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Veröffentlicht am 03.04.2021

Toller Plot mit großem Potenzial, hatte aber auch seine Schwächen

Warrior & Peace
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Warrior ist die Tochter der Götter Aphrodite und Hades. Sie leidet unter einem Gendefekt, der sich Medusa-Effekt nennt. Dieser führt dazu, dass jeder, der auch nur ein Fitzelchen Haut sieht, wahnsinnig ...

Warrior ist die Tochter der Götter Aphrodite und Hades. Sie leidet unter einem Gendefekt, der sich Medusa-Effekt nennt. Dieser führt dazu, dass jeder, der auch nur ein Fitzelchen Haut sieht, wahnsinnig wird. Aus diesem Grund wird sie mehr oder minder vor der Welt versteckt oder aber von den Göttern als Missgeburt verhöhnt. Doch in letzter Zeit passieren ihr Dinge, die sie an ihrer Existenz als Mensch zweifeln lässt. Als sie dann auch noch Peace begegnet, wird eine so gewaltige Lawine des Schicksals ausgelöst, die sie unter sich zu begraben droht. Wird es ihnen gelingen, diese zu überstehen?

Ich habe schon lange mit dieser Reihe geliebäugelt.
Aus drei Gründen:
1. Ich liebe die Cover!
2. Ich liebe Stella Tacks Schreibstil
3. Der Klappentext hatte mich sofort gecatcht!

Zusätzlich geht es hier auch noch um Götter v. a. um die griechische Mythologie. Ich musste dieses Buch einfach haben!

Nun zu den Äußerlichkeiten: Das Cover ist schlicht gehalten, sieht aber wunderschön aus. Ich mag die Farbe Lila sehr gerne. Es ist auch passend zum zweiten Band und zu unserer Protagonisten gestaltet. Es gibt nur eine Sache, die mich triggert: Die Höhe des Verlagszeichens auf dem Buchrücken ist unterschiedlich bei den beiden Bänden ... Grr! Mit seinen knapp 500 Seiten ist das Buch gut dick. Zusätzlich handelt es sich hierbei um ein großes Taschenbuch mit klein bedruckten Seiten. Man muss sich aber keine Sorgen um Leserillen machen, da es sich hier um einen sehr flexiblen Einband handelt. Pluspunkt!
Es gibt auch Illustrationen, megacool, obwohl mir persönlich Beschreibungen fehlen.

Nun zum Inhalt:

Der Beginn der Geschichte fühlte sich für mich wie eine sehr lange Einleitung an und ich musste mich etwas zwingen, dran zu bleiben. Auch die gute Warrior machte es mir schwer. Der Schreibstil und die Hoffnung auf eine gute Geschichte ließen mich jedoch dran bleiben. Im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber, da die Geschichte mit ihrer eigenen Welt sich nach und nach entfaltete. Irgendwann flog ich nur noch so durch die Seiten.

Was mich an Warrior störte, waren ihre offensichtliche Blindheit und Naivität. So oft wollte ich sie einfach nur schütteln. Es gab so viele offensichtliche Dinge,... puh, das war anstrengend. Außerdem hat sie zu Beginn Charakterzüge an den Tag gelegt, die ich gar nicht schätze. Im Laufe der Geschichte allerdings erklärt sich, warum.

Auch mit Peace tat ich mich schwer. Ich mag ihn immer noch nicht. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden gefällt mir nicht so richtig. Ich habe auch schon einige Kritiken dazu gelesen, muss jedoch sagen, dass die Beziehung zwischen Warrior und Peace irgendwo passend ist, da Götter keine Menschen sind und damit auch die Gefühlswelt von Menschen meiner Meinung nach nicht 1:1 auf sie übertragen werden kann. Das ist der Autorin generell sehr gut gelungen in der Darstellung der Götter. Götter sind unmenschlich, kalt, grausam, aber nicht nur. Sie können auch mit weltenbebender Hingebung lieben. Trotzdem gefällt mir ihre Beziehung aus menschlicher Sicht nicht.

Madox, Charming, O und Bloodclaw hingegen fand ich toll! Generell gefielen mir die Nebencharaktere gut, da alle etwas einzigartiges hatten trotz der Fülle der Charaktere.

Am besten gefiel mir jedoch die erschaffene Welt, die immer größer wurde und an Tiefe gewann. Mindestens genauso gut gefiel mir aber auch der Schreibstil v. a. der Humor. Ich habe öfters lauthals lachen müssen!

Das Ende hingegen war für mich nicht so dramatisch, wie es vermutlich wirken sollte, da es leider wieder mal offensichtlich war, was passieren würde. Ich fand eine bestimmte Sache auch unlogisch, kann sie aber nicht ohne Spoiler benennen. Außerdem gibt es noch eine letzte Sache, die mich sehr störte: Der Klappentext spoilert mir zu weit in die Geschichte rein. Ich las und las und las und fragte mich, wann die genannten Dinge endlich passieren würden. Das hat mein Lesevergnügen leider etwas gedämpft.

Alles in allem eine durchwachsene Geschichte. Ich finde den Plot genial, mag die Welt und die Nebencharaktere. Außerdem gefällt mir auch die Aufmachung des Buches wahnsinnig gut.
Es gibt jedoch auch einige Punkte, die mich störten wie eine sehr lange Einleitung, ein stark spoilender Klappentext, ein paar Ungereimtheiten sowie die Naivität Warriors. Trotz allem würde ich eine Leseempfehlung aussprechen, da die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam ist und man dank des guten Schreibstils in die Geschichte gesogen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Es fing so vielversprechend an ...

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?
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Cara ist endlich am St. Joseph's College der Traum von ihr und ihrer besten Freundin Hannah kann nun endlich wahr werden! Doch sobald sie dort ankommt, geht alles schief: Ihre angemietete Wohnung ist asbestverseucht, ...

Cara ist endlich am St. Joseph's College der Traum von ihr und ihrer besten Freundin Hannah kann nun endlich wahr werden! Doch sobald sie dort ankommt, geht alles schief: Ihre angemietete Wohnung ist asbestverseucht, sie muss also in eine billige Absteige. Außerdem konnte sie sich die Kosten fürs Studium, Auto, Wohnung etc. nur leisten, da sie arbeitet geht und ihre Familie extra einen Kredit aufgenommen hat. Was für eine Misere!
Ihr neuer Freund Taylor Walsh empfiehlt sie bei den Ravens, einer exklusiven und sehr prestigereichen Studentinnenverbindung. Hannah warnt sie sowohl vor Taylor als auch vor den Ravens, da vor einem Jahr eine Studentin, die mit beidem in Kontakt stand, seitdem nicht mehr gesehen wurde. Aus der Not heraus begibt sich Cara trotzdem zu den Ravens und muss in den nächsten zwei Wochen die Anwärterphase bestehen, um eine echte Raven zu werden. Natürlich ist das gar nicht so einfach ...

Dieses Buch ist mein zweites von Stefanie Hasse. Da ich bereits „secret game“ von ihr gelesen habe, klang dieses Buch für mich, als ob es in eine ähnliche Richtung geht, nur etwas reifer, da statt Highschool nun College auf dem Programm steht.
Das Cover ist wirklich schön! V.a. War ein Kaufreiz, dass beide Bände am selben Tag erschienen sind und gemeinsam einen Raben ergeben! Wirklich schön!
Der Schreibstil gefällt mir gut. Mit seinen 352 Seiten bewegte sich auch dieses Buch in meiner Komfortzone.

Ich habe vor dem Kauf eine Leseprobe gelesen und war begeistert! Ich fand Cara so cool und auf Anhieb sympathisch. Auch ihre und Tylers Freundschaft hat mir supergut gefallen.
Als dann die ersten Meinungen zu dem Buch kamen und alle durchweg 4 oder 5 Sterne gaben, war ich richtig hyped.
Jaa ... der Höhenflug kommt bekanntlich vor dem Fall ...

Je weiter dieses Buch voranschritt, umso mehr ärgerte ich mich über Cara und Hannah. Es war für mich, als hätte Cara nach und nach ihren Charakter verloren. Das fand ich sehr schade. Genauso wie die Freundschaft zwischen ihr und Hannah als tief und standfest angepriesen wurde, aber für mich das faktisch nicht war. Ich finde, beste Freunde würden sich so nicht verhalten.
Die männlichen Charaktere sowie die Nebencharaktere fand ich interessant, auch wenn zumindest für mich ab einem bestimmten Zeitpunkt klar war, was es mit Joshua und Tyler auf sich haben könnte. Von daher hat mich das Ende eher enttäuscht bestätigt als überrascht.

Den Plot an sich mochte ich aber gerne. Es war nichts Neues, aber wenn man Lust auf diese Art von Geschichte hat, kann es sehr unterhaltsam sein.

Zusammenfassend finde ich das Buch optisch super, die Idee cool, den Schreibstil gut. Jedoch fand ich die Charaktere zu gewollt und einfach gestrickt. Von Cara und ihrer Freundschaft zu Hannah war ich enttäuscht. Ich habe aber Hoffnung, dass Cara im zweiten Band ihren Charakter wiederfindet und es dann richtig zur Sache gehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Gelungen!

Invisible
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Ein neuer Fall für Daniel Buchholz und Nina Salomon! Ein Arzt tötet einen Patienten, wie im Rausch sticht er auf ihn ein. Diese Tat schreit geradezu Hass, doch Täter und Opfer kannten sich gar nicht? Wie ...

Ein neuer Fall für Daniel Buchholz und Nina Salomon! Ein Arzt tötet einen Patienten, wie im Rausch sticht er auf ihn ein. Diese Tat schreit geradezu Hass, doch Täter und Opfer kannten sich gar nicht? Wie kann das sein?
Als ein weiterer brutaler Mord geschieht, wissen die Kommissare, dass hier mehr dahinter stecken muss. Denn der Arzt sitzt in Untersuchungshaft und kann es demnach nicht gewesen sein. Auch hier ist der Täter schnell gefasst und plötzlich tun sich Parallelen auf. Werden die Kommissare die richtigen Schlüsse ziehen und weitere Morde verhindern können?

Dieses ist der zweite Band, welcher sich um die Hamburger Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon dreht.
Das Cover gefällt mir nicht so gut und hätte mich im Laden nicht genug angesprochen, um es mir genauer anzusehen. Vor allem der Buchrücken passt aber gut zum ersten Band. Mit seinen 368 Seiten ist das Buch nicht sonderlich dick, da es aber relativ klein geschrieben ist, dauert es eine Weile, bis ich durch war.

Randbemerkung: Generell ist es interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Verlage drucken.

Der Schreibstil war wieder super und das Buch lies sich leicht lesen. Auch die Charaktere waren wieder interessant gestaltet. Wobei mir in diesem Band alle bis auf Buchholz und Salomon zu blass waren. Das fand ich im ersten Band besser gelungen.
Generell war dieses Buch für mich kein Thriller, sondern eher ein Krimi. Es gab sehr viel Polizeiarbeit und sehr viele vergleichsweise ruhige Phasen. Es war für mich kein Pageturner.

Trotzdem ist die Idee superinteressant und am Ende ist die Auflösung dann superspannend und ging zumindest mir auch unter die Haut. Hier konnten mich die Autoren echt abholen!
Ganz besonders gefallen mir die Aktualität der Themen sowie die gesellschaftliche Kritik, die die Autoren verschriftlichten.

Alles in allem ein gelungenes Buch mit einem spannenden Thema, das tiefsinniger ist, als es den Anschein macht.
Eine Leseempfehlung von mir!

PS: Weiß jemand, ob es noch weitere Bände geben wird??

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2021

Die Geschichte hätte so gut werden können ...

Hiding Hurricanes
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Lenny ist seit Jahren in ihren besten Freund Creed verliebt. Doch sie würde es ihm unter gar keinen Umständen erzählen. Genauso wie sie ihm nie sagen würde, welchen Beruf sie ausübt, denn am Tage ist sie ...

Lenny ist seit Jahren in ihren besten Freund Creed verliebt. Doch sie würde es ihm unter gar keinen Umständen erzählen. Genauso wie sie ihm nie sagen würde, welchen Beruf sie ausübt, denn am Tage ist sie Lenny. Lenny, die große schwarze Schlabberklamotten und die Haare zu einem strengen Dutt geknotet trägt. Doch in der Nacht ist sie Daisy. Daisy, die Stripperin. Nur als Daisy kann Lenny ihrer Leidenschaft, dem Tanzen nachgehen. Lenny und Daisy sollen getrennte Person bleiben. Doch was geschieht, wenn Creed sich plötzlich für Daisy zu interessieren beginnt?

Dies ist der dritte Band der Fletcher University Reihe. Ich bin nun also endlich auf dem aktuellen Stand! Yay!
Ich muss sagen, auf diesen Band habe ich mich am meisten gefreut, da ich die Thematik mit dem Strippen und der Leidenschaft fürs Tanzen sehr interessant fand.
Erst mal zum Cover. Es ist passend zu den anderen Büchern der Reihe gestaltet und passt zum Titel.
Mit seinen knapp 400 Seiten war das Buch für einen New adult Roman dick, aber dank des flüssigen Schreibstils kam man gut voran.
Ich habe dieses Buch erst gehört, bin dann aber auf das Lesen umgestiegen, da ich es ansonsten wahrscheinlich abgebrochen hätte. Man muss dazu aber sagen, dass ich es über Spotify gehört habe, und da kann man nicht die Geschwindigkeit erhöhen. Das hat mich ziemlich genervt. Beim selbstständigen Lesen konnte ich ja dann glücklicherweise die Geschwindigkeit anpassen.

Leider hat mich aber auch Lenny genervt.
Seit dem ersten Band war ich gespannt auf ihre Geschichte, da sie wie ein sehr interessanter Charakter wirkte.
Das Buch fing auch vielversprechend an, aber es gibt zwei Sachen, die ich nicht leiden kann, und zwar wenn man vor Menschen, die man liebt, mit voller Absicht etwas verbirgt und naiver weise davon ausgeht, es niemals erzählen zu müssen. Lenny hatte fest vor, diese Leben für immer zu trennen. Das finde ich falsch. Hinzu kommt noch, dass sie ganz groß darin war, sich selbst etwas vor zu machen. Glücklicherweise hat sie noch mal die Kurve gekriegt, aber für mich zu spät. Bis dahin hat mich ihre Gefühlswelt schon nicht mehr interessiert.
Auch blieb Creed für mich leider eher oberflächlich und war für mich nicht greifbar. Diese Punkte hatten zur Folge, dass mich ihre Liebesgeschichte nicht berühren konnte.
Was mich auch störte, ist das vieles unbearbeitet bleib. Ja, ich finde es realistisch, aber für ein Buch hätte ich mir mehr gewünscht. Ich glaube, ich bin noch nie aus einer Liebesgeschichte mit dem Gefühl rausgegangen, dass das Paar noch vieles zu überwinden hat und ich aber nicht glaube, das sie es gemeinsam schaffen werden …

So jetzt mal zu schöneren Dingen!
Mein Highlight in diesem Band war Gigi. Ein wirklich toller Charakter, die mich gut unterhalten hat. Majid fand ich auch super.
Auch mag ich nach wie vor die Clique sehr gerne, aber da Lenny immer alle auf Abstand hält, hat man leider weniger von ihnen mitbekommen. Ich freue mich auf den nächsten Band, wo es um Savannahs Geschichte geht, in der Hoffnung, hier mehr von der Clique zu erleben.

Alles in allem war es eine Geschichte mit viel Potenzial, von der ich mir viel erwartet hatte, aber leider enttäuscht wurde, da Creed für mich eher blass blieb und Lenny Ansichten und Charakterzüge hatte, die mich nervten. Auch konnte mich ihre Liebe nicht berühren. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, da ich Sinking ships sehr gerne mochte. Tami Fischer kann definitiv schreiben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2021

Ein episches Finale mit jeder Menge Gefühl!

Izara 4: Verbrannte Erde
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Ari ist tot! ... Oder auch nicht?
Mit ihrem letzten Atemzug hat sie ihre Seele Lucian gegeben, damit er Leben kann.
Als sie dann vor einer weißen gekachelten Wand aufwacht, jedoch ohne Körper, versteht ...

Ari ist tot! ... Oder auch nicht?
Mit ihrem letzten Atemzug hat sie ihre Seele Lucian gegeben, damit er Leben kann.
Als sie dann vor einer weißen gekachelten Wand aufwacht, jedoch ohne Körper, versteht sie die Welt nicht mehr. Lebt sie oder nicht?
Neben dieser essenziellen Frage sieht sie jedoch auch, wie das Leben ihrer Freunde weitergeht. Dadurch sieht sie das Lucian droht verrückt zu werden. Außerdem gibt es immer noch Mara, die die gesamte Welt unterjochen möchte. Nun setzt Ari alles daran, wieder zurückkehren und ihrem Gefährten beizustehen ...

Was für eine tolle Buchreihe! Große Liebe! Dieser Band war wirklich episch!
Wie immer war der Schreibstil super und man kam schnell voran.
Was die Gestaltung angeht, gibt es hier zwei Besonderheiten:
1. Die Qualität des Buches wirkt auf mich hochwertiger als bei den vorherigen Bänden.
2. Es gibt sowohl vorne als auch hinten eine Illustration von Ari und Lucian. Das fand ich echt cool!

Ich mochte die Charaktere wieder sehr gerne, war aber auch über dessen Wandlungen sehr überrascht. Da wäre zuallererst Lucian zu nennen.
Er kam mir vor allem wesentlich reifer und durchdachter vor. Für mich war das gefühlt der erste Band, in dem man wirklich merkte, wie stark und erfahren er war.
Dann war auch Lizzy viel reifer und versprühte starke Anführer Vibes.
Auch von Bel und Ryan gab es mehr zu entdecken. Das war alles schön mitzuerleben.

Das absolute Highlight bleibt aber die Verbundenheit zwischen Lucian und Ari. Die beiden haben mein Herz erobert! Bei den liebevollen Szenen breitete sich bei mir wohlige Wärme aus und mein Herz schlug schneller, während bei den dramatischen Szenen mein Herz schier entzweigerissen wurde. Probs an Julia Dippel!
Dieses Buch hat es aber auch geschafft, mir zwei Charaktere näher zu bringen, die keine Sympathieträger sind. Vor allem Tristan hat mir Herzschmerz verursacht. Ich konnte Aris Zwiespalt sehr gut verstehen und fühlen.

Worauf die Geschichte hinaus läuft, war klar, von daher hing die letzte Schlacht wie ein Damoklesschwert über dieser Geschichte. Trotzdem gab es hier noch einige Überraschungen.
Außerdem wurde hier auch eine Brücke zum Spin-off über Belial geschlagen.
Was mir aber auch noch positiv auffiel, war, dass ich das Glossar nicht brauchte, um zu wissen, wer wer ist und was wofür steht, da es bereits super in der Geschichte erklärt wurde. Außerdem fand ich den kurzen Rückblick zu Beginn der Bände immer sehr hilfreich, aber auch nicht überladen. Auch hier habe ich schon andere Erfahrungen gemacht ...

Ich finde, dieses erschaffene Universum bietet noch so viel Potenzial! Ich hoffe, dass Julia Dippel noch mehr im Izara Universum schreiben wird!
Die gesamte Reihe ist eine absolute Leseempfehlung! Eine überraschende Geschichte mit so vielen Wendungen, einer wundervollen Liebe, tollen Freundschaften und so viel Tiefgang!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere