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Veröffentlicht am 06.06.2020

Unerwartet lustig, sarkastisch und doch voller spannender Verfolgungsjagden

Hex Files - Hexen gibt es doch
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Ich habe die Leseprobe gelesen und mir sofort gedacht „Wow, bei dieser Leserunde muss in unbedingt mitmachen, das Buch ist genial!“. Damit lag ich absolut richtig, aber jetzt tut sich mir direkt ein neues ...

Ich habe die Leseprobe gelesen und mir sofort gedacht „Wow, bei dieser Leserunde muss in unbedingt mitmachen, das Buch ist genial!“. Damit lag ich absolut richtig, aber jetzt tut sich mir direkt ein neues Problem auf: der nächste Teil wird erst in ein paar Monaten veröffentlicht!

Die Hexe Ivy liegt gerne auf ihrer Couch, schaut Serien und trinkt Tee. Mit ihrem Job als Taxifahrerin macht sie sowohl im Privaten als auch auf Arbeit nicht mehr als das Notwendigste. Manche würden sie damit als „faul“ bezeichnen, aber in ihren Augen kann man es eher als „energiesparend“ bezeichnen.
Ihr wunderbarer, gemütlicher Alltag wird jedoch gehörig auf den Kopf gestellt als zwei Mitglieder von der Hexenorganisation „Heiliger Orden der Magischen Erleuchtung“ sie mit ihrer Nachbarin Eve, einem waschechten Workaholic, verwechseln und sie für die nächsten Monate an den kalten und effizienten Adeptus Winter gebunden wird.
Der Orden, dem Ivy selbst einmal angehörte, aus dem sie jedoch herausgeschmissen wurde, zeigt wenig Mitgefühl für ihre Situation und plötzlich muss Ivy dabei helfen, magische Verbrechen aufzuklären. Na soweit kommt‘s noch!

Ivy und Winter sind eine wirklich explosive, aber auch unglaublich lustige Mischung! Von ihrem ersten Treffen an haben sie sich in sarkastischen Kommentaren gegenseitig übertroffen und machen einander das Leben manchmal schwer. Und dann gibt es auch noch diese unterschiedliche Arbeitsmoral, die einfach nie aufhört, lustig zu sein. Noch besser wird es dann, als die beiden sich immer näher kommen und merken, wie der andere eventuell doch nicht ganz so faul oder doch nicht ganz so langweilig und herzlos ist. Genial!
Beide Charaktere haben mir total gefallen und waren, trotz ihrer Unterschiede, immer sehr gut nachvollziehbar.
Anfangs war Winter zwar ziemlich fies, doch Ivy konnte immer dagegen halten und ließ sich nie herunterbuttern. Generell ist sie einfach ein nachvollziehbarer, lieber Charakter, der so viel mehr ist, als andere denken, und der ein paar unorthodoxe Tricks in der Tasche hat. Ihr ist Ungerechtigkeit wiederfahren und das hat sie deutlich geprägt und trotzdem bleibt sie fair und handelt (fast) nicht impulsiv. Und die Höhe der Sympathie war, als sie tatsächlich im Pyjama zur Arbeit kam! Das nenne ich eine echte Alltagsheldin!
Winter ist auch mehr als seine Fassade zu vermuten gibt und ist dann auch sehr lieb mit Ivy, auch wenn er wohl immer wieder durch Ivys Fähigkeiten und Handeln überrascht wird.

Neben der kleinen, sich sehr langsam und natürlich entwickelnden Liebesgeschichte zwischen den beiden, ist die Story allerdings einfach der Hammer! Immer wieder habe ich mich von einem Verdächtigen zum nächsten geschlängelt und als dann endlich die Auflösung kam, bin ich lachend und rufend durch mein Zimmer gerannt, so sehr war ich mitgerissen (und überrascht). Einfach genial, total fesselnd geschrieben, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und mitzurätseln!

Und wenn das noch nicht Grund genug ist, das Buch zu lesen: es kommen auch Katzen vor (eine davon kann sogar sprechen)! Und diese Katzen sind einfach toll und mindestens genauso humorvoll wie ihr jeweiliges menschliches Gegenstück. Herrlich!

Von meiner Seite aus kann ich nur sagen: Das Buch ist genial, hielt mich von der Leseprobe bis zum Epilog gefangen und ich will unbedingt mehr von dieser Welt, aber besonders von diesen genialen Charakteren! Gen-i-al!
Ich gebe 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung an alle(, die Urban-Fantasy mögen und gerne mal wieder etwas Humor und Spannung in ihren Lesealltag bringen wollen).
Ich warte dann jetzt mal auf den zweiten Teil der Reihe!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 06.06.2020

Ein mitreißendes Buch, mit tollen, verletzten Charakteren

Feel Again
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Schon beginnend mit dem Layout des Buches, dem netten Cover und der gut gewählten Schriftart für die Kapitelüberschriften (irgendwie mochte ich die total gerne), konnte dieses Buch absolut überzeugen. ...

Schon beginnend mit dem Layout des Buches, dem netten Cover und der gut gewählten Schriftart für die Kapitelüberschriften (irgendwie mochte ich die total gerne), konnte dieses Buch absolut überzeugen. Aber bekanntlich zählen innere Werte und nun… die überragen das Layout nochmal um ein Vielfaches.

Sawyer ist eine junge, starke Frau mit einem Faible für die Farbe Schwarz und einer Leidenschaft für die Fotografie. Sie ist Studentin an der Woodshill Universität und eine Außenseiterin, die niemanden so wirklich an sich ranlässt, nichtmal ihre beste Freundin Dawn. Das ist auch kein Wunder nach ihrer schweren Kindheit.
Doch dann trifft sie den schüchternen Isaac, der genauso wie sie ein Außenseiter ist. Nach einer Nacht im Club scheinen sich ihre Wege wieder zu trennen, doch ist das nicht so einfach mit dem Schicksal und plötzlich findet sich Sawyer mit Isaac in einem absolut skurrilen Deal. Er hilft ihr bei ihrem Abschlussprojekt und sie hilft ihm dabei, sein Äußeres zu verändern um endlich Frauen aufreißen zu können. Doch ist nicht alles, wie es scheint, und bald fragt sich Sawyer, wer von ihnen beiden wirklich eine Veränderung nötig hat.

Mir hat das Buch von der Leseprobe bis zur letzten Seite ausnahmnslos gefallen. Die Charaktere waren authentisch, die Story mitreißend und das Leseerlebnis so genial, dass ich direkt meine hungrigen Leseraugen auf die anderen Bände aus dieser Reihe gerichtet habe. Ich bin begeistert!

Sawyer ist eine Frau, der schon viel Mist passiert ist und der das Leben noch immer keine Pause gönnen möchte. Daher kommt sie mit Veränderung nicht gut klar und hat riesige Probleme damit, anderen zu vertrauen. Sie scheint sich wohl zu fühlen, wie es ist, als ihr durch Isaac plötzlich ganz neue Seiten des Lebens gezeigt werden und sie hat sogar… Spaß.
Mir hat Sawyer als Charakter sehr gut gefallen. Ich konnte ihr Handeln und ihr Denken immer gut nachvollziehen und muss sagen, dass ich mich auch häufiger gegen Charaktere, die ich zuvor mochte, gestellt habe. Ich bin da teilweise richtig beschützerisch geworden und habe die Seiten praktisch verschlungen in der Hoffnung, dass es ihr bald besser geht. Es war wirklich mitreißend!

Isaac mochte ich auch recht gerne. Besonders die Szenen mit seiner Familie konnte ich mir immer gut vorstellen. Ich habe selbst eine ähnlich große Familie und gehe auch total darin auf, Zeit mit meinen jüngeren Geschwistern zu verbringen. Für mich war er ein interessanter, gut nachvollziehbarer Charakter.

Dawn, Sawyers beste Freundin, war ein absolutes Herz. Egal, wie oft Sawyer sie von sich stieß, sie war immer da, hat geholfen, sie unterstützt und sie getröstet. Sie ist mir immer mehr ans Herz gewachsen und ich kann gar nicht erwarten das Buch, in dem sie der Hauptcharakter ist, zu lesen.

Die Story war ein großes Auf und Ab. Immer wieder hat mein Herz geblutet oder sich vor Freude zusammengezogen. Ich war mal wütend, mal erleichtert. Mal habe ich meine Augen verdreht, mal haben sie die Liebe in den Seiten gierig in sich aufgesogen. Mona Kasten versteht es wirklich, den Leser auf eine emotionale Reise mitzunehmen und sie lässt einen erst wieder los, wenn man das Ende des Buches erreicht. Obwohl… nicht ganz, denn ich will ja auch die anderen Teile der Reihe jetzt lesen!
Ich bin auf jeden Fall in jeder Hinsicht überzeugt worden und kann dieses Buch nur an alle weiterempfehlen, die eine realistische, vorsichtige Beziehung sehen wollen, die sich Stück für Stück entwickelt und einen mit sich zieht. Von mir gibt es hier absolut verdiente 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2020

Relevante Themen und tolle Charaktere

Say "I love you"! 01
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Ein Manga mit einem süßen Pärchen, der sehr viele relevante und schmerzhafte Themen der Gesellschaft aufgreift.

„Ich bin besser dran wenn ich allein bin.“ Mit diesem Grundsatz geht Mei durchs Leben. Sie ...

Ein Manga mit einem süßen Pärchen, der sehr viele relevante und schmerzhafte Themen der Gesellschaft aufgreift.

„Ich bin besser dran wenn ich allein bin.“ Mit diesem Grundsatz geht Mei durchs Leben. Sie hat keine Freunde und da sie gemobbt wird, hat sie auch keinerlei Intention das zu ändern.
Jedoch ändert sich ihr Leben Stück für Stück nachdem sie dem beliebten Yamato fälschlicherweise einen Drehkick verpasst. Denn der entwickelt plötzlich ein neues Interesse an ihr und hat nicht vor, ihre Einsamkeit weiterhin zu tolerieren.

Dieser Manga hat von Anfang bis Ende Charakter bewiesen. Während er die düsteren Seiten des Schulalltages, zum Beispiel Mobbing, aufnimmt, zeigt er ebenso, wie Menschen sich ändern können und dass es nichts bringt, sich von allem zu distanzieren. Wenn man wirklich etwas verändern will muss man sich seinen Problemen stellen!

Während der Zeichenstil leider wirklich nicht mein Fall war, haben mich dann neben den interessanten Themen, die angesprochen werden, besonders die tollen Charaktere an dem Buch fasziniert.
Jede Person war facettenreich und wenn man erst ein festes Bild von jemanden hatte, lernt man dann, dass dieser Mensch auch andere Seiten hat.
Besonders konnte mich dabei Asami beeindrucken, die ein außergewöhnlich starker Charakter ist.

Generell konnte mich dieser Manga gut überzeugen, weshalb ich gerne 4 von 5 Sterne gebe. Ich bin jetzt mal gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen soll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Genau das Buch, das sich jeder Fantasyfan erträumt

Das Vermächtnis der Drachenreiter
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Ich hatte Eragon bereits zuvor durch das Hörbuch kennengerlent, wollte das Werk allerdings auch nochmal in schriftlicher Form genießen und was soll ich sagen? Das Buch, das mittlerweile ein Klassiker zu ...

Ich hatte Eragon bereits zuvor durch das Hörbuch kennengerlent, wollte das Werk allerdings auch nochmal in schriftlicher Form genießen und was soll ich sagen? Das Buch, das mittlerweile ein Klassiker zu sein scheint, ist und bleibt herausragend.

Der junge Eragon ist einer der wenigen aus dem Palancar-Tal, die sich in den Buckel, einen berüchtigten Gebirgszug, zum Jagen trauen. Bisher lief immer alles gut, doch dieses Mal passiert etwas Seltsames: ein großer blauer Stein taucht plötzlich direkt vor Eragon auf. Es ist wie Magie!
In der Hoffnung, gutes Geld für den Stein zu bekommen, nimmt Eragon ihn mit, jedoch möchte ihm keiner den seltsamen Stein abkaufen. Und bald ist das ohnehin nicht mehr möglich, denn aus dem vorgeblichen Stein schlüpft ein kleiner Drache!
Eragon nimmt sich des Drachens an und ahnt gar nicht, wie sehr er damit sein eigenes Schicksal sowie das Schicksal des Landes Alagäsia für immer verändert.

Da ich das Buch bereits kannte, stockte ich an manchen Stellen etwas und das Lesen dauerte etwas länger. Auch wurde ich stellenweise von der Fülle der Informationen etwas überrumpelt, sodass ich manche Stellen mehrmals lesen musste. Allerdings tat das meinem Gesamtbild des Buches keinen Abbruch.

Die Charaktere sind einnehmend und sympathisch, der Schreibstil ist Weltklasse und spannend, sodass man schnell mal 30 Seiten liest ohne es überhaupt wirklich zu merken, und das Worldbuilding war so detailliert und effektiv, dass ich mich direkt in die unterschiedlichen Orte hineindenken konnte. Die Bilder entstanden ganz von selbst hinter meinem inneren Auge.

Das Buch konnte mich von vorne bis hinten begeistern. Die Geschichte ist interessant, verbindet altbekannte Elemente mit einem neuen Twist und hat so viele Mysterien, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Schließlich möchte man doch herausfinden, warum und wie manche Dinge geschehen, wer wirklich Freund und Feind ist und was hinter den Fassaden der dargestellten Welt noch für Magie und Trickserei schlummert.

Ich für meinen Teil kann gar nicht darauf warten, endlich zu erfahren, wie es weitergeht mit Eragon und seinem freundlichen Drachen Saphira.

Von mir bekommt „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für wirklich jeden einzelnen Fantasyfan da draußen. Das Buch ist genau das, was ich mir in meinen schönsten Fantasy-Buchträumen vorstelle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2020

Ein wahres Gesamtpaket

Im Tal der Eukalyptuswälder
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Ich habe die Leseprobe gelesen und war direkt begeistert von dem Buch. Der Titel, das Cover, die Geschichte.. alles hat einfach ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Matilda ...

Ich habe die Leseprobe gelesen und war direkt begeistert von dem Buch. Der Titel, das Cover, die Geschichte.. alles hat einfach ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Matilda ist eine junge Frau, die glaubt, endlich ihr Glück mit Bradley, ihrem Verlobten, gefunden zu haben. Als Kind, das irgendwie immer anders als der Rest ihrer reichen, extrovertierten Familie war, hat sie nun denjenigen gefunden, der bereit ist, sie und ihre exzentrische Familie zu akzeptieren.
Doch das Glück weilt nicht lange und Bradley verlässt Matilda unterwartet nachdem Matildas Vater während der Verlobungsfeier einen neuen Skandal verursachte.
Mit gebrochenem Herzen verlässt Matilda ihr Elternhaus für eine Weile und flüchtet in ein abgelegenes, kleines Städtchen mitten in Australien. Dort ist das Leben ruhig und einfach. Endlich kann sie sich die Ruhe nehmen und ihre Gedanken sortieren.
Währenddessen schreibt sie dann ein Buch und in einem Moment des Mutes schickt sie dieses an einen Verleger. Doch ahnt sie nicht, welche Folgen das noch für sie hat…

Ich habe mich in dieses wunderbare Gesamtpaket von einem Buch verliebt. Die Charaktere waren so wunderbar freundlich und liebevoll, die Landschaft war atemberaubend schön, aber auch voller Gefahren und so echt, dass ich selbst das Gefühl hatte, mitten in den Wäldern Australiens zu stehen.
Der Schreibstil und die Geschichte an sich haben dann ihr Übriges getan und ich konnte in der fremdartigen Welt, in der anderen Zeit und in den Dramatiken und Problemen der Protagonistin eintauchen.

Ich fand zwar, dass der Klappentext ein wenig irreführend war, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan, denn so war ich immer wieder überrascht von den Ereignissen und wusste nie, was als nächstes kommen würde.
Auch habe ich mich dadurch sogar noch mehr in Matilda hineindenken können, da ich genauso wie sie nie wusste, was sie als nächstes erwartet und wohin der Weg sie führt. Oder eher wohin der Weg uns führt.

Von mir bekommt dieses Buch hundertprozentig verdiente 5 von 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Ich werde es auch sicherlich noch ein paar Mal lesen wenn ich mal wieder die Wälder und Berge Australiens besuchen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere