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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2020

Eine sehr amüsante Weihnachtsgeschichte

Christmas Deal
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Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich ihre Geschichten liebe.  Sie ist eine der Autorin, bei der ich noch nicht mal den Klappentext lesen muss, um zu wissen, dass ich das Buch lieben werde.
Auch ...

Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich ihre Geschichten liebe.  Sie ist eine der Autorin, bei der ich noch nicht mal den Klappentext lesen muss, um zu wissen, dass ich das Buch lieben werde.
Auch bei "Christmas Deal" ist es mir nicht anders ergangen. An sich lese ich sehr selten Kurzgeschichten, aber diese war ein Must Read 😍 und es war es auf jeden Fall wert!

Riley Kennedy arbeitet bei einem Verlag und hat ein ziemlich ruhiges und langweiliges Leben. Das einzige was ihr zu schaffen macht ist ihre Mutter, die ihr deutlich zu verstehen gibt, dass sie die einzige von ihren Kindern ist, die nicht besonders viel erreicht hat. Nebenbei macht ihr Kollege sie wahnsinnig, der lustigerweise genauso wie sie heißt, nur umgekehrt. Sie bekommen nämlich die Emails von dem jeweils anderen und anstatt sie höflich weiterzuleiten, liest der gute Mann sie und muss außerdem noch seinen Senf dazu geben.

Kennedy Riley wirkt anfangs unfassbar arrogant, aber wie bei allen Vi Keeland Männern trügt auch hier der Schein. Hinter seiner harten Schale verbirgt sich ein weiches Herz und ein liebevoller und witziger Mann. Nach einem Waffenstillstand lernt Riley diesen auch kennen und muss sich ins Zeug legen, um sich nicht in ihn zu verlieben.

Die Idee mit dem umgekehrten Namen und den Emails fand ich super amüsant. Die Geschichte, die dadurch erst Form annimmt hat mir so gut gefallen. Riley und Kennedy sind zwei wunderbare Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die Entwicklung ihrer Beziehungen war sehr authentisch und realistisch dargestellt. Bei Kurzgeschichten verläuft ja normalerweise alles ziemlich schnell ab. Das ist auch einer der Gründe warum ich dieses Format nicht besonders mag, aber Vi Keeland konnte mich definitiv überzeugen.

Der Schreibstil war wie immer locker. Ich habe so oft vor Lachen geweint. Der Humor in Vi Keelands Büchern ist wirklich einzigartig.
Ich kann euch das Buch sehr empfehlen, wenn ihr etwas leichtes, lustiges und verrücktes für zwischendurch braucht. Und allgemein sind Vi's Bücher sehr empfehlenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2020

Spannend, locker und leicht

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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JLA ist wahrhaftig eine Queen was Fantasy Bücher angeht. Ich liebe sie!
"Cursed - Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" ist ein Einzelband und handelt von der 17 jährigen Ember. Sie hatte vor 2 Jahren ...

JLA ist wahrhaftig eine Queen was Fantasy Bücher angeht. Ich liebe sie!
"Cursed - Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" ist ein Einzelband und handelt von der 17 jährigen Ember. Sie hatte vor 2 Jahren einen schrecklichen Unfall bei dem sie ums Leben gekommen ist. Doch ihre kleine Schwester Olivia hat sie von den Toten zurückgeholt. Allerdings gibt es seitdem einen kleinen Haken. Alles was Ember nun berührt - stirbt. Sie ist der Tod höchstpersönlich. Der einzige Wunsch den sie hat, ist, die Hand ihrer Schwester wieder halten zu können und ein normales Leben zu führen.

Hayden und sein Vater tauchen urplötzlich in Embers Leben auf und behaupten, dass sie ihrer Familie helfen können. Sie bringen sie in ein Haus, wo auch andere Kinder mit außergewöhnlichen Fähigkeiten leben. Dort wird Ember nicht gerade freundlich aufgenommen. Der einzige der ihr zur Seite steht und verstehen kann wie sie sich fühlt, ist Hayden, der selbst mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat.
Er möchte Ember helfen ihre Gabe zu kontrollieren, doch kann sie ihm und den anderen wirklich vertrauen?

Beide Protagonisten fand ich auf Anhieb sympathisch. Ember musste so viel Schmerz und Leid ertragen. Sie hat niemals aufgegeben, egal wie schlimm die Situation war, was sie in meinen Augen zu einer starken Protagonistin macht. Ich habe oft mit ihr mitgelitten und wollte ein paar Nebencharaktere ordentlich durchschütteln.
Auch Hayden mit seiner beschützerischen und fürsorglichen Art konnte mich überzeugen. Ich fand es bemerkenswert, dass er nie Zweifel an Ember hatte.

Cursed kann man definitiv nicht mit Jennifers anderen Werken vergleichen. Dennoch konnte mich die Geschichte fesseln und die Spannung hielt bis zum Schluss an. Ich bin zwar einer Sache sehr schnell auf die Schliche gekommen, aber trotzdem wurde es nicht langweilig.
Ich muss aber sagen, dass das Buch sehr abrupt geendet hat. Die letzten Seiten wurden meiner Meinung nach in einem schnellen Tempo abgehandelt, was zu offenen Fragen geführt hat. Zum Schluss hat mir eindeutig etwas gefehlt.

So wie in allen Büchern von Jennifer L. Armentrout war auch hier der Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel waren zwar etwas länger, aber man ist sich dessen dank dem Schreibstil gar nicht bewusst geworden.

Im Endeffekt war es eine tolle und aufregende Geschichte. Etwas anders war es schon, da Jennifer dafür bekannt ist Reihen zu schreiben und keine Einzelbände.
Dennoch hat es mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und ich kann es jedem JLA Fan empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2020

Enttäuschend

Plötzlich Fee - Sommernacht
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Ich konnte irgendwie von der ersten Seite an keinen richtigen Draht zu der Protagonistin aufbauen. Vielleicht lag es daran, dass sie erst 16 war? Sie hat mich zwar nicht wirklich aufgeregt, aber es wurde ...

Ich konnte irgendwie von der ersten Seite an keinen richtigen Draht zu der Protagonistin aufbauen. Vielleicht lag es daran, dass sie erst 16 war? Sie hat mich zwar nicht wirklich aufgeregt, aber es wurde auch nicht besser. Ash war auch irgendwie seltsam bzw. eher gesagt deren Beziehung. Zuerst gab es nicht mal ansatzweise etwas was auf Gefühle hingedeutet hat und auf einmal bezeichnet sie sich als seine Liebste?
Das kann mir zu plötzlich und ich konnte es nicht nachvollziehen.
Die Geschichte an sich war spannend. Es war immer etwas los und die Nebencharaktere, vor allem Puck und Grimalkin mochte ich am meisten.
Aber das Buch konnte mich nicht so richtig von sich überzeugen.
Kennt ihr das wenn es so klischeehaft geschrieben ist?
Zum Beispiel:
Bleib zurück.
Pass auf, Prinzessin, es könnte ungemütlich werden.
Nein, bitte kämpfe nicht. Jemand könnte dich sterben...
Sowas? Ich kann es gerade nicht in Worte fassen...aber ich hatte den Eindruck, dass so etwas dauernd vorkam. Die Reihe hat noch 3 Teile und ich bin etwas zwiegespalten ob ich sie weiter lesen soll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Typisch Vi Keeland

Hot Client
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Vi Keeland gehört mittlerweile zu meinen Must reads, deswegen freue mich immer auf jedes neue Buch von ihr.
In Hot Client geht es um Layla, eine Anwältin, die in einer großen Kanzlei in New York arbeitet. ...

Vi Keeland gehört mittlerweile zu meinen Must reads, deswegen freue mich immer auf jedes neue Buch von ihr.
In Hot Client geht es um Layla, eine Anwältin, die in einer großen Kanzlei in New York arbeitet. Sie hat in ihrer Vergangenheit einen Fehler begannen, der ihr den Job gekostet hat. Deswegen ist sie auch umso mehr davon begeistert, dass man ihr einen neuen wichtigen Klienten anvertraut, der kein anderer als Gray Westbrook ist. Gray, den sie unter nicht so leichten Umständen kennengelernt hat. Ein Mann in den sie sich verliebt und der ihr das Herz gebrochen hat. 1 Jahr ist es nun her, seit sie ihn verlassen hat, doch Gray hat Layla nie vergessen und setzt alle Hebel in Bewegung, um sie wieder für sich zu gewinnen.
Von der ersten Begegnung an haben die Funken zwischen Layla und Gray gesprüht. Ich konnte beide Protagonisten sofort ins Herz schließen. Layla mit ihrer starken Austrahlung und ironischen Bemerkungen und auch Gray mit seiner charmanten und witzigen Art.
Vi Keeland wäre nicht sie, wenn sich ihre Charaktere nicht dauernd necken würden. Das liebe ich so sehr an ihren Büchern. Sie bringen einen so oft zum Schmunzeln und zum Lachen.
Von den Nebencharakteren mochte ich vor allem Etta und Rip. Der Schreibstil war wie immer sehr flüssig und man hat ganz leicht in die Geschichte rein gefunden. Was ich total toll fand, waren die Kapitel, die in der Vergangenheit gespielt haben, so dass der Leser erfahren konnte, wie die beiden sich kennengelernt haben.
Jetzt kommen wir zu der leichten Kritik. In manchen Situationen habe ich mir gewünscht, dass Layla und Gray anders reagiert hätten. Ich konnte zwar ihre Ängste nachvollziehen, aber für mich war es einfach sehr schade, dass sie in den Momenten so gedacht haben, wie sie es getan haben. Vor allem Laylas Gedanken konnte ich manchmal nicht nachvollziehen.
Ich finde in einer Beziehung sollte man weder seine eigenen Bedürfnisse, noch die Bedürfnisse seines Partners oder Partnerin vernachlässigen. Es ist schwer eine Balance zu finden, vor allem wenn man Steine in den Weg gelegt bekommt, aber ich glaube es ist machbar, damit beide Parteien glücklich sein können.
Mir hat außerdem noch, meiner Meinung nach, eine wichtige Szene gefehlt, die zwar erwähnt, aber nicht ausgeschrieben wurde. Nichtsdestotrotz war es eine tolle und unterhaltsame Geschichte. Layla & Gray sind ein tolles Paar. Gray hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben seine große Liebe für sich zu gewinnen.
Ich freue mich weiterhin auf alle Bücher von der Autorin und kann sie euch sehr ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2020

Spannend, fesselnd und heiß!

Dangerous gift
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Es geht um Eden, die mit ihrer besten Freundin April eine Reise in den Süden plant. Aprils Hochzeit steht in ein paar Monaten an und Eden freut sich und beneidet sie gleichzeitig, dass ihre beste Freundin ...

Es geht um Eden, die mit ihrer besten Freundin April eine Reise in den Süden plant. Aprils Hochzeit steht in ein paar Monaten an und Eden freut sich und beneidet sie gleichzeitig, dass ihre beste Freundin ihre große Liebe gefunden hat. Umso überraschter ist sie, als plötzlich ein schwarzer Umschlag von dem geheimnisvollen "S" vor ihrer Haustür liegt.
Eden sieht das ganze anfangs etwas skeptisch, doch je mehr Briefe ihr dieser "S" schreibt, desto mehr Hoffnung hat sie, dass sich daraus etwas entwickeln könnte.

Zu "S" und dem weiteren Verlauf der Geschichte kann ich euch gar nicht so viel verraten, denn das würde euch extrem spoilern. Macht euch auf eine spannende, actionreiche Geschichte mit einer überraschenden Wendung gefasst.

Eden ist eine freundliche und lebensfrohe Person. Sie ist sehr optimistisch und glaubt an das Gute in Menschen. Es gab Momente wo sie ganz stark von rosarote Brille geblendet wurde und die aktuellen Ereignisse nicht wahrhaben wollte.
Ich muss sagen, dass ich eher pessimistisch bin und vor allem Fremden nicht so leicht vertraue. Deswegen hat mich ihre Naivität auch manchmal den Kopf schütteln lassen. Ich hab mich versucht in Edens Situation hineinzuversetzen und musste zugeben, dass ich ihr Verhalten nachvollziehen konnte. Ich glaube die meisten wären angetan davon, dass ein geheimnisvoller Verehrer einem Briefe schreibt und diese vor die Tür legt. Es hat etwas Aufregendes und Romantisches an sich, oder? Über die ganzen Gefahren, die damit womöglich zusammenhängen, denkt man in dem Moment nicht wirklich nach bzw. man denkt es ist eher unwahrscheinlich, dass hinter diesen Briefen ein Verrückter steckt.

Ich fand es toll, dass Sarah in ihrer Danksagung erwähnt hat, dass man keinem Fremden blind vertrauen sollte. Irgendwann enthüllen die Guten auch ihre dunkle Seite.
Jedoch können auch die, die auf den ersten Blick böse wirken, in Wirklichkeit eine gute Person sein.

Die Thrillerszenen, die Sarah miteingebaut hat, fand ich wirklich hervorragend geschrieben. Es war eine vollkommen andere Geschichte, im Vergleich zu denen, die sie normalerweise schreibt.
Die Mischung aus Erotik und Action war richtig toll und die Message, die hinter Edens Schicksal steckt, bleibt einem noch lange in Erinnerung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere