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Veröffentlicht am 22.12.2022

Neustart an der Woodford Academy

Dark Ivy – Wenn ich falle
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In "Dark Ivy - Wenn ich falle" begleiten wir Eden an die Woodford Aademy, an welcher sie einen Neustart versuchen möchte. Gleich zu Beginn begegnet sie dort William und die beiden sollen sich noch öfter ...

In "Dark Ivy - Wenn ich falle" begleiten wir Eden an die Woodford Aademy, an welcher sie einen Neustart versuchen möchte. Gleich zu Beginn begegnet sie dort William und die beiden sollen sich noch öfter begegnen. Zwischen der Suche nach neuen Freundschaften, dem Loslassen der Vergangenheit und dem Beginn einer neuen Liebe versucht Eden, sich selbst wieder zu finden.

Der Roman ist generell gut zu lesen dank des flüssigen, leichten Schreibstil, auflockernder Momente wie der SMS-Nachrichten oder der Black-Out-Poems sowie generell kürzerer Kapitel. Ein bisschen schwerer habe ich mich mit den Dialogen getan, die auf mich mitunter hölzern wirkten und teilweise sogar Spannung rausnahmen. Ich hatte das Gefühl, dass einzelne ProtagonistInnen nicht miteinander vibten, sogar bei Eden und William fühlte sich das manchmal so an. Hinzu kamen für mich befremdliche Situationen, insbesondere die Situation mit der Statue in der Bibliothek ... Man muss aber trotzdem betonen, dass ich nie das Gefühl hatte, das Buch beiseite legen zu wollen, wohl auch, wegen des tollen Schreibstil der Autorin und einer durchaus spannenden Geschichte, deren Hintergrund sich nach und nach offenbart. Hier litt ich mit Eden mit. Dennoch hat mir der Grundtenor noch vollends zugesagt. Auch vom College-Leben an sich hätte ich mehr erfahren, denn ziemlich schnell steht die Liebesgeschichte von Eden und William im Vordergrund. Während Eden sich zunächst noch Sorgen macht, sie könnte im Studium nicht mitkommen, schwänzt sie bald einzelne Stunden und man bekommt wenig von den einzelnen Stunden mit...

Die Protagonisten waren für sich genommen sympathisch herausgearbeitet. Eden wirkte bodenständig, auf der Suche, durch ihre Vergangenheit auch unsicher, was absolut verständlich ist. Ihre Freundschaft mit Kendra war wohl meine liebste Beziehung in dem Buch, denn die beiden haben sich toll ergänzt. Auch William mochte ich gern, denn er ist kein typischer Bad-Boy (wie er ja auch selbst betont!) und insbesondere mit seiner Eigenart, keine technischen Geräte zu nutzen, sticht er heraus.

Das Buch endet mit einem gigantischen Knall. Auch wenn mir nicht alles zusagte, bin ich nun doch sehr versucht, nach dem zweiten Band zu greifen, um zu sehen, wie die Geschichte der beiden an der Woodford-Academy weitergeht.

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Veröffentlicht am 15.12.2022

Schattenmagie

Book of Night
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Mein erstes Buch von Holly Black - ich habe mich so gefreut! Die Ernüchterung, die darauf folgte, war mittelmäßig, denn zunächst fiel es mir sehr schwer, in das Buch zu starten.

Das lag vor allem daran, ...

Mein erstes Buch von Holly Black - ich habe mich so gefreut! Die Ernüchterung, die darauf folgte, war mittelmäßig, denn zunächst fiel es mir sehr schwer, in das Buch zu starten.

Das lag vor allem daran, dass mit vielen Begriffen wie Gloom oder Blights um sich geworfen wurde, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Vor allem aber taten die Protagonisten (und auch die Autorin?) so, als müsse ich wissen, worum es hier geht. Ich blättere ein wenig verzweifelt zurück, fand jedoch nichts hierzu.

Diese Verwirrung legte sich im Verlaufe der Geschichte immer mehr und ich konnte ab der Hälfte des Buches vollends in die Geschichte eintauchen. Insbesondere Charlie "Charlatan" und Vince, die beiden Hauptprotagonisten, wuchsen mir durch ihre unkonventionelle Art recht schnell ans Herz. Charlie hat es faustdick hinter den Ohren und lässt sich nichts gefallen, während Vince durch seine stille Art sehr interessant wirkte.

Handlungstechnisch fiel es mir durch die sporadischen Beschreibungen schwer, in die magische Welt einzutauchen. Toll war jedoch das Katz-und-Maus-Spiel, indem sich Charlie recht schnell befand und bei dem sie viele Kniffe anwenden und Rätsel lösen musste. Die Spannung schwelte die ganze Zeit mit, denn immer wieder kam es zu Auftritten neuer Charaktere oder unvorhergesehenen Wendungen. Die Liebesgeschichte stand dabei nicht unbedingt im Vordergrund, doch das tat der Geschichte keinen Abbruch. Insbesondere in der zweiten Hälfte habe ich es sehr genossen, mit Charlie auf die Reise zu gehen.

Das Ende wiederum war sehr spannend und lässt auch den Gedanken zu, dass die Reise noch nicht zu Ende ist. Ich würde die Charaktere auf jeden Fall gerne weiter in der düsteren Welt der Schatten begleiten.

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Veröffentlicht am 26.11.2022

Nimh und North - zwei Gegensätze

The Other Side of the Sky – Die Göttin und der Prinz
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In "the other side of the sky" vereinen die Autorinnen Amie Kaufmann und Megan Spooner moderne Technik mit göttlicher Magie. Ein interessanter Ansatz, den ich so noch nicht gelesen habe und der das Buch ...

In "the other side of the sky" vereinen die Autorinnen Amie Kaufmann und Megan Spooner moderne Technik mit göttlicher Magie. Ein interessanter Ansatz, den ich so noch nicht gelesen habe und der das Buch für mich interessant machte.

Hierbei begleiten wir abwechselnd Nimh und North, eine Göttin und einen Prinz, die beide unter der Bürde ihres Geburtsrechtes leiden. Während Nimh zur Göttin auserkoren wurde und fühlt, dieser Rolle nicht gerecht werden zu können, möchte Prinz North mehr sein, als "nur" nett anzuschauen und den Aufgaben nachzugehen, die andere ihm auftragen. Beide Protagonisten sind durch ihr Schicksal nahbar und man fühlt mit ihnen, insbesondere mit North. Sobald die beiden aufeinander treffen, begegnen sich zwei Gegensätze, doch beide verfolgen auch das gleiche Ziel. Persönlich mochte ich Nimhs Passagen mehr, sie wirkte sehr reif und auch gebeutelt von ihrem Schicksal.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr detailliert - mir manchmal zu detailliert. Dadurch kann man zwar das Weltengerüst besser kennenlernen, allerdings verliert sich teilweise auch die Spannung. Dennoch hat der Schreibstil sehr gut zum Genre gepasst.

Die Story selbst war für mich sehr neu, verläuft aber passend zum Schreibstil gemächlich. Besonders spannend empfand ich die Besonderheiten dieser Welt, insbesondere die Beziehungsstrukturen oder auch Nimhs Hintergrund.

Fazit: detailreiche, aber liebevoll erzählte Fantasy

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Veröffentlicht am 29.10.2022

Die besondere Liebesgeschichte von Poppy und Ash

Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus
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Zunächst einmal: Was für ein tolles Cover und wunderschöne gestaltetes Buch mit Liebe zum Detail. Ich habe mich zuerst in das Cover und dann in die Inhaltsangabe vom Buch verliebt und mich sehr gefreut, ...

Zunächst einmal: Was für ein tolles Cover und wunderschöne gestaltetes Buch mit Liebe zum Detail. Ich habe mich zuerst in das Cover und dann in die Inhaltsangabe vom Buch verliebt und mich sehr gefreut, es dann lesen zu dürfen.

In "Everlove" begleiten wir Ash in ihrem alltäglichen Wahnsinn, den sie als queere indo-guyanische Jugendliche durchlebt. Dabei begegnet sie ihrer großen Liebe, Poppy. Bevor sie gemeinsam das Leben genießen können, reißt jedoch ein folgenschwerer Autounfall Ash aus ihrem Leben.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, vor und nach dem Unfall. Per se kann ich nicht sagen, dass mir ein Teil besser gefallen hätte. Ich konnte gut in das Buch starten und mochte das Kennenlernen von Poppy und Ash und insbesondere hier auch die Einblicke in Ashs Gedankengänge, da ich hier auch interessante Gedankenstöße bekommen habe. Nach den ersten Kapiteln konnte mich das Buch leider nicht dauerhaft fesseln, was vor allem am Schreibstil lag, mit dem ich einfach nicht warm geworden bin. Dieser zeichnet sich durch lange Gedankengänge von Ash oder Dialogen aus, aber man lernt weniger die Situationen, Umgebungen oder auch manche Charaktere kennen. Es fühlte sich für mich alles eher grob gezeichnet an.

Das hat sich auch auf meine Sympathie für die Charaktere ausgewirkt. Da die Geschichte aus Ashs Sicht erzählt wird, konnte ich mich noch am ehesten in sie hineinversetzen. Ihre große Liebe Poppy blieb für mich oberflächlich und ich hatte das Gefühl, zwei verschiedene Poppys kennenzulernen - die vom Anfang und die vom Ende. Ashs Familie wiederum wirkte sehr sympathisch, aber sie werden ab einem gewissen Punkt quasi aus der Geschichte gestrichen, was ich sehr schade fand.

Alles in allem haben mir die Emotionen gefehlt. Das Thema Tod, das einen wichtigen Stellenwert in dem Buch einnimmt, konnte ich als solches gar nicht greifen, dafür passiert vieles zu schnell und wird mitunter mit einem Achselzucken von den Charakteren hingenommen. Auf der anderen Seite habe ich auch interessante Einblicke in Ashs Leben erhalten und auch den ein oder anderen Gedankenanstupser konnte ich mitnehmen.

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Veröffentlicht am 08.10.2022

Sisi, die Rebellin

Die Kaiserin
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Auf den Roman "Die Kaiserin" bin ich durch die Netflix-Verfilmung aufmerksam geworden und wollte diesen gerne lesen, bevor ich die Serie gucke.

Gigi Griffis hat hier eine etwas andere Version von Sisi ...

Auf den Roman "Die Kaiserin" bin ich durch die Netflix-Verfilmung aufmerksam geworden und wollte diesen gerne lesen, bevor ich die Serie gucke.

Gigi Griffis hat hier eine etwas andere Version von Sisi geschaffen. Das Aufeinandertreffen von Franz und seiner Kaiserin greift historische Andeutungen auf, die so nicht belegt werden konnte und spielt mit den Gerüchten rundum dieses besondere Paar. Auf jeden Fall wurde meine Neugierde für die Hintergründe geweckt und ich habe mich zu den Familien belesen, um nachzuforschen, was an der Geschichte auf wahren Tatsachen beruht und was geschrieben wurde, um die Geschichte unterhaltsamer werden zu lassen.

Der Schreibstil von der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, aber auch sehr romantisch, was nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Sie legt das Augenmerk eher auf die Charaktere, als auf den Handlungsverlauf. Die bereits eher kurze Geschichte wird zudem noch aus der Sicht von 4 verschiedenen Charakteren erzählt: Sisi und ihrer Schwester Helene, sowie Franz und seinem Bruder Max. Hier bekommt man einen kurzen Einblick in das Innenleben der vier. Was gut gelungen ist: Man spürt die Voreingenommenheit der Charaktere gegenüber einander und weiß nie so recht, was man nun glauben soll.

Die Handlung allerdings konnte mich wenig mitreißen. Es passiert wenig und dreht sich fast ausschließlich um die Liebesbekundungen von Franz und Sisi beziehungsweise deren Weg bis zur Hochzeit selbst. Diese wird unglaublich kurz abgehandelt. Es entstehen zwar interessante Gespräche, aber auch hier erhält man meist nur kurze Einblicke, ehe das Kapitel wieder vorüber ist.

Alles in allem ein historisch-romantischer Liebesroman, der durch seine Kürze nicht in die Tiefe gehen kann.

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