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Veröffentlicht am 17.11.2020

Ein Thriller der extra Klasse

Blutasche
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Ein Brand in einem alten Cottage, ein Brand in einer Villa und ein Brand im Anbau eines Wohnhauses. Drei Brände, in denen Frauen gestorben sind - an drei verschiedenen Orten. Scheinbar haben die als „Unfall“ ...

Ein Brand in einem alten Cottage, ein Brand in einer Villa und ein Brand im Anbau eines Wohnhauses. Drei Brände, in denen Frauen gestorben sind - an drei verschiedenen Orten. Scheinbar haben die als „Unfall“ deklarierten Brände nichts miteinander zu tun und auch die Frauen kannten sich nicht. Doch ein junger Ermittler glaubt nicht an einen Unfall und schickt die Bilder des einen Brandes und der dort gefundenen Leiche einer alten Freundin beim MID. Den erfahrenen Ermittlern ist schnell klar: Hier handelt es sich nicht um einen Unfall. Als die Bilder der weiteren Brände auftauchen ist klar: Hier ist ein Serienmörder am Werk.

Sage Dawkins hat einen ausgezeichneten Schreibstil. Er schafft es einen perfekten Lesefluss zu erzeugen und die Leser innerhalb von Sekunden in die Welt der Protagonisten zu beamen. Durch verschiedene Perspektiven (unteranderem der des Mörders) bekommen die Leser unterschiedliche Blickwinkel auf das Geschehen und sind den Ermittlern an der ein oder anderen Stelle einen Schritt voraus. Dies erzeugt eine ungemeine Spannung und fesselt den Leser an das Geschehen.

Durch die gesamte Geschichte zieht sich, trotz der unterschiedlichen Handlungsorte, ein schlüssiger roter Faden und die Puzzleteile, die der Leser zu Beginn hingeworfen bekommt, fügen sich Stück für Stück in das Gesamtbild. Was sich ergibt sind Angst und Schrecken. Die bildhaften Beschreibungen der grausamen Taten des Mörders und das Miterleben der Morde aus seiner Perspektive, haben mir die ein oder andere Gänsehaut und schlaflose Nacht beschert. Der Autor zeigt hier wieder einmal Taten, die sich am Rande dessen bewegen, was sich ein normaler Mensch vorstellen kann und will. Es handelt sich bei „Blutasche“ um einen Thriller der ersten Klasse.

Die grausamen Taten wurden von Sage Dawkins in eine spannende Ermittlung des Teams des bekannten MID Ermittlers Stephen Lang eingebettet. Durch die sympathischen Ermittler hat das Buch für mich, trotz den grausigen Szenen aus Sicht des Mörders, einen Ort erschaffen, an den ich immer wieder gerne zurückgekehrt bin. Die scheinbar so unterschiedlichen Ermittler verbindet die ein oder andere Freundschaft. Vor allem Danica Hunter hat es mir angetan. Die Einblicke in ihre Arbeit haben mich stets fasziniert und auch sonst ist sie mir sehr sympathisch.

Durch den erneuten Auftritt von Jules fügt sich auch dieser Band perfekt in die Reihe rund um den Ermittler Stephen Lang. Trotzdem kann das Buch auch für sich stehend gelesen werden. Lediglich einzelne Szenen, die mit Gabriel sind und in Australien spielen, fügen sich auch am Ende nicht in die eigentliche Handlung ein. Hier fehlt neuen Lesern das Hintergrundwissen um die Rivalität von Stephen und Gabriel. Da dies jedoch wirklich nur einzelne Seiten sind, stört es weder den Lesefluss, noch das Verständnis eines neuen Lesers.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich dieses Buch geliebt habe. Die Kombination aus Hintergrundinfos, spannenden Ermittlungen und Einblicken in die grausamen Taten haben mich gefesselt und fasziniert. Ich empfehle dieses Buch jedem Thrillerfan. Ich kannte die ersten beiden Bände der Reihen beim Lesen selbst nicht, werde diese jetzt im Anschluss jedoch noch lesen. Sage Dawkins hat ein Meisterwerk geschaffen und mich damit für seinen Schreibstil, seine Ideen und das Team um Stephen Lang begeistert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

Anspruchsvolle Lektüre

Schwarzer Jasmin
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Der Einstieg in das Buch ist mir bei diesem Roman von Manfred Rumpl sehr schwer gefallen. Der Autor beschreibt verschiedene Handlungsstränge, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen ...

