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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2023

Rätsel und Intrigen

The Brothers Hawthorne
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In diesem vierten Teil der Inheritance Games-Reihe geht es nicht mehr in erster Linie um Avery. Sie ist zwar mit dabei, aber die Hauptpersonen sind diesmal Jameson und Grayson. Die einzelnen Kapitel sind ...

In diesem vierten Teil der Inheritance Games-Reihe geht es nicht mehr in erster Linie um Avery. Sie ist zwar mit dabei, aber die Hauptpersonen sind diesmal Jameson und Grayson. Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht der beiden Jungs geschildert - während Jameson in Großbritannien ein rätselhaftes und gefährliches Spiel spielt, kommt Grayson in Phoenix in Kontakt mit seinen Zwillings-Halbschwestern.

Ich fand die Geschichte wieder sehr interessant, allerdings konnte sie mich erst ca. ab der Hälfte so richtig packen. Vorher passiert noch nicht viel - nachher dafür umso mehr!
Jameson erlebt eine richtige Schnitzeljagd. Die Gründe für seine Teilnahme habe ich tatsächlich nicht ganz verstanden, aber ich schiebe das mal auf etwas emotionales. Man konnte hier wieder schön miträtseln und das hat mir gut gefallen.
Bei Grayson stand wiederum der Kontakt zu seinen Blutsverwandten väterlicherseits im Vordergrund. Und damit verbunden natürlich auch seine Gefühlswelt, die für meine Begriffe immer etwas depressiv und düster gefärbt ist. Dennoch hat mir auch sein Part gut gefallen und ich hoffe, dass er in einem Nachfolgeband noch sein Glück finden darf.

Mein Fazit: Nicht der beste Band der Reihe, aber doch auch wieder sehr mitreißend. Ich freue mich auf Band 5 (der unweigerlich kommen muss, denn es gibt da noch das ein oder andere lose Ende...)! Für Band 4 vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.11.2023

Abgebrochen.

Loving Mr. Wright
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Ich bin eigentlich eine sehr loyale Leseseele, die sich auch durch Bücher hindurch beißt, die nicht so richtig packend sind. Für gewöhnlich gebe ich allen Büchern die Chance, mich zumindest zum Ende hin ...

Ich bin eigentlich eine sehr loyale Leseseele, die sich auch durch Bücher hindurch beißt, die nicht so richtig packend sind. Für gewöhnlich gebe ich allen Büchern die Chance, mich zumindest zum Ende hin positiv zu überraschen. Es will also schon etwas heißen, wenn ich mal ein Buch abbreche.

Bei "Loving Mr. Wright" habe ich ca. bei der Hälfte aufgegeben. Ich hatte Null Sympathie für die Charaktere, die Geschichte fand ich an den Haaren herbei gezogen und das Lesen war nur noch anstrengend. Am schlimmsten fand ich die ordinären Dialoge, vor allem zwischen Heidi und ihren Mädels sowie das naive Verhalten der Protagonistin.

Mein Fazit: Ich möchte das Können der Autorin auf keinen Fall in Frage stellen und habe trotz meiner Meinung zu ihrem Buch großen Respekt vor ihrer Leistung. Dennoch hat der Roman meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Und für abgebrochene Bücher vergebe ich leider nur einen Stern.

Veröffentlicht am 12.11.2023

Spannender Abschluss einer gelungenen Fantasy-Dilogie

Sisters of the Sword - Die Magie unserer Herzen
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Teil 2 der "Sisters of the sword"-Reihe von Tricia Levenseller hat mir deutlich besser gefallen als Band 1. Die Story folgte einem klaren roten Faden und war spannungsgeladen bis zur letzten Seite. Besonders ...

Teil 2 der "Sisters of the sword"-Reihe von Tricia Levenseller hat mir deutlich besser gefallen als Band 1. Die Story folgte einem klaren roten Faden und war spannungsgeladen bis zur letzten Seite. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere, allen voran natürlich Ziva, die im Laufe der beiden Bücher ihre eigene Stimme und die ihr selbst innewohnende Stärke entdeckt.

In diesem zweiten Band erfährt man auch ein wenig mehr über die fantastische Welt, in der Ziva und ihre Freunde leben. Ich hätte mir zwar bei diesem Thema noch etwas mehr Input, vor allem zu einem früheren Zeitpunkt, gewünscht, aber es war ok. Was für mich weiterhin ein klarer Kritikpunkt ist, ist die Tatsache, dass keiner in diesem Land zu wissen scheint, wie die Magie überhaupt funktioniert. Ziva entwickelt ihr Wissen zwar im Laufe der beiden Bücher stetig weiter, aber nachdem sie ja nicht die erste ihrer Art ist, erscheint es mir doch etwas abwegig, dass es hierzu bisher keinerlei Überlieferung gab und sich jeder magisch Begabte quasi wieder selbst durchwursteln muss. Ihr Wirken kommt deshalb etwas willkürlich rüber, so als könnte die Magie genau das, was in diesem Moment benötigt wird, um die Geschichte in die richtige Richtung weiterentwickeln zu können.

Neben jeder Menge Action und spritzigen Dialogen lässt es sich die Autorin auch nicht nehmen, ihrer Zielgruppe die ein oder andere Lehre mit auf den Weg zu geben. Für mich hat sich das manchmal ein wenig nach der berühmten Holzhammer-Methode angefühlt; nichtsdestotrotz fand ich es gut, dass Tricia Levenseller ihre Geschichte bewusst in einer bunten, diversen Gesellschaft stattfinden lässt (eine dunkelhäutige Königsfamilie, gleichgeschlechtliche Paare etc.), und dass Ziva sich wie alle jungen Erwachsenen auch mit Themen wie Verhütung und sexueller Selbstbestimmung auseinandersetzen muss.

Mein Fazit: Eine absolut gelungene Dilogie, die einiges an Spannung, Humor und Gefühl zu bieten hat. Für Band 2 vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.11.2023

Interessante Geschichte, aber leider etwas oberflächlich

Sisters of the Sword - Wie zwei Schneiden einer Klinge
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Der Einstieg in das Buch ist mir total leicht gefallen. Tricia Levenseller bringt jede Menge Witz in die Geschichte, so dass das Lesen zu keiner Zeit langweilig wurde.
Die Idee hinter der Geschichte finde ...

Der Einstieg in das Buch ist mir total leicht gefallen. Tricia Levenseller bringt jede Menge Witz in die Geschichte, so dass das Lesen zu keiner Zeit langweilig wurde.
Die Idee hinter der Geschichte finde ich nach wie vor total spannend, allerdings hätte ich mir von Anfang an mehr Infos über Zivas Welt und die Funktionsweise der Magie gewünscht. Man bekommt nur häppchenweise mehr Input zu diesen beiden Themen und das ist eigentlich sehr schade, weil ich mir sicher bin, dass die Autorin in ihrem Kopf eine große, magische Welt ersonnen hat, an der sie ihre Leserschaft aber nur bedingt teilhaben lässt.

Ziva als Protagonistin gefällt mir richtig gut - sie ist mit ihrer Sozialphobie und ihrer zurückgezogenen Art erfrischend anders, ohne dabei nervig zu sein. Mir gefällt auch die Dynamik innerhalb der vierköpfigen Reisegruppe - gerade die Dialoge zwischen Kellyn und Petrik geben jede Menge Anlass zum Lachen.
Dennoch muss ich sagen, dass sich die vier oft nicht altersgemäß verhalten. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Reife erwartet von jungen Menschen, die schon so lange auf sich alleine gestellt leben.

Mein Fazit: Ein gelungener Einstieg, bei dem aber auch noch gut Luft nach oben ist. Ich bin gespannt auf Band 2 und vergebe für "Wie zwei Schneiden einer Klinge" 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.11.2023

Für mich der schwächste Teil der Reihe

The Last Piece of His Heart
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Nachdem ich die ersten beiden Teile der Lost Boys-Reihe von Emma Scott sooo geliebt habe, hatte ich mich sehr auf Band 3 "The last piece of his heart" gefreut. Aber leider konnte mich die Geschichte von ...

Nachdem ich die ersten beiden Teile der Lost Boys-Reihe von Emma Scott sooo geliebt habe, hatte ich mich sehr auf Band 3 "The last piece of his heart" gefreut. Aber leider konnte mich die Geschichte von Ronan und Shiloh nicht so recht berühren, ohne dass ich so recht weiß, woran es lag. Irgendwie hat mir das Besondere an diesem Roman gefehlt, die Geschichte kam mir recht vorhersehbar vor und war zumindest von den Grundzügen her ganz typisch für einen New Adult-Roman. Dazu kommt, dass die drei Bücher der Lost Boys-Reihe alle dem gleichen zeitlichen Schema folgen und es damit auch inhaltlich viele Parallelen gibt. Was ich einerseits ziemlich cool finde, aber andererseits beim dritten Band etwas abgelatscht wirkt.

Wie immer bei Emmas Scotts Romanen, hat mir die Entwicklung der Charaktere enorm gut gefallen. Gerade Ronan hatte hier einen sehr steinigen Weg vor sich, aber am Ende kam er genau dort an, wo er hin wollte.
Ganz grundsätzlich hab ich die Chemie zwischen ihm und Shiloh nicht so richtig gespürt, so dass ich mich nicht gut in die Geschichte fallen lassen konnte.

Trotz all meiner Kritik für den dritten Teil fand ich die Reihe absolut grandios. Gerade der Abschluss am Lagerfeuer hat mir auch gut gefallen und die Message, die dabei rüber kommt: Familie muss nicht immer mit Verwandtschaft zu tun haben. Und: Zu Hause ist kein Ort, sondern die Menschen, die einem wichtig sind.

Mein Fazit: Eine ganz tolle Buchreihe, die noch lange nachhallt, mit einem Abschlussband, der mich leider nicht richtig packen konnte. Für "The last piece of his heart" vergebe ich 3 von 5 Sternen.