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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2020

Tolles Buch - absolut lesenswert

Die Geschichte der Bienen
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Die Geschichte der Bienen ist der Auftakt zum Klimaquartett.

Der Roman handelt von drei Familien in verschiedenen Epochen und doch sind sie verbunden mit der Geschichte der Bienen. Da ist Tao die im Jahr ...

Die Geschichte der Bienen ist der Auftakt zum Klimaquartett.

Der Roman handelt von drei Familien in verschiedenen Epochen und doch sind sie verbunden mit der Geschichte der Bienen. Da ist Tao die im Jahr 2098 lebt als es schon lange keine Bienen mehr gibt. George im Jahre 2007 ist hauptberuflich Imker und William im Jahre 1852 beschäftigt sich mit der Imkerei und Bienenforsdchung.

Mir haben alle drei Protagonisten und die Story drum herum sehr gut gefallen obwohl die Bienen nicht im Vordergrund stehen sondern die Schicksale der Familie. Das einzige was ich etwas zu bemängeln habe, sind die teilweise sehr kurzen Kapitel. Man wird immer wieder aus der Story herausgerissen aber das ist nur jammern auf hohem Niveau.

Ein absolut rundum gelungenes Buch und zuercht ein Weltbestseller mit einem zeitgemäßem Thema welches zum Nachdenken anregt. Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2020

Emotional und wunderschön

Die Landkarte der Liebe
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Dieses war mein zweites Buch von Lucy Clarke und ich habe es letzte Woche in Italien am Strand gelesen. Wie auch schon „Das Haus das in den Wellen verschwand“ hat mich dieses Buch wieder restlos überzeugt.
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Es ...

Dieses war mein zweites Buch von Lucy Clarke und ich habe es letzte Woche in Italien am Strand gelesen. Wie auch schon „Das Haus das in den Wellen verschwand“ hat mich dieses Buch wieder restlos überzeugt.
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Es handelt von Katie, die erfährt das ihre Schwester Mia auf Bali angeblich Selbstmord begangen hat. Mia ist vor einigen Monaten zur Weltreise gestartet und alles was Katie bleibt ist Mias Rucksack und ein meerblaues Tagebuch. Damit begibt sich Katie nun auf die Spuren von Mia und klappert die Stationen ab um Antworten zu finden.
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Die Story wird abwechselnd aus der Perspektive von Mia in der Vergangenheit und Katie in der Gegenwart erzählt. Nach und nach erfährt man mehr über das Verhältnis der beiden die unterschiedlicher nicht sein könnten.
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Die Autorin überzeugt wieder auf voller Länge. Ich liebe ihre Erzählsprache. Es ist alles stimmig, die Charaktere liebenswert und sehr gut ausgearbeitet. Lässt sich flüssig weglesen und spielt vor einer traumhaften Kulisse.
Das Buch ist abwechslungsreich, gefühlvoll und fesselnd und die Auflösung sehr traurig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Interessantes Thema toll umgesetzt mit liebenswerten Charakteren

Kissing Lessons
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Mein August war leider sehr stressig und ich bin wenig zum Lesen gekommen. Aber „Kissing Lessons“ von Helen Hoang hat mich quasi gerettet und mir ganz wunderbare Lesestunden beschert, trotz manch schlechter ...

Mein August war leider sehr stressig und ich bin wenig zum Lesen gekommen. Aber „Kissing Lessons“ von Helen Hoang hat mich quasi gerettet und mir ganz wunderbare Lesestunden beschert, trotz manch schlechter Kritik. Der Schreibstil ist toll und man fliegt nur so durch die Seiten.
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Das Besondere am Buch ist natürlich das Thema Autismus. Ich habe bisher noch kein Buch darüber gelesen und fand es sehr interessant. Die Umsetzung dazu sehr gelungen und spannend vorallem weil die Autorin ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lässt da sie selbst Autisten ist.
Die Protagonistin Stella ist Asperger-Autistin und kommt nicht gut mit Dingen zurecht die ihre Routine stören. Und Nähe und Küssen ist ihr ein Graus. Doch nun drängen ihre Eltern auf einen Schwiegersohn und Stella engagiert den Escort Michael der sie in die Welt des Küssens und Verführens einlernen soll. Doch dann kommen Gefühle mit ins Spiel die so nicht geplant waren.
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Ich habe mich super wohl gefühlt mit dem Buch und könnte nur darüber schwärmen was für ein toller Mann Michael ist und was für ein einfühlsamer Familienmensch.
Absolut empfehlenswert!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.08.2020

Spannend und unerwartet

Der Fall Collini
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Der Autor steht schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe mich sehr gefreut dass dies das August-Buch wurde.
Nun habe ich es beendet und bin restlos begeistert. Es ist spannend, fesselnd und völlig ...

Der Autor steht schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe mich sehr gefreut dass dies das August-Buch wurde.
Nun habe ich es beendet und bin restlos begeistert. Es ist spannend, fesselnd und völlig unerwartet. Von Schirach hat einen präzisen Schreibstil. Und ich möchte unbedingt noch mehr von ihm lesen.
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Der Fall Collini handelt von Fabrizio Collini der 34 Jahre bei Mercedes gearbeitet hat. Ohne Motiv wie es scheint tötet er in einem Berliner Hotel den 85jährigen hoch angesehen Industriellen Hans Meyer. Collini selbst lässt sogar die Polizei rufen und gesteht die Tat. Doch er schweigt beharrlich. Für Caspar Leinen, den jungen Pflichtverteidiger, ist es der erste Prozess. Als dieser feststellt, das Hans Meyer der Großvater seines besten Freundes war stürzt er sich dennoch in den Fall und recherchiert hartnäckig. Dabei deckt er erschreckende Dinge der deutschen Justizgeschichte auf.
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Mich hat das Buch sehr gefesselt. Obwohl es ein eher dünnes Buch ist war alles ausführlich dargestellt. Das Gerichtsverfahren ist detailgetreu erzählt und man tappt bis fast zum Ende hin im Dunklen über das Warum Collinis. Was dann aufgedeckt wird lässt einen sprachlos zurück.
Eine Top Leseempfehlung!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2020

Guter unterhaltsamer Schmöker

Schicksalssterne
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Ich durfte Schicksalssterne von Sarah Lark als Rezensionsexemplar lesen, was mich sehr gefreut hat. Vielen Dank liebe Lesejury.

Darum gehts im Buch:
Hannover 1910
Julius, adliger Offizier und Mia, die ...

Ich durfte Schicksalssterne von Sarah Lark als Rezensionsexemplar lesen, was mich sehr gefreut hat. Vielen Dank liebe Lesejury.

Darum gehts im Buch:
Hannover 1910
Julius, adliger Offizier und Mia, die jüdische Bankierstochter lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. Da beide eine große Leidenschaft für Pferde teilen beschließen sie nach Neuseeland auszuwandern und dort ihren Traum einer Pferdezucht wahr zu machen.
Doch die Auswirkungen des 1. Weltkrieges gelangen auch bis in die letzte Ecke Neuseelands. Sie werden der Spionage für die Deutschen verdächtigt und getrennt.

Meine Meinung:
Ich kam anfangs nur sehr schwer in das Buch rein. Ich wurde nicht warm mit den Charakteren, der Schreibsprache und vor allem das Pferdethema, worauf ich mich sehr gefreut hatte, war mir echt zu viel. Und durch die vielen Fachausdrücke fühlte ich mich überfordert. Mit der Zeit hat sich dies allerdings gebessert und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen erzählt wird hat sich unheimlich Spannung aufgebaut. Und man konnte die Charaktere besser kennenlernen.
Mia mochte ich liebsten. Durch ihre toughe und selbstbewusste Art ist sie für die damalige Zeit eine sehr bewundernswerte Frau.
Julius hingegen war mir viel zu naiv, nicht Manns genug.
Als die Story sich dann Willie gewidmet hat war ich hin und weg und fand sie einfach großartig und mochte sie total gerne. Allerdings hat mich ihr Verhalten sehr geschockt und enttäuscht. Die Wendung des Buches hat mir gar nicht gefallen.

Fazit:
Alles in allem ist es ein guter unterhaltsamer Schmöker für Pferdeliebhaber und Sarah Lark Fans. Mich hat diese Buch aber leider nicht überzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre