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Veröffentlicht am 16.04.2021

Auf der Jagd nach Mördern

ONE OF US IS LYING
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Das Buch "One of us is lying" von Karen McManus ist ein schöner Roman, der schon viele Preise gewonnen hat. Es ist 2017 bei Penguin Books erschienen. In der Geschichte geht es um fünf Schüler, die gemeinsam ...

Das Buch "One of us is lying" von Karen McManus ist ein schöner Roman, der schon viele Preise gewonnen hat. Es ist 2017 bei Penguin Books erschienen. In der Geschichte geht es um fünf Schüler, die gemeinsam nachsitzen müssen. Nur vier überleben. Sofort werden sie des Mordes verdächtigt. Die Polizei tut alles, um herauszufinden, wer es getan haben könnte.

Es ist ein ganz normaler Nachmittag, als Bronwyn, Addy, Nate, Cooper und Simon zum Nachsitzen gehen. Als sie die Schule verlassen, hat sich ihr Leben völlig verändert. Simon wusste etwas über sie, ein Geheimnis, das sie nie jemandem anvertraut haben. Und an dem Tag, an dem er starb, wollte er, dass es jeder erfährt. Wer könnte also der Mörder sein?
Die Handlung wurde sehr interessant dargestellt, da jeder Schüler anders mit der Situation umgeht und jeder ein anderes Geheimnis verbirgt. Da es abwechselnd aus der Perspektive der vier Schüler geschrieben ist, fällt es leicht, sich in die Charaktere einzufühlen und zu verstehen, warum sie tun, was sie tun. Eine weitere Stärke ist, dass die Geschichte so interessant ist. Man hat das Gefühl, bei einer Handlung dabei zu sein, einer, die nicht ganz alltäglich ist.
Eine Handlung kommt nur dann gut rüber, wenn sie auch gut geschrieben ist. So verfolgt man die Handlung bis zur letzten Seite und wenn sich Langeweile einschleicht, wird sich das in den nächsten fünf Sätzen ändern. Gut geschriebene, überraschende Wendungen geben dem Werk eine feine Würze.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein schönes Buch ist, in dem man viel über das Verhalten von Teenagern erfahren kann. Es zeichnet sich durch einen tollen Plot, einen frischen Schreibstil und das Cover, das auch ganz nett ist, aus. Ich kann es empfehlen, die Zielgruppe dürfte Teenagern entsprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Kämpf um dein Herz

Night of Crowns, Band 2: Kämpf um dein Herz
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Alice hat das Schachfeld verlassen, auf der Suche nach dem zweiten Slaven. Er ist die einzige Chance den Fluch aufzuhalten und für immer zu brechen. Ein letztes Schachspiel soll alles beenden. Wird es ...

Alice hat das Schachfeld verlassen, auf der Suche nach dem zweiten Slaven. Er ist die einzige Chance den Fluch aufzuhalten und für immer zu brechen. Ein letztes Schachspiel soll alles beenden. Wird es gelingen und welche Opfer wird es bringen?

Nach dem großartigen ersten Teil war ich versessen darauf auch das zweite und finale Buch der Night of Crowns Dilogie zu lesen. Während Alice, Vincent und Jackson verzweifelt nach einer Lösung suchen und du dich gelegentlich auf der Couch vor Lachen am Schokoeis verschluckst, erfüllt dich das tiefe Gefühl von Zufriedenheit. Ich habe bei diesem Buch nicht so viel mitgefiebert wie bei Teil eins, sondern eher entspannt die Handlung beobachtet.
Die Handlung insgesamt hat mich doch sehr überrascht, nach Teil eins war ich mir bereits sicher, was im Großen und Ganzen folgen würde, doch es kam anders: Das Buch hat einige verblüffende Wendungen, die gesamte Story ist eine verblüffende Wendung. Das hat mich sehr positiv gegenüber dem Werk gestimmt.
Wie bei jedem ihrer Bücher, so ist auch Dieses eine funkelnde Lektüre, superleicht und natürlich zu lesen. Die Charaktere agieren realistisch, die Dialoge sind frisch und voller Leben, ein typisches Stella Tack Buch eben.
Auch das Cover ist mal wieder sehr gelungen und lädt wahrlich zum lesen ein. Gleichzeitig ergänzt es mit Harmonie den ersten Teil, wie es auch ein Kontrast entsteht. Das Cover passt zu der Geschichte, die erzählt wird.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Night of Crowns 2 auf jeden Fall lesenswert ist, für jeden der Teil 1 liebt ein absolutes Must-Read. Vielleicht ist es nicht perfekt, vielleicht empfindest du nicht so viel dabei - wie ich, aber ein, zwei wundervolle Tage auf der Couch oder wo auch immer du gerne liest, sind dir garantiert gewährt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Frostkuss, Jennifer Estep

Frostkuss
2

Klappentext:

"Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerungen und seine Vergangenheit vor mir - alles, was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten ...

Klappentext:

"Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerungen und seine Vergangenheit vor mir - alles, was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte...

Doch diese Gabe ist ein Fluch. Wenn der Junge, den ich küsse, an eine andere denkt. Oder wenn ein Mädchen ermordet wurde, und ich die Einzige bin, die ihren Mörder kennt..."

Das fasst eigentlich alles ganz gut zusammen.
Gwen, Schülerin auf der Mythos Academs - eine Schule für Nachkommen mythologischer Krieger - ist eine Gypsy. Damit ist sie ein Außenseiter an ihrert Schule voller reicher und meist ziemlich arroganter Teenager.
Eines Tages wird ein Mädchen der Schule ermordet, Gwen bekommt alles aus nächster Nähe mit. Sie macht sich daran den Mörder zu finden, wofür sie die Hilfe des Spartaners Logan in Anspruch nimmt. Bei der Suche stoßen sie allerdings auf ein paar todbringende Hindernisse..."

Nun, ich muss zugeben, dass ich dem Buch schon lange bevor ich es gelesen habe, sehr angetan war. Das Cover strahlt für mich etwas mysteriöses aus. Diese wissenden, kalten Augen, gehalten in einem wunderschönem Türkiston, der Rauch, der Unten entlangstreicht, selbst das klare Weiß hatte eine anziehende Wirkung auf mich. (Im Übrigen werden die Cover in den Folgebänden sogar noch schöner.)

Ich nahm es also aus dem Regal und begann zu lesen. Allerdings wurde ich eher enttäuscht. Der Erzählstil ist - neben der Handlung - in einem jeden Buch das Wichtigste für mich und genau dort hatte das Buch seine Mängel. Es war ein wenig schleppend, teilweise wurden unnötige Wiederholungen gemacht und manchmal waren die Beschreibungen so genau, dass sie sich über gefühlt zehn Seiten zogen, das ist nicht so meinTyp.
Die Handlung ist dafür verantwortlich, dass ich trotzdem weitergelesen habe. Gwen ist anders, als die Mädchen von denen ich normalerweise lese, obwohl ich auch bei ihr dem Gefühl erliege, dass sie noch nie ihn ihrem Leben einer gutaussehenden, männlichen Person begegnet ich, was mich ziemlich nervt. Sonst ist sie eher mürrisch, mit einem Sinn für Gerechtigkeit. Nun zu Logan, er ist quasi die Definition des Wortes sexy - in Gwens Augen, denn so etwas liegt ja immer im Auge des Betrachters. Soviel sei gesagt.

Zusammenfassend behaupte ich, dass dieses Buch trotz einiger Schwächen, lesenswert ist. Es ist durchaus orginell und für Fans der göttlichen Mythologien in alle Richtungen bestimmt etwas zum kurzweiligen Zeitvertreib. Menschen, die sich eine Story wünschen, die sie an die Couch fesselt und nicht mehr loslässt, bis man die ganze Geschichte plus Bonusmaterial durchgesuchtet hat, denen würde ich dann doch abraten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Nicht sehr überzeugend

Everlasting Love - Gefährliches Schicksal
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Als Lila zunehmend Nachrichten von einer seltsamen Datingagentur bekommt, staunt sie nicht schlecht: Anscheinend hat man ihren Seelenverwandten gefunden. Dabei ist Lila gar nicht bei >everlasting Love< ...

Als Lila zunehmend Nachrichten von einer seltsamen Datingagentur bekommt, staunt sie nicht schlecht: Anscheinend hat man ihren Seelenverwandten gefunden. Dabei ist Lila gar nicht bei >everlasting Love< angemeldet und hält auch eher wenig von der Vorstellung. Ihr Match ist Cupid, ein Liebesgott, das kann sie sich bei bestem Willen nicht vorstellen!

Die Story klang recht unterhaltsam, da wurde ich eigentlich auch nicht enttäuscht: Sie ist originell.
Allerdings hätte man sie besser umsetzen können, manche Details waren einfach nicht stimmig und interessante Fakten wurden teilweise einfach ausgelassen. Da der Schreibstil auch nicht sehr überzeugend war und den Leser öfters im Stich ließ und schlichtweg langweilte, waar ich schlussendlich doch ein bisschen enttäuscht.
Lila ist kein besonders starker oder tougher Hauptcharakter, sie ist schwach an Stellen, wo sie es nötig gehabt hätte stark zu sein und an mehreren Stellen überkam dem Leser das Gefühl, dass sie vollständig von ihren Mitmenschen abhängig war. Cupid war nicht mein Typ, er ist arrogant und teilweise sehr dumm. Man versteht durchaus seine impulsiven Handlungen, trotzdem wirken sie stellenweise befremdlich. Wie man früh erfährt (Spoiler) ist er nicht nur unsterblich, sondern auch schon recht lange unsterblich, also schon ein paar Jahunderte - oder Jahrtausende? - alt. Er hat also einiges an Lebenserfahrung, wobei das nicht erwähnt wird. Seine Entscheidungen zeugen von einem Jungen Geist, aber eigentlich ist dieser Geist gar nicht mehr so jung...

Das Cover hat mir gut gefallen und wirkt auch passend für die Story. Zu sehen ein Teil einer Frau (Oberkörper), gehüllt in einen roten Umhang.

Fazit: Es hat mich nicht sehr überzeugend, es gibt da draußen noch ganz viele andere tolle Bücher...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2021

Windfire

Windfire
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">>Du hast das Herz des Simurgh. Gib es mir!

">>Du hast das Herz des Simurgh. Gib es mir!<<

Jessica DeLaney hat nicht den leisesten Schimmer, was dieser verdammt gut aussehende Fremde namens Shane Hayden von ihr will, als er in den Coffeeshop in Las Vegas poltert, wo sie als Bedienung jobbt. Bald dämmert ihr aber, dass hinter dem Amulett, das sie vor Kurzem versetzt hat, ein Geheimnis steckt. Und dass sie mit dem mysteriösen Shane vielleicht sogar mehr verbindet als das verschollene Erbstück..."

Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Die Protagonistin Jessica war recht sympathisch, allein dadurch, dass nicht das Klischee von unendlicher, sinnloser Sturheit aufrechterhalten wurde. Sie ist intelligent und schafft es irgendwie mit der Situation umzugehen, so unglaublich sie auch sein mag. Auch Shane versteht man vom ersten Augenblick gut, vorallem, da das Buch in wechselnden Sichten geschrieben wurde, er kann sich mithilfe innerer Monologe wenn nötig für den Leser erklären. Ihre Zusammenarbeit gepaart mit der Story ergeben für mich eine Geschichte mit neuen, kreativen Ideen, die gut umgesetzt wurden.

Der Schreibstil hat mir allem in allem gefallen, meist passte er gut zu den waghalsigen Aktionen und preschte von der einen Seite zur nächsten. Leider gab es auch Teile, die zueilen langatmig wurden und die man nur noch gescannt hat.
Das Cover finde ich schön, aber es passt nicht wirklich in meinem Sinn zu dem Buch und der Story, die es erzählt. Vermutlich soll es Jessica darstellen, aber der Sinn ergibt sich mir nicht, warum speziell dieses Bild ausgewählt wurde.

Fazit: Ein schönes Buch mit kleineren Mängeln. Es lohnt sich aber.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere