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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2025

Eine tolle Geschichte über eine gemeinsame Suche ....

Strandkorbbriefe
9

Die Autorin Marie Merburg nimmt uns wieder mit an die Nordsee. Das Cover erinnert total an den ersten Roman der Reihe (Nordseesterne). Es ist wunderschön gestaltet und hat bei mir schöne Urlaubserinnerungen ...

Die Autorin Marie Merburg nimmt uns wieder mit an die Nordsee. Das Cover erinnert total an den ersten Roman der Reihe (Nordseesterne). Es ist wunderschön gestaltet und hat bei mir schöne Urlaubserinnerungen geweckt. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Greetsiel und wir treffen die Charaktere des ersten Buches wieder - diesmal wird die Geschichte aus der Sicht von Merle erzählt. Tante Marianne, Cousine Luisa mit Freund Holger, ihre Mutter, ihr Bruder Björn mit Familie und Freundin Clara sind mit von der Partie....

Merle ist eine erfahrene Polizistin und wird im Dienst angeschossen. Sie ist im Moment dienstunfähig, in Therapie und bei der Physio. Seit dem Vorfall hat sie Angst. Bei einem Wettbewerb des Krummhörner Wochenblatts, wo es um die Tradition des Briefesschreibens ging, hat ein anonymer Absender gewonnen. Die Beschreibung der Angebeteten passt total zu Merle.... Von der Familie, Freunden und Bekannten wird sie motiviert, der Sache auf den Grund zu gehen. Mit dem Redakteur das Wochenblatts hatte sie schon mehrfach Differenzen und kommt mit ihm gar nicht zurecht, allerdings begeben sie sich gemeinsam auf die Suche...

Gepaart mit Spannung, viel Gefühl, Herzblut und Freundschaft ist dieser Roman wunderschön und rund erzählt. Auch wenn sich manche Ereignisse vorhersehen lassen, wurde ich sehr gut unterhalten. Die Autorin hat eine bildliche und gut verständliche Sprache benutzt, die mich an Örtlichkeiten, Situationen, Gerüche etc sinnbildlich teilhaben ließen....

Fazit: eine wunderschöne Geschichte, die ich gerne noch weiterlesen möchte. Ich hoffe, dass die Autorin (wieder) eine Fortsetzung schreibt.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.03.2025

Wohlfühlroman mit offenen Fragen

Sommerhimmel über dem Möwenhof
0

Maren zieht nach ihrer Trennung mit ihren drei Kindern Nele, Noah, Nico an die Nordseeküste zu ihrer Tante und Mutter. Die beiden betreiben auf dem Möwenhof eine kleine Pension. Ihr neuer Job kommt kurzfristig ...

Maren zieht nach ihrer Trennung mit ihren drei Kindern Nele, Noah, Nico an die Nordseeküste zu ihrer Tante und Mutter. Die beiden betreiben auf dem Möwenhof eine kleine Pension. Ihr neuer Job kommt kurzfristig nicht zustande, sodass sie auf dem Möwenhof einspringt. Zusammen mit ihrer Schwester Merle, die ebenfalls in der Nähe wohnt, überzeugen sie die beiden älteren Damen zu einer Renovierung. Dabei hat sie auch Unterstützung von Bootsbauer Henning, den sie durch Zufall kennen und mögen gelernt hat. Ihre Motten fühlen sich wie sie zunehmend wohler auf dem Hof, als Onkel Ludger, der eigentliche Besitzer des Möwenhofs, mit deiner Tochter vorbeikommt und den Verkauf des Anwesens verkündet.... Nun beginnt ein Bangen.....

Der Roman ist total schön geschrieben und lässt dich leicht und angenehm lesen. Den beschriebenen Handlungen konnte ich gut folgen und fühlte mich bei dem Beschreibungen an den Ort der Handlungen versetzt. Mir gefällt es gut, dass die Erzählungen zwischen Maren und Henning wechseln.

Manche Handlungsstränge sind leider angeklungen, aber nicht zum Ende gebracht. So besteht zwar Kontakt zum Vater der Kinder, der die drei Kinder abholt und mit seinem Lebensgefährten nach Hamburg fährt, diesen lernt man aber nicht kennen. Auch der parallele Handlungsstrang zu Hennings Sohn bleibt eher vage. Die Cousine Avena will ein Studium beginnen, aber wie geht es weiter? .... Hier hätte man die Geschichte am Ende des Buches mit einem Epilog abrunden können.

Zudem finde ich die Schrift im Taschenbuch etwas klein

Fazit: ein schönes Buch, das Potenzial für eine Fortsetzung bietet

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Gute Unterhaltung

Die Bibliothek der zweiten Chancen
0

Das Cover finde ich wunderschön gezeichnet. Es zeigt ein Paar das Arm in Arm am Wasser entlang geht. Zu ihrer Rechten steht ein wunderschönes Gebäude, offensichtlich eine Bibliothek mit kleinem Café. Der ...

Das Cover finde ich wunderschön gezeichnet. Es zeigt ein Paar das Arm in Arm am Wasser entlang geht. Zu ihrer Rechten steht ein wunderschönes Gebäude, offensichtlich eine Bibliothek mit kleinem Café. Der Titel wirkt auf mich etwas lahm, auch wenn er zum Geschehen passt.

Im Kern der Geschichte geht es im Wechsel um zwei Frauen, Lisa und Charlotte, die die Leidenschaft für Bücher teilen, durch Zufall zueinander finden und Freundschaft schließen.

Beide Frauen stehen an unterschiedlichen Wendepunkten in ihrem Leben.

Charlotte ist Witwe und arbeitet in der Stadtbibliothek, die durch Renovierungsarbeiten umziehen muss. Beide Töchter ziehen aus und sie fragt sich einmal mehr wie es weitergeht.

Lisa ist gerade frisch verlobt, möchte aber vor der Familiengründung mit ihrem Verlag schwarze Zahlen schreiben - das ist leichter gesagt als getan. Beide Frauen treffen sich durch Zufall in Paris und haben immer mal wieder Berührungspunkte.... So entsteht im Laufe der Zeit eine wunderbare Freundschaft.

Das Buch ist toll geschrieben, ich bin nur so durch die Zeilen geflogen. Die Handlung ist stimmig und unterhaltsam. Die Gefühle unserer beiden Hauptprotagonisten konnte ich gut nachvollziehen. Mir gefällt, dass die Autorin zu einem stimmigen und runden Ende kommt.

Gern möchte ich eine Fortsetzung lesen - Material wäre durchaus vorhanden

Allerdings hat es mich im gesamten Lesefluss gewundert, dass es hier keine Kapitel gibt. Die beiden Handlungsstränge, die mal die Gedanken von Lisa und mal die Gedanken von Charlotte zeigen, werden durch Punkte getrennt.... Manchmal kam mir gerade zu Beginn die Frage, welche der beiden Frauen nun an der Reihe ist.

Fazit: ein schönes Buch, dass mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Wow... Ihre Power spürt man schon beim Lesen

Das Leben ist ungerecht
0

Das Cover zeigt ein Porträt der Autorin Miriam Höller. Sie blickt mit einer klaren Entschlossenheit Richtung Publikum. Der Titel "Das Leben ist ungerecht" steht über ihr geschrieben, direkt darunter folgt ...

Das Cover zeigt ein Porträt der Autorin Miriam Höller. Sie blickt mit einer klaren Entschlossenheit Richtung Publikum. Der Titel "Das Leben ist ungerecht" steht über ihr geschrieben, direkt darunter folgt der Satz " und das ist gut so" handschriftlich. Der Titel wirkt ziemlich provokant. Wenn man ihre Geschichte kennt, auch ziemlich bewundernswert.

Die Autorin lässt uns an ihrer bisherigen Lebensgeschichte teilhaben und zeigt wie verletzt sie sich nach ihrem schweren Unfall, dem Tod ihres Partners, dem Verlust des gemeinsamen Zuhauses, zurück ins Leben gekämpft hat. Sie hat gezeigt, welche Unterstützer sie hatte und welche Kraft es sie gekostet hat, heute dazustehen wo sie ist. Es zeigt auch, dass auch jemand mit so viel Energie, auch an Grenzen kommt. Bewundernswert ehrlich, hat sie uns in ihrem verletzlichsten Momente blicken lassen - und ich konnte es beim Lesen total verstehen, wie,es ihr damit ging. Die Geschichte ist mit so viel Power, mit so viel Energie geschrieben. Es war emotional und bewegend ihr Buch zu lesen. Ich finde es stimmig und konnte es kaum weglegen. Ich bewundere, mit welcher Offenheit sie ihre Geschichte erzählt. Die 13 Kapitel ziehen sich wie ein roter Faden von Anfang bis Ende. Sie gibt mir beim Lesen eine Vielzahl von Denkanstößen, u. a. Momente mehr zu schätzen, mit der richtigen Einstellung etwas zu erreichen und dass man selbst genügend Kraft braucht, um zum Ziel zu gelangen.

Die Bilder in der Mitte finde ich toll, so konnte ich auch visuell Miriam Höller besser kennenlernen. Noch besser hätten sie für mich an der erzählten Stelle gepasst.

Fazit: ein sehr motivierendes Buch

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Kurzweilig, amüsant, skurril

Sex/Life
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Das Buch wurde von BB Keaton, einer Psychologin, aus der Ich-Perspektive geschrieben. Sie ist Mutter zweier Kinder und fühlt sich in ihrem Eheleben etwas gelangweilt, insbesondere vermisst sie die erotischen ...

Das Buch wurde von BB Keaton, einer Psychologin, aus der Ich-Perspektive geschrieben. Sie ist Mutter zweier Kinder und fühlt sich in ihrem Eheleben etwas gelangweilt, insbesondere vermisst sie die erotischen Abenteuer aus ihrer Jugend. Sie stellt fest, dass ihr Mann ihr digitales Tagebuch liest und wird von ihrer Freundin auf die Idee gebracht, das sinnvoll für sich zu nutzen. Gesagt, getan: sie schreibt ein "super geheimes Tagebuch" für ihren Mann und ein "echtes" Tagebuch für uns, damit wir wissen wie es wirklich war.... Das super geheime Tagebuch ist natürlich übertrieben und geschönt... Aber es entfacht seine Wirkung...das sexuelle Eheleben kommt wieder ordentlich in Schwung. Die einzelnen Szenen sind dabei gut detailliert beschrieben. ... Ich fühlte mich gut unterhalten und habe manchmal am Verstand der jungen BB gezweifelt - leichtsinnig und ohne Scham hatte sie wohl eine Reihe von Bad Boys,... Und Gott sei Dank einen liebevollen Ehemann gefunden.... den sie warum auch immer "Arschloch" nennt....naja.

Fazit: schön zu lesen, kurzweilig, aber manchmal etwas schräg....crazy wie die Hauptdarstellerin

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