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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2020

Colorado Ice

Maybe this Christmas - Und dann war es so viel mehr
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《Ohne dich bin ich nicht ich selbst.》
Emma liebt Asher schon so lange sie denken kann und doch reicht ihr Mut nicht aus um ihm das zu gestehen. Sie sind schon ewig beste Freunde und keiner von beiden kann ...

《Ohne dich bin ich nicht ich selbst.》
Emma liebt Asher schon so lange sie denken kann und doch reicht ihr Mut nicht aus um ihm das zu gestehen. Sie sind schon ewig beste Freunde und keiner von beiden kann sich ein Leben ohne den anderen vorstellen. Dennoch steht für Asher seine herausragende Eishockey Karriere an erster Stelle. Als er sich plötzlich schwer verletzt, kehrt er das erste Mal nach Jahren für längere Zeit nach Hause zurück. Und bitte natürlich seine beste Freundin darum ihn wieder fit zu machen. Schließlich kennt sie ihn am besten. Während die beiden auf einmal so viel Zeit miteinander verbringen, kochen die Gefühle natürlich hoch. Und da muss auch Asher sich fragen, wie viel Em ihm bedeutet. Doch vielleicht kommt seine Erkenntnis zu spät? Denn Emma plant einen neuen Lebensweg....
Asher ist durch und durch Profisportler. Nie hat er mehr gewollt als Eishockey zu spielen und mit seinen Brüdern zu konkurrieren. Seine erzwungene Sportpause regt ihn durchaus zum Nachdenken an. Denn was kommt nach dem Sport? Und ist das wirklich alles was er will? Und Emma musste ihre Träume schon vor langer Zeit begraben. Alles was sie nun noch will ist: Asher.
Die Story um die beiden ist wirklich süß und ich konnte dem Verlauf gut folgen. Der Spannungsbogen war nicht extrem hoch, aber dennoch dauerhaft vorhanden. Dieses Buch hat mir definitiv die Weihnachtszeit gerettet, auch wenn es meiner Meinung nach tatsächlich noch etwas weihnachtlicher hätte sein können. Nächstes Jahr werde ich vielleicht noch mal versuchen mein Weihnachtsbuch zu finden. Nun bin ich allerdings erstmal neugierig auf Jackson und Ben und werde Maybe this Time und Maybe this Love eine Chance geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2020

Eher plump und eintönig

Cocky Player
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Connor ist ein Arschloch aller erster Güte. Er nimmt sich was er will und stellt von vornherein klar, dass er sich weder binden noch rum kuscheln will. Vor allem der Klappentext beschreibt seine Mentalität ...

Connor ist ein Arschloch aller erster Güte. Er nimmt sich was er will und stellt von vornherein klar, dass er sich weder binden noch rum kuscheln will. Vor allem der Klappentext beschreibt seine Mentalität ganz gut. Doch mit Brenna hat er definitiv nicht gerechnet. Ihre engelsgleiche Erscheinung und ihre Unschuld rauben ihm zweifellos die Nerven. Als die Verbindung zwischen beiden klar wird, steigt die Anspannung.
Anfangs und sogar noch bis über die Mitte hinaus war mir die Story zu plump und zu eintönig. Doch die Beziehung zwischen den beiden hat es ein bisschen wieder wett gemacht.
Besonders Connors Entwicklung war durch die Darstellung seiner Gedanken wirklich anschaulich und meiner Meinung nach in einem realistischen Tempo. Doch für mich hätte er noch deutlich mehr Charakterzüge brauchen können die weniger oberflächlich sind.
Mein Highlight war Brenna. Sie war als Protagonistin wirklich sehr schön skizziert und mit einer gewissen Tiefe ausgestattet. Und ihre beste Freundin Gina hat quasi die Rolle eines Sidekick eingenommen. Treu, witzig und Brennas Fels in der Brandung.
Die letzten Kapitel haben mich fast schon gerührt und die Story für mich etwas wieder aufpoliert. Doch insgesamt hat Cocky Player bei mir nur mittelmäßig abgeschnitten. Ich hätte mir mehr Feuer und mehr Abwechslung im Handlungsverlauf gewünscht.

  • Cover
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Veröffentlicht am 27.03.2020

Der Weg zum besten Ich

All about Chloé: Wildblumenküsse
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Wow, selten bin ich so schnell von 0 auf 180 geschossen wie im ersten Kapitel dieses Buches. Aber was Chloes (daraufhin Ex-) Typ sich hier leistet ist wirklich sehr harter Tobak. Also ihr Lieben wappnet ...

Wow, selten bin ich so schnell von 0 auf 180 geschossen wie im ersten Kapitel dieses Buches. Aber was Chloes (daraufhin Ex-) Typ sich hier leistet ist wirklich sehr harter Tobak. Also ihr Lieben wappnet euch vor Beginn gegen eine Welle ekelhaften Zorns vom aller feinsten. Doch Gott sei Dank ist unser Mädchen stark und dieser Abschaum schnellstens Geschichte.
Und zwar ab dem Moment, da ein gewisser unwiderstehlicher und extrem gesprächiger (haha- nicht) Sheriff die Szene erobert. Als er plötzlich seinen wahren Kern und seinen inneren Witzbold enthüllt war ich tatsächlich einen Moment lang überrascht. Unser mürrisch wirkender Cop ist gar nicht so streng, sondern nimmt Chloe sehr erfolgreich aufs Korn. Ich habe mich köstlich amüsiert! Er ist ein wirklich guter Kerl mit frechem Mundwerk. Und trotzdem sagt er irgendwie immer das richtige und ist herrlich entspannt. Als nahezu perfektes Exemplar eines Mannes, ist er sowohl für Chloes geschundene Seele, als auch für meine immer noch köchelnde Wut, wahrer Balsam. Selbstverständlich ist es für Chloe, trotz ihres immer noch lädierten Herzens, recht einfach sich auf ihn einzulassen, denn ihrer beider alltägliche Leben sind durch einige Meilen getrennt. Im Gegensatz zu ihrem Ex hat sie beim Sheriff nicht ständig das Gefühl weniger wert zu sein. Die beiden begegnen sich auf Augenhöhe. Doch wird Chloe tatsächlich einfach ohne einen Blick über die Schulter in ihr Leben im Big Apple zurück kehren?
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sensationell! Unterhaltsam, ungefiltert und in den richtigen Momenten regelrecht schmachtend. Besonders Wyatt und das Knistern zwischen den Protagonisten ist in schmeichelnde und freche Worte gehüllt. Ich habe die Geschichte innerhalb von ein paar Stunden in einem Rutsch gelesen und die ganze Zeit gehofft, dass Chloe die richtige Entscheidung trifft! Mr. Traumtyp hat mein Herz im Sturm erobert! Lasst euch von Maddie Holmes mitnehmen auf eine Reise die euch seufzen und lachen und die euer Herz ein Stakkato trommeln lässt .

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Veröffentlicht am 26.03.2020

Grausam und schockierend

Die Arena: Grausame Spiele
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Hayley Barker hat hier eine Welt geschaffen die furchtbar brutal und ungerecht ist. Eine Welt in der die Pures bessere Menschen sind als die Dregs. Das gibt den Pures natürlich automatisch das Recht, die ...

Hayley Barker hat hier eine Welt geschaffen die furchtbar brutal und ungerecht ist. Eine Welt in der die Pures bessere Menschen sind als die Dregs. Das gibt den Pures natürlich automatisch das Recht, die Dregs wie Tiere zu behandeln und Ihnen gegenüber keinerlei Mitleid oder Reue zu empfinden. Und selbstverständlich leben die "besseren Menschen" absolut komfortabel und luxuriös, ganz im Gegensatz zu ihren Mitmenschen.
"Dregs neigen zu emotionalen Ausbrüchen und zu Unberechenbarkeit; das gehört zu ihrem Wesen. Sie leben am Rand der Gesellschaft, weil sie einfach nicht in der Lage sind, sich zivilisiert, freundlich, kultiviert zu benehmen."
Zu allem Überfluss werden viele Dreg-Kinder in den Zirkus entführt, um zur Belustigung der Pures in Lebensgefahr zu schweben. Im Mittelpunkt als größte Attraktion steht Hoshiko die Hochseilartistin.
Beiden Seiten wurde eine völlig irreführende und verdrehte Weltsicht vermittelt, die den gegenseitigen Hass schürt. Doch Bens und Hoshikos Blickwinkel beginnt sich aufgrund ihrer Begegnung zu verändern...
Leider ist diese Welt, insbesondere im Hinblick auf unsere Vergangenheit, gar nicht so fiktiv. Überall gibt es immer "Pures" die sich aufgrund von Privilegien oder Arroganz anderen überlegen fühlen. Auch wir brauchen viel mehr Menschen wie Ben, die hinter die Fassade schauen und Andersartigkeit tolerieren und vor allem wertschätzen.
Die Arena vermittelt meiner Meinung nach eine ganz wichtige Botschaft: Jeder ist ein Unikat und man sollte sich grundsätzlich selbst eine Meinung bilden und den schwächeren beistehen.
Für mich eine wirkliche grandiose aber auch schockierende Geschichte mit einer unfassbar relevanten Kernaussage. Außerdem konnte ich mich beim Lesen total in diesem London um 2045 verlieren. Anfangs fühlte ich mich aufgrund des Klappentextes etwas an die Tribute von Panem erinnert, doch die Arena ist andersartig, noch ernster und auch umwerfend spannend. Das verheißungsvolle Ende lässt mich mit gespannter Erwartung auf die Fortsetzung blicken.

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Veröffentlicht am 26.03.2020

Kleine und große Teeniedramen

Unter dem Zelt der Sterne
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Zorie ist ein kluges Mädchen, die Sterne und Sternbilder mehr als alles liebt. Naja ein bisschen mehr noch liebt sie Lennon, ihren besten Freund. Lennon ist ein kleiner Reptilienfanatiker. Doch seit fast ...

Zorie ist ein kluges Mädchen, die Sterne und Sternbilder mehr als alles liebt. Naja ein bisschen mehr noch liebt sie Lennon, ihren besten Freund. Lennon ist ein kleiner Reptilienfanatiker. Doch seit fast einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden und Zorie weiß nicht einmal genau warum. Auch in punkto Freundschaften hat sich bei ihr einiges entwickelt. Überwiegend hat sie mit Reagan Zeit verbracht. Besonders nachdem aus der früheren Verbundenheit über die Jahre wenig übrig geblieben ist, fühlt sich der Kontakt heute manchmal seltsam an. Deshalb klingt es doch tatsächlich nach einer guten Idee, ihre Einladung für eine Woche "Glamping" anzunehmen. Vielleicht lässt sich die Distanz damit noch besser überbrücken. Obwohl wandern so gar nicht ihr Ding ist, stimmt sie zu. Doch der Ausflug entwickelt sich so ganz anders als geplant. Erstens ist Lennon mit von der Partie und zweitens ist sie plötzlich ganz allein mit ihm im Wald. Ohje was für ein Chaos!
Zorie und Lennon sind zwei süße Charaktere die den anderen mit der jeweils leicht nerdigen Art absolut akzeptieren. Beide lernen in diesem Buch definitiv etwas über Freundschaft und Beliebtheit. Und darüber, dass auch Erwachsene mal vom Weg abkommen können.
Für mich eine lockere und leichte Geschichte für zwischen durch, die aber durchaus auch mit kleinen und großen Teenie Dramen punkten kann. Besonders über die Anspielungen auf Herr der Ringe musste ich tatsächlich ein paar mal schmunzeln. Und auch die Wanderung der beiden Teenager war unterhaltsam beschrieben.

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