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Veröffentlicht am 17.05.2021

Netflix-Teenie-Verfilmung lässt rufen ...

Girl At Heart
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"Charlie Hastings, du hängst zwar nur mit Jungs ab, aber im Herzen bist du so viel mehr."

"Girl at Heart" ist eine einteilige Teenie-Romanze von der amerikanischen Autorin Kelly Oram. Die Inhaltsangabe ...

"Charlie Hastings, du hängst zwar nur mit Jungs ab, aber im Herzen bist du so viel mehr."

"Girl at Heart" ist eine einteilige Teenie-Romanze von der amerikanischen Autorin Kelly Oram. Die Inhaltsangabe des Buches hat mich sofort an die Teenie-Highschool-Filme meiner Jugendzeit erinnert und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es würde mich nicht überraschen, wenn dazu bald eine Netflix-Verfilmung verkündet werden würde.

Inhalt: Charlie Hastings ist Star ihres Baseballteams - und der typische Kumpeltyp. Als ihr bester Freund, Teamkollege und Schwarm mit einem anderen Mädchen ausgeht, ist sie am Boden zerstört. Veränderung muss her, und Charlie will den Sport an den Nagel hängen. Aber die Meisterschaften sind nah, und die Roosevelt High Ravens ohne Charlie aufgeschmissen. Da macht Kapitän Jace ihr ein Angebot: Wenn sie bleibt, hilft er ihr, mehr als Mädchen wahrgenommen zu werden. Vielleicht gewinnt er ja so ihr Herz ...

Meine Meinung: Das Cover des Buches ist sehr ansprechend, auch wenn gerne mehr mädchenhaftere Elemente eingebaut hätten werden können. Der Stil wurde dem Sport Baseball gewidmet, der einen großen Bereich des Buches einnimmt. Aber keine Sorge, ich kenne mich mit Baseball (eigentlich generell mit Sport ) überhaupt nicht aus und hatte keinerlei Probleme. Es kommen zwar einige Fachbegriffe vor, der Hauptaugenmerk des Buches liegt aber ganz wo anders.
Wenn man das Cover des "One"-Verlages mit dem englischen Cover vergleicht, dann liegen Welten dazwischen. Das englische Cover hätte ich niemals in die Hand genommen, aber das Deutsche fand ich gleich interessant, auch wenn ich mich nicht für Sport interessiere.

Der Schreibstil von Kelly Oram ist perfekt für diesen Stil von Büchern. Lockerleicht, modern und mit ganz viel Humor lässt sich das Buch super schnell lesen. Wer Girly-Teenie-Romanzen a la "Cinderella Story" oder "The Duff" liebt, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Ich bin beim Lesen sofort im High-School-Leben der Protagonistin gelandet und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Charlie hat genug von der Schublade, in die sie über die Jahre aus Eigen- und Fremdverschulden gesteckt wurde, und will endlich so sein, wie sie sich innerlich fühlt. Ein sehr wichtiges Thema, dem sich eigentlich alle Jugendliche oder auch Erwachsene mal stellen sollten. Charlie ist ein selbstbewusstes und starkes Mädchen, aber sogar mit diesen Charaktereigenschaften ist es für sie sehr schwer sich innerlich zu befreien. Mir hat es super gefallen, dass sie kein Mädchen war, dass viel auf die Meinung Anderer gegeben hat oder mit ihrer Veränderung nur um Anerkennung suchte, sondern sie hat einfach einen Schlussstrich gezogen und ihr Ding gemacht. Dabei war sie aber keine weltfremde Träumerin sondern hat sich immer realistische Ziele gesetzt. Wir sollten uns mal alle eine Scheibe von Charlie Hastings abschneiden.

Den Kritiken, dass das Buch oberflächliche Meinungen vertritt, kann ich überhaupt nicht zustimmen. Charlie will keine rosaroten Röcke tragen, weil sie einen Jungen beeindrucken möchte und Mädchen das nun mal so machen, sondern weil sie sich innerlich einfach als Mädchen fühlt und sowas eben gerne tragen möchte. Und wenn sie morgen einen Cupcake als Haarschmuck tragen möchte, dann darf sie das verdammt nochmal. Die Message sollte nicht sein, dass plötzlich alle aus der Menge herausstechen oder queer sein müssen, sondern dass man derjenige sein sollte, der man innerlich sein möchte. Wenn Charlie innerlich ein rosarotes Mädchen ist, dann ist das genau so anzuerkennen, als wäre ihr Herz eine Gothic-Braut oder ein muskelbepacktes Ringermädchen. Schönheit kommt immer aus dem Herzen.

Natürlich gibt es auch eine süße Liebesgeschichte. Jace konnte mich von Anfang an begeistern - gut aussehend, ein perfekter Gentleman, der süße Nachbar von nebenan. Leider war er für mich beinahe zu perfekt. Er war SO verständnisvoll, dass es auf mich schon wieder unrealistisch wirkte. Nicht mal ein Engel kann so viel Verständnis und Vergebung aufbringen, wie unser süßer Jace hier. Ein bisschen Drama wäre schon ok gewesen. Charlies Gefühle konnten mich aber 100%ig überzeugen. Sie hat mich an mein eigenes Teenager-Gefühlschaos erinnert

Die Tiefe hat mir ein bisschen gefehlt aber "Girl at Heart" ist eine super süße Teenie-High-School-Romanze zum Schwärmen und auch um sich wieder "jung" zu fühlen. Perfekt für Fans von "Cinderella Story", "Girls Club" oder "The Duff".

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Die Saga der Schattenjäger geht weiter ...

City of Ashes
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"City of Ashes" ist der zweite Band der Jugend-Fantasy-Reihe "Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare. Eine solide Fortsetzung, dir mir gefallen hat aber auch noch Luft nach oben bietet.


Inhalt: ...

"City of Ashes" ist der zweite Band der Jugend-Fantasy-Reihe "Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare. Eine solide Fortsetzung, dir mir gefallen hat aber auch noch Luft nach oben bietet.


Inhalt: Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Aber was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Doch die Unterwelt ist noch nicht bereit, sie gehen zu lassen. Als Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal- und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.

Meine Meinung: Die Geschichte von Clary, Jace und Co bleibt spannend und die Story wird düsterer, blutiger und ernster. Vor allem das Ende ist unglaublich fesselnd und macht Lust auf noch mehr übernatürliche Kämpfe.
Den außergewöhnlichen Wesen wurde hier mehr Raum gelassen. Wir lernen einerseits die Vampire und Feen besser kennen, anderseits aber auch die Schrecken der Dämonen.

Bei den Charakteren gibt es Plus- und Minuspunkte. Clary bleibt leider genau so naiv, leichtsinnig und nervig, wie in Teil 1. Sie ist zwar unglaublich mutig, ich bin mir aber nicht sicher ob dieser Mut von mangelnder Intelligenz herrührt. Auch Jace erhält leider erst gegen Ende des Buches eine Charakter-Veränderung. Davor war er für mich unausstehlich. Seine Arroganz und sein Egoismus stoßen mich ab. Mit diesem "Geschwister"-Ding kann ich auch nichts anfangen.
Dagegen gibt es aber auch Charaktere wie Simon, Alec oder Magnus Bane. Zum Glück nimmt Simon endlich eine größere Rolle in der Geschichte ein. Sein Charakter hat sehr viel Potenzial; in ihm schlummert auf jeden Fall ein kleiner Held. Und über Alec und Magnus habe ich bereits nach dem ersten Teil so geschwärmt. Ich glaube es reicht, wenn ich ein riesengroßes Herz male. Diese Geschichte lebt auf jeden Fall durch die tollen Nebencharaktere.
Auch den Bösewicht Valentin finde ich irgendwie cool. Ein charismatischer aber völlig verdorbener Charakter mit Weltverbesserungs-Gedanken, nur leider in die völlig falsche Richtung. Er hat das Talent zu SPRECHEN und alles ins positive Licht zu rücken. Die Autorin hat sich bei Valentin wohl von einem bestimmten deutschen Diktator unserer Geschichte beeinflussen lassen. Ich finde, dass Cassandra Clare hier einen einzigartigen Bösewicht geschaffen hat, der einerseits sympathisch, andererseits abstoßend ist. Sein wahres Gesicht werden wir wohl erst in den Folgeteilen kennen lernen.

Eine solide Fortsetzung, auch wenn es noch Raum nach oben gibt. Ich freue mich auf Mehr und hoffe, dass Clary und Jace endlich sympathischer werden. Auch will ich dieses geheimnisvolle Land der Schattenjäger "Idris" kennenlernen. Etliche Geheimnisse müssen noch gelüftet und viele Schlachten noch geschlagen werden. Ich bin gespannt, wie die Chroniken der Schattenjäger sich weiterentwickeln.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Die Saga der Schattenjäger beginnt ...

City of Bones
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"City of Bones" ist der erste Teil der "Chroniken der Unterwelt" und der Auftakt in die fantastische Welt von Cassandra Clare. Ich habe das Buch vor ungefähr zehn Jahren schon einmal gelesen, aber konnte ...

"City of Bones" ist der erste Teil der "Chroniken der Unterwelt" und der Auftakt in die fantastische Welt von Cassandra Clare. Ich habe das Buch vor ungefähr zehn Jahren schon einmal gelesen, aber konnte mich an die Geschichte nur mehr grob erinnern. Da ich mir aber fest vorgenommen habe die Bücher von Cassandra Clare weiter zu verfolgen, habe ich mir den ersten Band noch einmal zur Hand genommen. Beim Lesen merkte ich, wie viel ich wirklich vergessen hatte; ich konnte mich kaum noch an was erinnern. Es war definitiv eine gute Idee das Buch zu rereaden, denn die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, auch wenn mich die Charaktere zum Teil nervten.

Inhalt: Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?

Meine Meinung: Der Schreibstil von Cassandra Clare ist passend für ein Jugendbuch leicht und flüssig zu lesen. Die 500 Seiten verfliegen auch dementsprechend schnell. Was ich wirklich beeindruckend fand, war die Idee der Geschichte. Cassandra Clare hat da wirklich eine einzigartige und fantastische Welt geschaffen, in der noch sehr vieles möglich ist. Obwohl wir uns in New York befinden, fühlt es sich durch die ganzen mythischen Wesen und die komplexe Hintergrundgeschichte gar nicht wie ein Urban-Fantasy-Roman an. Es gibt Dämonen, Hexenmeister, Schattenjäger, Vampire, Werwölfe ... Wenn plötzlich ein Pegasus in New-York aufgetaucht wäre, hätte es mich auch nicht verwundert.
Wieder einmal müssen halbwüchsige Teenager die ganze Welt retten, typisch Fantasy-Jugendbuch eben. Diese Teenager sind aber zum Glück nicht unbesiegbar und allwissend. Clary und Co haben zum Glück genügend Fehler und Macken, die die Geschichte glaubwürdiger machen.

Clary ging mir zu Beginn wirklich tierisch auf die Nerven. Sie war ein typisches Teenager-Mädchen in der Pubertät, das sich missverstanden fühlte. Sie meckerte ständig und laut herum, war stur, uneinsichtig und selbstbezogen. Sie hat nie das getan, was ihr die Erwachsenen sagten, war immer klüger und wusste alles besser. Erst, als mit ihren Handeln Konsequenzen entstanden, wurde sie einsichtig und mit der Zeit hat sich ihr Charakter herausgemausert. Zum Ende war sie mir sogar sympathisch, ich hoffe aber trotzdem, dass sich Clarys Charakter in den Folgebänden noch weiter entwickelt.

