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Veröffentlicht am 08.05.2021

Meisterhaft!

Das Lied der Krähen
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Bei „Das Lied der Krähen“ handelt es sich um Band 1 der Krähendilogie, die genau wie die Grisha-Trilogie im „Grishaverse“ spielt.

Die Handlung spielt einige Jahre nach den Ereignissen der Grisha-Trilogie, ...

Bei „Das Lied der Krähen“ handelt es sich um Band 1 der Krähendilogie, die genau wie die Grisha-Trilogie im „Grishaverse“ spielt.

Die Handlung spielt einige Jahre nach den Ereignissen der Grisha-Trilogie, weshalb ich empfehlen würde, die Trilogie zuerst zu lesen.
In der Hafenstadt Ketterdam tummeln sich einige zwielichtige Gestalten, unter anderem Kaz Brekker, die skrupellose rechte Hand eines Bandenchefs. Der erhält ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Der damit verbundene Auftrag hat es aber in sich, weshalb er fünf Gefährten auswählt, die ihn begleiten sollen.

Es gibt wirklich nichts an diesem Buch, das ich nicht geliebt habe! Von Beginn an war ich fasziniert von Ketterdam. Es handelt sich hier um eine düstere Hafenstadt, mit unglaublich vielen Facetten, in der es aber auch viel Armut und Kriminalität gibt.
Die Handlung hat mich sofort gefesselt und ich war gleich in der Geschichte drin.
Es wurde wirklich nie langweilig und es gab, anders als in der Grisha-Trilogie, im gesamten Buch keine Stellen die sich zogen.

Das Buch ist aus den Perspektiven von fünf der sechs "Krähen" geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Die Perspektivwechsel sind perfekt gelungen, manchmal spielen die Kapitel sogar zeitgleich, wodurch noch mehr Spannung entsteht.
Der Schreibstil von Leigh Bardugo ist wieder sehr fesselnd und bildhaft, sodass es mir noch leichter fiel in die Geschichte einzutauchen.

Kaz, Jesper, Inej, Matthias, Nina und Wylan haben es mir allesamt angetan. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte.
Ich konnte bei allen Charakteren sehr gut nachvollziehen, wie sie zu dem geworden sind, was sie jetzt sind und vor allem die Geschichte von Kaz hat mich sehr berührt.
Hauptsäch dank Nina und Jesper gibt es in dem Buch aber auch einige lustige Szenen.

"Das Lied der Krähen" ist definitiv ein Jahreshighlight für mich. Ich freue mich schon total auf den zweiten Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2021

Witziger Roadtrip, der auch ans Herz geht!

Der erste letzte Tag
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Bei "Der erste letzte Tag" von Sebastian Fitzek handelt es sich ausnahmsweise mal nicht um einen Thriller. Da ich die sowieso schon fast alle gelesen habe, war ich natürlich umso gespannter, wie mir "kein ...

Bei "Der erste letzte Tag" von Sebastian Fitzek handelt es sich ausnahmsweise mal nicht um einen Thriller. Da ich die sowieso schon fast alle gelesen habe, war ich natürlich umso gespannter, wie mir "kein Thriller" gefallen wird.

Das Buch handelt von einem Roadtrip der etwas anderen Art. Livius Reimer muss dringend von München nach Berlin um seine Ehe zu retten, doch wegen eines Schneesturms wird sein Flug gestrichen. Als wäre das noch nicht genug, muss er sich den letzten verfügbaren Mietwagen mit der exzentrischen Lea teilen. Der kommt dann auf der Fahrt eine verrückte Idee..

Mir hat die Idee des Buches von Anfang an sehr gut gefallen. Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können verbringen einen Tag auf engstem Raum zusammen und entscheiden sich, diesen Tag so zu leben, als wäre es ihr letzter. Da sind urkomische Szenen vorprogrammiert.
Ich habe teilweise wirklich Tränen gelacht, weil Livius und Lea von einer skurrilen Situation in die nächste stolpern. Manches war mir dabei aber etwas zu übertrieben und unglaubwürdig dargestellt.
Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr geht sie auch ans Herz, wobei der Humor aber nicht verloren geht.

Livius und Lea haben mir sehr gut gefallen. Die Beiden sind wirklich wie Tag und Nacht und können sich anfangs auch nicht wirklich leiden. Livius ist ein spießiger Lehrer, der gerne etwas „cooler“ wäre und Lea ist eine abenteuerlustige junge Frau, der es egal ist was andere von ihr denken. Natürlich geraten sie da nicht nur einmal aneinander. Vor allem die Dialoge zwischen den beiden fand ich richtig genial und Dank des gewohnt sehr guten Schreibstils des Autors bin ich nur so durch die Seiten geflogen.

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, mir einige lustige Stunden beschert und mich am Ende auch zum Nachdenken angeregt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2021

Emotion pur!

All The Broken Pieces And You
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Bei „All the Broken Pieces and You“ von Marla Grey handelt es sich um den Auftakt der Savanna Springs- Reihe rund um Ash und Jake.

Darum geht‘s:
In dem Buch geht es um Ashley, die nach dem Tod ihrer besten ...

Bei „All the Broken Pieces and You“ von Marla Grey handelt es sich um den Auftakt der Savanna Springs- Reihe rund um Ash und Jake.

Darum geht‘s:
In dem Buch geht es um Ashley, die nach dem Tod ihrer besten Freundin Tami am Boden zerstört ist und sich eigentlich schon fast aufgegeben hat. Doch Ash hat noch etwas für Tami zu erledigen und fährt deshalb nach Kalifornien. Dort trifft sie auf Jake, der es zunächst schafft sie etwas aufzurichten. Doch auch Jake hat Geheimnisse...

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover des Buches wirklich traumhaft schön finde!

Die Handlung, die abwechselnd aus der Sicht von Ash und Jake erzählt wird beginnt schon sehr traurig und das Thema Trauer zieht sich auch durch das ganze Buch. Durch einige unerwartete Wendungen ist das Buch aber auch durchgehend sehr spannend und es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Durch den mitreißenden und gefühlvollen Schreibstil der Autorin konnte ich die ganze Zeit mit den Protagonisten mitfühlen und habe sämtliche Emotionen beim Lesen durchlebt.

Die Protagonistin Ashley war mir von Anfang an sympathisch. Sie musste sehr viel durchmachen und ihr Schmerz ist richtig greifbar. Dennoch wird schnell deutlich, dass sie eine starke Frau ist, die wieder Freude am Leben finden will.

Jake wirkt anfangs wie der typische Good Guy, der sich um Ash kümmert und ihr guttut, aber im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass dem nicht ganz so ist, wodurch er für mich einiges an Sympathie eingebüßt hat.

Von den Nebencharakteren, vor allem von Trevors Entwicklung, war ich aber richtig begeistert! Die Freunde sind immer füreinander da und nehmen auch Ash sofort in ihre Clique auf.

Insgesamt hat mir der Auftakt der Reihe rund um Ash und Jake sehr gut gefallen und ich bin schon richtig gespannt, wie es in Band 2 weitergeht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2021

Erwartungen nicht ganz erfüllt

Lodernde Schwingen
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Bei „Lodernde Schwingen“ handelt es sich um das Finale der Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo.
Zum Inhalt möchte ich deshalb nichts verraten, um nicht für die ersten beiden Teile zu spoilern.

Die Handlung ...

Bei „Lodernde Schwingen“ handelt es sich um das Finale der Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo.
Zum Inhalt möchte ich deshalb nichts verraten, um nicht für die ersten beiden Teile zu spoilern.

Die Handlung beginnt wie in den Vorbänden wieder relativ flott und der Einstieg in die Geschichte ist mir auch diesmal sehr leicht gefallen. Ich fand das Buch auch über weite Teile sehr spannend, aber leider gab es in diesem Teil -wie auch im Teil zuvor- wieder einige Längen. Andere Sachen wurden dann wiederum viel zu schnell abgehandelt, sodass mir manchmal etwas das Gefühl von Mitfiebern gefehlt hat.
Das Ende hat mir persönlich auch gar nicht gefallen, weil es zwar unerwartet, aber meiner Meinung nach etwas zu konstruiert war.

Ein großer Pluspunkt waren für mich die Nebencharaktere. Fast alle kommen in diesem Teil viel besser zur Geltung und bekommen mehr Tiefe. Dadurch wurden sie für mich richtig interessant. Genau diese Entwicklung hat mir bei der Protagonistin Alina aber etwas gefehlt. Dennoch ist sie mir über die Bände hinweg ans Herz gewachsen und ich war gespannt, wie die Geschichte für sie und die anderen ausgeht.

Auch wenn mich die Handlung nicht immer zu 100% überzeugt hat, bin ich dennoch ein riesiger Fan von Ravka und der Welt der Grisha geworden. Ich finde Leigh Bardugo hat hier eine unglaublich spannende magische Welt erschaffen, die ich mir durch ihren bildhaften Schreibstil auch sehr gut vorstellen konnte. Auch die Idee der Grisha und die Art und Weise wie ihre Fähigkeiten funktionieren, gefallen mir richtig gut.

Insgesamt muss ich sagen, dass es nicht mein Traumfinale war. Ich finde, dass das vorhandene Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde und es gab immer wieder einige Längen in den Büchern. Ich bin aber dennoch froh, die Welt der Grisha kennengelernt zu haben und werde auf jeden Fall auch noch den Rest des Grisha-Verse lesen.

Ich gebe 3,5-4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

Schwächer als Band 1

Eisige Wellen
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„Eisige Wellen“ ist der zweite Band der Grisha-Trilogie rund um die junge Grisha Alina.

Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, um nicht für Band 1 zu spoilern.
Die Handlung setzt unmittelbar da ...

„Eisige Wellen“ ist der zweite Band der Grisha-Trilogie rund um die junge Grisha Alina.

Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, um nicht für Band 1 zu spoilern.
Die Handlung setzt unmittelbar da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Der Einstieg in die Geschichte ist mir diesmal sehr leicht gefallen, es geht gleich am Anfang des Buches ziemlich zur Sache und die Ereignisse überschlagen sich förmlich.
Nach dem rasanten Einstieg passiert aber dann erstmal lange Zeit gefühlt gar nichts. Mir hat über weite Teile einfach die Spannung und das Mitfiebern gefehlt, weshalb sich der Mittelteil für mich ziemlich gezogen hat.
Zum Ende hin wird es dann aber noch einmal spannend und ich habe wieder richtig mitgefiebert. Auch hier folgte wieder ein Kracher auf den nächsten. Das Ende war für mich ein richtiger Schocker und hat definitiv Lust auf Band 3 gemacht! Vor allem gefällt mir, dass zum Schluss alles offen bleibt und im Finale quasi alles passieren kann.

In diesem Teil erfährt man auch noch mehr über alle Charaktere, was sie für mich viel interessanter gemacht hat. Auch einige neue Charaktere, die im ersten Teil noch nicht vorkommen, konnten mich richtig begeistern und mein Herz erobern. Zu diesen will ich aber nicht mehr verraten, um nichts vorweg zu nehmen.

Von der von Leigh Bardugo geschaffenen Welt bin ich nach wie vor begeistert. Die darin vorhandene Magie und die Art, wie sie angewendet wird ist einfach mal etwas ganz anderes und gefällt mir richtig gut! Auch der Schreibstil ließ sich wieder flüssig lesen und ich konnte mir alles bildlich vorstellen.

Insgesamt blieb Teil 2 leider etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Die Spannung am Anfang und am Ende konnte die Längen im Mittelteil nicht wett machen, weshalb dieser Teil für mich auch ein bisschen schwächer ist als der erste. Dennoch gefällt mir die Welt der Grisha nach wie vor sehr gut und ich sehe hier noch viel Potential, das in Band 3 hoffentlich ausgeschöpft wird!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere