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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2020

So bewegend und herzzereißend!

Wie die Stille unter Wasser
1

Inhalt:

Maggie May hat seit einem schlimmen Erlebnis ihre Stimme verloren und verlässt seit dem nicht mehr das haus. Sie leidet unter Angstzuständen, Panikattacken und lässt niemand mehr zu sich ran. ...

Inhalt:

Maggie May hat seit einem schlimmen Erlebnis ihre Stimme verloren und verlässt seit dem nicht mehr das haus. Sie leidet unter Angstzuständen, Panikattacken und lässt niemand mehr zu sich ran. Nur ihr bester Freund Brooks Tyler, dringt zu ihr durch. Doch als Brooks Band der große Durchbruch gelingt, lernt Maggie, dass sie ihm nicht in diese Welt folgen kann, wenn sie nicht über ihre eigenen Dämonen springen kann.

Meine Meinung:

Seit Brittainy C. Cherrys Debüt bin ich ein totaler Fan ihrer Bücher. Dieses Buch habe ich innerhalb 24 Stunden durchgelesen, 24 Stunden in denen ich geweint, gelacht und mich geärgert habe.

In diesem Roman lernt man die fröhliche und liebenswürdige Maggie kennen, die das Herz immer auf dem rechten Fleck hat, weswegen sie einem schnell ins Herz wächst. Sie springt nur so förmlich durch das Leben und ihre Freude ist so ansteckend, dass man nur schmunzeln kann. Doch schnell ist ihre lebenslustige Art weg, als sie Sachen miterlebt, die ein kleines Kind nicht erleben sollte. Zwar konnte man ihre Ängste gut verstehen, aber trotzdem haben mich ihre Beweggründe oftmals ziemlich rasend gemacht. Man fragt sich oft wieso sie das alles nicht hinter sich lassen kann. Ich sehe Maggie als einer der stärksten Buchcharaktere, da sie trotzdem weitermacht, obwohl sie ihre Stimme verloren hat. Ich finde vor allem toll, dass man Maggie und Brooks beim Erwachsenwerden mitlesen konnte.

Brooks hingegen ist ein eher stiller Typ. Er ist weder der typische Bad-Boy, noch der romantische Märchenprinz. Er ist einfach anständig und hat einfach einen ganz persönlichen Charme, mit dem er sogar die Leser um den Finger wickeln kann, mich eingeschlossen. Man mochte ihn von der ersten Seite an, was natürlich kein Wunder bei seiner einfühlsamen Art. Anfangs vom Buch konnte er Maggie noch nicht leiden, aber da sein bester Freund zufälligerweise Maggies Stiefbruder ist, musste er sie immer öfters sehen, wobei er sich immer mehr in sie verliebte. Mit der Zeit wurde Brooks zu einem authentischen und leidenschaftlichen Musiker, der immer für Maggie da war und sie liebte, was ich sehr an ihm bewundere.
Diese Liebe war einfach wundervoll. Ich habe es geliebt, wie die zwei miteinander umgegangen sind. Auch die anderen Charaktere, die von der Autorin erschaffen worden sind, sind alle wirklich einzigartig.

Hinzu kommt noch, dass ich es liebe wie sich die Geschichte immer logisch weiterentwickelt hat. Das Ende war nicht wirklich vorhersehbar, was ich wirklich toll finde. Dieses Buch hat mich innerlich erschüttert und zerrissen.

Die Geschichte wird abwechselnd von Brooks Perspektive und Maggies Perspektive erzählt, was ich persönlich im Allgemeinen sehr gut finde, da man sich so viel besser in sie hineinversetzen kann und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann.

Brittainy C. Cherrys Schreibstil ist, wie auch in ihren anderen Büchern, flüssig und leicht zu lesen. Ich bewundere ihre Art zu schreiben und vor allem wie sie mit Worten umgehen kann.

Fazit:

Es war spektakulär und einfach so gefühlvoll! Man kann diesen Roman einfach nicht ohne Tränen überstehen. Von dem ersten bis zum letzten Wort konnte ich richtig mitfiebern. Also wer gerne eine tiefgründige Story lesen will, und kein 0815-Liebesroman, dem kann ich "Wie die Stille unter Wasser" einfach nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2020

Modernes Romeo und Julia

Richer than Sin
0

Inhalt:

Nach einer unvergesslichen Nacht kann Lincoln Riscoff Whitney Gable nicht mehr vergessen. Und auch, als sie nach zehn Jahren wieder ihm begegnet, ist die Anziehungskraft immer noch da.
Doch sie ...

Inhalt:

Nach einer unvergesslichen Nacht kann Lincoln Riscoff Whitney Gable nicht mehr vergessen. Und auch, als sie nach zehn Jahren wieder ihm begegnet, ist die Anziehungskraft immer noch da.
Doch sie dürfen sich dem nicht hingeben. Denn ihre Familien sind verfeindet und eine Gable und ein Riscoff kann nie gut ausgehen...

Meine Meinung:

Das ist erst mein erstes Buch von Meghan March, aber ich bin schon etwas enttäuscht.
Ich konnte weder zu Whitne noch zu Lincoln eine Bindung aufbauen, obwohl sie mir beide eigentlich sehr sympathisch vorkamen. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass sie einfach nur Buchfiguren sind. Ich konnte sie mir einfach nicht im Kopf vorstellen.
Whitney war eine Frau, die hart arbeitete und vor Jahren den falschen Mann geheiratet hat. Sie musste sich nach dem Tod ihres Ehemanns sich mit sehr schweren Vorurteilen durchkämpfen und musste von ganz vorne anfangen. Mit keinem Geld.
Lincoln hingegen ist in reichen Verhältnissen aufgewachsen und steht unter dem Druck einen Erben zu zeugen. Und das nicht mit einer Gable. Auch Lincoln kam mir sehr nett vor. Aber das war es auch schon. Nett.
Auch die Nebencharaktere waren mir nicht so geheuer. Der eine ist gemeiner als der andere. Und das nur wegen so einer blöden und alten Familienfehde, die etwas übertrieben war.

Der Schreibstil von Meghan March war sehr flüssig und einfach prickelnd. Locker, aber nichts besonderes. Man kam schnell durch die Seiten, was aber auch daran lag, dass es nur 303 Seiten sind.
Es wurde immer von der Sicht zwischen den Protagonisten abgewechselt.
Ich mochte das Setting aber nicht so ganz. Die Stadt Gable konnte ich mir einfach nicht gut vorstellen oder ausmalen. Und auch die Atmosphäre war immer wieder zu angespannt.

Jetzt zu der Handlung. Die Handlung ist der größte Minuspunkt. Die Story bleibt sehr flach.
Aber ich finde die Idee mit dem modernem Romeo und Julia echt romantisch und spannend. Leider lässt die Umsetzung zu wünschen übrig.
Das ganze Buch ist immer von Vergangenheit zur Gegenwart gesprungen. Was mich manchmal extrem verwirrt hat. Ich hatte kleine Probleme mit den Zeitensprpngen. Außerdem fände ich es besser, wenn man sich mehr auf die Gegenwart konzentriert hätte. Die Vergangenheit wurde zu genau erzählt. Denn auch zu oft gab es unnötige und langatmige Stellen. Es ist gefühlt gar nichts passiert. Und ich hatte öfters als einmal gewollt, dass das Buch endlich aufhört.
Und als es dann geendet hat, war ich echt schockiert und habe Meghan March dafür verflucht, dass sie einen so gemeinen Cliffhanger gemacht hat. Und obwohl ich den bisherigen ersten Band nicht so toll fand, macht der Cliffhanger mich neugierig auf den nächsten Teil.

Das Cover von Richer than sin gefällt mir sehr gut. Es erstrahlt in seiner wunderschönen und eleganten Schlichtheit.
Da passt der Spruch Weniger ist mehr.
Außerdem passt es zu dieser reichen und glamourösen Atmosphäre.

Fazit:

Ein romantisches Buch für zwischendurch, welches man nicht unbedingt lesen muss. Ich persönlich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2020

Grausam, krank und total übertrieben!

Verity
1

Inhalt:

Lowen Ashleigh hat ein Angebot bekommen, das sie nicht ausschlagen kann. Sie soll die erfolgreiche Psychothriller Buchreihe von der berühmten Autorin Verity Crawford weiterschreiben, da sie seit ...

Inhalt:

Lowen Ashleigh hat ein Angebot bekommen, das sie nicht ausschlagen kann. Sie soll die erfolgreiche Psychothriller Buchreihe von der berühmten Autorin Verity Crawford weiterschreiben, da sie seit einem Unfall nicht mehr kann.
Das Lowen sich aber in Veritys Mann Jeremy verliebt und eine schockierende Autobiographie findet hätte sie nicht gedacht ...

Meine Meinung:

OMG! Dieses Buch war eins der Schlimmsten, die ich je gelesen habe. Fangen wir aber zu erstmal mit den positiven Sachen an dem Buch an:

Das Cover ist legendär und atemberaubend schön. Doch es passt aber absolut gar nicht zu der Geschichte. Es ist ein viel zu harmloses Cover. Dennoch wunderschöne Farben!

Colleen Hoovers Schreibstil hat sich übertroffen! Sie schreibt so gut und mit so viel Gefühl, dass man ganz einfach in die Story reinkommt. Man merkt das die Autorin Erfahrung im Schreiben hat und weiß wie sie Spannung aufbaut. In weniger als 24 Stunden habe ich dieses Buch beendet. Ob ich wollte oder nicht!

Und jetzt zu den negativen Sachen:

Das war doch kein Liebesroman! Die Geschichte war richtig kaltherzig und wiederlich. Dieses Thema war einfach nichts für mich.
Ich konnte es nicht leiden. Seite für Seite. Und es war auch völlig übertrieben. Ich kann mir zwar vorstellen, das andere darauf abfahren, aber für mich war es ein komplettes NEIN! Die Idee war einfach grausam und richtig schrecklich. Zu keinem Moment konnte ich mich entspannen. Nicht nur dieses Tagebuch von Verity war schockierend und erschreckend. Die ganze Geschichte war es!
Ich muss aber gestehen, dass die Story einen großartigen Spannungsbogen hatte.
Doch das letzte Drittel war für mich einfach total ekelerregend. Dieses Buch war komplett gestört!

KÖNNTE WOMÖGLICH SPOILER HABEN!!!

Der zweite Punkt der mir nicht gefallen hat, waren die Figuren.
Lowen Ashleigh ist eine Autorin, deren Bücher nicht so gut verkaufen. Als erstes hat sie das Angebot abgelehnt und ich hatte keine Ahnung wieso.
Ich konnte ihre Beweggründe nicht verstehen und fand sie relativ unsympathisch. Schon von der ersten Seite an. Sie sollte die Unterlagen für die Psychothriller von Verity in deren Haus durchgehen. Und sie war wahnsinnig neugierig und schnüffelte in Veritys Privatsachen rum. Auch gegenüber Verity war sie komplett respektlos und hat nur an sich selbst gedacht. An ihre Gefühle, an ihre Beziehung zu Jeremy ...
Alles was sie getan hat, war absolut egoistisch. Und vor allem im letzten Drittel hat sie sich noch mehr daneben benommen. Lowen war eine kaltherzige Frau, die keine Reue und Schuldgefühle besaß. Und mit der ich mich nicht anfreunden konnte.
Auch Jeremy Crawford war ein respektloser, gewalttätiger und grausamer Ehemann! Er war verheiratet, und hat dennoch was mit Lowen angefangen. Und auch er war ein kaltherziger und skrupelloser Mensch, der auch gar kein Schamgefühl, Reue oder Schuldgefühle hatte. Passend zu Lowen! SChließlich waren beide psychisch gestört! Ihre Liebe und Beziehung war einfach krankhaft.
Ganz ehrlich? Ich konnte fast niemanden in dem Buch richtig leiden. Vielleicht Verity? Man hat als Leser eh nur so wenig Charaktere kennengelernt.

Fazit:

Dieses Buch hat mich umgehauen! (Nicht im positivem Sinn)
Ich fand jede Seite davon schrecklich und kann dieses Buch nicht weiterempfehlen. Ich möchte es am liebsten gar nicht mehr anschauen. Aber etwas muss ich noch dazu sagen. Ob es positiv oder negativ ist weiß ich nicht. Diese grässliche Geschichte hat beleibenden Eindruck gemacht! Ich kann dem Buch nur einen halben Stern geben! Und das nur, weil es so fesselnd war und ein hübsches Cover hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

Unterhaltsam, bis zur letzten Seite

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
1

Inhalt:

Braden Mack ist erfolgreicher Geschäftsmann und Gründer des secret book Clubs. In diesem Club lesen Männer Liebesromane, um bessere Ehemänner zu werden und die Frauen besser zu verstehen.
Die ...

Inhalt:

Braden Mack ist erfolgreicher Geschäftsmann und Gründer des secret book Clubs. In diesem Club lesen Männer Liebesromane, um bessere Ehemänner zu werden und die Frauen besser zu verstehen.
Die Schwägerin seines Freundes Gavin, Liv ist leidenschaftliche Konditorin und hasst fast alle Männer!
Und vor allem noch mehr, als ihr Chef sexuelle Belästigung für ein Berufsrisiko hält. Um ihm eins auszuwischen, hilft Braden ihr, ihren Chef bloß zustellen. Und ihr zu zeigen, dass Liebesroman, doch helfen das Herz einer Dame zu gewinnen ...

Meine Meinung:

Nachdem ich von dem ersten Teil so begeistert war, musste ich den zweiten auch sofort lesen.

Liv Papandreas ist eine kratzbürstige und sehr engstirnige Protagonisten, die das macht, was sie am besten kann: Probieren allein durch die Welt zu gehen, ohne Hilfe.
Nur langsam konnte ich mich mit ihr anfreunden, da ihr Stolz zu oft im Wege stand. Und sie sich oft von ihm verleiten lässt. Und obwohl immer mehr Männer, unter anderem Mack, ihr zeigen, dass männliche Wesen auch oft von den Guten sind, bleibt sie stur. Auch ihre Sturheit hat mich oft genervt und zum Verzweifeln gebracht. Manchmal konnte ich echt nicht verstehen, warum sie sich so arg gegen ihre Gefühle wehrt. Zu einem gewissen Grad habe ich es verstanden, weil sie als Kind schlechte Vorbilder hatte. Zu oft wurde sie verletzt. Sie ist zu sehr von der Vergangenheit abhängig, weshalb es ihr schwer fällt zu vertrauen.
Trotzdem mochte ich auch ihre kämpferische, selbstsichere und schlagfertige Art. Sie lässt sich von nichts unterkriegen und geht stark durchs Leben. Liv lässt sich nicht den Mund verbieten und ist für mich etwas unberechenbar.
Braden Mach hingegen mochte ich schon von der ersten Sekunde an. Er scheint der perfekte Gentleman zu sein. Mack besitzt einige Nachtclubs in der Stadt und ist ziemlich wohlhabend. Er ist charmant und flirtet mit jeder Frau, die ihm über dem Weg läuft. Doch als ich das Buch gelesen habe, bemerkt man, dass sich hinter ihm viel mehr verbirgt. Er flirtet zwar mit jeder Frau, aber er ist gar nicht so sehr der Playboy, den er im ersten Teil so abgibt. Er ist fürsorglich und anständig. Außerdem kann er gut mit Kindern umgehen, was mein Leserherz schmelzen lies. Sympathie-Punkte sind gesteigert!
Wenn sie zu zweit waren, waren ihre Dialoge einfach legendär und einfach witzig und unterhaltsam.
Die Buchclub-Mitglieder sind so lustig und lieb. Ich habe so heftig gelacht, dass mir die Tränen gekommen sind! Ich mag sie alle sehr, aber „der Russe“ ist mein Favorit!
Jeder ist einzigartig und sie halten zusammen wie Pech und Schwefel.

Im Buch gab es einen Er-/Sie Erzähler. Und obwohl Mack und Liv nicht aus der Ich-Perspektive erzählt haben, konnte ich sie trotzdem gut nachvollziehen.
Lyssa Kay Adams schreibt einzigartig und einfach klasse! Sie hat einen fantastischen Humor,den man nicht oft in Büchern liest.

Die Handlung war einfach der Knaller! Die Autorin hat wirklich einzigartige Ideen, die sie dann Mithilfe ihres Humors in eine gelungene Geschichte umsetzt.
Von der ersten Seite an, habe ich nur gelacht und geschwärmt. Lyssa Kay Adams hat mich die ganzen 416 Seiten lang super unterhalten. Nur selten, gab es Passagen, die sich zogen.
Es gab immer wieder Überraschungen und ein ziemliches Auf und Ab.
Durch die ganze Sache mit dem Chef von Liv, war es auch immer spannend. Es wurden auch wichtige Themen wie sexuelle Belästigung und Erniedrigung der Frauen angesprochen, was toll war.
Das Ende war dann wieder total aufregend und wunderschön abgerundet, obwohl es etwas zu flott ging und der Epilog etwas genauer sein könnte.
Die Geschichte spielte in Nashville. Eine wunderschöne Kulisse!

Das Cover ist wunderschön! Ich liebe es,wie sich die Oberfläche anfühlt. Die Farben sind sanft und im Allgemeinen ist das Cover nicht zu dick aufgetragen, was ich mal gut finde. Schlicht und passend zu der Story.

Fazit:

The secret Book Club-Die Liebesroman-Mission ist eine wahnsinnig witzige Liebesgeschichte, die Herzklopfen beschert. Das Buch hat mir wunderschöne Lesezeit geschenkt, in der ich nur gelacht habe. Selten gibt es Liebesromane, mit so viel Charme und Humor. Also Lob an die Autorin!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2020

TNT: So romantisch und süß!

Die letzte erste Nacht
0

Inhalt:

Tate und Trevor können sich eigentlich nicht ausstehen. Doch trotzdem kommt es zu einer verhängnisvollen Nacht, die die Anziehung zwischen den beiden noch stärker macht, und die man nicht mehr ...

Inhalt:

Tate und Trevor können sich eigentlich nicht ausstehen. Doch trotzdem kommt es zu einer verhängnisvollen Nacht, die die Anziehung zwischen den beiden noch stärker macht, und die man nicht mehr leugnen kann.
Doch Trevor hat Gründe Tate nicht zu nah an sich heranzulassen. Denn mit jedem Kuss und mit jeder Berührung, kommt Tate einem dunklem Geheimnis näher, das er so gut wie möglich zu verbergen versucht ...

Meine Meinung:

Tate und Trevor, die man in den beiden anderen Teilen, bisher nur als Nebencharaktere kennengelernt hat, bekamen jetzt ihre eigene Lovestory!
Tate war eine wunderbar schlagfertige und toughe Nuss. Doch trotzdem ist sie innerlich nach dem Tod ihres Bruders, steht im Klappentext, sehr gebrochen, und versucht das alles hinter ihrer Fassade zu verstecken.
Trevor ist ein stiller Typ. Er zeigt nicht viele Gefühle, sodass ich es am Anfang schwer hatte ihn einzuschätzen.Trevor fand ich schon von Anfang der Reihe sehr interessant. Ich wollte wissen, was sich hinter seinem stillen und beschützerischem Verhalten verbirgt und bin immer noch etwas sprachlos, wenn ich darüber nachdenke, was ich über ihn herausgefunden habe.
Dennoch: Ich liebe den Schlagabtausch zwischen ihnen, obwohl es in dem Teil irgendwie zu wenig davon gab.
Trotzdem haben sie ein wunderschönes Paar abgegeben, bei denen es nie langweilig wurde. Von Anfang an wusste man, dass sie nicht die Finger von einander lassen können. Man hat das Knistern und die Anziehungskraft einfach als Leser gespürt.
Die anderen Charaktere der Clique haben natürlich auch wieder ihre Rolle gespielt.

Ich kam mit etwas kleineren Startschwierigkeiten dann in das Buch rein.
Was mich aber sehr gestört hat war, dass Tates Bruder gestorben ist und Trevor versucht ein großes Geheimnis vor ihr zu verstecken. Diese Verbindung zwischen den beiden, war nicht sehr schwer zu erraten. Die Handlung in diesem Buch ist sehr umfangreich, denn es gibt eine wichtige Hintergrundgeschichte, die für viel Dramatik sorgt.
Allerdings haben die letzten Seiten es irgendwie doch geschafft die ganze Story so abzurunden, dass es mir gefiel und dazu gepasst hat. Dennoch sind im laufe der Geschichte zu viele Ereignisse aufeinander geprasselt worden.

Das Cover des Buches gefällt mir nicht so gut. Trotzdem: Die beiden Personen darauf verkörpern genau die Vorstellung, die ich von Trevor und Tate habe. Ich mag es aber auch, dass der Großteil in Schwarz und Weiß gehalten worden ist.

Bianca Iosivonis Schreibstil war wieder wunderbar locker zum Lesen gewesen und an den perfekten Stellen sexy. Doch auch manchmal schlägt sie einen etwas ernsteren Ton an.
Wie auch in den Bänden davor gibt es hier wieder zwei Sichten, aus denen geschrieben wurde, was mir auch hier wieder total zugesagt hat. So konnte ich Trevor wenigstens etwas mehr verstehen und durchschauen.

Fazit:

Tate und Trevor gehören auf jeden Fall jetzt schon zu meinen Lieblingen! Die Handlung war zwar etwas vorhersehbar, aber definitiv spannender, als die anderen Bände.
Die Story Rund um TNT hatte für mich persönlich alles, was ein gelungener New Adult Roman braucht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere