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Veröffentlicht am 12.04.2026

Knockout fürs Herz

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Medizinstudentin meets Box-Champion: ​Ich liebe Sports Romances – ums Boxen hatte es sich bisher aber in noch keiner gedreht, die ich gelesen habe. Mit "The Knockout Contract" von Stefanie Santer sollte ...

Medizinstudentin meets Box-Champion: ​Ich liebe Sports Romances – ums Boxen hatte es sich bisher aber in noch keiner gedreht, die ich gelesen habe. Mit "The Knockout Contract" von Stefanie Santer sollte sich das nun ändern. Und was soll ich sagen? Das Buch hat mich von der ersten Seite an komplett mitgerissen.

Santers Schreibstil ist flüssig und einnehmend, weshalb ich von Anfang an nur so durch die Seiten geflogen bin. ​Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Lainey und Parker, die mir beide sofort total sympathisch waren. Alleine schon ihr erstes Aufeinandertreffen im Krankenhaus und Laineys daraus resultierende Abneigung Parker gegenüber war so unterhaltsam, dass ich es kaum erwarten konnte zu sehen, wann und wie die beiden sich näherkommen.

Und der Fake-Dating-Trope ist hier so perfekt umgesetzt! Die Hochzeit von Laineys Stiefschwester ist einfach das ideale Setting für die Story und ich habe alles daran geliebt. Das Knistern zwischen Lainey und Parker war von Anfang an zu spüren, und je mehr Zeit sie auf der Hochzeit miteinander verbringen, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen ihrem Vertrag und ihren Gefühlen. Und natürlich gibt es nur ein Bett... 😉🤭

Durch den wechselnden POV erlebt man als Leser die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten hautnah mit, was mir sehr gefallen hat. Ich fand es toll zu sehen, wie sich Lainey und Parker (der einfach eine totale Green Flag ist) gegenseitig unterstützen und aneinander wachsen. Und auch wenn mir das Ende beim Lesen etwas zu schnell kam, war es rückwirkend doch sehr perfekt so, da durch den Zeitsprung unnötiges Drama ausgeblieben ist. 🤓

Entsprechend war ​"The Knockout Contract" ein absolutes Highlight für mich, das mich mit seinen tollen Charakteren und dem perfekt umgesetzten Fake-Dating-Trope komplett abgeholt hat. Ich kann es kaum erwarten, Band zwei der Reihe zu lesen. 😍❤️

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Viel Potenzial, aber leider wenig Tiefgang

Selling Dreams
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Ich muss sagen, ich habe mich riesig auf "Selling Dreams" von April Dawson gefreut. Ich liebe New York als Setting, und bisher habe ich noch nie ein Buch gelesen, in dem die Protagonisten Immobilienmakler ...

Ich muss sagen, ich habe mich riesig auf "Selling Dreams" von April Dawson gefreut. Ich liebe New York als Setting, und bisher habe ich noch nie ein Buch gelesen, in dem die Protagonisten Immobilienmakler sind. Das klang für mich einfach total spannend und ich konnte es kaum erwarten, in die glamouröse Immobilienwelt des Big Apples einzutauchen. 🗽

Der Einstieg in die Story fiel mir total leicht – nicht zuletzt wegen des flüssigen und einnehmenden Schreibstils. Hinzu kommt, dass mir Marissa und Calder als Protagonisten direkt sympathisch waren. Ich war schon gespannt darauf, mehr über sie zu erfahren und zu sehen, wie die beiden sich näherkommen. Zudem fand ich die Idee mit dem Wettbewerb darum, wer die meisten Apartments verkauft, toll. 🤭 Dadurch wurde der Rivals-to-Lovers-Trope noch einmal richtig angeheizt.

Leider ging das anfängliche Knistern und die Chemie zwischen Calder und Marissa für mich irgendwann verloren. Die Kommunikation zwischen den beiden bleibt recht oberflächlich und bezieht sich zumeist nur auf die Arbeit, wodurch die emotionale Tiefe auf der Strecke bleibt.

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat: Es wurden einfach zu viele Nebencharaktere und Storylines eingeführt, die dann leider nur sehr oberflächlich abgehandelt wurden. Vor allem Calders Erzfeind Brady fand ich schwierig: Er wurde extrem klischeehaft und fast schon stereotyp böse dargestellt. Dadurch hat sich sein gesamtes Verhalten für mich alles andere als realistisch angefühlt.

​Insgesamt konnte mich "Selling Dreams" trotz des vielversprechenden Starts und der coolen Grundidee nicht richtig abholen, da mir die Tiefe und die Emotionen zwischen den Charakteren gefehlt haben. Schade, denn das Setting hatte so viel Potenzial für eine richtig tolle Geschichte. 🥲

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Spannender Thriller über den Wolken

Deadline
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Ich liebe es ja zu fliegen! Und ich liebe auch Thriller, die in einem Flieger hoch über den Wolken spielen. Die beklemmende Atmosphäre und keine Chance zu entkommen... das ist einfach total spannend. Und ...

Ich liebe es ja zu fliegen! Und ich liebe auch Thriller, die in einem Flieger hoch über den Wolken spielen. Die beklemmende Atmosphäre und keine Chance zu entkommen... das ist einfach total spannend. Und nachdem mich "Absturz" von T.J. Newman so richtig gepackt hat und ich auch Filme wie "Red Eye" oder "Flightplan" total liebe, war der neue Thriller "Deadline" von Alex Lake natürlich ein absolutes Muss!

​Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, denn Lake legt sofort ein rasantes Tempo vor. Die Pilotin eines Privatjets entführt diesen nämlich und stellt den Passagieren ein Ultimatum, das es in sich hat. Hinzu kommt der flüssige und atmosphärische Schreibstil des Autors, der mich nur so durch die Seiten fliegen ließ.

Durch die krasse Ausgangssituation und den damit verbundenen Wettlauf gegen die Zeit hatte die Story von Anfang an eine richtige Sogwirkung auf mich und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.​Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den Kollegen an Bord. Jeder hat ein Geheimnis und je näher die Deadline rückt, desto mehr bröckeln die Fassaden und die Wahrheit kommt ans Licht. Und die ganze Zeit habe ich mich gefragt: Wem von ihnen kann man trauen – und wer ist ein Mörder? 😱

​Allerdings muss ich sagen, dass es mir am Ende dann doch etwas zu schnell ging und alles etwas konstruiert gewirkt hat. Der Weg zur Auflösung hat mir aber unfassbar viel Spaß gemacht.

​Insgesamt ist "Deadline" ein rasanter und nervenaufreibender Locked-Room-Thriller über den Wolken, den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich freue mich schon darauf, mehr von Lake zu lesen. 💥

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Erschreckend realistische Dystopie

Happy Head
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Ich fand Dystopien schon immer total faszinierend, gleichzeitig aber auch so beängstigend. In "Happy Head" von Josh Silver steht ein experimentelles Mental-Health-Camp im Mittelpunkt, das unglücklichen ...

Ich fand Dystopien schon immer total faszinierend, gleichzeitig aber auch so beängstigend. In "Happy Head" von Josh Silver steht ein experimentelles Mental-Health-Camp im Mittelpunkt, das unglücklichen Jugendlichen dabei hilft, ihr bestes Selbst zu finden. Das klang für mich einfach wahnsinnig spannend und gleichzeitig erschreckend realistisch.

​Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Seb, der als einer von 100 Jugendlichen ausgewählt wurde, um am HappyHead-Programm teilzunehmen. Doch schnell wird klar, dass nichts so ist, wie es scheint... 🧠💊

Silvers Schreibstil ist unheimlich flüssig und fesselnd. Ich war ab der ersten Seite in Sebs Kopf und konnte von Anfang an mit ihm mitfühlen. Seb ist so ein sympathischer Protagonist, den ich direkt in mein Herz geschlossen habe. Umso schlimmer war es, seine beklemmenden Gefühle in HappyHead hautnah mitzuerleben.

Das Setting wird so bildhaft und steril beschrieben, dass mir beim Lesen ein Schauer nach dem anderen über den Rücken gelaufen ist. Die verschiedenen Aufgaben, die die Jugendlichen lösen müssen, um im Ranking aufzusteigen, haben mich sehr an eine Art Umerziehungscamp erinnert – was vor dem Hintergrund von Sebs queerer Identität besonders schlimm war. 🥹

Umso schöner war es zu beobachten, wie Seb und der rebellische Finn sich in HappyHead anfreunden und näherkommen. Die beiden haben so eine tolle Dynamik, und die Chemie zwischen ihnen hat der beklemmenden Atmosphäre genau das richtige Maß an Emotionen verliehen. 🌈

Obwohl Sebs Zeit in HappyHead durchgehend spannend war, hätte ich mir im Einstieg in die Story etwas mehr Tempo gewünscht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Der Cliffhanger am Schluss hat mich dann völlig fassungslos zurückgelassen – damit habe ich absolut nicht gerechnet! 😱😭

Insgesamt ist ​"Happy Head" ein intensiver und aufwühlender Reihenauftakt, der mich total abgeholt und zum Nachdenken gebracht hat. Ich brauche jetzt ganz dringend Band 2! 💥🤭

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Geisterjagd mit cozy Vibes

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Ich muss gestehen: Als ich das erste Mal von "The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love" gehört habe, war es sofort um mich geschehen. Das süße Cover und der Klappentext versprachen eine cozy Kleinstadt-Story ...

Ich muss gestehen: Als ich das erste Mal von "The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love" gehört habe, war es sofort um mich geschehen. Das süße Cover und der Klappentext versprachen eine cozy Kleinstadt-Story rund um Melody und ihre Geisterjägerinnen-Agentur. Das wollte ichunbedingt lesen! 👻😍

Wie alle Frauen ihrer Familie kann Melody Geister sehen und mit ihnen kommunizieren. Um den Geistern dabei zu helfen, ins Jenseits zu gehen, gründet sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marina die Girls Ghostbusting Agency. Ich mochte die Freundschaft der beiden total und musste beim Lesen so oft schmunzeln! Mein heimlicher Lieblingscharakter war aber Artie, der als Azubi bei den beiden anfängt. Seine eigenbrötlerische Art hat ihn so sympathisch und unterhaltsam gemacht! 🤭😍

​Josie Silvers Schreibstil hat mich direkt abgeholt: Er ist flüssig, locker und mit einer tollen Prise Humor. Zudem war die Atmosphäre einfach super cozy und die Kleinstadt-Vibes haben dazu beigetragen, dass ich beim Lesen ein wohliges Gefühl verspürt habe. 🥰

Ihr erster großer Fall führt die drei Geisterjäger in ein altes Herrenhaus zu drei Geisterbrüdern, die dort seit Jahrzehnten festsitzen. Es war spannend, mehr über die drei Brüder zu erfahren und zu rätseln, wer damals für den Tod von Douglas verantwortlich war. Allerdings hätte das Tempo in der ersten Hälfte für mich manchmal einen Tick höher sein können. Hinzu kommt, dass meine Erwartungen an die Story etwas anders waren. Denn der Romance-Teil nimmt insgesamt nur sehr wenig Platz ein, was ich etwas schade fand.

Insgesamt ist "The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love" ein schöner Wohlfühlroman mit tollen Charakteren, viel Humor und einer Prise Mystery. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Fall der Found Family rund um Melody – und bin gespannt, in welche Richtung sich der Romance-Teil entwickelt. 🙃

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