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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2020

Spannende Handlung

Wer auf dich wartet
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Aidan, ein verheirateter Unidozent, will mit seiner Freundin Zoe, junge Künstlerin, skypen, als diese vor laufender Kamera von einem Unbekannten ermordet wird. "Wer auf dich wartet" ist das zweite Buch ...

Aidan, ein verheirateter Unidozent, will mit seiner Freundin Zoe, junge Künstlerin, skypen, als diese vor laufender Kamera von einem Unbekannten ermordet wird. "Wer auf dich wartet" ist das zweite Buch in der Reihe um DCI Jonah Sheens und sein Team, aber meiner Meinung nach braucht man keine Kenntnisse des ersten Teils (die ich nicht hatte), um diesen genießen zu können, die beiden Bände sind in sich abgeschlossen. Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen.

Das Cover gefällt mir gut. Es ist kein 08/15-Cover, aber trotzdem ziemlich schlicht gehalten. Außerdem bringt es die Stimmung wahnsinnig gut rüber und war der Grund, warum ich das Buch überhaupt näher angeguckt habe. Ich finde es toll :D

Der Titel ist ebenfalls super gewählt. Er klingt toll, weckt beim Leser gewisse Assoziationen und bleibt im Kopf. Besonders in Kombination mit dem Untertitel baut er außerdem schon Spannung auf, da man wissen will, was passiert ist.

Es gibt natürlich die typischen Krimi-Elemente, aber die Idee, dass Aidan Zoe quasi beim Sterben zusieht, fand ich doch sehr originell und spannend. Trotzdem war es nicht langweilig, weil man den Mörder auf dem Anruf nicht sehen konnte!

Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen und es gab keine Stellen, die mich aus dem Lesefluss gerissen haben. Leider hat es sich generell etwas gezogen, aber gegen Ende wurde es dann sehr spannend und hat mich richtig mitgerissen. Auch am Anfang war die Handlung interessant, aber leider etwas langatmig.

Die Figuren haben mir gut gefallen. Vor allem die Verdächtigen hatten alle etwas besonderes und waren einzigartig. Das Ermittlerteam ist in meinen Augen leider ziemlich blass gewesen, zumal ich Probleme damit hatte, die Namen und Ränge zu behalten. Das hat zwischendurch schonmal für Kopfschmerzen gesorgt, obwohl ich eigentlich entspannen wollte.

Ansonsten hat es mir aber wie gesagt gut gefallen und das Lesen hat auch Spaß gemacht. Alles in allem würde ich es schon weiterempfehlen, aber nur, wenn man mit einem etwas langsameren Anfang klarkommt. Abgesehen davon war es nämlich sehr interessant! :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2020

Sehr schöne Liebesgeschichte

Walk by FAITH
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In „Walk by faith“ geht es um Valerie und Jayden. Valerie wurde ihr Leben zu viel und sie hat sich eine Auszeit in Berlin genommen. Jayden besitzt dort eine Musik-Bar, aber er hat ein dunkles Geheimnis, ...

In „Walk by faith“ geht es um Valerie und Jayden. Valerie wurde ihr Leben zu viel und sie hat sich eine Auszeit in Berlin genommen. Jayden besitzt dort eine Musik-Bar, aber er hat ein dunkles Geheimnis, das ihn fest im Griff hält.
Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Das Cover finde ich sehr schön. Es ist schlicht, aber passend und elegant gestaltet. Vor allem die Farben finde ich toll und angenehm.
Der Titel passt ebenfalls gut zur Handlung.
Die Idee fand ich sehr originell. An der Oberfläche ist es eine einfache Liebesgeschichte, aber Valeries Hintergrund, Jaydens Hintergrund und die Handlung machen die Geschichte zu etwas ganz besonderem.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und ich habe das Buch ziemlich schnell gelesen. Es war alles schön beschrieben, ich konnte mir die Figuren und Umgebungen sehr gut vorstellen. Was mir auch ganz extrem aufgefallen ist, sind die vielen Anspielungen. Am Anfang habe ich mich davon etwas erschlagen gefühlt, aber dann habe ich mich dran gewöhnt und da ich die meisten verstanden habe, habe ich sie als tollen Teil des Schreibstils empfunden.
Das Setting hat mir besonders schön gefallen. Das Balou habe ich mir so toll vorgestellt, dass ich am Liebsten selbst dort gewesen wäre :D Auch Fionas Wohnung war ein toller Schauplatz und die Szenen am Balkon waren besonders toll.
Die Figuren haben sich realistisch verhalten, waren aber sympathisch und haben kein unnötiges Drama gemacht. Die Liebesgeschichte fand ich super. Die Entwicklung der beiden war richtig nachvollziehbar und auch die Nebenfiguren waren lebendig und einzigartig. Ich habe richtig mit ihnen mitgefühlt.
Die Handlung war, vor allem zum Ende hin, ziemlich spannend. Das Ende war toll und obwohl ich den großen Plottwist schon ein wenig vorausgeahnt habe, war er ziemlich krass.
Jaydens Kapitel waren für mich eine schöne Ergänzung, die die Handlung gut vorangetrieben und mir einen Einblick in Jaydens Gedanken gegeben haben.

Alles in allem war der Lesespaß sehr vorhanden und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2020

Spannender Thriller mit Liebesgeschichte

Remember Me – Tödliche Vergangenheit
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Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde auf der Lesejury lesen.

Es geht um Lee, eigentlich Jubilee, die nach einer komplizierten Vergangenheit versucht, ein neues Leben anzufangen. Im Laufe des ...

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde auf der Lesejury lesen.

Es geht um Lee, eigentlich Jubilee, die nach einer komplizierten Vergangenheit versucht, ein neues Leben anzufangen. Im Laufe des Romans wird aufgedeckt, was in ihrer Vergangenheit Schlimmes geschehen ist und sie wird von diesen Ereignissen eingeholt.

Das Cover gefällt mir persönlich eher weniger. Es legt den Fokus sehr stark auf die Liebesgeschichte, wenn man das Paar betrachtet, wodurch die Thrillerelemente außen vor gelassen werden. Daher hat es meine Erwartungen an die Geschichte etwas verfälscht. Ansonsten gefällt es mir gut.

Der Titel passt sehr gut zur Geschichte und der Untertitel verleiht ihm einen spannenden Touch.

Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen. Ich wurde nicht im Lesefluss gestört und habe auch keine überflüssigen Stellen übersprungen.

Die Idee einer geheimnisvollen Vergangenheit, die die Protagonistin einholt, ist nicht unbedingt originell, wurde aber gut umgesetzt und alle anderen Aspekte fand ich ziemlich einzigartig.

Die Handlung war sehr spannend. Dadurch, dass man zwischendurch Einzelheiten aus Lees Vergangenheit erfahren hat, gab es spannungsmäßig keine Hänger. Man wurde quasi konstant mit weiteren Informationen gefüttert, aber nicht erdrückt. Den großen Plottwist am Ende konnte man schon einige Kapitel vorher absehen. Er ist trotzdem gut gemacht, plausibel und auch etwas schockierend.

Lee war mir sehr schnell sehr sympathisch. Ich habe sehr mit ihr mitgefiebert. Auch alle anderen Figuren haben realistisch gehandelt und waren gut ausgearbeitet.

Das Buch hat mich gut unterhalten und ich hatte definitiv Spaß beim Lesen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.07.2020

Sehr unterhaltsam

Hex Files - Hexen gibt es doch
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In "Hex Files - Hexen gibt es doch" geht es um die ehemalige Ordenshexe Ivy Wilde, die durch eine Verwechslung in die Probleme des Ordens mit hineingezogen wird. Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar ...

In "Hex Files - Hexen gibt es doch" geht es um die ehemalige Ordenshexe Ivy Wilde, die durch eine Verwechslung in die Probleme des Ordens mit hineingezogen wird. Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen.

Das Cover ist ziemlich schön, auch wenn kein außergewöhnlicher Bezug zur Geschichte besteht. Mir gefällt es.

Die Handlung hat es trotz Ivys humorvoller und eher lockerer Art in sich. Für mich gab es an keiner Stelle einen Hänger, es ging alles flüssig voran. Die Wendungen waren überraschend, aber nicht abwegig und ich bin gut mitgekommen.

Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, so gut ließ sich der Schreibstil der Autorin lesen. Ich glaube, das Konzept eines Hexenordens und des Diebstahls ist auch ziemlich originell.

Die Figuren waren fantastisch. Ivy habe ich ab der ersten Seite geliebt, ihr Humor ist einfach göttlich! Und auch Rafi habe ich schnell ins Herz geschlossen, obwohl er am Anfang eher als kleiner Kotzbrocken aufgetreten ist. Die Interaktionen der beiden waren sehr angenehm zu lesen und wirklich unterhaltsam. Auch die Nebenfiguren hatten alle Charakter und waren nicht einfach nur blasse Statisten.

Das Lesen hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, deswegen fällt mein Fazit sehr positiv aus: Eine unterhaltsame Geschichte, bei der alles stimmt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Hat mir gut gefallen

Mit dir für alle Zeit
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Ich durfte "Mit dir für alle Zeit" im Rahmen einer Leserunde lesen.

Es geht um Joe und Nora. Er arbeitet im Grand Central Terminal in New York und trifft dort eines Tages Nora. Allerdings verschwindet ...

Ich durfte "Mit dir für alle Zeit" im Rahmen einer Leserunde lesen.

Es geht um Joe und Nora. Er arbeitet im Grand Central Terminal in New York und trifft dort eines Tages Nora. Allerdings verschwindet sie wieder und kehrt erst im nächsten Jahr am selben Tag zurück, denn sie ist seit zwölf Jahren tot. Dennoch versuchen Joe und sie, einen Weg zu finden, dass sie zusammenbleiben können - sie haben sich ineinander verliebt.

Das Cover ist ziemlich schön. Es ist nicht unbedingt aussagekräftig und sehr schlicht, aber es gefällt mir und passt von der Stimmung her gut zur Geschichte.

Die Handlung ist relativ spannend: Man fiebert mit den beiden Figuren mit, ob sie es schaffen werden, Nora in dieser Welt zu halten. Es könnte natürlich noch spannender sein, aber die Geschichte bewegt sich auf einem Level, das gut zum Inhalt passt, weswegen ich mir das gar nicht wünschen würde.

Der Schreibstil der Autorin ließ sich sehr angenehm und flüssig lesen. Sie hat sehr detailreich, aber nicht zu überladen geschrieben, wodurch man sich gut in der Zeit des Romans eingefunden hat.

Das Konzept bzw. die Idee sind meiner Meinung nach ziemlich originell.

An den Figuren scheitern leider die fünf Sterne: Während Nora mir eigentlich die ganze Zeit über sympathisch war, hat sich Joe zwischendurch etwas besitzergreifend aufgeführt. Es war verständlich, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er mehr Rücksicht auf Nora nimmt. Vielleicht ist es auch gerade das, was ihn zu einer realistischen Figur gemacht hat.

Der Lesespaß war bei mir definitiv vorhanden und auch das Ende hat mir gut gefallen. Es war ein bisschen traurig und ein bisschen schön, aber sehr passend. Wenn ich jetzt auch noch geweint hätte o.ä., hätte das Buch auch fünf Sterne bekommen.

So kann ich nur sagen, dass es ein sehr guter Roman ist, der meine Zeit auf jeden Fall wert war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere