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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2026

Spannend

Fae Isles − Der Tod der Götter
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Der dritte Teil der Fea Isles ist mein erster Teil, doch ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, habe mich nur hin und wieder gefragt, was wohl in den anderen Teilen passiert ist, wenn kleine Rückblicke ...

Der dritte Teil der Fea Isles ist mein erster Teil, doch ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, habe mich nur hin und wieder gefragt, was wohl in den anderen Teilen passiert ist, wenn kleine Rückblicke gewährt wurden. Dies führte jedoch nicht dazu, dass ich der Geschichte nicht folgen konnte, sondern vielmehr dazu, dass ich die anderen Bände ebenfalls lesen werde, ebenso wie den vierten, der erst noch erscheint.



Die Hauptperson Emelin ist eine junge Frau, die ein Halbblut ist und wegen dieser beiden Eigenschaften nicht ernst genommen wird, obwohl die Rettung ihrer Welt von ihr abzuhängen scheint.



Wie wohl auch in den vorherigen Bänden geht es darum, der Mutter, die die Welt grausam beherrscht, zu stürzen und alle Lebewesen zu befreien, die unter ihrer grausamen Herrschaft zu leiden haben.



Der Leser wird in eine magische Welt entführt, die aus verschiedenen magischen Wesen und Lebewesen besteht und immer wieder eine Wendung hat, die ich nicht habe kommen sehen. Die Lebewesen und Umgebungen sind so gut beschrieben, dass sie vor meinem inneren Auge erscheinen und ich das Gefühl habe, selbst vor Ort zu sein.



Die Entwicklung von Emelin ist beeindruckend, denn sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen, auch wenn andere es nicht tun. Außerdem muss sie lernen, sich selbst und ihren Entscheidungen zu vertrauen. Unterstützt wird sie von Creon, der ihre große Liebe zu sein scheint, aber gleichzeitig der Henker und Sohn der Mutter war/ist. Doch auch hier erfährt der Leser, dass nicht alles so sein muss, wie es scheint und man hinter die Fassade blicken muss, wenn man jemanden wirklich kennen lernen möchte. Mir gefallen die Charaktere und ihre Entwicklung bzw. dass, was wir über sie erfahren, wirklich gut geschrieben und nachvollziehbar.



Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten, was auf Grund der Seitenzahl wirklich klasse ist.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Winterliche Romantik

One Date to Gold
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Eine winterlich, sportliche Liebesgeschichte mit Tiefgang.

Ich hätte mir einen Prolog gewünscht zu Amie und ihren Erlebnissen an ihrem Sportinternat, weil ich gerne mehr gewusst hätte nach ...

Eine winterlich, sportliche Liebesgeschichte mit Tiefgang.

Ich hätte mir einen Prolog gewünscht zu Amie und ihren Erlebnissen an ihrem Sportinternat, weil ich gerne mehr gewusst hätte nach den vielen kurzen Rückblicken durch Amie und ihre Familie.

Dennoch ist es eine sehr schöne Geschichte über Ehrgeiz, Familie, Freundschaft und die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Schon nach den ersten Seiten ist man mitten drin in der Winterlandschaft der Olympischen Spiele und erhält durch die Erzählweise einen guten Einblick in das Leben im Olympischen Dorf. Es werden sowohl die Schattenseiten (z. Bsp. viel Training, körperliche Erschöpfen, Einsamkeit) hervorgehoben, wie auch die positiven Seiten (z. Bsp. neue Freunde, Gemeinschaftsgefühl, gemeinsame Ziele).

Während die Entwicklung von Amie sehr deutlich ist und ihr innerer Kampf deutlich nach außen getragen wird, ist auch die Entwicklung von Hunter nachvollziehbar, aber nicht mit ganz so viel Tiefe dargestellt. Beide haben ihre schwere Vergangenheit und versuchen, ihr Leben weiterzuleben. Erst durch ihr Zusammensein und die positive Verstärkung des jeweils anderen können sie erkennen, dass eine Weiterentwicklung ein Loslassen der Vergangenheit bedeuten muss.

Natürlich sind einige der Dinge nur möglich, weil Hunter über viel Geld verfügt, aber die Ideen sind soll und würden sich sicher auch im Kleinen umsetzen lassen, wie die Dinge zeigen, die Amie tut, um Hunter glücklich zu machen.

Interessant finde ich den Twist kurz vor Ende, in dem auf die psychischen Probleme nach Olympia bzw. nach Erreichen eines Lebenstraumes mit einem Menschen passieren kann. Ich denke, dass viele Menschen sich darüber nie Gedanken machen und davon ausgehen, dass ein Mensch, der seinen Lebenstraum erfüllt bekommt, glücklich sein muss.

Die klare Botschaft von Amie während ihrer ersten eigenen Pressekonferenz finde ich richtig gut und würde mir wünschen, dass dies viele Personen lesen und verstehen, die im Sport und auch in anderen Bereichen immer wieder sagen „Für eine Frau war das gut“.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Schöne Geschichte, aber

Botanic Hearts
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Es ist eine schöne Geschichte, jedoch gibt es zwei Sachen, die für mich das Lesevergnügen schmälern. Zum einen finde ich es sehr anstrengend Bibliothekar:innen zu lesen, zum anderen sieht dey und demm ...

Es ist eine schöne Geschichte, jedoch gibt es zwei Sachen, die für mich das Lesevergnügen schmälern. Zum einen finde ich es sehr anstrengend Bibliothekar:innen zu lesen, zum anderen sieht dey und demm für mich jedes Mal wie ein Rechtschreibfehler aus und stößt negativ beim Lesen auf. Der Hinweis kommt etwas später, als erhofft, aber auch dieser führt nicht dazu, dass ich ein wirkliches Verständnis für die Nutzung eines eigenen Pronomens aufbringen kann, weil es einfach den Lesefluss stört.

Von diesen beiden Punkten abgesehen ist es eine sehr schöne Geschichte mit tollen Charakteren, die sich während der Geschichte weiterentwickeln und das nicht nur die zwei Hauptprotagonisten. Während Tansy für das Leben ihrer Bibliothek arbeitet, versucht Jack den Botanischen Garten mit Leben zu erfüllen, die beide bei einem Hurrikan zerstört wurden. Doch neben diesen offensichtlichen Baustellen, zeigt die Autorin viele andere Probleme auf, auch außerhalb von Tansy und Jack, über die man nachdenken sollte.

Nicht nur die kleine Briar zeigt, wie wichtig es ist, auf die Individualität von jedem Einzelnen und besonders von Kindern einzugehen. Sie zu hinterfragen und entsprechend zu agieren.

Hin und wieder hätte ich mir mehr Einblicke in Jack gewünscht, da seine Ehe wirklich tiefe Spuren hinterlassen hat, die ihn augenscheinlich dazu bewogen haben, sich von der ganzen Welt abzuwenden, obwohl er so viel tut, um es für alle um ihn herum besser zu machen.

Ein schönes auf und ab der Gefühle und der Angst, die Veränderungen mit sich bringen können.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannend und kurzweilig

Aurora Academy (Band 2) – Wenn das Nordlicht entflammt
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Der zweite Teil der Aurora Academy setzt dort an, wo der erste Teil endet. Durch kurze und knappe Wiederholungen kann man den zweiten Teil auch verstehen ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich fand ...

Der zweite Teil der Aurora Academy setzt dort an, wo der erste Teil endet. Durch kurze und knappe Wiederholungen kann man den zweiten Teil auch verstehen ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich fand es jedoch hilfreich den ersten Teil zu lesen. Noch dazu ist er sehr lesenswert. Die Trauer um ihren Hund Suki bringt Yara fast um und ich denke, jeder der einmal ein Haustier verloren hat, kann den Schmerz nachvollziehen, auch wenn man von seinem Hautier keine Antworten bekommen hat, wie Yara von Suki.

Yara weiß in diesem Teil, dass sie ein Nordlicht ist und versucht noch immer, ihre zwei Leben (das Leben an der Academy und das Leben mit ihren Eltern) unter einen Hut zu bekommen, was ihr zunehmend schwerer fällt. Auch ihre Emotionen und ihre Laune geraten zunehmend in´s Wanken und gefähren nicht nur ihre Freunschaften, sondern auch ihre Fähigkeiten.

Während Yara an jeder Ecke Gefahren wittert, versuchen alle Anderen sie zu beruhigen, da man sich in Aurora in Sicherheit glaubt. Doch die kuriosen Vorfälle nehmen zu und selbst die Direktorin findet zunächst keine Erklärung dafür.

Der zweite Teil ist genauso spannend wie der erste Teil und man fiebert mit den vier Freundinnen mit, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sich genau deswegen so gut ergänzen und jede Situation, in die die vier Freundinnen geraten, aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Den Lesern werden dadurch die unterschiedlichen Ansichten, die man zu einer Situation haben kann dargelegt, ohne, dass sie bewertet werden. So kann sich jeder in einer der vier Freundinnen wieder erkennen, aber auch die anderen Perspektiven verstehen und nachvollziehen.

Auch in diesem Teil wird auf die Wichtigkeit von Umweltschutz, Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt immer wieder eingeflochten ohne zu dominant zu sein.

Eine tolle Fortsetzung und ich hoffe, dass es weitere Teile geben wird, denn meiner Meinung nach ist die Geschichte von Yara noch nicht auserzählt und ich würde gerne mehr darüber erfahren, wie das Leben an der Aurora Acadeym weitergeht.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Oberflächlich

Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht
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Ein historischer Roman, dessen Titel ich etwas missverständlich finde, da es hier nur um eine Tochter geht und nicht um mehrere junge Frauen, wie ich es erwartet hättet.

Es geht um eine junge Frau, die ...

Ein historischer Roman, dessen Titel ich etwas missverständlich finde, da es hier nur um eine Tochter geht und nicht um mehrere junge Frauen, wie ich es erwartet hättet.

Es geht um eine junge Frau, die von ihrem Vater entwurzelt wird, da dieser als Ingeneur eine wichtige Anstellung erhält und seine Familie damit zu einem Umzug zwingt. Doch so richtig deutlich wird nicht, warum es eine so schlimme Veränderung ist, weil wir wenig über das Leben in München erfahren, außer einer jungen Liebe, die nicht sein darf.

Ebenso muss der Sohn des Hauses ein neues Leben beginnen, da er angeblich statt zu studieren, in Hurenhäusern seine Zeit verbringt. Nun soll er Bergmann werden, um so erleben, was körperliche Arbeit bedeutet.

Nach einem schweren Grubenunglück ändert sich für die Familie alles und auch die bis dahin letargische Mutter scheint aus ihrer Trance zu erwachen und sich nun für ihre beiden fast erwachsenen Kinder einzusetzen.

Insgesamt finde ich den Roman sehr oberflächlich, dafür ist er sehr kurzweilig. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht sowohl bei den Charakteren als auch bei den Beschreibungen der Umstände, unter denen damals gelebt wurde.

Überrascht war ich insbesondere von der Tatsache, dass ein junges Mädchen, dass zuvor immer nur von Angestellten umgeben war, nunmehr kochen und den Haushalt erledigen kann.

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