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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2023

Leichte Urlaubslektüre

Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire (Die Unverbesserlichen 2)
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In dem zweiten Band rund um Monsieur Lipaire und seine Unverbesserlichen geht es darum, dass die Vicomtes ihre Herrschaft ausnutzen möchten, um die alteingesessenen Bürger aus ihrem Städtchen zu vertreiben. ...

In dem zweiten Band rund um Monsieur Lipaire und seine Unverbesserlichen geht es darum, dass die Vicomtes ihre Herrschaft ausnutzen möchten, um die alteingesessenen Bürger aus ihrem Städtchen zu vertreiben. Direkt betroffen sind dadurch natürlich einige Mitglieder der Unverbesserlichen. So schließen sie sich wieder zusammen um zu spionieren, zu intervenieren und ihre Fehler aus Band 1 wieder auszubügeln.
Die einzelnen Protagonisten haben alle Charakter und sind in ihren Eigenschaften ziemlich unverwechselbar. Das Buch ist witzig, aber leider auch durchaus nicht so witzig wie Kommissar Kluftinger von den beiden Autoren.
Frankreich ist auch allgegenwärtig, sei es in der Sprache, der Kultur, dem Essen. Lipaire möchte auch unter allen Umständen als Franzose durchgehen, auch wenn er eigentlich Urdeutscher ist.
Band 1 muss man nicht zwingend gelesen haben, aber es hilft schon sehr, da handlungstechnisch auf Band 1 aufgebaut wird. Es finden sich zwar Erklärungen, damit man den Anschluss findet, aber sonst fehlt schon was.
Für mich ist das Buch eine leichte Urlaubslektüre.

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Veröffentlicht am 27.04.2023

Für all die Pferdenarren und -Närrinnen

Pferdeflüsterer-Mädchen, Band 6 - Schlaflose Ferien
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Die Ocean Ranch haben wir mit all ihren Bewohnern schon seit dem 4.Band sehr liebgewonnen. Ruby hat sich schon häufig für die Ranch und die Pferde stark gemacht und ich vergleiche sie gerne mit der modernen ...

Die Ocean Ranch haben wir mit all ihren Bewohnern schon seit dem 4.Band sehr liebgewonnen. Ruby hat sich schon häufig für die Ranch und die Pferde stark gemacht und ich vergleiche sie gerne mit der modernen Wendy.
Im 6.Band „Schlaflose Ferien“ wird es spannend, da die Kinder überraschend die Verantwortung für Hof und Pferde tragen müssen und es bald auch gefährlich wird, da eine Verbrecherbande ihr Unwesen in der Gegend treibt und auch den Hof nicht auslässt.
Die Autorin Gina Mayer hat schon viele Pferdebücher geschrieben, obwohl sie selbst nicht reitet. Dennoch hat sie ein tolles Gespür für Jugendbücher und den Alltag mit Pferden.

Kleine schwarz-weiß Illustrationen begleiten das Buch und bereichern es dadurch ohne abzulenken. Ruby ist ein freundliches, ehrgeiziges Mädchen, welches Pferde über alles liebt und für ihre Freunde durchs Feuer geht. Besonders gut gefallen hat mir der Zusammenhalt zwischen allen Figuren. Man merkt einfach, dass es eine Gemeinschaft ist und jeder die Begeisterung zu Pferden teilt.
Mit 160 Seiten ist das Buch nicht zu lang und auch die Schriftgröße ist für Kinder ab 8 Jahren gut geeignet.
Klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Spannend und vielschichtig

Die Hochhaus-Detektive (Die Hochhaus-Detektive Band 1)
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Welches Kind findet Detektive nicht super spannend? So auch die Kinder Anton, Isha und Mesut, die zusammen ermitteln. Das Buch ist sehr authentisch und zeigt, wie auch Kinder unterschiedlicher Nationalitäten ...

Welches Kind findet Detektive nicht super spannend? So auch die Kinder Anton, Isha und Mesut, die zusammen ermitteln. Das Buch ist sehr authentisch und zeigt, wie auch Kinder unterschiedlicher Nationalitäten mit unterschiedlichen Kulturen zu guten Freunden werden. Mir gefällt, dass das Thema Freundschaft im Vordergrund steht und auch gezeigt wird, dass es nicht nur heile Welt gibt und die Kinder sich im Leben und der Gesellschaft auch durchboxen müssen.
Als in ihrem Hochhaus alten Leuten immer häufiger Wertgegenstände abhandenkommen, stehen die drei auf dem Plan und fanden nach dem Dieb. Dabei geraten sie auch in gefährliche Situationen.
Die Spannung ist durchwegs da und der Text wird durch kleine Bilder aufgelockert.
Das Cover ist schön gestaltet und der Text lässt sich flüssig lesen.
Nicht nur die Kinder sind sehr unterschiedlich, auch die Hausbewohner. So wird ein guter Schnitt durch die Gesellschaft gezeigt.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Nicht so mein Fall

Halliggift (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 3)
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Halliggift – Der dritte Band der Nordseekrimireihe rund um die Kommissarin Minke van Hoorn.
Die Handlung an sich entspricht dem, was man bei einem Nord/Ostseekrimi erwartet.
Für mich war es das erste ...

Halliggift – Der dritte Band der Nordseekrimireihe rund um die Kommissarin Minke van Hoorn.
Die Handlung an sich entspricht dem, was man bei einem Nord/Ostseekrimi erwartet.
Für mich war es das erste Buch von Minke und der Autorin und es konnte mich leider nicht überzeugen.
Anfangs fand ich das lesen sehr schleppend, da sehr viele Sprünge zwischen den Personen innerhalb der Kapitel stattfinden und die Charaktere anfangs ja noch völlig fremd sind. Auch die Landschafts- und Personenbeschreibungen sind sehr ausführlich. Das hat mir nicht so gefallen und ich musste mich selbst etwas nötigen weiter zu lesen und dran zu bleiben, anschließend hat der Roman immer wieder einige spannende Szenen und man kann sich auch besser auf das Leben auf der Hallig einstellen.
Die Namen der Personen finde ich teils etwas schwer umgänglich. Minke van Hoorn ist schon sehr lange und trägt auch etwas auf.
Ich fand auch die Vermischung zwischen ihrem früheren Beruf der Meeresbiologin mit ihrem derzeitigem Beruf als Kommissarin nicht so sehr passend. Das sie an beiden Fronten gearbeitet hat, hat mich irgendwie gestört.
Irgendwie wurde ich mit dem Buch nicht so recht warm.

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Veröffentlicht am 03.04.2023

Warum das Leben so ernst nehmen?

Das Leben schwer nehmen ist einfach zu anstrengend - Vorwort von Lars Amend
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Susan Sideropolous ist als Strahlefrau im deutschen Fernsehen bekannt…aber wie macht sie das nur? In ihrem Ratgeber „Das Leben nicht so schwer nehmen“ gibt sie Tipps, wie man etwas mehr auf sich selbst ...

Susan Sideropolous ist als Strahlefrau im deutschen Fernsehen bekannt…aber wie macht sie das nur? In ihrem Ratgeber „Das Leben nicht so schwer nehmen“ gibt sie Tipps, wie man etwas mehr auf sich selbst achtet, die Augenblicke des Lebens besser genießen kann und ärgerlichen Stolpersteinen im Alltag nicht zu viel Aufmerksamkeit schenkt.
Susan hat einen sehr schönen, ansprechenden Schreibstil. Man hat durchwegs das Gefühl mit einer Freundin zu sprechen. Sie wirkt sehr auf dem Boden geblieben.
Einige Tipps sind super simpel, wie z.B. die Musik aufdrehen und laut mitsingen – bewirken jedoch Wunder. Das Buch ist sehr schön aufgemacht, als Hardcover und mit vielen fröhlichen Farben gespickt.
Susan untermalt auch immer wieder mal ihre Aussagen mit Situationen aus ihrem eigenen Leben/Alltag.
Ich finde es ganz schön, sich einmal Gedanken darüber zu machen, nicht alles im Leben so ernst zu nehmen.

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