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Veröffentlicht am 04.03.2025

Eine interessante Welt

Das Geheimnis von Nox 1: Licht, Schatten – Flederratten!
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Eine nette Idee: Taglinge, die sich im Dunkeln verbarrikadieren und Feuer wie die Pest meiden. Denn Dank Magie ist die Nutzung des gefährliche Feuers nicht notwendig.
Und dann eine parallele Gesellschaft ...

Eine nette Idee: Taglinge, die sich im Dunkeln verbarrikadieren und Feuer wie die Pest meiden. Denn Dank Magie ist die Nutzung des gefährliche Feuers nicht notwendig.
Und dann eine parallele Gesellschaft in Nox – Wesen und Menschen die nur im Dunkeln richtig leben, nichts von Magie aber dafür viel von Feuer halten.
Mittendrin steht dann Fill, ein Tagling, der sich aber auch von der verbotenen Nacht angezogen fühlt. Und bei einem notwendigen, wenn auch verbotenen Ausflug in die Nacht lernt er Issa kennen, die mehr aus der Welt der Taglinge erfahren möchte.

Neben dem sprachlichen Witz der Autorin mag ich die Werte, die in dieser fantastischen Geschichte enthalten sind. Die Zusammenarbeit der Charaktere, wie sie sich trotz aller Gegensätze unterstützen und bisweilen bereit sind, dem anderen vorbehaltlos zu vertrauen; dieses Bild von Freundschaft gefällt mir und ist absolut vermittelnswert.

Und dann sind da noch die kleinen gestalterischen Details, die mich sehr ansprachen. Die Illustrationen von Lisa Frosch haben Pepp. Dazu dann noch der Druck auf hellem Papier solange die Handlung in der Welt der Taglinge spielt und auf dunklem Hintergrund, sobald es nach Nox geht. Das sind greifbare Dinge, die Kinder das Buch gerne zur Hand nehmen lassen.

Die Geschichte bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Prinzessinnen können einen manchmal zur Verzweiflung treiben

M.A.G.I.K. (1). Die Prinzessin ist los
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Eine sehr humorvolle Geschichte der Autorin mit einem leicht bitteren Kern.
Romy ist eine moderne, doch durch die Gegebenheiten ihrer Welt in unseren Augen verzogene Prinzessin. Lernt man sie näher kennen, ...

Eine sehr humorvolle Geschichte der Autorin mit einem leicht bitteren Kern.
Romy ist eine moderne, doch durch die Gegebenheiten ihrer Welt in unseren Augen verzogene Prinzessin. Lernt man sie näher kennen, wird schnell klar, dass sie mit ihrem Gehabe lediglich ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten kaschiert.
Nele, um die es auf der anderen Seite geht, ist ein recht taffes Mädchen mit einer Achillesverse – dem Verhältnis zu ihrem Vater. Da sie mit diesem allein lebt und er auch noch oft auf Dienstreise ist, genießt sie jede gemeinsame Minute, die die beiden haben. Das hat ja bisher auch ganz gut geklappt, bis er halt Romy als „Schutzperson“ mit nach Hause gebracht hat. Nele hat das Gefühl, dass ihr Vater nur noch auf Romys Bedürfnisse eingeht und sie mit ihren Sorgen und Ängsten allein lässt.
Wenn ich ehrlich bin – ich mochte Neles Vater für seine doch schon etwas ignorant zu nennende Haltung am Anfang auch nicht.

Aber die Gemengelage aus den unterschiedlichen Charakteren, ihrer Abstammung aus absolut verschiedenen Lebenswelten und der Bewältigung ihres Zusammenlebens macht die Geschichte sehr unterhaltsam.

Das Buch sollte gelesen werden und ich bin schon wieder fast ein wenig traurig, dass es lediglich Mädchen ansprechen wird. Manchmal frage ich mich schon, wo solche Geschichten für Jungs bleiben.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Schade, dass die Reihe im Deutschen nicht fortgesetzt wird

Der Nachtclan
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Wie ging es nun nach „Der Gebannte“ weiter?
Theo, der mit dem schrecklichen Fluch leben muss zu einer willenlosen Hülle für die Finsternis zu mutieren, hat immer mehr Probleme gegen eben diesen Fluch anzugehen. ...

Wie ging es nun nach „Der Gebannte“ weiter?
Theo, der mit dem schrecklichen Fluch leben muss zu einer willenlosen Hülle für die Finsternis zu mutieren, hat immer mehr Probleme gegen eben diesen Fluch anzugehen. Die etwas kratzbürstige und an sich sehr egozentrische Laviany entwickelt sich tatsächlich weiter, denn die bisherige Zweckbindung an ihre beiden Begleiter wird auf eine etwas familiärere Ebene gehoben, auch wenn der Charakter selbst sich das niemals wirklich eingestehen würde. Auch Scheron entwickelt ihre Kräfte weiter, die einen natürlichen Gegenpart zu denen von Theo darstellen. Doch sie kann ihn nicht mit ihren Kräften selbst vor seinem Schicksal retten.
Wie man sieht, wachsen die drei im Verlauf der Handlung zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen, die versucht, sich dem anscheinend ihnen auferlegtem Schicksal entgegen zu stellen.
Schön war auch die Erweiterung des Gespanns durch den Fechter Milvio, der bereits im 1. Band gelegentlich aufgetaucht war. Er scheint mehr um die alten im Hintergrund konkurrierenden Mächte zu wissen.
Aber was genau, werde ich wohl niemals erfahren, denn einen dritten Band gibt es in Übersetzung ja nicht. Schade für mich, denn ich mag den Erzählstil und die Welt, die der Autor erschaffen hat.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Ein Hoch auf den Umgang mit Sprache

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Was habe ich gegluckst, gegiggelt und gelacht.
In seinem Roman lässt sich Peter S. Beagle über einen heldenhaften Antihelden, eine nicht ganz so zuckersüße Prinzessin auf Prinzschau und einen Drachenfänger ...

Was habe ich gegluckst, gegiggelt und gelacht.
In seinem Roman lässt sich Peter S. Beagle über einen heldenhaften Antihelden, eine nicht ganz so zuckersüße Prinzessin auf Prinzschau und einen Drachenfänger aus, der seinen Beruf anders angeht, als alle anderen. Und das alles in einer Geschichte, die sprachlich bisweilen an mittelalterliche Erzählungen oder aber auch Literatur der Romantik erinnert. Denn mit Sprache weiß der Autor hervorragend umzugehen und zu spielen, so dass man schon ein wenig genauer lesen sollte.
Der Roman ist nicht einfach in die Kategorie „Cozy Fantasy“ zu stecken. Hinter zum Teil sehr komisch anmutenden Reden der Charaktere verbirgt sich bisweilen doch ein recht tieferer Kern.

So sagt Mortmain an einer Stelle zu Robert:
„Der Griff ist nicht im Mindesten, was er vorgibt zu sein, ja schöner noch als die Wirklichkeit, die er imitiert; während die Klinge so ehrlich, so moralisch und geradlinig ist, wie sie nur sein kann. Sind beide zusammen nun eine unausgesprochene Wahrheit oder eine versteckte Lüge?“

Das Buch wird sicherlich nicht jeden ansprechen, aber allen, denen der recht scharfe Wortwitz des Autors in seinem bekanntesten Werk „Das letzte Einhorn“ gefallen hat, sollte es zusagen.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Kennt man einen, kennt man alle?

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
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Zum Inhalt der Geschichte möchte ich eigentlich nichts weiter ausführen, da es da bereits hinlängliche Rezensionen zu gibt. Und um es auch kurz zu machen – ich fand den Reihenauftakt wirklich schön, gut ...

Zum Inhalt der Geschichte möchte ich eigentlich nichts weiter ausführen, da es da bereits hinlängliche Rezensionen zu gibt. Und um es auch kurz zu machen – ich fand den Reihenauftakt wirklich schön, gut lesbar und werde gerne auch noch folgende Bände lesen.

Was mir diesmal jedoch so ein klein wenig zu denken gab ist die Frage – Kennt man einen, kennt man alle?
Mir fiel in diesem Buch so akut der immer wiederkehrende Handlungsaufbau auf. Zuerst wird der grundlegende Handlungsrahmen im Prolog kurz angerissen. Dann wird der Held eingeführt und auch recht zügig in die entsprechende Geschichte gesetzt, die er nun mit Hilfe von Begleitern (seinem Seelentier und einer kleinen Unterstützerparty) mehr oder weniger bewältigen muss. Dabei wird recht schnell klar, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und man kann ohne weiteres erwarten, dass 1. Twists auftreten und 2. ein Cliffhanger den Band abschließt.
Ich will damit jedoch nicht sagen, dass ich einen derartigen Aufbau nicht mag. Doch irgendwie wird der Grundablauf dadurch ein wenig „monoton“. Und immer wieder ein Cliffhanger am Ende ist auch nicht immer sinnführend.

Wenn ich dann diesen Serienauftakt mit der älteren Kinderbuchreihe „Flüsterwald“ vergleiche, find ich letztere doch schöner.
Aber vielleicht kommt da ja in der Zukunft doch noch etwas anderes. Ich bleibe auf jeden Fall gespannt.

Kindern, die bisher noch keines von Andreas Suchaneks Büchern gelesen haben, kann ich diesen Serienauftakt absolut empfehlen, vor allem wenn sie auf tierische Begleiter stehen.

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