Primare und Götter
Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten... und zwischendrin die (nicht ganz so) sterbliche Sera. Ich liebe die Blood and Ash-Reihe der Autorin und hatte mich riesig auf dieses Prequel gefreut, aber ich muss hier anderen Leserinnen zu stimmen, ...
... und zwischendrin die (nicht ganz so) sterbliche Sera. Ich liebe die Blood and Ash-Reihe der Autorin und hatte mich riesig auf dieses Prequel gefreut, aber ich muss hier anderen Leserinnen zu stimmen, es gibt leider mitunter viel zu viele Parallelen zu Poppy und Hawk. Ganze Phrasen und Charakterzüge sind ähnlich und das Ganze auf über 700 Seiten gestreckt führte dazu, dass ich das Buch ab der Mitte weggelegt habe und nicht mehr wirklich danach greifen wollte.
Die Geschichte dreht sich um Sera, die dem Primar des Todes versprochen ist und diesen töten soll, damit ihre Heimat von der Fäulnis verschont bleibt. Schon hier kamen für mich ein paar Ungereimtheiten auf, beispielsweise die Info, dass der Tod eines Primars katastrophale Auswirkungen auf die Menschenwelt hat, aber nun gut. Sie trifft bald auf Nyktos, dem Primar des Todes und ihr Kennenlernen läuft anders als geplant ab. Ich mochte Nyktos am meisten im Buch, denn er wirkt gutmütig, stiller, sanft.
Zum Ende hin entsteht definitiv wieder mehr Spannung, auch das bin ich bereits aus der Blood und Ash-Reihe gewohnt. Es waren spannenden Zusammenhänge, auch wenn ich nicht alle durchschaut habe.
Für Fans denke ich dennoch ein Must-Read, auch wenn ich ein wenig enttäuscht bin.