Der Einstieg in das Buch ist mir bei diesem Roman von Manfred Rumpl sehr schwer gefallen. Der Autor beschreibt verschiedene Handlungsstränge, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten spielen. Oft wurde mir erst nach einigen Sätzen klar, um welche der vielen Hauptpersonen es gerade geht. Da teilweise zeitlich nicht nur zwischen Jahren, sondern auch zwischen Tagen und Monaten unterschieden wurde, hatte ich oft Schwierigkeiten die Reihenfolge der Ereignisse zu rekonstruieren. Das hatte die Folge, dass ich beim Lesen des Öfteren verwirrt war. Richtig durchgeblickt habe ich erst nach über 100 Seiten.

Ab da hat mir das Buch inhaltlich jedoch sehr gut gefallen. Die Art und Weise, wie der Autor die verschiedenen Handlungen Stück für Stück zusammenführt, ist sehr beeindruckend. Allerdings hätte meiner Meinung nach die Geschichte von Julia und Jakob weggelassen werden können. Diese hat nicht wirklich etwas zum relevanten Inhalt beigetragen und bei mir durch zusätzliche Perspektiven nur für noch mehr Verwirrung gesorgt.

Faszinierend fand ich die verschiedenen Kulturen die in dem Buch aufeinandergeprallt sind. Die Einblicke in das Leben von Eymen und Ahmed in Tunesien haben mich sehr beeindruckt. Es war spannend eine Kultur kennenzulernen, mit der ich bisher noch keine Berührpunkte hatte. Des Weiteren fand ich die Eindrücke in das Empfinden der beiden Tunesier bei ihrer Ankunft in Europa sehr spannend.
Auch die Kapitel aus Sicht von dem Polizisten Frank haben mich gefesselt. Die Eindrücke die Rumpl in die Kriminalarbeit gegeben hat, waren sehr anschaulich und interessant.

Den Schreibstil von Manfred Rumpl würde ich als eher anspruchsvoll bezeichnen. Durch lange Sätze und das ein oder andere eingeworfene Fremdwort muss man gedanklich voll bei der Sache sein - sonst versteht man die Handlung nicht mehr.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Buch leider nicht ganz mein Fall war. Wer jedoch gerne eher anspruchsvolle Bücher liest, bei denen Mitdenken erforderlich ist, ist hier definitiv an der richtigen Adresse.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.08.2020

Gewohnt toller Schreibstil

Lovely Mistake
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Sarah Stankewitz konnte mich in „Lovely Mistake“, wie schon im ersten Band der Reihe, mit ihrem Schreibstil überzeugen. Sie schafft es mit wenigen Worten den Protagonisten Leben einzuhauchen. Man lernt ...

Sarah Stankewitz konnte mich in „Lovely Mistake“, wie schon im ersten Band der Reihe, mit ihrem Schreibstil überzeugen. Sie schafft es mit wenigen Worten den Protagonisten Leben einzuhauchen. Man lernt sowohl Molly, als auch Troy sehr gut kennen und bekommt Eindrücke von ihren Gedanken und Gefühlen. Dies wird auch durch den Aufbau des Buches unterstützt. Die Autorin hat die Kapitel wie gewohnt abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten geschrieben.

Mit Molly hat Sarah Stankewitz eine authentische Person geschaffen, die offen ist und ihre Gefühle mit den Lesern teilt. Sie weiß, was sie möchte und hat trotzdem keine Probleme damit, ihre Wünsche hinten anzustellen, wenn sie das Gefühl hat, dass ihre Freunde oder ihre Familie sie brauchen. Ich habe Molly bereits in „Perfectly broken“ als beste Freundin von Brooke lieben gelernt – dies wurde durch diesen Band nur noch verstärkt.
Von Troy hatte ich nach „Perfectly broken“ dagegen noch kein genaues Bild vor Augen. Ihn habe ich erst im Laufe dieses Buches richtig kennen gelernt. Die Art wie er für Molly da ist und ihr trotz ihrer Differenzen hilft, hat mich ehrlich berührt.

Toll fand ich außerdem, dass man als Leser über Molly und Troy auch Einblicke in das weitere Leben von Brooke und Chase bekommen hat. Ich freue mich immer, wenn Protagonisten aus früheren Büchern wieder aufgegriffen werden.

Inhaltlich konnte mich das Buch leider nicht hundertprozentig überzeugen. Zwar ist die Handlung spannend und mit Wendungen gestaltet, der Grundaufbau und das übergreifende Thema hat mich jedoch stark an den ersten Band erinnert. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, hätte mir jedoch Einblicke in andere Themen und etwas Abwechslung gewünscht.

Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die sympathischen Protagonisten und der großartige Schreibstil haben mir einige sehr schönen Stunden beschert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Ein tolles Buch für zwischendurch

Game on - Mein Herz will dich
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Bei Game on von Kristen Callihan handelt es sich um einen typischen New Adult Liebesroman. Die bodenständige Anna trifft auf den Star-Quarterback. Während Anna aufgrund vergangener Erfahrungen unsicher ...

Bei Game on von Kristen Callihan handelt es sich um einen typischen New Adult Liebesroman. Die bodenständige Anna trifft auf den Star-Quarterback. Während Anna aufgrund vergangener Erfahrungen unsicher ist und Angst vor den Kommentaren der Kommilitonen hat, ist sich Drew schnell sicher: Er will Anna. Obwohl ihre Gefühle für Drew ebenso stark sind, will Anna es beim rein Körperlichen belassen. Doch gegen ihre Gefühle ist auch sie machtlos.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Kristen Callihan hat einen angenehmen Schreibstil, bei dem man auch ohne großes Nachdenken gut in die Geschichte kommt und der Handlung folgen kann. Sie schafft es Situationen und Protagonisten anschaulich zu beschreiben und weiß, wie man spannende Gespräche und wichtige Momente in Szene setzt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Das hat mir als Leser die Möglichkeit gegeben, Situationen und Konflikte, die im Laufe der Handlung entstanden sind, besser zu verstehen. Während ich in den Kapiteln aus Annas Perspektive das ein oder andere Mal an Drew gezweifelt und ihn für sein Verhalten gehasst habe, habe ich ihn in den Abschnitten aus seiner Sicht angefangen zu verstehen. Seine Beweggründe waren nahezu immer nachvollziehbar.
Drew ist ein sehr sympathischer Mensch, der in seinem Leben schon einige schlimme Erfahrungen sammeln musste. In der ein oder anderen Szene hat mein Herz richtig geblutet. Drew hat sich im Laufe des Buches Seite um Seite in mein Herz geschlichen und ist definitiv mein Lieblingscharakter des Buches.
Anna habe ich dagegen des Öfteren als anstrengend erlebt. Meiner Meinung nach kam nicht deutlich genug heraus, weswegen sie so unsicher ist und Angst hat verletzt zu werden. Da war natürlich die beschriebene Situation ihrer Mutter und vergangene Kommentare / Mobbing von Mitschülern, aber in den Kapiteln aus ihrer Perspektive hatte ich immer das Gefühl, dass sie damit eigentlich ganz gut abgeschlossen hat. Ich konnte nie ganz nachvollziehen, was genau sie wirklich davon abhält Drew zu vertrauen. Daher fand ich ihre Reaktionen Drew gegenüber teilweise sehr überzogen. Ich hätte mir hier noch mehr innere Monologe oder Gespräche mit ihrer Freundin / ihrer Mutter gewünscht, in denen geklärt wird, was genau Anna Angst macht. Außerdem bin ich der Meinung, dass Anna dieses Gespräch bereits ganz am Anfang der beginnenden Sex-Beziehung mit Drew hätte führen müssen. Wenn er ihre Beweggründe gekannt hätte, wären viele Situationen anders verlaufen.

Schade fand ich auch, dass in dem Buch sehr viele Nebencharaktere und Handlungsstränge angesprochen werden, diese jedoch nach wenigen Seiten nicht mehr weiterverfolgt werden. Ich hätte beispielsweise gerne Iris näher kennengelernt und mehr über ihre problematische Beziehung zu Henry erfahren. Dadurch, dass darauf gar nicht mehr eingegangen wurde, entstand in mir die Frage, weshalb dieses Thema von der Autorin überhaupt angeschnitten wurde.

Ansonsten hat mir das Buch jedoch gut gefallen. Es hat mir einige schöne Stunden beschert, in denen ich mit Drew und Anna mitgefiebert, gelitten und geliebt habe. Für mich war es ein gutes Buch für zwischendurch, welches ich immer sehr gerne in die Hand genommen habe. Mir hat jedoch ein bisschen das gewisse Extra gefehlt, dass es zu einem unvergleichbaren Buch gemacht hätte. Die Handlung war zwar in sich stimmig, jedoch sehr klischeehaft.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.07.2020

Anders als erwartet

The Modern Break-Up
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The modern break-up ist ein Roman von Daniel Chidiac, der definitiv das Potenzial zum Ratgeber hat. Er handelt von Amelia, die in der Vergangenheit oft schlechte Erfahrungen in Punkto Liebe und Beziehungen ...

The modern break-up ist ein Roman von Daniel Chidiac, der definitiv das Potenzial zum Ratgeber hat. Er handelt von Amelia, die in der Vergangenheit oft schlechte Erfahrungen in Punkto Liebe und Beziehungen gemacht hat. Die Leser begleiten Amelia auf ihrem Weg der Selbstfindung und Akzeptanz. Dabei lernt sie Nick kennen und die beiden führen ein langes Gespräch darüber, was Männer und Frauen eigentlich so von der Liebe wollen.

Der Schreibstil von Daniel Chidiac ist sehr angenehm. Das Buch besteht vorwiegend aus inneren Monologen und Gesprächen zwischen verschiedenen Personen. Situationen und Eigenschaften der Personen werden nur oberflächlich beschrieben. Trotzdem hat es der Autor geschafft, die Erzählung abwechslungsreich zu gestalten und den Lesefluss aufrecht zu erhalten.

Vom Inhalt des Buches war ich sehr überrascht. Aufgrund des Klappentextes hatte ich erwartet, dass der Fokus auf Amelia und Nick liegt. Auf ihrem Kennenlernen und wie sie anschließend den Kontakt über viele Jahre halten – aber ganz besonders auch auf dem, im Klappentext erwähnten, die ganze Nacht dauernden Gespräch der beiden. Das war so nicht der Fall. Die Geschichte rund um Amelia und Nick bildet eher eine Rahmenhandlung des Buches. Das Gespräch der beiden nimmt nur wenige Seiten ein. Der Fokus des Inhalts liegt vor allem auf Amelias Erfahrungen in der Vergangenheit und auf ihrem Umgang mit ihrer gescheiterten Beziehung. Dabei greift der Autor vorwiegend auf innere Monologe und Gespräche zwischen Amelia und ihren Freunden oder ihrer Mutter zurück.

Amelia kommt dabei im Laufe des Buches zu vielen Erkenntnissen, die sie in ihrem Leben weiterbringen. Sie begreift, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Der Autor schafft es dabei, die Erkenntnisse von Amelia so zu formulieren, dass sie sehr gut nachvollziehbar sind und auch den Leser zum Nachdenken anregen.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sowohl Kapitel aus Amelias als auch aus der Perspektive ihrer Freunde und ihrer Mutter existieren. Die Themen der Selbstfindung und die Erkenntnis der verschiedenen Protagonisten, dass eine Beziehung eben nicht immer gut geht, ziehen sich dabei durch das gesamte Buch. Außerdem wird dem Thema der Selbstliebe eine große Bedeutung zugeschrieben. Besonders spannend fand ich auch das Kapitel aus Sicht von Amelias Mutter. Diese ist Psychotherapeutin und beleuchtet das Thema der Akzeptanz, aber auch der Selbstliebe nochmal aus einem anderen Blickwinkel. Das hat nicht nur im Buch bei Amelia, sondern auch bei mir als Leserin einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Amelia ist mir persönlich sehr sympathisch. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass ich mich in vielen ihrer Denkmuster und Grundeinstellungen wiedererkannt habe. Das hat dafür gesorgt, dass ich mich mit ihr identifizieren konnte und viel Spaß beim Lesen hatte.

Obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen. Das Buch hat mir definitiv ein paar interessante Denkanstöße geliefert. Daher bekommt es 4/5 Sterne von mir.

Im Folgenden findet ihr vier Zitate, die mich selbst sehr berührt und mich besonders zum Nachdenken gebracht haben:

1) „Die Leute haben die sozialen Medien als Möglichkeit entdeckt, unterschwellige Nachrichten zu schicken. Wir versuchen, jemanden auf uns aufmerksam zu machen, indem man ein Bild von ihnen liked oder ihnen durch bestimmte Posts ein bestimmtes Gefühl vermitteln. Die Zeiten in denen wir miteinander über unsere Gefühle gesprochen haben, sind allmählich vorbei.“ S. 42

2) „Wahre Liebe fühlt sich besser an. Sie ist freier verfügbar. Das sind lange Gespräche. Man muss das Gefühl haben, den anderen zu jeder Tageszeit anrufen zu können, und zwar ohne fürchten zu müssen, es könnte der Eindruck entstehen, man habe es nötig.“ S. 62

3) „In einer Beziehung gehört die Hälfte unseres Denkens und unserer Entscheidungen einer anderen Person. Und wir müssen uns überlegen, wie sich das auf den anderen auswirkt, nicht nur auf uns selbst.“ S. 169

4) „Liebe ist schön, nicht ununterbrochen energieraubend. Sie bedeutet, dass man Kompromisse eingeht. Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Liebe ist schwierig, sollte aber auch erfüllend sein. Liebe braucht Zeit. Und ja, Liebe gehört zum mitunter Angst einflößendsten überhaupt, wenn sie aber echt ist, wird man den Mut finden, so zu sein, wie man sein will und der Person zu sagen, was man braucht.“ S 185.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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