Ich wusste, dass es emotional wird – aber nicht, dass es so wehtun würde.
Nicht, dass ich zwischendurch den Atem anhalten, Seiten zurückblättern, und nochmal lesen würde, weil mein Herz nicht hinterherkam.
Diese ...
Ich wusste, dass es emotional wird – aber nicht, dass es so wehtun würde.
Nicht, dass ich zwischendurch den Atem anhalten, Seiten zurückblättern, und nochmal lesen würde, weil mein Herz nicht hinterherkam.
Diese Geschichte hat sich anders entwickelt, als ich je erwartet hätte. Und gerade das hat mich fertig gemacht – auf die beste Art.
Was wie eine zweite Chance begann, ist zu etwas Tieferem geworden: zu einem leisen, heftigen, intensiven Ringen um Vertrauen, Nähe, Vergebung.
Es war keine einfache Lovestory. Es war ein Kampf. Mit sich selbst, mit der Vergangenheit, mit dem, was hätte sein können – und dem, was vielleicht noch möglich ist.
Ich war nicht bereit für das, was kam.
Aber genau das hat es so besonders gemacht.
Ich dachte, ich krieg eine süße Second-Chance-Romance.
Bekommen hab ich eine emotionale Vollbremsung. Mitten ins Herz.
Maddie & Wes haben mich von Anfang an abgeholt – mit ihrer Geschichte, die schon ...
Ich dachte, ich krieg eine süße Second-Chance-Romance.
Bekommen hab ich eine emotionale Vollbremsung. Mitten ins Herz.
Maddie & Wes haben mich von Anfang an abgeholt – mit ihrer Geschichte, die schon viel früher begonnen hat, als sie selbst es realisieren. Mit Blicken, die mehr sagen als Worte. Mit Verletzungen, die man nicht sieht. Und mit dieser ganz speziellen Art von Spannung, die nur entsteht, wenn zwei Herzen sich schon mal fast gefunden hätten – und sich dann wieder begegnen, wenn alles anders ist.
Ich hab mitgefiebert, gehofft, geschluckt und geliebt.
Diese Geschichte ist leise, intensiv, ehrlich – und sie bleibt.
Nicht kitschig, sondern echt. Nicht perfekt, aber genau deswegen so besonders.
Und Wes?
Wes ist nicht nur ein Bookboyfriend.
Wes ist ein Gefühl.
Ein Herzensbuch. Eine Achterbahnfahrt. Und ich würd sofort wieder einsteigen.
Ich kann bis heute nicht sagen, ob ich Band 1 oder Band 2 mehr liebe. Beide haben mich komplett gecatcht, aber Band 2 war auf eine andere Art intensiv. Zerbrechlicher. Näher. Und ehrlich gesagt auch schmerzhafter.
Heaven ...
Ich kann bis heute nicht sagen, ob ich Band 1 oder Band 2 mehr liebe. Beide haben mich komplett gecatcht, aber Band 2 war auf eine andere Art intensiv. Zerbrechlicher. Näher. Und ehrlich gesagt auch schmerzhafter.
Heaven nach dem Sturz zu begleiten hat wehgetan. Diese Leere, das Nicht-Erinnern, das Misstrauen dem eigenen Körper gegenüber – ich hab das alles so mitgefühlt. Und dann Hell. Wie er plötzlich da war. Hart, direkt, aber irgendwie auch vorsichtig. Ich hab jede Szene der beiden geliebt. Wie sie sich annähern, kämpfen, zurückziehen, wieder zueinanderfinden.
Ich hab so geliebt, wie sehr Hell für Heaven kämpft – auch wenn er’s nicht laut ausspricht. Diese kleinen Blicke, Gesten, alles zwischen den Zeilen … ich war einfach wieder komplett verloren in Helix.
Und ganz ehrlich: Ich brauche mindestens 100 weitere Bände von den beiden. Nur so kann ich damit leben.
Kennst du das, wenn du ein Buch anfängst – nur mal kurz – und plötzlich ist die halbe Nacht vorbei, du bist komplett drin und alles um dich rum existiert irgendwie nicht mehr?
Genau so war’s hier. Ich ...
Kennst du das, wenn du ein Buch anfängst – nur mal kurz – und plötzlich ist die halbe Nacht vorbei, du bist komplett drin und alles um dich rum existiert irgendwie nicht mehr?
Genau so war’s hier. Ich hab jede freie Minute genutzt, um weiterzulesen. Beim Zähneputzen. In der Bahn. Zwischen Gesprächen. Ich hab Szenen heimlich geschmuggelt wie andere Leute Snacks ins Kino.
Heaven und Hell haben mich fertiggemacht – im besten Sinne. Diese Spannung zwischen ihnen, dieses ständige Spiel aus Nähe und Distanz, Vertrauen und Zweifel … ich hab mitgefiebert, mich geärgert, gehofft, gelächelt – und ja, ich hab mich verliebt. In Hell. In Heaven. In das ganze Ding, das man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann. Und genau das macht’s aus.
Für mich war’s mehr als nur ein Buch. Es war ein Gefühl. Und deswegen:
Mein absolutes Jahreshighlight. Ohne Wenn und Aber.
Ich habe das Hörspiel eher zufällig entdeckt und war direkt nach den ersten Minuten voll drin. Die Geschichte fängt ziemlich heftig an – Rhyas Herkunft wird entdeckt, sie soll hingerichtet werden, und ...
Ich habe das Hörspiel eher zufällig entdeckt und war direkt nach den ersten Minuten voll drin. Die Geschichte fängt ziemlich heftig an – Rhyas Herkunft wird entdeckt, sie soll hingerichtet werden, und dann taucht dieser geheimnisvolle General auf und rettet sie im letzten Moment. Ich mag solche düsteren, spannungsgeladenen Einstiege total, das hat mich sofort gepackt.
Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Man spürt richtig die Kälte der Nordlande, die Bedrohung durch die Welt, in der Rhya lebt, und gleichzeitig diesen Hauch von Magie, der alles durchzieht. Die Idee, dass sie die letzte Windweberin ist, fand ich richtig spannend – irgendwie vertraut, aber trotzdem frisch genug, um neugierig zu machen. Man will einfach wissen, was es mit dieser Kraft auf sich hat und wohin das alles führt.
Auch die Sprecher:innen haben ihren Job echt gut gemacht. Rhya klang glaubwürdig, nicht übertrieben, sondern echt greifbar. Und Scythe – ja, der typische dunkle, grüblerische Typ – hat trotzdem genug Tiefe, dass er nicht wie ein reines Klischee wirkt. Die Dynamik zwischen den beiden war intensiv, ohne kitschig zu sein.
Aber ich muss ehrlich sagen, ein paar Sachen fand ich auch ein bisschen vorhersehbar. Die Sache mit der „Auserwählten“, die plötzlich ihre Kräfte entdecken muss, ist halt ein Klassiker. Funktioniert, klar, aber ich hätte mir ein paar Überraschungen gewünscht. Auch die Liebesgeschichte zwischen Rhya und Scythe war mir an manchen Stellen zu schnell. Da hätte ich gern noch mehr Entwicklung oder Spannung gehabt, bevor es so emotional wurde.
Das Worldbuilding war für meinen Geschmack auch ein bisschen knapp. Es gibt Andeutungen, die neugierig machen – über die Fae, Anwyvn, diese Welt generell – aber vieles bleibt eher vage. Ich hoffe, dass da in der Fortsetzung noch mehr kommt, weil Potenzial ist auf jeden Fall da.
Insgesamt hat mir das Hörspiel aber echt gut gefallen. Es ist spannend, emotional, atmosphärisch dicht und mit einer Hauptfigur, mit der man mitfühlt. Ich würde es definitiv weiterempfehlen, vor allem, wenn man Fantasy mag, die nicht nur actionreich, sondern auch ein bisschen düster und gefühlvoll ist.
Ich freu mich auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie sich Rhya und ihre Kräfte weiterentwickeln.