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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2025

Wenn Liebe stärker ist als Zweifel

Falling for No. 89
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Falling for No. 89 hat mich emotional total abgeholt. Kayce James ist kein typischer Bad Boy, sondern ein Sportler mit echten Ängsten und Zweifeln. Gerade das macht ihn so nahbar. Shaila Sterling war für ...

Falling for No. 89 hat mich emotional total abgeholt. Kayce James ist kein typischer Bad Boy, sondern ein Sportler mit echten Ängsten und Zweifeln. Gerade das macht ihn so nahbar. Shaila Sterling war für mich das perfekte Gegenstück: empathisch, klug und selbst mit einer Vergangenheit, die sie prägt. Ihre Beziehung baut sich langsam, intensiv und absolut glaubwürdig auf – genau das liebe ich.

Das Football-Setting hat die Geschichte noch spannender gemacht. Man spürt den Druck, die Verletzlichkeit und die Schattenseiten des Erfolgs, ohne dass es überladen wirkt. Alicia Sommer schreibt gefühlvoll und flüssig, sodass ich mich sofort in die Figuren hineinversetzen konnte. Klar, an ein, zwei Stellen hätte die Handlung etwas gestraffter sein dürfen, aber die emotionale Tiefe hat das mehr als ausgeglichen.

Für mich ist Falling for No. 89 nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Story über Selbstzweifel, Mut und das Vertrauen, sich jemandem zu öffnen. Ein echtes Highlight für alle, die Sports Romance lieben – und auch für diejenigen, die beim Lesen nicht nur Herzklopfen, sondern auch echte Gefühle spüren wollen.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Paris, Action & Fake-Liebe – Ally Carter mischt Romantik mit Agentenflair

Never Trust Your Fake Husband
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Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ally Carter verbindet in Never Trust Your Fake Husband eine rasante Mischung aus Romantik, Humor und jeder Menge Action – fast so, als würde man ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ally Carter verbindet in Never Trust Your Fake Husband eine rasante Mischung aus Romantik, Humor und jeder Menge Action – fast so, als würde man einen romantischen Agentenfilm lesen.

Die Geschichte startet in Paris, mitten in der Nacht: Eine junge Frau erwacht ohne Erinnerungen und findet sich plötzlich an der Seite eines geheimnisvollen Agenten wieder. Um der Gefahr zu entkommen, geben die beiden sich als frisch verheiratetes Paar aus – und genau aus diesem „Fake Marriage“-Plot entspinnt sich eine witzige, chaotische und gleichzeitig spannende Dynamik. Besonders mochte ich Zoe, die trotz Amnesie viel Stärke, Humor und Herz beweist. Sie wirkt tollpatschig, verletzlich, aber auch mutig – eine Figur, in die man sich schnell hineinfühlen kann. Jake, der geheimnisvolle Agent, verkörpert dagegen das klassische „Grumpy“-Klischee: ernst, beschützend, ein bisschen überheblich. Manchmal hat er mich damit genervt, gleichzeitig hat seine ruhige, verschlossene Art perfekt zu Zoes quirliger Persönlichkeit gepasst.

Was mir wirklich gefallen hat, war die Leichtigkeit, mit der Ally Carter diese wilde Mischung erzählt. Es gibt Schüsse, Verfolgungsjagden und jede Menge gefährliche Situationen, aber trotzdem bleibt immer Platz für witzige Dialoge, charmante Missverständnisse und prickelnde Momente. Genau das macht das Buch so unterhaltsam: es nimmt sich nicht zu ernst und schafft es, Spannung und Romantik locker zu verbinden.

Natürlich greift die Geschichte auch auf bekannte Tropes zurück – die Amnesie, die Fake-Ehe, der grimmige Agent. Wer hier bahnbrechende Innovation erwartet, könnte enttäuscht werden. Auch wirken manche Actionszenen etwas übertrieben, fast filmreif-unrealistisch. Aber ganz ehrlich: Ich habe mich dabei ertappt, wie ich einfach weitergelesen habe, weil ich Spaß daran hatte. Und genau das hat das Buch für mich ausgemacht – es war spannend, romantisch und gleichzeitig witzig, ohne dass man lange nachdenken musste.

Mein Fazit: Never Trust Your Fake Husband ist ein Buch zum Wegträumen und Mitfiebern – nicht tiefgründig, aber unglaublich unterhaltsam. Perfekt für alle, die Lust auf eine humorvolle Fake-Marriage-Geschichte mit Agentenflair haben

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Wenn Sterne den Weg zurück ins Leben weisen

Falling Like Stars
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Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen. Rowan und Zack sind zwei gebrochene Seelen, die sich langsam wieder ins Leben zurücktasten – und Emma Scott hat ihre Geschichte so gefühlvoll erzählt, dass ...

Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen. Rowan und Zack sind zwei gebrochene Seelen, die sich langsam wieder ins Leben zurücktasten – und Emma Scott hat ihre Geschichte so gefühlvoll erzählt, dass ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte.

Ich habe Rowans Schmerz und ihre Schuldgefühle so sehr gespürt, dass es manchmal wehgetan hat. Und Zack … hinter seiner glänzenden Fassade steckt so viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Die beiden zusammen? Pure Emotion.

Ja, die Geschichte greift auf bekannte Tropes zurück, aber ehrlich gesagt war mir das egal. Weil die Gefühle so echt und intensiv rüberkamen, dass es sich anfühlte, als wäre ich mitten in ihrer Welt.

