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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2020

Etwas schwächer als Band 1, aber es reißt trotzdem mit

A single word
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Cover
Ich mag das Cover, obwohl ich kein Fan von Orange bin. Aber es passt einfach so wunderbar zu der Mädelsclique und zu der gesamten Reihe. Schlicht und einfach, aber dafür ausdrucksstark mit der Schrift. ...

Cover
Ich mag das Cover, obwohl ich kein Fan von Orange bin. Aber es passt einfach so wunderbar zu der Mädelsclique und zu der gesamten Reihe. Schlicht und einfach, aber dafür ausdrucksstark mit der Schrift.

Schreibstil
Der Schreibstil von Ivy ist wie zuvor auch, sehr flüssig und regt einfach die ganze Zeit zum Lesen an. Man spürt die Gefühle und man will gar nicht wieder auftauchen. Das Buch lässt sehr gut lesen und die Zeit vergessen.

Charaktere
Oxana kannte man zwar bereits aus Libbys Geschichte (A single Night), aber jetzt lernt man sie noch mehr kennen und erkennt, dass sie auch eine gewisse Stärke besitzt, die vorher nicht so sehr zum Vorschein gekommen ist. im ersten Teil kam sie mir recht schüchtern vor, dass sich aber im Laufe des zweiten Teils geändert hat.

Bei Henri war ich besonders gespannt, da bei ihm direkt am Anfang klar wurde, dass er etwas verbirgt oder zumindest mit etwas zu kämpfen hat. Auch wurde nicht viel aus seiner Perspektive gezeigt, sodass man sich immer gefreut hat, wenn seine Perspektive anfing. Und auch hier zeigt die Autorin auch klar, dass sie wirklich gut starke Charaktere erschaffen kann, die man direkt ins Herz schließen kann.

Auch die anderen Charaktere hatten ihre kleinen Auftritte und ich mag die Mädelsclique einfach richtig gerne. Jede hat ihre eigene Persönlichkeit und zusammen geben sie eine schöne Einheit ab.

Fazit
Leider war auch hier das Ende wieder sehr lang gezogen und die Spannung war nicht mehr so ganz vorhanden. Und man auch das erste mal Lücken festgestellt, die wahrscheinlich dann in dem Buch gefüllt werden, zu der Person die Situation gehört. Genauso waren auch Wiederholungen vorhanden, die man schon durch Libby kannte, allerdings verkürzt. Die Geschichte funktioniert trotzdem und reißt den Leser mit sich. Ich hatte sehr viel Spaß dabei Oxie näher kennenzulernen und auch Henris Geschichte zu folgen. Mit jedem Buch der Reihe durchlebt man dieses Jahr immer wieder, nur aus einer neuen Perspektive und mit neuen Eindrücken, da jeder Charakter seine eigene Geschichte erzählt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2019

Etwas langegezogener Anfang, zum Ende wurde es besser

Crew
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Cover
Das Cover fand ich wirklich toll. Es sagt nicht viel aus und es sind keine Personen drauf, was das ganze schon sehr geheimnisvoll macht. Ich bin kein Fan von Orange, aber in Verbindung mit dem Schwarz ...

Cover
Das Cover fand ich wirklich toll. Es sagt nicht viel aus und es sind keine Personen drauf, was das ganze schon sehr geheimnisvoll macht. Ich bin kein Fan von Orange, aber in Verbindung mit dem Schwarz und dem Explosionseffekt war es sehr schön.

Schreibstil
Ich muss leider sagen, dass mir der Schreibstil nicht so super gut gefallen hat. Er war mit sehr vielen Wiederholungen geziert, die das Gesamte sehr in die Länge gezogen hat und somit langatmig gemacht hat.

Charaktere
ich bin mit Bren gar nicht warm geworden irgendwie. Sie war mir zu aggressiv. Und trotzdem war es aber gleichzeitig auch mal schön eine andere Art von weiblichen Charakter kennenzulernen. Durch die Aggressionen, die sie an den Tag gelegt hat kam sie schnell männlich rüber, was aber auch schon passt, da die Crews ja hauptsächlich aus jungen Männern bestehen.

Cross hat mir dann schon besser gefallen und zu ihm hatte ich mehr Verständnis und mehr einen Bezug, als zu Bren.
Er hatte einfach etwas an sich, dass mir schon gut gefallen hat.

Fazit
Was ich wirklich schade fand, dass es sich wirklich langgezogen hat und die Beziehung zwischen Cross und Bren sich in meinen Augen sehr spät erst entwickelt hat.
Viele Szenen waren doppelt und für mich überflüssig. Genauso wie das lange erklären ihrer “Dunkelheit”, die immer öfter ausführlich erklärt wurde. Das hat mich einfach gestört und bei 60 Prozent des Buches war ich erst richtig drinne und es wurde spannend, da sich die Ereignisse überschlagen haben und die Beziehung, die schon im Klappentext erwähnt wurde, vertieft wurde und mehr in den Vordergrund gerückt ist.
Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen, ich hätte es mir nur gerne kürzer gewünscht und weniger ausschweifend.
Zum Ende hin wurde es ja doch noch mal sehr interessant und ich werde auch den 2. Teil nochmal lesen.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Eine Story, die schwer zu beschreiben ist

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Cover
Das Cover finde ich weiterhin sehr schön. Auch wenn nicht wirklich deutlich wird, dass es sich bei der Geschichte um einen Historischen Roman handelt. Es ist ein sehr schöne Hingucker. Und wie schon ...

Cover
Das Cover finde ich weiterhin sehr schön. Auch wenn nicht wirklich deutlich wird, dass es sich bei der Geschichte um einen Historischen Roman handelt. Es ist ein sehr schöne Hingucker. Und wie schon öfter erwähnt finde ich es sehr gut, dass man die Person nur von hinten sieht und auch kein Gesicht zu erkennen ist. Die Goldene Schrift fand ich auch sehr schön und dient als perfekter Blickfang.

Schreibstil
Der Schreibstil wurde erst mit der Zeit angenehmer, was aber vermutlich daran lag, dass es so viele Charaktere gab, die erstmal vorgestellt werden mussten. Das Buch ist auch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was es anfangs erschwert hat in die Geschichte zu kommen. Was ich aber sehr schön fand, waren die Kapitel Header, die aus Zeitungsauschhnitten, Buchausschnitten oder Briefen bestand. Das war eine schöne Einleitung jeden Kapitels.

Charaktere
Fangen wir bei den Charakteren mit Elizabeth an. Elizabeth wirkt sehr schüchtern und tut dabei alles was von ihr verlangt wird. Dabei steckt sie aber ihre eigenen Wünsche in den Hintergrund bis sie dann nur noch einen einzigen Ausweg kennt. Ich hatte sehr oft mitleid mit ihr, da sie einfach so viel einsteckt und nicht selbst zu Wort kommt.
Gerade von den Seiten ihrer Mutter wird sie sehr unter Druck gesetzt, ihre Schwester hat keinen Draht mehr zu ihr, ihre Beste Freundin entpuppt sich als hinterlistig und gemein. Sie wird verlassen, betrogen und verraten.

Henry ist der typische Charmeur aus dem Zeitalter und der begehrte Junggeselle. Anfangs war er noch sehr oberflächlich, weswegen ich ihn einfach nicht mochte, da ihm der tiefgang fehlte. Doch von Kapitel zu Kapitel ist mir aufgefallen, dass er nicht anders als Elizabeth ist.
Ihm wird vorgesetzt was er zu tun und zu lassen hat, sowie mit der Hochzeit. Auch wenn er sich immer das nimmt was will bzw das tut was er will.
Dann laufen ihm alle hinterher, vielleicht ehrlich, vielleicht aber auch nur wegen des Geldes oder seines guten Aussehens. Bis er auf Diana trifft, die ihn irgendwie nicht will, was natürlich der passende Anreiz für Henry ist, sie um den Finger zu wickeln.

Diana hat mir von allen am Besten gefallen. Sie ist ehrlich und bleibt sich selbst treu. Das war halt das was mich an ihr gereizt hat.
Was mich nur etwas gestört hat war, wie schnell sie Henry verfallen ist, nachdem sie am Anfang nicht mochte. Aber daran merkt man halt, wie viel guter Charme und Humor etwas ausmachen kann.
Lina und Penelope haben mir gar nicht gefallen. Lina war einfach nur eifersüchtig auf Elizabeth, was ihr dann sehr schnell zu Kopf gestiegen ist. Und sie dann zu einer sehr unfreundlichen und einfach nur schlimmen Charakter gemacht hat.
Penelope ist sehr selbstverliebt und glaubt, dass sie alles bekommen kann bzw. dass alles ihr gehört. So wie mit Henry. Dadurch wurde sie in meinen Augen unerträglich und mit den hinterlistigen Plänen wurde sie immer unausstehlicher.
Dabei glaube ich dann aber, dass sie im 2. Teil sehr viel abbekommen wird, da viele denken, dass sie Elizabeth umgebracht hat und man ihr auch einfach angemerkt hat, dass sie schauspielert.

Fazit
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen. Es ist nur leider viel zu wenig passiert. Viel Vorgeschichte, viele Szenen, die nicht sehr spannend waren.
Dann überschlagen sich die Ereignisse und es ist vorbei.
Außerdem ging mir das mit Henry und Diana viel zu schnell und kam dann sehr oberflächlich rüber.
Ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen und andererseits kamen viele Dinge nur sehr wage vor und es ging alles auf einmal viel zu schnell und am Anfang hat es sich doch sehr gezogen. Natürlich wurden hier erstmal viele Charaktere und deren Beziehungen erklärt, aber es hat nicht so richtig an Fahrt aufgenommen und dann war es plötzlich zu Ende.
Ich hoffe, dass im 2. Teil mehr passiert und bin gespannt auf die Entwicklung der Charaktere und der Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 17.03.2019

Eine Atmosphäre wie bei Outlander

Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen
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Cover
Das Cover passt wie auch schon die anderen Bände, perfekt in die Reihe und ich mag das Pinke bisher am liebsten.
Schreibstil
Auch der Schreibstil war wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Man ...

Cover
Das Cover passt wie auch schon die anderen Bände, perfekt in die Reihe und ich mag das Pinke bisher am liebsten.
Schreibstil
Auch der Schreibstil war wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Man hatte zwischendurch wirklich das Gefühl, dass man bei dem Laird auf der Burg war.
Charaktere
Der Highlandteufel in seiner ganzen pracht war wirklich schön. Man hat direkt gemerkt, dass ihn etwas belastet aber dabei war er genau so wie Dorian Blackwell. Wenn ihm etwas wichtig ist steht er dafür ein und kämpft mit seinem ganzen sein.
Die Veränderung die er durch Mena gemacht hat war authentische und real.

Und Mena hat so viel an Stärke dazu gewonnen. Man kannte sie ja schon aus dem vorherigen Band und da hatte ich sie die ganze Zeit als graues Mäuschen in Erinnerung.
Sie war mir auch direkt sympathisch und das hat sich auch die ganze Zeit über nicht verändert.
Fazit
Der Band hat mich an manchen Stellen einfach an Outlander erinnert. Der Laird und die Engländerin. Es war eine sehr schöne Atmosphäre und der Knall kam wieder zum Ende. Eine Wendung, die man nicht erwartet.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Eine gelungene Fortsetzung mit ein paar Schwächen

Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten
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Cover
Das Cover passt perfekt zu der gesamten Reihe. Das Rot spiegelt das Leben von Argent perfekt wieder. Und dann finde ich, dass man in dem Farbverlauf auch schon ein bisschen die Veränderung wahrnimmt, ...

Cover
Das Cover passt perfekt zu der gesamten Reihe. Das Rot spiegelt das Leben von Argent perfekt wieder. Und dann finde ich, dass man in dem Farbverlauf auch schon ein bisschen die Veränderung wahrnimmt, die Argent und auch Millie im Buch durchmachen.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mir super gefallen. Er passt auch irgendwie in die Zeit und ist angenehm zu lesen.
Manchmal kam aber dann doch die Frage, auf ob die wirklich solche vulgären Ausdrücke verwendet haben.
Aber es hat auf jeden Fall zu den Charakteren gepasst.
Charaktere
Kommen wir zuerst zu Argent.
Bei ihm musste ich wirklich ein paar mal schlucken. Aber nur weil er wirklich so kalt und distanziert rüberkam und zum anderen, weil auch er eine verletzliche Seite hat, die durch Millie erst so wirklich durchgebrochen ist.
Ich fand die Entwicklung von ihm wirklich gelungen und auch glaubwürdig.

Millie ist unglaublich stark und gleichzeitig etwas naiv.
Natürlich spricht auch ihr Körper in dem Moment wo sie Argent trifft mehr für sie, aber haben wir das nicht alle mal?
Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie in vielen Situationen viel zu leichtsinnig war. Dann ist da noch ihr Sohn, den sie um alles in der Welt beschützen will, was zusätzlich dafür spricht, dass sie den Kontakt zu Argent braucht. Millie hat mir wirklich sehr gefallen mit ihrem selbstbewusstsein und ihrer Liebe.

Ich fand es auch sehr schön, dass die Nebencharaktere aus Band 1 wieder mit auftauchen.
Und ich hoffe, dass das auch für Band 3 so ist, und wir alte Bekannte wiedertreffen werden.
Fazit
Das Buch hat mir im großen und Ganzen wirklich gut gefallen. Leider hatte es zwischendurch ein paar längen.
Und was mich auch manchmal gestört hat, war das Argent alles mögliche abgestritten hat und gleichzeitig aber genau das wollte. Dadurch hat sich das Buch leider etwas gezogen.
Trotzdem hat das Buch für viele Überraschungen gesorgt, auch wenn manches etwas übertrieben gewirkt hat und versucht wurde einfach mehr Aktion zum Schluss reinzubringen. Aber auf jeden Fall ist es eine gelungene Fortsetzung und ich bin gespannt was Band 3 für mich bereit hält.