Jace konnte ich nicht wirklich was abgewinnen. Er war mehr was fürs Auge als fürs Herz - unverschämt gutaussehend, sexy und arrogant, ohne einen Grund dafür abzuliefern. Es wurde zwar öfter erwähnt, dass er ein unglaublicher Schattenjäger ist, davon mitbekommen hat man als Leser aber nicht viel. Irgendwie haben das meiste die Nebencharaktere erledigt. Diese Nebencharaktere haben es mir aber wirklich angetan. Zu aller erst mal Magnus Bane. Ein TRAUM-Nebencharakter. Mysteriös, geheimnisvoll, mächtig, uralt und melancholisch - I like it! Ebenso Alec ... ein toller Charakter. Könnten nicht die beiden die Hauptrollen spielen?!
Auch den typischen Freund von Nebenan, Simon, in dem so viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick erkennt, finde ich ganz interessant. Ich glaube, dass sich Simon noch toll entwickeln könnte - Das Potential dafür hätte er auf jeden Fall.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Das Ende war schockierend und hat mich sehr unbefriedigt zurückgelassen. Das Buch hat aber sehr großes Potential für fantastische Folgebände. Die Story hat es mir angetan, die Protagonisten Clary und Jace benötigen aber noch viel mehr Charakter.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Ein Vatikan-Thriller a la Dan Brown ...

Apocalypsis - Die Prophezeiung der Finsternis
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"Apocalypsis - Die Prophezeiung der Finsternis" ist der Auftakt einer dreiteiligen Vatikan-Thriller-Reihe von dem deutschen Autor Mario Giordano. Krimi und Thriller sind ja so gar nicht meins, dieses Buch ...

"Apocalypsis - Die Prophezeiung der Finsternis" ist der Auftakt einer dreiteiligen Vatikan-Thriller-Reihe von dem deutschen Autor Mario Giordano. Krimi und Thriller sind ja so gar nicht meins, dieses Buch wurde mir aber empfohlen, weil es "Illuminati"-mäßig sein soll und zwischendurch braucht man ja Abwechslung. Mir hat das Buch überraschenderweise gut gefallen, auch wenn mir manche Dinge zu abgedreht waren.

Inhalt: Papst Johannes Paul III. ist zurückgetreten und spurlos verschwunden. Der Journalist Peter Adam stellt Nachforschungen an. Er stößt auf einen Orden, der seit Jahrhunderten gegen die Kirche arbeitet: Die Träger des Lichts. Die Verschwörer wollen den Weltuntergang herbeiführen. Sie stützen sich auf die Prophezeiung des Malachias: Der letzte Papst wird sich den Namen "Petrus II." geben. Mit ihm soll das Ende aller Tage kommen. Der vorletzte Name auf der Liste des Malachias ist der Name des verschwundenen Papstes - Johannes Paul III. Peter stößt auf ein weiteres Geheimnis: Seine leiblichen Eltern sollen bei einem Unfall ums Leben gekommen sein. Doch tatsächlich gehörten sie einst zu den Trägern des Lichts. Peters eigene Vergangenheit ist eng mit den dunklen Mächten verbunden: Für die Verschwörer ist offenbar er selbst der Schlüssel zur Apokalypse ...

Meine Meinung: Ich finde das Cover sehr gelungen. Sofort kann man das Thema hinter dem Cover "Vatikan-Verschwörung" erkennen. Jedem, den dieses Thema interessiert, fällt sofort das Cover ins Auge.
Die Inhaltsangabe gehört in meinen Augen unbedingt gekürzt, weil sie tatsächlich spoilert.

Der Schreibstil des Autors hat mir extrem gut gefallen. Spannung wurde aufgebaut und es wurde nie langweilig. Wir wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und auch zwischen unterschiedlichen Charakteren, um endlich zu erfahren, was da eigentlich passiert ist, und um was es überhaupt geht. Sehr lange bleibt der Leser im Unklaren, was überhaupt die Verschwörung ist. Grundsätzlich begleiten wir aber den Journalisten Peter Adam, der in den Vatikan reist, auf der Suche nach dem zurückgetretenen Papst. Dass auch mit Peter etwas nicht stimmt, wird dem Leser recht schnell klar. Was aber dahintersteckt, darüber rätselt man bis zum Schluss. Ist Peter nun ein Mörder oder ist er vollkommen unschuldig. Der Autor hat dieses Rätselraten wirklich sehr gut hinbekommen.

Etliche Verschwörungstheorien finden in dieser Geschichte Einzug, nicht nur über den Vatikan sondern auch über den Finanzmarkt u.a. Einige sehr überzeugend, andere doch etwas lächerlich. Generell wurde in dem Buch etwas übertrieben, nicht nur bei den Verschwörungen sondern auch bei den brutalen Handlungen. Kurz dachte ich, man könnte das Buch auch in die Kategorie "Fantasy" einteilen, weil es zwischendurch echt abgedreht wurde.
Auch die eingebaute Liebesgeschichte fand ich unnötig und auch unrealistisch. Vor allem bei unserem sehr draufgängerischen Protagonisten Peter, der ständig und immer auf Brüste starrt. Ein kleines Stelldichein mit einer Nonne, ja gut, der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, aber die große Liebe ... naja. Genauso überzogen, wie der restliche Inhalt des Buches.

Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten, es war durchgehend spannend und es gab etliche Wendungen, die ich überhaupt nicht kommen gesehen habe. Wenn man einmal mit dem Lesen beginnt, kann man so schnell nicht wieder aufhören.
Das Ende hat mich absolut schockiert zurückgelassen - für mich völlig unerwartet. Ich saß völlig verdattert in meinem Lesesessel und dachte nur: WAAAAAAS?! :D
Wer auf der Suche nach einem Thriller a la Dan Brown ist, ist hier goldrichtig.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Celaenas Vergangenheit ...

Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novella 1-5
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Bei "Throne of Glass - Celaenas Geschichte, Novella 1-5" handelt es sich um fünf Kurzgeschichten, zusammengefasst in ein Buch, aus der Welt von Throne of Glass von der amerikanischen Fantasy-Autorin Sarah ...

Bei "Throne of Glass - Celaenas Geschichte, Novella 1-5" handelt es sich um fünf Kurzgeschichten, zusammengefasst in ein Buch, aus der Welt von Throne of Glass von der amerikanischen Fantasy-Autorin Sarah J. Maas. Die Novellas behandeln Celaenas Geschichte vor Endovier.

Achtung WICHTIG: Bei den Novellas handelt es sich zwar um Vorgeschichten jedoch empfehle ich, Celaenas Geschichte nicht vor der Hauptstory, sondern zwischen Band 3 und 4 zu lesen. In Band 4 wird nämlich bereits mit einigen Anspielungen Bezug auf die Kurzgeschichten genommen. Spätestens vor Band 5 sollte man sie aber unbedingt gelesen haben. Dort trifft man nämlich einige Charaktere wieder und die Novellas finden auch Einzug in die Hauptstory.

Meine Meinung: Obwohl man unbedingt wissen will wie es mit der Hauptstory weitergeht, konnte mich Celaenas Geschichte sofort fesseln und ich war ganz vernarrt in die Kurzgeschichten und die Charaktere, die man darin kennenlernt. Einige davon habe ich sofort ins Herz geschlossen und ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen. Die Kurzgeschichten waren alle sehr gut und detailreich ausgearbeitet und als Leser/Leserin wurde man nie mitten ins Geschehen geworfen. Durch die Novellas lernt man auch Celaenas Persönlichkeit noch näher kennen und kann ihre Taten und Handlungen in Throne of Glass viel besser nachvollziehen. Auch Sam lernen wir nun endlich persönlich kennen und lieben und obwohl man bereits weiß was passieren wird, bricht einem am Ende das Herz.

Ein MUSS für alle Throne of Glass-Liebhaber und Celaena-Fans.

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