Falling Like Stars ist für mich kein leichter Liebesroman, sondern eine Reise durch Trauer, Schuld, Heilung – und am Ende ein Buch voller Hoffnung. Ein echtes Herzensbuch

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Ein Sommer voller Geheimnisse, Schuld und neuer Nähe

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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The Summer That Broke Us von Lucia Sterling hat mich sofort in eine besondere Sommeratmosphäre hineingezogen. Malibu als Kulisse ist einfach perfekt – man spürt Sonne, Salz auf der Haut und das Rauschen ...

The Summer That Broke Us von Lucia Sterling hat mich sofort in eine besondere Sommeratmosphäre hineingezogen. Malibu als Kulisse ist einfach perfekt – man spürt Sonne, Salz auf der Haut und das Rauschen der Wellen, während gleichzeitig ein dunkler Unterton mitschwingt, der die Idylle trübt. Im Mittelpunkt steht Sutton, die für ihren dritten Sommer als Lifeguard zurückkehrt, aber ein Geheimnis mit sich trägt, das sie am liebsten tief vergraben würde. Als sie ausgerechnet mit Ben, dem Herzbrecher ihrer besten Freundin, unter ein Dach ziehen muss, prallen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Nähe, die voller Konflikte, unausgesprochener Wahrheiten und heimlicher Schuldgefühle steckt.

Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin die Kontraste darstellt: das leichte Sommerfeeling mit Freundschaft, Lachen und Strandnächten auf der einen Seite – und auf der anderen Seite das Geheimnis, die Fragen nach Schuld und die Tragödie, die wie ein Schatten über allem liegt. Sutton ist eine komplexe Protagonistin, manchmal distanziert, aber genau dadurch spürt man die Last, die sie mit sich trägt. Ben dagegen ist mehr als nur der „Bad Boy“ – er wirkt verletzlich, suchend und macht ihre Dynamik vielschichtig.

Natürlich gibt es auch kleine Schwächen: Manche Szenen ziehen sich etwas, und einige Wendungen sind vorhersehbar. Auch hätte ich mir stellenweise mehr Tiefe in den Gefühlen gewünscht, damit die Chemie zwischen Sutton und Ben noch stärker greifbar wird. Trotzdem hat mich die Geschichte mit ihrem Mix aus Sommer-Romance, ernsten Themen und Spannung sehr gut unterhalten.

Am Ende bleibt für mich: The Summer That Broke Us ist eine atmosphärische Sommergeschichte mit Tiefgang, die Sonne und Schmerz gleichermaßen in sich trägt. Ein gelungener Auftakt der Lifeguard-Reihe, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Zwischen Schatten, Prophezeiung und verborgener Liebe

The Knight and the Moth
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The Knight and the Moth von Rachel Gillig hat mich durch seine Mischung aus starken Charakteren und einer unheimlich atmosphärischen Welt sofort gepackt. Im Mittelpunkt steht Sybil Delling, genannt Six, ...

The Knight and the Moth von Rachel Gillig hat mich durch seine Mischung aus starken Charakteren und einer unheimlich atmosphärischen Welt sofort gepackt. Im Mittelpunkt steht Sybil Delling, genannt Six, die als Divinerin in der Kathedrale von Aisling lebt. Seit zehn Jahren träumt sie die Omens, dient einer Institution, die sie mehr einschränkt als beschützt. Doch als ihre Schwestern spurlos verschwinden, beginnt sie, an allem zu zweifeln – an ihrer Pflicht, an der Wahrheit hinter dem Heiligen Wasser und am Glauben, der ihr Leben bestimmt hat.

Sybil ist eine Protagonistin, die mich berührt hat: verletzlich, weil sie sich nach Zugehörigkeit sehnt, und zugleich mutig, weil sie den Schleier der Lügen lüften will. Ihr gegenüber steht Rory, der Ritter, kühl, unnahbar, scheinbar nur der Pflicht verpflichtet. Doch je mehr man liest, desto deutlicher wird, dass auch er Geheimnisse und Schwächen verbirgt. Die Beziehung zwischen den beiden ist geprägt von Reibung und Misstrauen, entwickelt sich aber langsam zu etwas Tieferem – getragen von Blicken, Gesten und stiller Nähe. Diese „Slow Burn“-Liebesgeschichte wirkt authentisch, weil sie Zeit braucht und auf Gegensätzen gründet.

Besonders stark fand ich das Setting. Die Kathedrale von Aisling wirkt wie ein eigener Charakter: ihre feuchten Mauern, die kühle Stille, das Heilige Wasser, das nicht so rein ist, wie es scheint. Überall lauern Schatten, und die Grenze zwischen göttlicher Ordnung und menschlicher Täuschung verschwimmt. Rachel Gillig schreibt so detailreich, dass man den Modergeruch förmlich riecht, die Ehrfurcht und die Bedrohung gleichermaßen spürt. Dieses gotische Ambiente zieht einen in seinen Bann und macht die Geschichte zu einem intensiven Erlebnis.

Natürlich gibt es auch Schwächen: Der Mittelteil zieht sich manchmal, und einige Nebenfiguren hätten mehr Tiefe verdient. Auch das Magiesystem bleibt an manchen Stellen eher vage. Aber das wird durch die starke Atmosphäre, die inneren Konflikte und die langsame Annäherung der Figuren gut aufgefangen.

Insgesamt ist The Knight and the Moth für mich eine gelungene Mischung aus düsterer Fantasy und Romantik. Es ist eine Geschichte über Pflicht und Verrat, Glaube und Zweifel, Macht und Liebe. Sie lädt dazu ein, zwischen den Schatten nach der Wahrheit zu suchen – und zeigt, dass manchmal genau dort, wo alles verloren scheint, die größte Nähe entsteht.

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