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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2020

Ganz nett, aber doch etwas zu langatmig und das Ende fand ich unbefriedigend

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Meinung:

Da ich die Tribute von Panem Reihe sehr interessant und vor allem so extrem mitreißend fand, war ich auf dieses Prequel sehr gespannt. Der hohe Preis hat mich lange überlegen lassen, aber am ...

Meinung:

Da ich die Tribute von Panem Reihe sehr interessant und vor allem so extrem mitreißend fand, war ich auf dieses Prequel sehr gespannt. Der hohe Preis hat mich lange überlegen lassen, aber am Ende hat die Neugier gesiegt.

Ich wollte gerne wissen, weshalb Präsident Snow so geworden ist, wie wir ihn in der Hauptreihe kennengelernt haben und wollte auch gerne wieder von der Handlung mitgerissen werden.

Das Buch startet mit der im Klappentext beschriebenen Situation, dass der 18 jährige Coriolanus Snow versucht den Schein aufrecht zu erhalten, dass seine Familie nach wie vor Wohlhabend ist, aber eigentlich können sie sich kaum etwas zu essen leisten. Man merkt schon zu Beginn, dass Snow ein sehr spezieller Charakter ist. Immer auf sein Wohl und seinen Stolz bedacht, aber doch blinken manchmal sympathische Ansätze durch.

Es war durchaus interessant, Panem bzw. auch das Kapitiol zu der frühen Zeit zu erleben. Der Krieg ist erst kurz vorbei und von dem bekannten, pompösen Leben aus der Hauptgeschichte ist noch nichts viel zu entdecken. Trotzdem gibt es schon einige Parallelen und auch nette Infos, die nebenbei eingestreut werden. So erfährt man, dass die Hungerspiele anfangs noch ohne großes Konzept durchgeführt wurden, wie es zu den Wetten und den Mutationen kam und auch was es mit den Spotttölpeln auf sich hat. Diese Infos fand ich nett und interessant, aber ich muss schon sagen, dass sich das Handlung teilweise etwas gezogen hat.

Es gibt nämlich viele Seiten, aber irgendwie doch wenig Inhalt. Die Geschichte plätschert die meiste Zeit einfach etwas vor sich hin und eine wirkliche Verbindung konnte ich nur zu wenigen Figuren aufbauen. Lucy Gray ist natürlich wichtig, aber so wirklich nah war sie mir nicht. Zu einem gewissen Grad beeindruckt hat mich Coriolanus „Freund“ Sejanus, auch wenn es da auch etwas viel des Guten war. Gerne mehr erfahren hätte ich von seiner Cousine Tigris, auch was später aus ihr geworden ist.

Die Hungerspiele an sich sind weiterhin einfach grausam, wenn auch teilweise auf eine andere Art. Es ist den Verantwortlichen eigentlich egal, ob sie Tribute lebend in der Arena ankommen, oder nicht. Sie werden gehalten wie Tiere und verhungern zum Teil auch. Grausam, aber trotzdem konnte mich das alles leider nicht so packen wie im Original.

Am enttäuschendsten fand ich aber leider wieder mal das Ende. Das fand ich gar nicht nachvollziehbar und viel zu schnell abgehandelt. Das hat für mich auch gar nicht zum Rest gepasst und so gewirkt, als müsste man jetzt endlich mal zu einem Ende kommen, egal wie.

Fazit:

Eine nette Vorgeschichte, die ein paar interessante Infos zum bereits Bekannten einstreut, aber insgesamt fand ich sie doch eher etwas langatmig, nicht wirklich mitreißend und vor allem das Ende total enttäuschend. Für mich war es das viele Geld nicht wirklich wert ist, trotzdem vergebe aber noch knappe 3 Sterne, da ich an einigen Hintergrundinfos doch auch meinen Spaß hatte und sich die Geschichte auch ohne mitreißende Spannung ganz gut lesen lies.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Eine märchenhafte und mysteriöse Geschichte, die sich nach einem guten Start immer mehr verläuft.

Alabasterball
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Meinung:

Das Cover ist einfach ein Traum. Ich liebe es und ich könnte es die ganze Zeit betrachten und dazu kommt auch eine super verspielte und passende Innengestaltung, die mir auch sehr gut gefallen ...

Meinung:

Das Cover ist einfach ein Traum. Ich liebe es und ich könnte es die ganze Zeit betrachten und dazu kommt auch eine super verspielte und passende Innengestaltung, die mir auch sehr gut gefallen hat.

Und auch der Start ins Buch ist eigentlich richtig gut gelungen. Man lernt Protagonistin Amy kennen, die ein Jahr vor der Hauptgeschichte eine Einladung zum geheimnisvollen Alabasterball erhält, wo einem der größte Herzenswunsch erfüllt werden kann. Dabei lernt man auch ihre Schwester Sunny kennen, die eigentlich nur total nervig ist, und man erfährt, wie es dazu kam, dass Amy den Ball erst ein Jahr später besuchen kann.

Als Amy auf der geheimnisvollen Insel Kallystoga ankommt, konnte ich mir die Insel mit ihren Besonderheiten bildlich vorstellen. Alles ist realistisch und lebensecht beschrieben und total mysteriös. Das trifft auf die meisten Beschreibungen zu, die sind der Autorin wirklich toll gelungen.

Aber schon bald beginnt die schöne Fassade etwas zu bröckeln, denn die Geschichte verliert irgendwie ab und zu etwas den Bezug zur Logik. Klar, kann man hier immer einwerfen, Magie an sich ist schon nicht logisch, aber ich bin der Meinung, dass es durchaus logisch sein kann, wen es stimmig erklärt ist. Aber hier ist leider alles recht schwammig und irgendwie nicht richtig ausgearbeitet und wirkt einfach unausgereift. An manchen Stellen ist es zu wenig, da viele Geheimnisse nur angerissen werden und dafür an anderen Stellen zu übertrieben und einfach zu abgedreht.

Das fand ich sehr schade, denn die Geschichte hätte wirklich viel Potential gehabt. Denn auch das große Geheimnis dahinter fand ich eigentlich ganz gut und interessant, aber die Umsetzung hat einfach nicht wirklich gepasst.

Das liegt auch etwas mit daran, dass die Charaktere alle etwas schwammig und naiv bleiben. Man erfährt zwar schon etwas mehr von ihnen, auch die Gründe weshalb sie den Ball gewinnen möchten aber trotzdem war das irgendwie zu wenig. Auch wenn es am Ende doch ganz schön zu sehen war, dass sie trotz der Widrigkeiten zusammenwachsen.

Die Liebesgeschichte fand ich ok, auch hier wäre noch Luft nach oben gewesen, aber prinzipiell fand ich sie nachvollziehbar und mir ist es immer lieber, wenn es nicht so bis ins letzte Detail ausgereizt wird.

Nur das Ende ging dann etwas sehr schnell und auch abrupt. Da hätte ich mir doch noch ein paar Worte mehr dazu gewünscht, auch wenn es vom Endergebnis her schon passt.

Insgesamt hat sich die Geschichte trotz der Kritikpunkte schnell und flüssig lesen lassen und ich fand die Spannung schon durchgängig auf einem soliden Niveau.

Fazit:

Eine märchenhafte und mysteriöse Geschichte, die sich nach einem guten Start immer mehr verläuft. Das Verhältnis von Logik, Magie und übertriebenen Darstellungen ist einfach oft etwas unrund, die Charaktere bleiben zu schwammig und auch des Ende ist etwas zu abrupt. Trotzdem hat sich die Geschichte aufgrund der tollen und lebensechten Beschreibung gut und schnell lesen lassen und es war auch immer eine gewisse Grundspannung vorhanden. Ich bin etwas traurig, dass das vorhandene Potential nicht ganz genutzt werden konnte und vergebe 3,5 Sterne, die aber eher ab-, statt aufgerundet werden.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Ein Familiendrama, das sich etwas zu sehr auf die Vergangenheit fokusiert

Lost You – Ich werde dich finden
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Meinung:

Die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen und ich war echt gespannt, was Libbys großes Geheimnis und was mit Ethan passiert ist.

Den Einstieg ins Buch fand ich gut gewählt. Es startet mit einem ...

Meinung:

Die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen und ich war echt gespannt, was Libbys großes Geheimnis und was mit Ethan passiert ist.

Den Einstieg ins Buch fand ich gut gewählt. Es startet mit einem Prolog, der durchaus neugierig macht und auch der Start in die Hauptgeschichte ist interessant. Man lernt Libby und ihren Sohn kennen, die sich nach einigen Überlegungen die ersten schönen Tage in dem Urlaubsresort gönnen. Man merkt sofort, dass Libby sehr angespannt ist und trotzdem finden sie und Ethan schnell Kontakte und als Ethan dann verschwindet, fand ich die Suche auch glaubhaft und interessant. Also insgesamt fand ich ungefähr das erste Viertel echt ganz unterhaltsam.

Dann wechselt die Erzählung aber komplett in die Vergangenheit. Wir lernen die zweiten Protagonistin Anna kennen und auch von Libby erfährt man einiges von früher. So erscheint auch manches, was man vorher von ihr erfahren hat, in einem ganz anderen Licht und wirklich nicht positiv.

Prinzipiell hätte ich das vielleicht gar nicht so schlecht gefunden, wenn dieser Vergangenheitsteil nicht fast das restliche Buch eingenommen hätte. So war mir das einfach zu viel davon, auch zu unspannend und das kritische Thema, das der Autor damit beleuchten wollte, war schon kurz unerwartet, aber für mich doch auch nicht so schlimm. Der Autor hat sich schon bemüht Spannung rein zu bringen, aber das ist ihm für mich nicht immer ganz gelungen. Vor allem hat es sich nach dem ersten Viertel zum Familiendrama entwickelt, mit einem Thriller hatte das eher weniger zu tun.

Im Verlauf gibt es schon ein paar nette Wendungen, die ich jetzt aber auch nicht alle total überraschend fand. Und ich muss auch sagen, dass ich mit beiden Protagonistinnen einfach nicht warm geworden bin. Genauer kann ich nicht drauf eingehen, ohne zu spoilern.

Das gute daran ist, dass sich die Geschichte trotzdem echt schnell lesen lies. Es gibt unterschiedliche Perspektiven, die zumindest noch etwas Schwung rein bringen und ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durch und das, obwohl es mir dann ja nicht mehr so gefallen hat. Das Ende ist schon ok, es wird alles aufgelöst und das meiste ist auch irgendwie stimmig. Aber trotzdem bleibt ein leichtes Gefühl der Enttäuschung zurück, da es einfach nicht das war, was ich erwartet und erhofft hatte.

Fazit:

Thriller ist hier echt zu hoch gegriffen, es handelt sich eher um ein Familiendrama. Das erste Viertel hat mir echt gut gefallen, dann verlegt sich die Geschichte aber komplett auf die Vergangenheit, was prinzipiell schon interessant gewesen wäre, aber in diesem Ausmaß einfach zu viel und zu detailliert war. So ist die Spannung etwas auf der Strecke geblieben, auch wenn sich das Buch trotzdem gut lesen lies und es doch die ein oder andere nette Wendung gab. Aber es war nicht das, was ich mir erwartet und erhofft hatte. Insgesamt gibt es solide 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Ganz nett zu hören, aber der große Wow-Effekt hat gefehlt.

Der Junge aus dem Wald
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Meinung:

Letztes Jahr habe ich ja mit „Suche mich nicht“ meinen ersten Thriller von Harlan Coben gehört. Und nach einem etwas holprigen Start hat er mich ja wirklich gefesselt. Deshalb war ich auch auf ...

Meinung:

Letztes Jahr habe ich ja mit „Suche mich nicht“ meinen ersten Thriller von Harlan Coben gehört. Und nach einem etwas holprigen Start hat er mich ja wirklich gefesselt. Deshalb war ich auch auf den neuen Thriller „Der Junge aus dem Wald“ gespannt.

Der Klappentext hatte durchaus wieder das Zeug zu einem komplexen Handlungskonstrukt mit vielen unerwarteten Wendungen. Zum Teil habe ich das schon bekommen, aber nicht in dem Ausmaß, wie ich mir das erhofft hatte.

Dabei bin ich dieses Mal auch besser in die Geschichte gestartet, da es zu Beginn nette Verbindungen zu „Suche mich nicht“ gibt. So wird der Protagonist Simon mit seinem Fall nochmal erwähnt und eigentlich spielt die Handlung zur gleichen Zeit. Und auch Staranwältin Hester Crimstein war mir schon bekannt.

Neu hingegen sind die restlichen Figuren, auch Wilde, der Titel gebende Junge aus dem Wald. Dabei muss ich schon sagen, dass ich den Titel etwas irreführend finde, denn auch wenn Wilde der Protagonist der Geschichte ist, geht es eher weniger um die Person an sich, sondern er versucht die verschwundene Naomi zu finden.

Die Geschichte von Naomi hat mich wirklich mitgenommen. Ihre Mobbingerfahrungen haben mir eine Gänsehaut über den Rücken gejagt und ich hatte wirklich Mitleid mit ihr. Leider hat sich die Geschichte im Verlauf doch eher einem anderen Schwerpunkt zugewandt, den ich nicht so gebraucht hätte. Die ganze Geschichte mit dem Wahlkampf und den verheerenden Geheimnissen drum herum, die irgendwie doch keine sind und auch kaum Wirkung haben, fand ich nicht ganz so fesselnd. Da zeigt der Autor nur mal wieder, dass sich die Mächtigen alles erlauben können und damit auch irgendwie durchkommen.

Auch wenn der Autor schon versucht hat die Spannung oben zu halten, ist es ihm für mich nicht durchgehend gelungen. Auch die Zusammenhänge am Ende fand ich zwar ganz nett und zum Teil auch überraschend, aber der große Wow-Effekt hat doch irgendwie gefehlt.

Zu den Figuren kann ich sagen, dass Wilde auf jeden Fall interessant ist und ich kann mir schon vorstellen, dass man ihn und seine Vergangenheit in den nächsten Teilen noch besser kennenlernt. Und auch Hester hat mit ihrer direkten und resoluten Art doch ein paar gute Sprüche mit rein gebracht, aber irgendwie fand ich sie manchmal auch etwas nervig. Und viele der Nebenfiguren waren doch etwas unsympathisch oder sind blass geblieben.

Sprecher Detlef Bierstedt macht wieder einen soliden Job und passt mit seiner ruhigen und charismatischen Stimme auch gut zur Figur von Wilde.

Fazit:

Den Anfang fand ich ziemlich interessant und berührend, dann kam eine Schwerpunktverlagerung, die ich nicht so ganz mochte und die mich auch nicht durchgängig fesseln konnte. Das Ende fand ich wieder ganz solide und auch mit ein paar netten Überraschungen, aber der große Wow-Effekt hat trotzdem gefehlt. Insgesamt konnte man die Geschichte ganz gut hören, aber man hat bisher auch nichts verpasst, wenn man sie nicht gehört hat. Das kann sich aber durchaus noch ändern, da dies wohl der Auftakt zu einer Reihe rund um Protagonist Wilde sein soll. Insgesamt gibt’s gute 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Eigentlich ein perfekter Abschluss, aber das Ende ist doch wieder etwas zu offen für meinen Geschmack

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder
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Meinung:

Endlich ist er da, der langersehnte Abschlussband der „The Fourth Monkey-Reihe“. Der zweite Teil war ja wirklich böse, da er einfach mittendrin aufgehört hat und darüber hatte ich mich ja extrem ...

Meinung:

Endlich ist er da, der langersehnte Abschlussband der „The Fourth Monkey-Reihe“. Der zweite Teil war ja wirklich böse, da er einfach mittendrin aufgehört hat und darüber hatte ich mich ja extrem geärgert.

Leider gab es den neuen Teil dieses Mal nicht mehr als Hörbuch-CD, weshalb ich jetzt beim Abschluss das Medium gewechselt habe. Das finde ich auch immer etwas schade.

Nichtsdestotrotz war ich extrem gespannt, wie dieser extrem mitreißende Thriller ausgeht. Und ich muss auch sagen, dass ich trotzdem wieder sehr gut ins Buch gefunden habe. Dadurch, dass ich die ersten beiden Teile als Hörbuch gehört habe, hatte ich die Stimmen der einzelnen Figuren noch im Kopf und diese haben sich beim Lesen automatisch zugeschaltet. Eine interessante Erfahrung, die ich so auch noch nicht gemacht habe, vor allem weil die Geschichte in der Hörbuchversion ja von vielen verschiedenen Sprechern erzählt wird.

Aber nun endlich mal zum Buch selbst. Dieses Mal wird auf größere Erinnerungsstützen verzichtet, weshalb Vorwissen hier dringend nötig ist. Und die Handlung geht auch ziemlich nahtlos weiter.

Protagonist Sam Porter hat sich im letzten Teil ja ziemlich manipulieren lassen und jetzt kommt alles noch schlimmer. Plötzlich steht nämlich er in Verdacht, etwas mit den Morden zu tun zu haben und ich muss echt sagen, dass ich das sehr geschickt konstruiert fand. Alles, was man bisher zu wissen glaubte, wird nochmal in Zweifel gezogen und der Autor spielt geschickt mit der Unsicherheit der Protagonisten und auch des Lesers.

Auch dieses Mal herrscht ein hohes Tempo in der Handlung, und das, obwohl das Buch mit fast 700 Seiten nicht gerade dünn ist. Es gibt immer wieder neue Wendungen, sowie die ein oder andere schockierende Überraschung und viel Spannung.

Man möchte jetzt endlich wissen, was wirklich hinter allem steckt und ob es wirklich sein kann, dass der redliche Detektive Sam Porter da überall mit drin steckt.

Erneut wird die Handlung in den bekannten, unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So gibt es neben Sam auch wieder Kapitel aus der Sicht seiner Kollegen Nash und Clair, sowie des FBI-Agenten Poole und natürlich auch wieder Tagebucheinträge von früher. Und auch mehrere Handlungsstränge, die sich am Ende aber erneut sinnvoll verbinden.

Eigentlich wäre bis dahin alles perfekt, nur leider kann es der Autor am Ende nicht lassen, den Schlussteil doch wieder etwas offen zu gestalten. Es wird schon eine deutliche Richtung vorgegeben, aber so wie es dort steht, wären trotzdem auch andere Ausgänge möglich. Das hat mich doch wieder etwas enttäuscht zurückgelassen, auch weil ich mir schon noch ein paar Worte dazu gewünscht hätte, wie es denn jetzt weitergeht. So wird die alte Geschichte wirklich zufriedenstellend abgeschlossen, aber dann ist halt einfach Schluss.

Fazit:

Eigentlich ein perfekter Abschlussband mit extrem viel Spannung, verzwickten Wendungen und falschen Fährten und vor allem auch allen wichtigen Antworten, nur leider kann es der Autor am Ende nicht lassen, den Schlussteil doch wieder etwas offen zu gestalten. Da hätte ich mir auch ein eindeutiges Ende und vor allem auch ein paar Worte dazu gewünscht, wie es denn jetzt weitergeht. Das hat mich nach der großen Euphorie doch wieder etwas enttäuscht, weshalb es doch „nur“ gute 4 Sterne gibt und es wohl seinen Platz als Monatshighlight wieder räumen muss.

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