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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2019

Ein aufregendes Abenteuer - nicht nur für Kinder

Die Reise des weißen Bären
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Ich finde das Cover toll, es macht Lust auf ein Abenteuer. Der Klappentext weckt den Impuls mit Arthur auf diese Reise zu gehen noch mehr. Der Sprecher Julian Greis wurde für diese Geschichte sehr gut ...

Ich finde das Cover toll, es macht Lust auf ein Abenteuer. Der Klappentext weckt den Impuls mit Arthur auf diese Reise zu gehen noch mehr. Der Sprecher Julian Greis wurde für diese Geschichte sehr gut ausgewählt, er klingt so jung und dynamisch. Er kann wunderbar mit seiner Stimme umgehen und sie den Leuten und Situationen anpassen, ich konnte mit ihm mühelos in diese Geschichte eintauchen.

Arthur ist von Zuhause ausgerissen um seine Verwandtschaft aufzuspüren, er hat die Hoffnung auf ein besseres Leben. Nun irrt er umher in der Hoffnung auf einem Schiff anleiern zu können. Sein Hunger wurde so groß, das er keinen anderen Ausweg wusste als eine Hasenkeule zu stehlen. Niemals hätte er damit gerechnet was diese Verzweiflungstat für einen Ausmaß nehmen wird.
Ich habe das Buch zusammen mit meinem Sohn (10) gehört und uns hat es beiden sehr gut gefallen. Es ist immer spannend und unvorhersehbar. Arthur lernt einige ungemütliche Leute kennen und kommt in waghalsige Situationen. Dieses Buch steckt voller Abenteuer, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Tierliebe.

Veröffentlicht am 23.03.2019

Was wäre wenn?

Limonadentage
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Das Cover ist mir gleich ins Auge gehüpft, es ist so schön mit seinen spritzigen Farben und Formen. Ich hätte das Buch im Laden auf jeden Fall in die Hand genommen und ihm eine Chance gegeben. Auch der ...

Das Cover ist mir gleich ins Auge gehüpft, es ist so schön mit seinen spritzigen Farben und Formen. Ich hätte das Buch im Laden auf jeden Fall in die Hand genommen und ihm eine Chance gegeben. Auch der Titel klingt vielversprechend und macht irgendwie gute Laune. Der Klappentext ist auch überzeugend und so habe ich dem Buch eine Chance gegeben.

Der New Adults Roman „Limonadentage“ ist eine Dilogie, in diesem ersten Teil der Reihe lernen wir Avery und Cade kennen. Wir erfahren wie sie als Kinder, Freunde waren und wie aus ihnen als Jugendliche ein Liebespaar wird. Sie gehen durch dick und dünn und scheinen für einander Bestimmt zu sein, bis Cade ohne Vorwarnung mit Avery Schluss macht und verschwindet.

Viele Jahre nachdem Cade aus Averys Leben verschwunden ist, zieht sie nach Boston. Sie hat dort einen Traumjob gefunden und auch eine neue Liebe. Was Avery nicht weiß, ist das auch Cade dort sein neues Leben begonnen hat und so kommt es das die zwei sich eines Tages über den Weg laufen. Ihre Gefühle überschlagen sich und alte Erinnerungen werden geweckt.

Der Leser liest wechselt aus der Sicht von Avery und Cade und zwischendurch taucht man dann immer wieder in die Vergangenheit ab und liest aus dem Leben der zwei als Kinder und Jugendliche. So bekommt man einen Eindruck davon wer die zwei sind und was in ihnen vor geht.

Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und finde den Schreibstil und auch die Sichtweisen in dem Buch sehr angenehm. Avery und Cade waren mir beide zu beginn des Buches sehr sympathisch, jedoch hat sich meine Meinung wären des Lesens geändert. Sie möchten beide Erfolgreich und selbstständig sein, wirken dann aber eher wieder in ihrem Handeln, Denken und Tun wie Jugendliche, auch das sie beide nichts gegen Untreue haben, spricht nicht für die Protagonisten.

Ich bin durch das Buch geflogen, an manchen Stellen war es etwas langatmig, aber da ich immer wissen wollte was als Nächstes kommt und wie es enden wird, hat es mich nicht gelangweilt. Ich denke eigentlich würde das Buch von mir nur 3 Sterne bekommen, aber ich bin sehr zuversichtlich das es mit dem Cliffhanger am Ende mehr auf sich hat als man zuerst denkt und der zweite Teil somit besser werden wird. Ich werde dem zweiten Teil eine Chance geben, da ich davon überzeugt bin das, dass was am Ende geschehen ist nicht aus eigener Überzeugung geschah…

Veröffentlicht am 19.03.2019

Ein ganz ausergewöhnliches Buch

Die verborgenen Stimmen der Bücher
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Das Cover fiel mir direkt ins Auge, auch wenn es eigentlich nicht in mein Coverbeuteschema passt. Der Klappentext verrät eigentlich nicht viel vom Buch, es könnte alles dahinterstecken. Dennoch hat es ...

Das Cover fiel mir direkt ins Auge, auch wenn es eigentlich nicht in mein Coverbeuteschema passt. Der Klappentext verrät eigentlich nicht viel vom Buch, es könnte alles dahinterstecken. Dennoch hat es mich sehr neugierig gemacht. Ich bin immer wieder über dieses Buch gestolpert und konnte dann nicht mehr wiederstehen. Um was es genau geht? Da war ich mir auch noch zu beginn des Buches nicht ganz schlüssig.
Der Sprecher Frank Stieren hat eine angenehme lebendige Stimme, sehr passend für diese Außergewöhnliche Geschichte. Ich habe mich gleich in seiner bildhaften Stimme verloren und bin gerne mit ihm auf diese Reise mitgekommen.
Ich bin direkt in die Geschichte geworfen worden und war gleich Mittendrin und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Emmett ist ein sympathischer Protagonist, der sehr authentisch und frisch rüberkommt. Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt, im ersten Abschnitt erfahren wir wieso Emmett krank war und was es mit dem Buchbinden auf sich hat und wie Emmett da hineinpasst. Im 2. Teil erfährt man dann die Geschichte bevor Emmett zur Buchbinderin kam und im letzten Teil setzt sich die Story zusammen und nimmt seinen Lauf.Am Anfang des Buches steht man vor vielen Fragen und doch, ist es schon da spannend. Warum war Emmett krank und wieso soll er nun bei der Buchbinderin in die Lehre gehen? Sind Bücher denn nicht etwas schlechtes, wieso also Buchbinden? Es steckt eine besondere Magie dahinter, sie kann gut oder böse eingesetzt werden, den Unterschied macht der Buchbinder selbst…
Ich weiß gar nicht wie ich vermitteln kann, wie überraschend und speziell das Buch für mich war, ohne dass ich etwas Verrate. Für mich war es das besondere, das ich gar nicht wusste in welche Richtung dieses Buch gehen wird und deswegen konnte es mich so überraschen und umhauen. Es gab einige Wendungen und viele unerwartete Ereignisse. Für mich war das Buch eine Mystische, spannende und leidenschaftliche Wundertüte.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein Tierisches Abenteuer für Jungen und Mädchen

Superpony Murphy
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Das Cover ist ein richtiger Augenschmaus und die großartige Zeichnung und der Klappentext lässt gleich schon vermuten, dass dies ein richtig lustiges Abenteuer wird, wenn man sich auf Murphy einlässt.
Und ...

Das Cover ist ein richtiger Augenschmaus und die großartige Zeichnung und der Klappentext lässt gleich schon vermuten, dass dies ein richtig lustiges Abenteuer wird, wenn man sich auf Murphy einlässt.
Und genau so war es, hier erwartet junge Leser und Leserinnen eine wirklich tierisch lustige Abenteuer Geschichte.Unser Protagonist Murphy ist ein wenig tollpatschig und verpeilt mit einer großen Abneigung gegen Pink, aber er hat ein großes Herz und ist sehr liebenswert und ein treuer Freund. Leonardo die kleine Maus und Tini die Ponystute erweisen sich als gute Freunde und mit ihnen zusammen geht er das große Abenteuer ein, die „Wunderbare“ Penelope vor den Pferdedieben zu retten, auch wenn sie es eigentlich nicht verdient hätte. Das Buch ist von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam und auch spannend.

In Superpony Murphy geht es um Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Loyalität, es ist ein lustiges Abenteuer für Mädchen und Jungen.

Veröffentlicht am 15.03.2019

ein liebevolles Kinderbuch

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte
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Das Cover ist wirklich entzückend, so viele süße Tiere, die alle auf den kleinen Fuchs schauen. Wenn man sich den Klappentext durchließt wird gleich klar, dass dieses Buch sehr herzerweichend wird. Die ...

Das Cover ist wirklich entzückend, so viele süße Tiere, die alle auf den kleinen Fuchs schauen. Wenn man sich den Klappentext durchließt wird gleich klar, dass dieses Buch sehr herzerweichend wird. Die Illustrationen sind sehr schön und meine Kinder hatten viel zu entdecken, es hätten gerne noch einige Zeichnungen mehr sein dürfen. Die Geschichte war mal witzig, nachdenklich, spannend, traurig und sehr abenteuerlustig. Wir fanden den Schreibstil sehr großartig, besonders gut hat uns gefallen das der Leser selbst manchmal angesprochen wurde. Kirsten Boie beschreibt alles so wundervoll, dass die Worte gleich zu Bildern werden. Das Buch ist spannend und lehrreich zugleich ohne mit letzterem zu aufdringlich zu sein.
Nach einem Feuer im Wald, findet Familie Reh den kleinen Fuchs ganz allein, niemand möchte sich ihm annehmen denn „Ein Fuchs, bleibt immer ein Fuchs“. Mama Reh kann den kleinen aber nicht allein lassen und nimmt ihn bei sich auf. Er versucht alles um dazuzugehören, doch die anderen Tiere machen es ihm nicht leicht. Ein aufregendes Abenteuer beginnt, in dem Blau-Auge neue Dinge entdeckt und viele verschiedene Tiere kennenlernt.
Die Kapitel haben eine wunderbare Länge, den Kindern dauert es nicht zu lange und der bitte nach noch einem Kapitel, kann man ruhig nachkommen. „Bitte, noch ein Kapitel“ haben meine Kinder bei diesem Buch oft gesagt. Eine Geschichte über Freundschaft, Verständnis, Mut und Großherzigkeit.
Das Buch hat eine Altersempfehlung ab 6 Jahren. Ich habe das Buch mit meiner Tochter (6) gelesen, aber mein Sohn (4) hat auch mitgelesen und sehr gerne zugehört, er hat auch alles verstanden, auch für ihn war das Buch schon etwas. Ich würde sagen, es ist ein reines Vorlesebuch, zum allein lesen ist es für dieses Älter etwas zu anspruchsvoll.