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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2018

Gut für zwischendurch... SPOILER!

Mein (nicht ganz) perfektes Leben
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Fred ist am liebsten alleine. Doch dann zieht nebenan die verrückte Lila(Hauptprotagonistin!) ein und geht ihm ganz schön auf den Wecker. Sie lässt ihn nicht in Ruhe, mischt sein Einsiedlerleben auf und ...

Fred ist am liebsten alleine. Doch dann zieht nebenan die verrückte Lila(Hauptprotagonistin!) ein und geht ihm ganz schön auf den Wecker. Sie lässt ihn nicht in Ruhe, mischt sein Einsiedlerleben auf und bringt wieder Farbe hinein. Als die Verrückte ihm dann auch noch von ihren 4-Stufen-Lebensplan berichtet fühlt sich Fred wie im falschen Film. Am liebsten wäre ihm, wenn sie wieder aus seinem Leben verschwinden würde. Doch was ist das für ein Stechen in seiner Brust?

Das Cover hat mich direkt angesprochen, da es modern und malerisch schön gestaltet ist.

Der Schreibstil ist sehr schlicht gehalten, was das Lesen vereinfacht.

Die Protagonisten wirken sehr authentisch: Fred, der verletzte Brummbär/Einzelgänger, der nach und nach aus seiner dicken Haut kriecht; und Lila (die Hauptprotagonistin), die Verrückte, die nicht an die Liebe glaubt und ihr Leben durch den 4-Stufen-Plan vereinfachen will.

Wie Lila und Fred zu Beginn des Romans zueinander gefunden haben, hat mir sehr gefallen. Allerdings hat sich die gesamte Geschichte bis hin zum Happyend ganz schön gezogen.

Lila und Fred wurde relativ schnell bewusst, was zwischen ihnen passiert ist, nur Lila musste dies auf Grund ihrer Verlustängste verdrängen und ihren 4-Stufen-Plan in die Tat umsetzen.
Die dadurch entstandene Geschichte zwischen Lila und dem Schnösel-Marcel fand ich langweilig und zäh. Der Spannungsbogen wurde hierdurch zu stark ausgedehnt.

Zu Beginn war die Geschichte super lustig und spannend, doch leider wurde sie nach und nach schwächer (wegen der Lila-Marcel-Geschichte).

Trotzdem hatte ich im Großen und Ganzen Spaß am Lesen dieses Romans und würde ihn auch weiterempfehlen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, ich würde eine kleine Wundertüte öffnen und hineinblicken!!!

Fred der mir am Anfang eher unsympathisch war (auf Grund seiner brummigen Art), wurde nach und nach sympathisch, als er sich geöffnet hat und seine Gefühle offen zeigen konnte. Das hat mich gelehrt, nicht zu schnell Menschen zu verurteilen, sondern sie erst einmal besser kennen lernen zu wollen und hinter ihre harte Schale blicken zu wollen. Ein Dankeschön dafür an die Autorin!

  • Cover
  • Figuren
  • Gefühl
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 24.06.2018

WUNDERSCHÖN

Olivensommer
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Olivensommer von Isabelle Broom ist ein Liebesroman.

Holly bekommt einen unerwarteten Brief aus Griechenland. Ihre Tante aus Zakynthos hat ihr das Haus vermacht. Doch Holly wusste nie etwas von einer ...

Olivensommer von Isabelle Broom ist ein Liebesroman.

Holly bekommt einen unerwarteten Brief aus Griechenland. Ihre Tante aus Zakynthos hat ihr das Haus vermacht. Doch Holly wusste nie etwas von einer Tante. Wieso hat ihre Mutter nie etwas davon erzählt? Fragen kann sie diese auch nicht mehr, denn sie ist vor längerer Zeit verstorben. Ganz alleine macht sich Holly auf den Weg ins Ungewisse und versucht dem Familiengeheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei lernt sie ihren Nachbarn Aidan auf der Insel kennen, der ihr Leben ganz durcheinanderbringt. Doch auch Hollys furchtbare Vergangenheit kann nicht mehr lange versteckt bleiben. Bricht alles aus Holly heraus?

Holly ist eine besondere Persönlichkeit, die ihre Gefühle zurück hält und unterdrückt, damit sie nicht zu Schaden kommt. Sie lässt die Menschen nicht an sich heran. Nach und nach bröckelt diese Fassade und Holly lässt ihre Gefühle zu, was einem beim Lesen richtig befreit.

Aidan ist ein sympathischer Tierarzt, der nicht nur gut aussieht sondern auch Witz und Gefühl in das ganze bringt.
Auf ihrer Reise auf Zakynthos lernt Holly viele tolle Persönlichkeiten kennen.

Das Buch ist schön geschrieben, mit vielen Ausschmückungen. Man kann sich richtig gut vor Ort träumen. Es lässt sich einfach und schnell verschlingen.

Ich habe mich in dieses Buch und die Insel verliebt und würde es jederzeit wieder lesen.
Ich hoffe auf noch mehr wunderschöne Romane dieser Autorin.

Veröffentlicht am 24.06.2018

Wo ist der Wow Effekt?

Aber bitte für immer
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„Aber bitte für immer“ von Meg Cabot ist ein typischer Liebesroman mit viel Schnulze!

Jane reist mit ihrer Freundin Holly nach Europa. Aber nicht alleine, denn Holly möchte dort heiraten! Doch der Trauzeuge ...

„Aber bitte für immer“ von Meg Cabot ist ein typischer Liebesroman mit viel Schnulze!

Jane reist mit ihrer Freundin Holly nach Europa. Aber nicht alleine, denn Holly möchte dort heiraten! Doch der Trauzeuge des Bräutigams ist ein richtiges Ekelpaket. Der Womanzier Cal bringt Jane ganz schön durcheinander und dann auch noch die ganzen Probleme mit der Hochzeit. Können Cal und Jane sich die Woche in der Villa vertragen oder bringen sie auch noch die Hochzeit ihrer Freunde zu Platzen?

Jane ist eine witzige sympathische Persönlichkeit, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Ihre Comicfigur WONDERCAT bringt Freude beim Lesen. Auch ihre beste Freundin ist eine richtige gute Freundin nach Drehbuch. Das Aufeinander Treffen mit Cal endet natürlich – wie kann es auch anders sein… im Desaster. Gefühle spielen verrückt und die Hitze steigt zu Kopf.

Die Kulisse der Geschichte ist schön beschrieben und macht Lust auf Urlaub in Italien!

Der Schreibstil ist schlicht gehalten, mit wenigen Ausschmückungen. Das Buch lässt sich flüssig Lesen.
Die Story an sich hat leider nicht allzu viel Spannung, weshalb man sich zwischendrin immer mal wieder zum weiter lesen ermuntern muss. Der Wow-Effekt fehlt einfach. Dafür einen Punkt Abzug.
Ansonsten eine schöne Romanze, gut für den Urlaub geeignet!
Ich empfehle das Buch weiter.

Veröffentlicht am 24.06.2018

leider nein

Eine Nummer zu groß
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„Eine Nummer zu groß“ von Johanna Madl handelt von Ellen erlebt ein Leben voller Überraschungen. Nachdem gerade alles auf eine große Katastrophe hinausläuft und Ellen am Ende ist gibt eine Operation ihrem ...

„Eine Nummer zu groß“ von Johanna Madl handelt von Ellen erlebt ein Leben voller Überraschungen. Nachdem gerade alles auf eine große Katastrophe hinausläuft und Ellen am Ende ist gibt eine Operation ihrem Leben einen neuen Sinn. Eigentlich wollte sie sich die Mandeln herausnehmen lassen, aber sie wurde vertauscht und erwacht mit einer riesigen Oberweite. Als Ellen denkt es geht nicht mehr schlimmer, muss sie feststellen, dass sich ihr nun ganz andere Türen öffnen und ihr viele Chancen zum Greifen nahe werden.

Ellen ist eine ganz normale Frau, in die man sich als Leser gut hineinversetzen kann. Liebeskummer, Ärger auf der Arbeit - Alltag. Doch durch ihre ungewollte Brustoperation spielt ihr Leben völlig verrückt.

Die Story wirkt ganz schön aufgesetzt und macht jüngeren Lesern falsche Hoffnungen! Ein Teenie könnte schnell denken, dass eine Brustoperation zu einem besseren Leben, Ruhm, Affären, usw. verhilft. Ganz falsche Einstellung.

Auch die übertriebenen Liebesaffären und Highlight in der Story sind wirklich zu viel.
Das Buch wirkt völlig übertrieben und nicht mehr nachvollziehbar.
Was als „normaler“ Liebesroman angefangen hat endet in einem kompletten Chaos.
Der Schreibstil ist relativ schlicht gehalten und man kann das Buch zügig lesen. Dafür gibt’s wenigstens 2 Punkte!

Hat mir leider überhaupt nicht gefallen.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, außer man ist auf eine sehr unrealistische mal ganz andere Liebesgeschichte aus.

Für Teenies in der Pubertät nicht zu empfehlen!

Veröffentlicht am 24.06.2018

WOW es geht weiter...

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Harry Potter und die Kammer des Schreckens ist die Fortsetzung von Harry Potter und der Stein der Weisen. Der Roman gehört zu einer Reihe von Fantasybücher der Autorin J. K. Rowling.

Die Sommerferien ...

Harry Potter und die Kammer des Schreckens ist die Fortsetzung von Harry Potter und der Stein der Weisen. Der Roman gehört zu einer Reihe von Fantasybücher der Autorin J. K. Rowling.

Die Sommerferien sind vorbei und der Schulalltag auf Hogwarts beginnt wieder für Harry Potter und seine Zaubererfreunde. Neue Fächer inklusive neuer Lehrer stehen auf dem Programm und auch die dunklen Mächte treiben wieder ihr Unwesen. Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet und ein schreckliches Wesen treibt sich nun in Hogwarts herum. Harry, Hermine und Ron versuchen dem ganzen auf die Spur zu kommen und den dunklen Mächten den Kampf anzusagen.

Wie schon der erste Teil der Harry Potter Bücher überzeugt auch dieser mit viel Magie. Man kann sich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen und träumt selbst davon, mit auf Hogwarts dabei zu sein. Durch den Schreibstil wird die Vorstellungskraft gut angeregt.

Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, bis ich es zu Ende gelesen hatte.
Es ist einfach eines der schönsten Bücher die ich je gelesen habe, denn es entführt mich in eine Welt voller Zauberei.
Manche Stellen sind vielleicht für Leseanfänger noch etwas zu gruselig (Harry in der Kammer des Schreckens) – aber das kommt auch auf den jeweiligen Leser an.
Ich würde es weiterempfehlen, aber erst ab einem Alter von ca. 9 Jahren – dann muss man auch nicht mehr so lange auf den Brief nach Hogwarts warten (11 Jahre) =D