Eine tolle Geschichte über eine gemeinsame Suche ....
StrandkorbbriefeDie Autorin Marie Merburg nimmt uns wieder mit an die Nordsee. Das Cover erinnert total an den ersten Roman der Reihe (Nordseesterne). Es ist wunderschön gestaltet und hat bei mir schöne Urlaubserinnerungen ...
Die Autorin Marie Merburg nimmt uns wieder mit an die Nordsee. Das Cover erinnert total an den ersten Roman der Reihe (Nordseesterne). Es ist wunderschön gestaltet und hat bei mir schöne Urlaubserinnerungen geweckt. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Greetsiel und wir treffen die Charaktere des ersten Buches wieder - diesmal wird die Geschichte aus der Sicht von Merle erzählt. Tante Marianne, Cousine Luisa mit Freund Holger, ihre Mutter, ihr Bruder Björn mit Familie und Freundin Clara sind mit von der Partie....
Merle ist eine erfahrene Polizistin und wird im Dienst angeschossen. Sie ist im Moment dienstunfähig, in Therapie und bei der Physio. Seit dem Vorfall hat sie Angst. Bei einem Wettbewerb des Krummhörner Wochenblatts, wo es um die Tradition des Briefesschreibens ging, hat ein anonymer Absender gewonnen. Die Beschreibung der Angebeteten passt total zu Merle.... Von der Familie, Freunden und Bekannten wird sie motiviert, der Sache auf den Grund zu gehen. Mit dem Redakteur das Wochenblatts hatte sie schon mehrfach Differenzen und kommt mit ihm gar nicht zurecht, allerdings begeben sie sich gemeinsam auf die Suche...
Gepaart mit Spannung, viel Gefühl, Herzblut und Freundschaft ist dieser Roman wunderschön und rund erzählt. Auch wenn sich manche Ereignisse vorhersehen lassen, wurde ich sehr gut unterhalten. Die Autorin hat eine bildliche und gut verständliche Sprache benutzt, die mich an Örtlichkeiten, Situationen, Gerüche etc sinnbildlich teilhaben ließen....
Fazit: eine wunderschöne Geschichte, die ich gerne noch weiterlesen möchte. Ich hoffe, dass die Autorin (wieder) eine Fortsetzung schreibt.