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Veröffentlicht am 03.05.2018

Ich finde dies ist einer dieser Bücher die über eine Bewertung hinausgehen, man kann es nicht bewerten.

Good Night Stories for Rebel Girls
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Meinung
Als ich das erste mal den Titel Good Night Stories for Rebel Girls gelesen habe, dachte ich es geht eher um kleine Gutenachtgeschichten über rebellische kleine Kinder. Nun, jetzt im Nachhinein ...

Meinung
Als ich das erste mal den Titel Good Night Stories for Rebel Girls gelesen habe, dachte ich es geht eher um kleine Gutenachtgeschichten über rebellische kleine Kinder. Nun, jetzt im Nachhinein verstehe ich den Titel anders. Es sind Gutenachtgeschichten über mutige, außergewöhnliche und einzigartige Frauen, die durch ihr bestreben etwas zu schaffen, es geschafft haben, sich aus den fesseln des Frauenschemas auszubrechen. Sie alle haben eine unglaubliche Geschichte wie sie zu den Frauen geworden sind, die sie letztendlichen sind bzw. waren.

Good Night Stories lege ich nicht nur Erwachsenen ans Herz, sondern auch neugierigen kleinen Kindern. Mädchen sowohl auch als Jungs, die verstehen sollen wie es ist durch den puren Willen ihren Weg im Leben zu finden. Ich denke, das Kinder nicht das volle ausmaß des ganzen Verstehen werde, aber durch Fragen an die Eltern, Geschwister oder sonst wem wächst ihre Wissbegierde und sie werden es auf ihre Art interpretieren. Manchmal unterschätzen wir die Gedanken der Kinder und sie merken und wissen mehr als wird von ihnen erwarten.

Was mir vor allem gefallen hat, ist die Vielfalt der verschiedenen Geschichten. Es werden Frauen aus unterschiedlichsten Kulturen, Religionen und Berufszweigen aufgezeigt. Es zeigt uns so deutlich, dass jeder das erreichen kann was sie/er will. Es gibt für jeden eine Person in diesem Buch mit dem man sich identifizieren kann. Bei mir war es zum Beispiel Zaha Hadid, da ich als Architekturstudentin den gleichen Weg anstrebe wie sie.

Ich blättere sehr gern in diesem tollen Werk und lese mir die Märchenhaften Geschichten von unglaublichen Frauen durch. Hinzukommen die meisterhaften Illustrationen, die das Lesevergnügen noch um einiges steigern.

Und am Ende des Buches hat man das selbst den Platz seine Geschichte aufzuschreiben und sein Portrait zu zeichnen. Ich finde diesen kleinen Zusatz wirkliche eine schöne Idee.

Ich finde dies ist einer dieser Bücher die über eine Bewertung hinausgehen, man kann es nicht bewerten. Das Buch ist großartig und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Heftig, das war das erste Wort als ich das Buch zugeschlagen habe.

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Meinung

Heftig, das war das erste Wort als ich das Buch zugeschlagen habe. Dieses Buch war eine reinste Achterbahnfahrt der Gefühle, zum Teil wusste ich nicht mal mehr was ich denken sollte. Den ersten ...

Meinung

Heftig, das war das erste Wort als ich das Buch zugeschlagen habe. Dieses Buch war eine reinste Achterbahnfahrt der Gefühle, zum Teil wusste ich nicht mal mehr was ich denken sollte. Den ersten Band dieser Reihe hatte ich gelesen, und war wahnsinnig überrascht wie gut es mir doch gefallen hat. Aber Band zwei hat definitiv den Vogel abgeschossen und mich vollkommen von dieser Reihe überzeugen können.


In The Ivy Years - Was wir verbergen begleiten wir die beiden Protagonisten Scarlet und Bridger wie sie immer mehr aus ihren selbst erbauten Schneckenhäusern rauskommen. Beide hatten keine leichte Vergangenheit und auch zum jetzigen Zeitpunkt geht es ihnen alles andere als gut. Scarlet flieht aus einem Leben, in der ihr Vater eine schwere Tat begangen haben soll, und sie wurde deshalb in ihrer Heimat wie eine Ausgestoßenen behandelt. Bridger hatte es nicht weniger leicht. Seine Mutter ist drogensüchtig und kümmert sich kaum um ihre kleine Tochter, also nimmt Bridger seine Schwester mit aufs College und versteckt sie dort in seinem Zi

Beide haben ihre Geheimnisse vor der Welt und auch voneinander, beide wollen keine Hilfe annehmen und versuchen stark zu sein. Und doch ist das einzige was sie wirklich benötigen eine Schulter an die sie sich anlehnen könne. Und diese finden sie bei dem jeweils anderem.

Ich fand die Stories der beiden sehr intensiv, und ich dachte jedes Mal okay jetzt wird alles gut, kam noch etwas dramatisches hinzu. Ich hatte nicht nur einmal, sondern sehr häufig feuchte Augen. Das Buch ist mir sehr nahe gegangen und hat mein Herz in Sturm erobert.

Scarlet wie auch Bridger sind Charaktere die viel leiden mussten, und statt aufzugeben hat sie dies stärker gemacht. Sie beide ergänzen sich unglaublich gut und vor allem die Szenen zusammen mit Lucy, Bridgers Schwester, fand ich unheimlich süß. Zu sehen wie Bridger mit seiner kleinen Schwester umgeht, hat mein Herz erwärmt, er liebt sie sehr und würde alles für sie opfern.



Cover

Das Cover gefällt mir genauso wie schon wie das vom ersten Band sehr gut. Sie sind richtige Eyecatcher!


Fazit

Wie auch den ersten Band habe ich The Ivy Years - Was wir verbergen innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Zwischenzeitlich dachte ich mein Herz hält es nicht länger aus und ich müsste aufhören zu lesen. Jedoch war es so spannend, dass ich nicht anders konnte als zu lesen. Und genau dies bereue ich nicht, den dieses Buch war unglaublich, auf emotionaler Ebene als auch von der Vielschichtigkeit der Charaktere her.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Ich hatte das Gefühl, die Story um Tate und Trevor war bedrückender und dunkler als die von den anderen Freunden der Clique

Die letzte erste Nacht
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Der letzte erste Blick war süß, der letzte erste Kuss war witzig und die letzte erste Nacht war definitiv etwas fürs Herz.

Schon seit dem ersten Buch an wollte ich wissen was für eine Verbindung Trevor ...

Der letzte erste Blick war süß, der letzte erste Kuss war witzig und die letzte erste Nacht war definitiv etwas fürs Herz.

Schon seit dem ersten Buch an wollte ich wissen was für eine Verbindung Trevor und Tate haben. Denn eins war klar, zwischen ihnen war etwas, nur konnte ich es noch nicht einordnen. War es einfach nur eine körperliche Anziehung? Oder ist zwischen ihnen etwas passiert, von dem niemand etwas erfahren durfte? Fragen über Fragen die sich seit dem ersten Band bei mir angehäuft haben.

Ich war also mehr als bereit rauszufinden was die Story der beiden zu bieten hatte. Und Mano Man ich war von der ersten Seite an geflasht. Versteht mich nicht falsch, Band eins und zwei waren sehr gut, aber dieses Buch hat mich auf eine sehr andere Art und Weise gepackt.

Tate und Trevor sind mir während dem lesen sehr ans Herz gewachsen. Sie hatten etwas, dass sie mir greifbar erscheinen ließ. Ich konnte sowohl Tates als auch Trevors Gedanken nachvollziehen. Ihre Emotionen wirken echt und unverfälscht und naja eben sehr real. Ihre Story hat mich berührt und das schaffen nicht viele aus diesem Genre. Man kennt das 0815 Schema schon in und auswendig und wenn man mal etwas neues erschafft, und das so gut, kann ich nur sagen Bravo!

Wer die Teile davor gelesen hat, wird wissen das unsere beiden Protagonisten schon immer aneinander graten sind. Tate wollte frei sein und hat sich nicht geschert was andere von ihr denken, und Trevor war die Person die ihr in manchen Situationen versucht hat zu helfen. Aber warum will er ihr helfen, warum kümmert es ihn, dass es ihr gut geht wo er doch scheinbar keine Gefühle ihr gegenüber hat. Es hat mich verrückt gemacht nicht zu wissen was Sache ist. Aber auch Tate hat sich sehr geheimnisvoll verhalten, immer wieder ist sie untergetaucht und hat sich in zwielichtigen Ecken aufgehalten.

Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht und die Puzzleteile konnte man Stück für Stück zusammensetzten. Das Ergebnis hat mich schockiert, ich hatte alles erwartet aber so etwas? Niemals! Doch fand ich genau dies so genial.

Ich hatte das Gefühl, die Story um Tate und Trevor war bedrückender und dunkler als die von den anderen Freunden der Clique. Nichtsdestotrotz weiß Bianca wie sie auch ihren Humor miteinbinden kann. Eine Szene der Mädelsgruppe hat mir besonders gefallen, und ich habe sie sicher mindestens dreimal gelesen und jedes Mal bin ich in tränen ausgebrochen so sehr musste ich lachen.

Das Cover passt wieder einmal wundervoll zum Rest der Reihe, ich freue mich schon, wenn ich den vierte Band neben die anderen Stellen kann. Es wird grandios aussehen.

Ich kann abschließend eigentlich nicht viel sagen, außer dass es eine klare Leseempfehlung von mir ist. Die letzte erste Nacht gehört jetzt schon zu meinen New Adult Highlights aus diesem Jahr. Und ich freue mich mehr über die Freunde und insbesondere Mason im vierten Band zu erfahren.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Eine grandiose Fortsetzung

Save You
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ICH WILL WEITERLESEN! BITTE SOFORT!? BITTE?


Das waren meine ersten Gedanken, nachdem ich heute Nachmittag Save You zugeschlagen habe. Es war so viel besser und ausgereifter als der erste Band, der ...

ICH WILL WEITERLESEN! BITTE SOFORT!? BITTE?


Das waren meine ersten Gedanken, nachdem ich heute Nachmittag Save You zugeschlagen habe. Es war so viel besser und ausgereifter als der erste Band, der mir zwar gut gefallen hatte, aber nicht umgehauen hat. Save You hingegen hat mich vollkommen von sich überzeugen könne. Ich war überrascht wie anders es war nur weil zwei weitere Perspektiven hinzugekommen sind, nämlich die von Ember und Lydia. Die Story hat sich nicht mehr nur einschließlich um Ruby und James gedreht, sondern hat einen größeren Handlungsverlauf angenommen.

Save You schließt nahtlos an den ersten Band an, Ruby ist am Boden zerstört weil sie gesehen hat wie (Achtung Spoiler zu Band eins) James sie mit einer anderen betrogen hat. James hingegen ist am Boden zerstört, weil seine Mutter gestorben ist. Und irgendwie sind alle am Boden zerstört. Es fängt also mit einer menge negativen Emotionen an. Ich war nach dem Ende des ersten Bandes sehr gespannt darauf wie Mona Kasten diese Situation lösen wird. Und sie hat es wirklich sehr schön aufgelöst. Mir war klar das es keine Veränderung von einem auf den anderen Moment sein dürfte, das käme zu unglaubwürdig rüber. Und es hat sich tatsächlich alles sehr langsam entwickelt. Ich habe von einigen Leserstimmen gehört, das sie dies etwas zu langatmig fanden, ich aber auf keinen Fall. Ich finde die Story hat genau das gebraucht, einen Gang zu runter schalten und die Dinge langsam anzugehen.

Und vor allem die Perspektiven von Ember und Lydia haben dem ganzen eine sehr interessante Note verpasst. Beide sind so unterschiedlich, haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, sodass es eine tolle Abwechslung war ihre Story mitzuverfolgen.

Wer meine Rezension zu Save Me gelesen hat, wird wissen das ich diesen an einigen Stellen zu dramatisch fand. Und wie schon erwähnt, hat sich dies grundlegend in diesem Band verändert. Klar es ist immer noch ein New Adult Roman also muss man mit einem gewissen Hang zum dramatischem rechnen, aber es ist nicht zu überladen. In Save You hatte dies genau die richtige Portion an Drama, ohne zu überladen zu wirken.

Was soll ich bitte zum Cover sagen? Es ist ein Traum und ich glaube dem können wir alle nur einstimmig zustimmen.

Eine grandiose Fortsetzung die mir viel besser gefallen hat als sein Vorgänger. Ich bin sehr gespannt wie die Story rund um Ruby, James, Ember und Lydia weitergehen wird. Einige Vermutungen habe ich schon, aber ob die sich auch bestätigen.... Dafür muss ich dann Save Us lesen, dieser erscheint sogar schon Ende August. Also allzu lange müssen wir nicht warten.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Der Schreibstil, die Charaktere und auch die Beschreibung der Schauplätze waren on Point

Save Me
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Mona Kasten ist sicherlich jedem ein Begriff der gern im New Adult Genre liest. Sie hat mit ihrer Again Reihe viele Leser verzaubert und uns gezeigt wie gut sie schreiben kann. Nun ist Anfang des Jahres ...

Mona Kasten ist sicherlich jedem ein Begriff der gern im New Adult Genre liest. Sie hat mit ihrer Again Reihe viele Leser verzaubert und uns gezeigt wie gut sie schreiben kann. Nun ist Anfang des Jahres der erste Band ihrer neuen Reihe erschienen. Save Me ist ganz anders als ihre Again Reihe, zum einen sind es drei Bücher die zusammenhängen und zum anderen sind die Protagonisten wesentlich jünger, nämlich zwischen 16 und 18.

Ich weiß nicht warum, aber ich hatte die ganze Zeit im Hinterkopf, dass die Protagonisten am Ende ihres Studiums stehen. Kennt ihr das, wenn ich seltsamerweise schon vorm lesen, Assoziationen zum Buch habt und genaue Vorstellungen davon was passieren wird. Tja manchmal spielt unser Kopf uns einen kleinen Streich.

Wie gesagt, erst war ich etwas skeptisch als ich gemerkt habe wie jung die Protagonisten sind. Ich hatte Angst, dass sie mir zu naiv und kindlich rüberkommen würden, aber dem war nicht so. Klar es ist anders als ihre New Adult Romane die am Collage spielen. Aber man muss bedenken, dass diese Charaktere auch schon mehr Erfahrungen im Leben haben. Sie sind mitten in ihrem Studium und haben andere Prioritäten. Deshalb sollte man ihre beiden Reihen besser nicht miteinander vergleichen.

Ruby war mir von Anfang an eine sehr sympathische Protagonistin. Sie hatte einige Eigenheiten die keinen Standard Charakter aus ihr gemacht haben. Ihr Ecken und Kanten haben sie zu einer Person geformt, die man sehr gut verstehen konnte auch wenn man genau das Gegenteil von ihr ist. Sie ist ein Mädchen von nebenan, die sehr fleißig und zuverlässig ist. Ruby kämpft hart für ihre Ziele, einer davon ist nach Oxford zu kommen. Da sie nicht aus einem reichen Haus stammt, ist sie noch ehrgeiziger als ihre anderen Schulkameraden. Sie hat einen kleinen Ordnungstick, muss alles Planen und es muss immer nach Plan verlaufen. Etwas hat sie mich an Rory aus den Gilmore Girls erinnert. Durch sie habe ich glatt Lust bekommen auch mit einem Bullet -Journal anzufangen.

James hingegen ist ein typischer reicher Sohn aus gehobener Schicht, so scheint es zu Anfang. Seinen Eltern gehört eine uralte Modekette und er soll diese später weiterführen. Ich muss gestehen, ihn habe ich wirklich komplett falsch eingeschätzt. Ich hätte die Entwicklung die er schon im ersten Band durchlebt hat nicht von ihm erwartet. Er und Ruby sind wie Feuer und Eis und passen doch, vielleicht gerade deswegen, so gut zusammen.

Was mir außerdem so gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere, beziehungsweise die Ausarbeitung von ihnen. Sie waren sehr durchdacht und ich freue mich auch ihre Stories weiterzuverfolgen.

Trotzdem hat mir aber ein ticken an Besonderheit im Buch gefehlt. Es hat mir an sich sehr gut gefallen, jedoch sind mir viele Elemente schon aus anderen Büchern/Serien bekannt vorgekommen. Zumal mir das Drama zum Ende des Buches hin etwas zu viel wurde. Einiges war dann zu überspitz dargestellt, dass es leicht unglaubwürdig rüber kam.

Das Cover gefällt mir so gut! Es sieht edel und sehr hochwertig aus. Und passt super zu den Maxton Hall Schülern, es ist extravagant aber trotzdem hat es eine gewisse Bodenständigkeit.

Mir hat Save Me gut gefallen, ich finde nicht, dass es ein überaus originelles Buch mit krassem Plot war. Aber es war gut, das kann ich nicht verleugnen, der Schreibstil, die Charaktere und auch die Beschreibung der Schauplätze war on Point. Ich wünsche mir für den zweiten Band, dass es einen ticken weniger Drama beinhalten soll.