wechseln zwischen Action, Humor und einfach nur super süßen Momenten und können all dies gut verpacken.

FAZIT
Mich konnte Cells at Work definitiv überzeugen, da es die Vorgänge in unserem Körper humorvoll und spannend erklärt. Dabei wird einem nicht langweilig, denn trocken ist das Ganze nicht. Mit viel Action begleitet man die beiden Blutkörperchen und schon bald sind sie einem sehr ans Herz gewachsen. Man macht sich schon Gedanken über die Körperprozesse, während man es liest und muss an Momente zurückdenken, die man selber schon erlebt hat - Allergien und Schürfwunden kenne ich da nur zu gut. Ich mag den Lerneffekt des Mangas wirklich sehr. Aber auch ohne diesen, würde es sich sicherlich um einen ziemlich actiongeladenen Manga halten, denn Kämpfe gibt es zu genügen.
Insgesamt fand ich den Manga echt klasse und wurde gut unterhalten, weshalb ich die nachfolgenden Bände auf jeden Fall lesen werde. Besonders für zwischendurch kann ich die Reihe empfehlen, denn sie liest sich sehr schnell und locker.

Veröffentlicht am 12.10.2019

Eine wunderbare Reise in die Tiefsee

Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee
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Unsere Reise beginnt zunächst mal noch knapp unter der Meeresoberfläche, wo wir auf Plankton treffen und welches uns die gesamte Reise begleiten wird. Bevor es nun weiter hinab geht, wird einem erst mal ...

Unsere Reise beginnt zunächst mal noch knapp unter der Meeresoberfläche, wo wir auf Plankton treffen und welches uns die gesamte Reise begleiten wird. Bevor es nun weiter hinab geht, wird einem erst mal erklärt, wie wichtig Plankton überhaupt für alle Lebewesen ist. Dann geht es in die dunkle Tiefe. Nun treffen wir auf interessante Wesen wie den Riesenkalmar, Rippenquallen, Gespensterfische oder auch den Fangzahnfisch. Wer denkt dort unten, im tiefdunklen Wasser, gäbe es kein Leben, der irrt. Es wimmelt nur so davon! Wir lernen, wie die Lebewesen es schaffen Licht zu erzeugen, wie sie Nahrung anlocken und sich vor Feinden verstecken. Viele Informationen, die aber auf so eine lockere und verständliche Art erklärt werden, dass es sehr viel Spaß macht dem Inhalt zu folgen. Es ist super interessant und hat mich auf so einige Arten neugierig werden lassen. Ich habe sehr oft nebenbei am Handy noch mal den ein oder anderen Fisch in die Suchmaschine eingegeben, um mehr zu erfahren. Doch auch ohne meine weitere Recherche habe ich so viel neues gelernt und habe so das Buch in einem Rutsch beendet. Wie gerne hätte ich noch hundert Seiten mehr gehabt.

Doch nicht nur die Informationen, die einem mitgeteilt werden sind klasse, auch die Illustrationen sind einfach nur der Hammer! Ich war auf Anhieb schockverliebt! Im Original sind es Ölgemälde der Künstlerin Annika Siems, welche für dieses Buch genutzt wurden. Ich würde mir sofort eines davon in die Wohnung hängen! Insbesondere die Coverillustration finde ich wunderschön. Neben diesen Illustrationen gibt es auch oft Skizzen, wie z.B. Skelette oder Größenvergleiche.
Da das Buch nun mal in der Tiefsee spielt, sind die Farben eher dunkel und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Man hat das Gefühl sich wirklich tief unten im Meer zu befinden. Jetzt noch Walgeräusche dazu und zack seid ihr dort!

Was ich ebenfalls betonen möchte, ist die letzte Seite des Buches. Ein Appell an den Umweltschutz. Hier wird noch einmal kurz und knapp auf das Müllproblem in den Meeren aufmerksam gemacht. Eine sehr wichtige Botschaft, die ruhig etwas mehr Platz im Buch hätte bekommen können. Dieses Buch wurde übrigens klimaneutral produziert.

Wer sich jetzt fragt, wie aktuell wohl die Informationen zur Tiefsee sind, kann beruhigt sein. Laut des Verlags ist das Buch auf dem aktuellsten Stand (2019) und somit das wohl aktuellste Kinderbuch auf dem Markt. Das finde ich sehr wichtig, denn gerade in der Wissenschaft kann es sich schnell ändern.

Fazit
Wow! Ich muss ein riesiges Lob an den Verlag, den Autor und die Künstlerin aussprechen. Das Buch ist unfassbar gut gelungen und hat mich in die Welt der Tiefsee abtauchen lassen. Ob nun durch verständliche und interessante Texte, wunderschöne Illustrationen oder einer grandiosen Atmosphäre. Das Buch ist für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene ein absolutes Muss und schafft es, uns diese fremde Welt näher zu bringen. Das Buch ist ab 8 Jahren empfohlen, wobei die Illustrationen sicherlich auch die Jüngeren Kinder begeistern können.
Besonders auch der Appell an den Umweltschutz, hat so noch mal eine ganz andere Wirkung - auch wenn dies nicht das Hauptaugenmerk des Buches ist. Vielmehr soll dem Leser einfach diese faszinierende Lebenswelt nahegebracht werden. Ich liebe es!

Veröffentlicht am 29.09.2019

Eine Mischung Märchen und Hunger Games

Surviving Wonderland! 1
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Surviving Wonderland ist weit entfernt von einer lieben Märchenadaption, sondern ist eher düster und voller Gewalt. Man lernt Alice kennen, die Leadsängerin einer Girl-Group, welche jedoch ein ziemliches ...

Surviving Wonderland ist weit entfernt von einer lieben Märchenadaption, sondern ist eher düster und voller Gewalt. Man lernt Alice kennen, die Leadsängerin einer Girl-Group, welche jedoch ein ziemliches Biest ist. Sie ist arrogant, selbstverliebt, stur und glaubt das Zentrum des Universums zu sein. Nicht gerade eine sympathische Protagonistin. Gerade noch denkt man, man befindet sich in der Popwelt Japans, als wir in die düstere Welt des Wonderlands gezogen werden.
Alice steht auf einmal Märchenfiguren wie Dornröschen, Däumelinchen oder Rotkäppchen gegenüber und muss um ihr Leben fürchten, denn sie alle spielen ein Spiel auf Leben und Tod - und nur eine kann gewinnen. Dieses Spiel erinnert mich etwas an die Hunger Spiele, bei dem es nur einen Sieger bzw Überlebenden geben kann. Es heißt hier aber eher: Alle gegen einen. Ein kleiner Unterschied.

Allerdings dürft ihr keine 1:1 Kopie der originalen Märchencharaktere erwarten, denn sie sind in ihrer Art ganz anders. Sie sind düster, durchtrieben und ziemlich einzigartige Killer. Schließlich leben sie scheinbar nur, um die anderen zu töten. So wirkt es zumindest. Alice findet sich also auf einmal zwischen ihnen wieder und muss direkt unter Beweis stellen, zu was sie in der Lage ist. Hierbei habe ich mir jedoch ein paar Fragen gestellt, denn es ist nicht klar wie und wieso Alice dort landet. Wer hat sie dorthin geschickt und was soll das Ganze eigentlich. Wieso gibt es dieses Spiel? Ich hätte mir gewünscht, dass dies im 1. Band erläutert wird, nun hoffe ich auf mehr Erläuterungen in den Folgebänden. Konnte der Handlung jedoch trotzdem folgen.

Der Zeichenstil ist wirklich fantastisch und passt perfekt zu der Geschichte. Die düstere Atmosphäre wird perfekt unterstrichen und kann durch den Kontrast zwischen zuckersüß und mörderischer Dunkelheit überzeugen. Gerade dieser Kontrast macht die Zeichnungen sehr interessant und ich kann mir das Ganze sogar sehr gut in Farbe vorstellen. Aber auch in schwarz-weiß sind sie nicht zu unterschätzen. Ich bin begeistert!! Besonders das Cover gibt einen guten Eindruck auf den -Inhalt.

Fazit
Surviving Wonderland ist für alle geeignet, die gerne düstere Fantasygeschichten und Märchenadaptionen lesen. Wer aber eine süße, liebliche Geschichte erwartet wird hier wohl enttäuscht - auch wenn der Zeichenstil dies stellenweise aufgreift. Es ist eine blutige Geschichte, die durch eine interessante Ausarbeitung der Märchenfiguren und einem tollen Zeichenstil überzeugen kann. Die tödlichen Spiele im Wonderland haben mich neugierig werden lassen und ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil. Dieser erscheint übrigens am 05.09.2019.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Klein, aber oho!

Wir feiern dich
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Das kleine Büchlein ist definitiv ein süßes kleines Geschenk für alle Geburtstagskinder ab drei Jahren und aufwärts. Vielleicht sogar für Erwachsene, wobei ich es persönlich eher Kindern schenken würde. ...

Das kleine Büchlein ist definitiv ein süßes kleines Geschenk für alle Geburtstagskinder ab drei Jahren und aufwärts. Vielleicht sogar für Erwachsene, wobei ich es persönlich eher Kindern schenken würde.
Man begleitet ein Pinguinkind welches Geburtstag hat und vom Erzähler des Buches ganz liebevoll für all seine positiven Eigenschaften gelobt wird. Es scheint eine kleine Lobeshymne zu sein - was zu einem Geburtstagsbuch ganz wunderbar passt. Dabei sind es keine speziellen Fähigkeiten, sondern alles Aspekte, die auch jedes andere Kind erfüllt. Zum Beispiel Mut, Stärke, Durchhaltevermögen, gute Laune und Freundlichkeit. Also alles Dinge, die ein Kind kennt. Ich bin mir sicher, dass es bei den kleinen Lesern ein positives Gefühl und Wärme auslösen kann. Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein kurzweiliges Buch wirkt, glaube ich dass Kinder es immer wieder lesen wollen.

Die Illustrationen sind einfach super süß und sorgen bei Kindern bestimmt für den ein oder anderen Lacher! Wie oft sieht man schon ein Pinguin Ski fahren?! Dabei sind sie nie zu überladen, sondern immer auf den Punkt und passen super zum Text des Bildes.

Was mich etwas hat stolpern lassen war der Text. Wenn ich Kinderbücher rezensiere, lese ich sie immer einmal laut vor - denn so lese ich sie auch im Kindergarten unseren Kindern vor. Dabei bin ich doch das ein oder andere Mal an den Reimen hängen geblieben. Es kommt nämlich vor, dass ein Vers auf der einen Seite beginnt aber auf der nächsten noch weitergeht. Im ersten Moment habe ich den Reim dadurch nicht erkannt und habe die Sätze falsch betont. Beim 2. Durchgang wusste ich dies natürlich - dennoch hat es mich zu Beginn irritiert. Abgesehen von den paar Einzelnen Momenten, sind die Reime aber wirklich toll und machen Spaß zu lesen. Besonders die Reime passen einfach perfekt und sind für Kinder einfach klasse.

Fazit
"Wir feiern dich" ist ein super süßes Büchlein für alle Geburtstagskinder. Mit einem liebevollen Inhalt und tollen Illustrationen konnte mich das Buch begeistern. Obwohl ich nicht mit allen Reimen ganz zufrieden war. Egal ob nun zum selber anschauen oder zum vorlesen, dass Buch kann bestimmt jung und alt begeistern. Es lobt Kinder für ihre positiven Eigenschaften und ihre Entwicklung und knüpft somit direkt an das Kind an. Ein gut gelungenes und altersgerechtes Büchlein über die eigene Besonderheit und den eigenen Geburtstag.

Veröffentlicht am 17.08.2019

Leider fehlt es an Tiefe...

Swing Time
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In Swing Time begleitet man die namenlose Ich-Erzählerin von ihrer Kindheit ins Erwachsenenalter. Sie berichtet dabei von ihrer Kindheitsfreundin Tracey und ihrer Zeit als Assistentin. Zudem dreht sich ...

In Swing Time begleitet man die namenlose Ich-Erzählerin von ihrer Kindheit ins Erwachsenenalter. Sie berichtet dabei von ihrer Kindheitsfreundin Tracey und ihrer Zeit als Assistentin. Zudem dreht sich viel um Themen wie Leben, Freundschaft, Tanz und Zukunft. Alles sehr ruhige Themen, was der Atmosphäre des Buches entspricht. Denn es ist keine rasante, aufregende Geschichte, sondern sie ist eher still und melancholisch.
Doch bei diesen Themen bleibt es nicht, denn die Autorin schafft eine Geschichte, die sich ebenfalls auf Chancengleichheit, Rassismus, Emanzipation, Freiheit und Bildung konzentriert und besonders die Unterschiede zwischen der "Weißen" und der "Schwarzen" Bevölkerung hervorheben möchte. Sie geht diese Themen eher kritisch an und möchte den Leser zum Nachdenken anregen. Leider wurden es mit der Zeit einfach zu viele Handlungsstränge und diese verliefen dann auch ins Leere. Ich glaube hier hätte dem Buch einfach weniger sehr gutgetan.

Zusätzlich hat mir die eigene Meinung der Ich-Erzählerin gefehlt. Sie analysiert viel ihre Mitmenschen, greift die Gedanken und Meinungen anderer auf, aber sie selbst bleibt dabei leider recht blass. Ich war mir oft nicht sicher, wie sie eigentlich dazu steht und was ihre Gedanken sind. Sie wirkt sehr passiv und ist selbst nur selten aktiv, was mich ein wenig gestört hat. Sie ist eine Beobachterin der Handlung, wie auch der Leser. Daher wird man mit der Geschichte auch nicht wirklich warm, denn wenn beide beobachten, geht es nicht in die Tiefe und Emotionen können nicht gut übertragen werden. Vermutlich ist dies auch der Grund, weshalb ich mich größtenteils durch das Buch zwingen musste. Es plätscherte so vor sich hin.
Auch die anderen Charaktere, bleiben eher auf Abstand und scheinen in ihrer ganz eigenen Welt zu leben. Dabei sind zum Beispiel die Eltern der Ich-Erzählerin sehr interessant, doch auch ihre Handlungen verlaufen ins nichts. Irgendwie scheinen sie alle für sich zu leben und obwohl sie Familie, Freunde und Bekannte sind, haben sie keinen Draht zueinander. Es wirkte alles sehr emotionslos. Gerade im Hinblick auf die Themen hätte ich mir mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt gewünscht - obwohl das kühle miteinander sicherlich auch die kritischen Themen, wie oben erläutert, unterstreichen sollen.

Der Schreibstil des Buches aber kann ganz deutlich überzeugen. Er ist detailreich, atmosphärisch und bildhaft. Er trägt viel zu Atmosphäre, der Melancholie, bei und zusammen mit weniger Handlungssträngen und mehr Fokussierung auf ein Thema, hätte aus dem Buch etwas ganz Besonderes werden können.

Fazit
Swing Time hat zu Beginn einen interessanten Start hingelegt, flachte aber mit der Zeit deutlich ab. Die Handlungsstränge waren einfach zu viele und manche verliefen ins Leere. Hier hätte man sich mehr auf ein Thema, oder vielleicht auch zwei, konzentrieren sollen. Die Intention der Autorin war vermutlich die Unterschiede in der Gesellschaft aufzuzeigen - aber irgendwie war ich mir auch bis zum Schluss nicht sicher, wohin die Reise gehen soll und was der Grund für die Handlung ist. Es bleibt etwas rätselhaft. Es gab Kritik an gesellschaftlichen Themen, die aber nur angekratzt wurden und oft nur oberflächlich behandelt. Leider wurde hier das Potenzial verspielt. Es wäre durchaus mehr möglich gewesen. Schade!

Tatsächlich hat das Buch sehr gemischte Stimmen bekommen. Entweder eher eine etwas enttäuschte, wie auch meine, oder aber sehr begeisterte Bewertungen. Daher lohnt es sich, noch andere Rezensionen anzuschauen.