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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Es stürmt ganz schön

Stürmische Klippe
3

im neuesten Fall, in dem Liv Lammers und ihre Kollegen ermitteln müssen! Wobei Liv zunächst aus einem privaten Aufenthalt auf Sylt herausgezogen wird, in dem es eigentlich um einen Nachlass geht. Doch ...

im neuesten Fall, in dem Liv Lammers und ihre Kollegen ermitteln müssen! Wobei Liv zunächst aus einem privaten Aufenthalt auf Sylt herausgezogen wird, in dem es eigentlich um einen Nachlass geht. Doch ihre Chefin Hilke Hasselbrecht bittet eindringlich um ihre Hilfe bei den Ermittlungen um einen - erfreulicherweise misslungenen - Anschlag auf ihre Freundin, eine ehemalige Ministerin. Dabei geht es auch um den Schutz der Anwesenden, einer Gesellschaft, die anlässlich eines Geburtstages versammelt ist und illustrer nicht sein könnte. Natürlich gibt es Mord und Todschlag, nur anders als erwartet..

Wie immer geht es auch um Livs Partner, den Gerichtsmediziner Sebastian Gerlich. Der gerät diesmal auf eine ganz besondere Art und Weise ins Kreuzfeuer: Diesmal ist das Privatleben der Ermittlerin so eng mit der Krimihandlung verwoben hat, dass es quasi einteilig daherkommt. Und Liv es ganz schön schwer hat, die Dinge auseinanderzuhalten. Zudem wimmelt es diesmal sozusagen vor Verdächtigen - es gibt so viele, dass ich mir wieder einmal bei der Lektüre dieser Krimireihe ein Personenverzeichnis gewünscht habe, um alles im Einzelnen nachhalten zu können!

Auch dieser nunmehr zehnte ist ein spannender Fall, bei dessen Auflösung es für meinen Geschmack leider zu sehr drunter und drüber ging.. Dennoch lohnt sich die Lektüre! Ob Sie jetzt hier oder mit einem anderen Band starten, ich könnte mir vorstellen, dass sie wie ich diese Reihe, bei der sich die Protagonistin dank zahlreicher Alleinstellungsmerkmale von der Masse abhebt, lieben werden. Auf den nächsten Fall freue ich mich jedenfalls schon jetzt!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 02.02.2026

Ein Universum der Sprachlichkeit

Schleifen
0

Und der Mathematik noch dazu - oder ist eines nicht auch das andere? - hat Elias Hirschl geschaffen, in dem die Protagonisten Franziska Denk und Otto Mandl zu Hause sind. Oder sich dieses Zuhause ...

Und der Mathematik noch dazu - oder ist eines nicht auch das andere? - hat Elias Hirschl geschaffen, in dem die Protagonisten Franziska Denk und Otto Mandl zu Hause sind. Oder sich dieses Zuhause erst suchen (müssen).

Einen solch abwegigen und zugleich stimmigen Roman habe ich noch nie gelesen - Franziska Denk weist von Kind an Symptome einer jeden Krankheit auf, von der sie hört - sie lernt, sich durch Mittel der Sprache zu schützen. Sie kreiert eigene Sprachen, findet Follower - sowohl Freunde der Worte als auch Nonverbalisten und trifft durch Zufall auf Otto Mandl, der für einige Zeit ihr Lebensgefährte wird - in welcher Form genau, ist nicht so klar. Zudem ist Mandl auch - wie vormals sein Vater - ein Mathematiker ganz besonderer Art.

Ein fordernder, ein verwirrender Roman, in dem es auf eine wissenschaftliche Art und Weise ganz schön durcheinander geht. Oder ist dies gerade nicht wissenschaftlich? Klar ist, dass Autor Elias Hirschl eine gehörige Portion Phantasie und mindestens eine ebensolche an Humor aufbietet, um Protagonisten ebenso wie seine Leser von einer abstrusen Situation in die nächste zu katapultieren.

Ein sehr ungewöhnlicher Roman - ob der Autor die ganze Dauer seiner Entstehung in der von ihm geschaffenen Welt verbrachte? Ich kann es mir kaum anders vorstellen!

Veröffentlicht am 02.02.2026

Ein Universum der Sprachlichkeit

Schleifen
0

Und der Mathematik noch dazu - oder ist eines nicht auch das andere? - hat Elias Hirschl geschaffen, in dem die Protagonisten Franziska Denk und Otto Mandl zu Hause sind. Oder sich dieses Zuhause erst ...

Und der Mathematik noch dazu - oder ist eines nicht auch das andere? - hat Elias Hirschl geschaffen, in dem die Protagonisten Franziska Denk und Otto Mandl zu Hause sind. Oder sich dieses Zuhause erst suchen (müssen).

Einen solch abwegigen und zugleich stimmigen Roman habe ich noch nie gelesen - Franziska Denk weist von Kind an Symptome einer jeden Krankheit auf, von der sie hört - sie lernt, sich durch Mittel der Sprache zu schützen. Sie kreiert eigene Sprachen, findet Follower - sowohl Freunde der Worte als auch Nonverbalisten und trifft durch Zufall auf Otto Mandl, der für einige Zeit ihr Lebensgefährte wird - in welcher Form genau, ist nicht so klar. Zudem ist Mandl auch - wie vormals sein Vater - ein Mathematiker ganz besonderer Art.

Ein fordernder, ein verwirrender Roman, in dem es auf eine wissenschaftliche Art und Weise ganz schön durcheinander geht. Oder ist dies gerade nicht wissenschaftlich? Klar ist, dass Autor Elias Hirschl eine gehörige Portion Phantasie und mindestens eine ebensolche an Humor aufbietet, um Protagonisten ebenso wie seine Leser von einer abstrusen Situation in die nächste zu katapultieren.

Ein sehr ungewöhnlicher Roman - ob der Autor die ganze Dauer seiner Entstehung in der von ihm geschaffenen Welt verbrachte? Ich kann es mir kaum anders vorstellen!

Veröffentlicht am 24.01.2026

Etwas Neues soll Erleichterung bringen

Triebwasser
0

Nämlich das Walchenseekraftwerk, mit dem die Elektrizität auch im hintersten Winkel des Landes Einzug halten soll. Nach dem Großen Krieg, von uns heute als Erster Weltkrieg bezeichnet, wurde damit losgelegt, ...

Nämlich das Walchenseekraftwerk, mit dem die Elektrizität auch im hintersten Winkel des Landes Einzug halten soll. Nach dem Großen Krieg, von uns heute als Erster Weltkrieg bezeichnet, wurde damit losgelegt, 1924 wurde es fertiggestellt.

Das Thema interessiert mich sehr, doch ist mir die Handlung, sind mir die Charaktere zu wenig greif- bzw. fassbar. So sehr ich mich bemühte, in die Geschehnisse einzutauchen: es sollte einfach nicht sein.

Das Problem? Vielleicht zu wenige Seiten für zu viel Mitzuteilendes - aus meiner Sicht hörte die Handlung oft wieder auf, nachdem sie gerade erst angefangen hatte.

Veröffentlicht am 14.01.2026

Vier sehr spezielle Frauen

Bitternis
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Von denen drei - die Jüngste ausgenommen - permanent mit dem Leben hadern: mit ihrer Herkunft, mit ihren Müttern, falls vorhanden und vor allem mit den Männern in ihrem Leben. Dabei sind sie sehr unterschiedlich ...

Von denen drei - die Jüngste ausgenommen - permanent mit dem Leben hadern: mit ihrer Herkunft, mit ihren Müttern, falls vorhanden und vor allem mit den Männern in ihrem Leben. Dabei sind sie sehr unterschiedlich und haben es nicht leicht, ihre Leser für sich einzunehmen. Ich habe mit großem Abstand gelesen, wobei die Autorin virtuos und kraftvoll schreibt.

Mein Fazit: Eindringlich geschrieben, polarisierend, zwingt zum Nachdenken. Unvergesslich, aber schwere Kost.