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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2021

Rezension zu GOTT

GOTT
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Ferdinand von Schirach ist bekannt für seine guten aber kontroversen Werke. Auch Gott ist dem Autor meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Das weitdisskudierte kontroverse Thema Sterbehilfe wird in diesem ...

Ferdinand von Schirach ist bekannt für seine guten aber kontroversen Werke. Auch Gott ist dem Autor meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Das weitdisskudierte kontroverse Thema Sterbehilfe wird in diesem Buch von ihm sehr gut dargestellt.

Ich fand die im Buch vorkommenden Sichtweisen zum Thema sehr interessant. Ich habe zwar eine bestimmte Meinung auf das Thema, aber es noch mal aus einem anderen Blickwinkeln zu betrachten war sehr interessant.

Auch der Schreibstil des Buches gefiel mir sehr gut. Ich bin normalerweise kein Fan von Theater Stücken, in diesem Buch hat es mich aber überhaupt nicht gestört. Ferdinand von Schirach schafft es, nicht verurteilend zu schreiben und man wird zu keiner Meinung "gelenkt".

Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der mal etwas ernstes lesen möchte und nachdenken will.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2021

Unglaublich schönes, herzzerreißendes Buch - Jahreshighlight

Durch die kälteste Nacht
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Wow Wow Wow, ich bin sprachlos. Alles, was ich sage, wird dem Meisterwerk, das Brittainy C Cherry mit „Durch die kälteste Nacht“ geschaffen hat, nicht gerecht werden. Ich weiß nicht, wann ich das letzte ...

Wow Wow Wow, ich bin sprachlos. Alles, was ich sage, wird dem Meisterwerk, das Brittainy C Cherry mit „Durch die kälteste Nacht“ geschaffen hat, nicht gerecht werden. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so begeistert von einem Buch war! Genau deshalb werde ich trotzdem etwas dazu schreiben, auch wenn meine Worte nicht ausreichen können, um diesem Buch gerecht zu werden.
„Durch die kälteste Nacht“ war mein erstes Buch von Brittainy C Cherry und es hat mich vollkommen von ihr überzeugt! Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr. Ich kann nicht verstehen, warum ich vorher noch nie etwas von ihr gelesen habe und bin gleichzeitig froh, dass ich alle ihre anderen Bücher noch vor mir habe.
Ihr Schreibstil ist so unglaublich schön! Brittainy C Cherry spielt mit den Worten und kreiert dabei etwas Wundervolles, Magisches, Poetisches. Ihre Worte sind wahr und berührend. Ich hatte das Gefühl, beim Lesen des Buches verstanden zu werden, obwohl ich nicht einmal wusste, dass ich nach Verständnis suche.
Ich habe noch nie beim Lesen eines Buches geweint, bis ich „Durch die kälteste Nacht“ gelesen habe. Kennedys und Jax‘ Geschichte ging mir unter die Haut und hat mich so sehr berührt, dass ich gleich an mehreren Stellen die Tränen nicht zurückhalten konnte.
„Durch die kälteste Nacht“ ist keine typische, klischeehafte, unrealistische Liebesgeschichte, wie es die Vorurteile zum Genre New Adult einem oft weismachen wollen. „Durch die kälteste Nacht“ ist so viel mehr. Es ist tiefgründig, beinhaltet Charaktere, die ein schreckliches Trauma durchmachen mussten, handelt von Verlust, Trauer, Angst und Einsamkeit. Doch es zeigt einem auch, dass selbst die schlimmsten Stürme im Leben irgendwann vorüber gehen und dass es nicht darauf ankommt, immer glücklich zu sein, sondern darauf, selbst an den düstersten Tagen zu wissen, dass bessere Tage kommen werden. Es ist Herzschmerz und Hoffnung zugleich.
Jeder einzelne Charakter, den Brittainy C Cherry zum Leben erweckt hat, ist besonders. Die Protagonistin Kennedy, mit ihrer eigenen, fröhlichen Art, hat mich sofort von sich überzeugt. Sie tut, was sie für richtig hält und nicht das, was Andere für richtig befinden. Ihre Geschichte und was sie durchmachen musste hat mich wütend gemacht und zu Tränen getrieben, sie hat mich aber auch zum Lachen gebracht und mir gezeigt, dass es immer Hoffnung gibt.
Auch den Protagonisten Jax habe ich sofort ins Herz geschlossen. Seine Geschichte hat mich sehr berührt. Besonders geliebt habe ich seine Charakterentwicklung und seine Erkenntnisse im Laufe des Buches. Er hat gelernt, wieder zu lieben, wieder zu vertrauen und wieder zu hoffen. Ich werde Brittainy C Cherry für immer dankbar sein, dass sie seine Geschichte mit uns teilt.
Brittainy C Cherry legt den Fokus ihrer Bücher eher auf die Charaktere anstatt der Handlung, daher ist im Buch eigentlich gar nicht so viel passiert. Als Leser*in hat man viel über die Charaktere und ihre Geschichte erfahren. Obwohl ich gerne Bücher mit viel Spannung, Plot Twists und Action lese, hat mich die eher ruhige Atmosphäre in „Durch die kälteste Nacht“ trotzdem nicht im Geringsten gestört. Ganz im Gegenteil. Ich habe gerade die Rückblicke in die Vergangenheit geliebt, da man die Charaktere noch besser kennenlernen und verstehen konnte. Nach Ende des Buches hatte ich das Gefühl, ich würde Kennedy und Jax wirklich gut kennen und der Abschied von den Beiden fiel mir schwer.
Ich habe beim Lesen des Buches wirklich alle Emotionen gefühlt. An einigen Stellen wäre ich vor Wut am liebsten ins Buch hineingestiegen und hätte einigen Leuten meine Meinung gesagt, an anderen Stellen musste ich so sehr lachen, dass mich meine Familienmitglieder schon komisch angestarrt haben und meine Mundwinkel geschmerzt haben. Wie bereits gesagt musste ich auch mehrfach weinen, da die Geschichte einfach so traurig und berührend war. Am schlimmsten war für mich das Ende. Ich wollte mich nicht von Kennedy, Jax, Joy, Connor, Yoana und allen den Anderen verabschieden.
Ich kann mich nur wiederholen und sagen: „Durch die kälteste Nacht“ ist ein Meisterwerk im New Adult Bereich und ich kann es von ganzem Herzen empfehlen. Es sprengt die Grenze der 5 Sterne Bewertung, auch wenn man offiziell nur 5 Sterne vergeben kann. Also daher hier: „Durch die kälteste Nacht“ kriegt von mir 1000 / 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 27.03.2021

Spannende Fortsetzung

Eisige Wellen
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„Eisige Wellen“ ist der zweite Teil der Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo. Die 3 Teile können nicht unabhängig voneinander gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen!
In der Trilogie geht es um die Kartografin ...

„Eisige Wellen“ ist der zweite Teil der Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo. Die 3 Teile können nicht unabhängig voneinander gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen!
In der Trilogie geht es um die Kartografin Alina Starkov, die in der ersten Armee des Zaren von Ravka dient. Eines Tages macht sich ihre Einheit auf, um die Schattenflur zu überqueren – ein Teil Ravkas, der von Schatten verschlungen und voller Monster, den sogenannten Volkra, ist. Auf Alinas Gefährt befindet sich auch Mal, ihr bester Freund. Als er von einem Volkra angegriffen wird ist es ausgerechnet Alina die ihn rettet – und damit eine ganze Reihe an überraschenden Ereignissen auslöst. Denn Alina ist eine Grisha und mit ihrer Magie die einzige Hoffnung, Ravka von der Schattenflur zu befreien…

Mir hat auch der zweite Teil der Reihe sehr gut gefallen. Ich liebe ja die originelle, komplexe Welt, die Leigh Bardugo geschaffen hat. Ich frage mich immer, woher High-Fantasy Autoren immer alle ihre Ideen herbekommen!
Leigh Bardugos Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ich kam gut in die Geschichte rein, da ich die ganzen Begriffe bereits kannte. Es wurde auch direkt am Anfang schon actionreich und spannend. Mir ging es an der Stelle fast ein bisschen zu schnell, doch dieses Problem hatte ich anschließend nicht mehr. Auch der Rest des Buches blieb sehr spannend und es gab einige Wendungen und Überraschungen. Ich hätte erwartet, dass es vielleicht noch mehr schockende Plot Twists gibt, aber ich bin auch sehr verwöhnt, da ich davor ein Buch von Sarah J Maas gelesen habe…
Die Protagonisten mag ich sehr gerne. Alina ist mir sympathisch. Ich finde ihre Probleme, gerade im Bezug auf die Liebe, wirklich interessant und bin gespannt, wie sie sich noch weiterentwickeln wird. Besonders ein Charakter (da ich nichts spoilern will, sage ich an dieser Stelle keinen Namen) ist für mich noch immer ein Rätsel und ich hoffe, dass wir noch mehr über ihn/ sie herausfinden werden.
Ich würde „Eisige Wellen“ und die Reihe an sich wirklich weiterempfehlen. Meine wenigen kleinen Kritikpunkte sind meckern auf sehr hohem Niveau. Daher gebe ich dem Buch 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.03.2021

Wohlfühlbuch

Die großartigste Stadt der Welt
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In „Die großartigste Stadt der Welt“ geht es um die junge Emma, die als Assistentin einer erfolgreichen Geschäftsfrau arbeitet. Für Emma muss alles immer organisiert und geplant sein, doch leider sieht ...

In „Die großartigste Stadt der Welt“ geht es um die junge Emma, die als Assistentin einer erfolgreichen Geschäftsfrau arbeitet. Für Emma muss alles immer organisiert und geplant sein, doch leider sieht die Realität oft anders aus. Denn sowohl Emmas bester Freund Elliot als auch ihre Chefin Jo fordern ihr Organisationstalent jeden Tag aufs Neue heraus. Als dann auch noch Jos Sohn Adrian spontan nach Regensburg kommt wird ihr Leben komplett durcheinandergebracht.
Emma fühlt sich zu Adrian hingezogen, doch gleichzeitig gibt es da auch noch Jonas, Emmas Kollegen, für den sie schon seit Jahren schwärmt…


Mir hat „Die großartigste Stadt der Welt“ richtig gut gefallen!
Ich liebe Nadine Folgers flüssigen, lockeren Schreibstil. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe das immerhin 432 Seiten lange Buch in nur 2 Tagen beendet. Gerade da es ein Debütroman ist kann ich nur sagen, Nadine Folger weiß, was sie tut! Zumindest konnte sie mich fesseln und absolut begeistern.

Die Charaktere mochte ich allesamt sehr. Sie sind authentisch, sympathisch und auf ihre eigene Art und Weise ganz besonders! Gerade Emma, die Protagonistin, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Da ich persönlich auch am liebsten alles organisieren würde, konnte ich mich auch sofort mit ihr identifizieren. Aber ich mochte wie gesagt ja nicht nur die Protagonistin, sondern auch die vielen tollen Nebencharaktere. Am liebsten wäre ich einfach ins Buch reingesprungen und hätte mich an den Konversationen beteiligt, wäre mit Emma ins Theater gegangen, hätte mir mit Jonas ein Fußballspiel angeschaut oder wäre auf eine von Adrians Partys gegangen…

Das Setting vom Buch, Regensburg, hat mir gut gefallen. Ich selbst war tatsächlich noch nie dort, aber das muss ich auf jeden Fall nachholen. Nachdem ich „Die großartigste Stadt der Welt“ gelesen habe erst recht, denn Nadine Folger hat die Stadt wirklich toll klingen lassen! Im generellen gibt es ja eher wenige New Adult Romane, die in Deutschland spielen, daher hat mich das sofort interessiert!

Die Liebesgeschichte und auch alles drum war wirklich süß!
„Die großartigste Stadt der Welt“ ist für mich so ein Wohlfühlbuch, das ich bestimmt noch hundert Mal lesen könnte!

Daher kann ich gar nicht anders, als dem Buch 5/5 Sterne zu geben!

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Veröffentlicht am 19.03.2021

Spannender Reihenauftakt

Goldene Flammen
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"Goldene Flammen" ist der Auftakt der Grisha Trilogie. Er konnte mich vollends überzeugen! Mir hat das Buch wirklich gut gefallen!

Der Schreibstil ist flüssig und ich habe das Buch gefühlt inhaliert. ...

"Goldene Flammen" ist der Auftakt der Grisha Trilogie. Er konnte mich vollends überzeugen! Mir hat das Buch wirklich gut gefallen!

Der Schreibstil ist flüssig und ich habe das Buch gefühlt inhaliert. Man merkt, dass Leigh Bardugo weiß, was sie tut, denn für mich war die Verteilung von Beschreibungen und Erklärungen, Dialogen, Gedanken und Gefühlen etc. perfekt. Der Roman war nie langatmig, das Geschehen ging nie zu schnell oder zu kurz, sondern immer in einem guten Tempo. Dadurch fiel es mir leicht, das Buch zu lesen.
Der Einstieg fiel mir ein bisschen schwer, da es viele neue Namen und Bezeichnungen gab, aber daran habe ich mich schnell gewöhnt. Bei High Fantasy bin ich das auch gewöhnt, denn man möchte ja auch am Anfang ein bisschen Action haben und nicht erstmal 50 Seiten, die die Welt erklären. Hilfreich beim Verstehen der Begriffe war auch das Glossar am Anfang des Buches!

Ich mochte die Protagonistin Alina sehr gerne. Sie war mir von Anfang an sympathisch! Sie ist wirklich stark, hat aber natürlich auch ihre Schwächen und kleinen Fehler, die sie menschlich und authentisch machen.
Mit ihrer einfühlsamen, fürsorglichen, aber auch kämpferische Art und Weise habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen.
Zu den anderen Charakteren sage ich an dieser Stelle lieber nicht zu viel, da ich niemanden spoilern möchte! Ich finde aber auch alle anderen Charaktere sehr authentisch - nicht unbedingt sympathisch (man soll den Bösewicht ja auch nicht mögen) - aber auf jeden Fall gut ausgearbeitet und menschlich.

Das Buch war wirklich spannend! Ich wurde an einigen Stellen schockiert und überrascht. Es gab ein par krasse und unerwartete Plot Twists. Leigh Bardugo hat einen Dinge glauben lassen, nur um diese kurz darauf wieder zu ändern! Ich liebe ja schockierende Plot Twists bei High Fantasy Büchern und Leigh Bardugo konnte damit definitiv dienen!

Alles in allem kann ich wirklich nur Positives über den Auftakt der Grisha Trilogie sagen. "Goldene Flammen" hat alles - Eine originelle, komplexe Welt, überraschende Plot Twists, authentische Charaktere Dramatik, Romantik und Action. Es hat mir an nichts gefehlt, daher ist es definitiv eine Leseempfehlung von mir!

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