Hat mich enttäuscht
Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)Das Cover passt sehr gut zu den anderen beiden Teilen und bringt so direkt einen großen Wiedererkennungswert. Ich mag die Gestaltung sehr gerne und finde auch den Titel gelungen.
Der Schreibstil, der ...
Das Cover passt sehr gut zu den anderen beiden Teilen und bringt so direkt einen großen Wiedererkennungswert. Ich mag die Gestaltung sehr gerne und finde auch den Titel gelungen.
Der Schreibstil, der mich in den ersten beiden Teilen so abgeholt hat, konnte das leider hier nicht. Vielleicht mag es auch am Inhalt liegen, aber mir ging es zum Teil zu weit ins Detail und manche Ausdrücke haben mir auch nicht so gut gefallen.
Dieses Buch ist emotional unglaublich anspruchsvoll. Menschen, die psychisch zu kämpfen haben sollten sich zwingend die Triggerwarnung durchlesen und darauf gefasst sein, dass das ganze Buch extrem aufwühlend und belastend sein kann. Ich persönlich habe damit im Normalfall keine Probleme und fand hier die Beschreibungen zum Teil schon heftig.
Das gesamte Buch bringt eine sehr emotional aufgeladene und hoffnungslose Stimmung mit sich. Wir haben zwei suizidgefährdete Protagonisten (da hätte mMn einer für die Realitätsnähe genügt) und ein starkes emotionales auf und ab. Viele mentale Probleme werden aufgeführt und es kommt immer wieder zu emotionalen Explosionen. Eine emotionale Achterbahn, die sich über 700 Seiten zieht. Für mich teilweise etwas zäh und langatmig. Die Handlung bleibt dabei etwas auf der Strecke liegen.
Ich muss sagen: mir war es einfach zu viel. Jeder hatte was, viele hatten vieles, es ist alles b ei jedem und überall zusammengekommen. Für mich einfach spo überladen, dass es einfach unauthentisch gewiorkt hat.
Nachdem die beiden anderen Teile für mich klare Highlights waren, hat mich dieses Buch leider sehr enttäuscht.