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_lesesxchti_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2020

Wenn man selbst zum Schatten wird...

Mädchen aus Papier
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In dem Buch „Mädchen aus Papier" von Sina Flammang geht es um Mari. Vor zwölf Jahren ist Maris Schwester spurlos verschwunden und seitdem versucht Maria so gut es geht ihren Platz auszufüllen. Als ihre ...

In dem Buch „Mädchen aus Papier" von Sina Flammang geht es um Mari. Vor zwölf Jahren ist Maris Schwester spurlos verschwunden und seitdem versucht Maria so gut es geht ihren Platz auszufüllen. Als ihre Schwester dann plötzlich wieder auftaucht, versucht ihre Familie krampfhaft Normalität zu heucheln. Während ihr Leben aus den Fugen gerät, hat sie nur zwei Freunde an ihrer Seite: Clementine, die wie ihre verstorbene Schwester einmal Miss Monaco werden möchte und sich dafür jedes kleinste bisschen Speck runterhungert und Ole, dessen Bruder ebenfalls verschwunden ist und den er überall sucht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Charaktere sehr authentisch geschildert sind. Sie alle haben ihre Macken und es läuft bei weitem nicht perfekt bei ihnen. Es war schön Mari auf ihrem Selbstfindungstrip zu begleiten, denn in ihr spiegelt sich vieles wieder, was man selbst durchmacht/durchmachen musste und man sich so sehr gut mit ihren Gedanken und Ängsten identifizieren konnte. Da das Buch im Präsens und aus der Ich-Perspektive erzählt wird, ist man der Hauptperson viel näher. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben auch Tiefe und die Handlung ist in sich schlüssig. Der Schreibstil der Autorin ist nüchtern, doch schafft es trotzdem einen an den richtigen Stellen mitfiebern zu lassen. Insgesamt ist das Buch hat mir das Buch sehr gut gefallen, aber ich gebe trotzdem nur 4/5 Sternen ⭐, weil mir an manchen Stellen etwas gefehlt hat und der Funke nicht ganz übergesprungen ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb.

Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb
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Es geht um das Buch „Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb" von Tanya Stewner. Die Hauptperson ist Juli, deren Leben scheinbar perfekt ist. Reiche Eltern und super Noten. Was will man mehr? Doch hinter ...

Es geht um das Buch „Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb" von Tanya Stewner. Die Hauptperson ist Juli, deren Leben scheinbar perfekt ist. Reiche Eltern und super Noten. Was will man mehr? Doch hinter all der Perfektion wünscht sich Juli einfach nur ein wenig mehr Liebe. Wenn ihr mal alles wieder zu viel wird, flüchtet sie sich auf ihre Lichtung. Doch eines Tages ist da ein Typ auf ihrer Lichtung. Er benimmt sich seltsam, kennt die natürlichsten Dinge nicht und seine Art sich auszudrücken ist auch seltsam. Juli versucht hinter sein Geheimnis zu kommen und ahnt nicht dass dieses ihr ganzes Leben verändern wird.

Das Buch „Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb" ist ein Jugendroman aus dem Bereich Fantasy. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Juli erzählt. Die Autorin schafft es in einem lockeren Schreibstil eine unglaubliche berührende Geschichte zu erzählen. Die Handlung ist in sich schlüssig und gut nachzuvollziehen. Es ist leicht die Gedankengänge /die Gedankenwelt von Juli zu verstehen und sich in ihren Charakter einzufühlen. In dem Roman hat die Autorin auch Thematiken eingebaut, die einen zum Nachdenken bringen und sehr aktuell sind. Auch das Cover finde ich sehr gelungen, denn die Farben passen gut zusammen und es passt auch zum Inhalt der Geschichte. Ich gebe 5/5 Sternen⭐, da mich diese Geschichte total berührt hat und mich wahrscheinlich einige Zeit nicht loslassen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Erebos

Erebos
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Erebos ist ein Spiel. Es kommuniziert mit dir. Es weiß Dinge über dich, die es unmöglich wissen kann. Es droht dir. Und sein Ziel ist das Töten.
Eigentlich ist Nick ein normaler Junge, doch als sein Freund ...

Erebos ist ein Spiel. Es kommuniziert mit dir. Es weiß Dinge über dich, die es unmöglich wissen kann. Es droht dir. Und sein Ziel ist das Töten.
Eigentlich ist Nick ein normaler Junge, doch als sein Freund beginnt sich zunehmend seltsam zu benehmen, beschließt er der Sache auf den Grund zu gehen. Alles scheint mit diesem seltsamen Spiel zusammenzuhängen, über das niemand etwas verraten will. Erst als Nick selber in den Besitz des Spiels kommt, gelingt es ihm die Faszination des Spiels nachzuvollziehen. Es ist erschreckend realistisch und auf jeden Fall einzigartig. Doch je weiter er in das Spiel eindringt, desto beunruhigender wird die Sache. Was ist das Ziel des Spiels? Und wie weit ist Nick bereit zu gehen?
Ursula Poznanski zieht einen mit ihrem fesselndem Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann. So wie die Spieler sich nicht mehr von dem Spiel lösen können, so ist es dem Leser unmöglich das Buch beiseite zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive mit Nick im Vordergrund. Wenn er das Spiel spielt, rückt allerdings seine Spielfigur nach vorne, sodass man das Gefühl hat, dass das Spiel eine eigene reale Welt ist. Jeder Charakter des Buchs ist gut durchdacht und am Ende kann man noch einige Überraschungen erleben. Besonders spannend ist es zu erraten welcher Schüler wohl hinter welcher Spielfigur steckt. Von Anfang bis Ende eine spannende, nervenaufreibende Geschichte. Für Thrillerfans absolut empfehlenswert, aber auch für Leute wie mich, die Thriller nicht so gerne mögen lohnt es sich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
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In dem Buch „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen "von Ava Reed geht es um Leni. Leni ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das kurz vor ihrem Abschluss steht. Doch sie bemerkt, dass sich etwas ...

In dem Buch „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen "von Ava Reed geht es um Leni. Leni ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das kurz vor ihrem Abschluss steht. Doch sie bemerkt, dass sich etwas in ihr zu verändern beginnt. Etwas, dass sie nicht greifen und noch weniger beschreiben kann. Schon bald kann sie nirgendwo mehr hingehen, weil eine ihr unerklärliche Angst sie lähmt und die alltäglichsten Dinge zu einem Kampf werden lässt. Bis dann endlich eine Diagnose kommt, hat Leni sich schon längst verloren und so wandert sie schließlich in eine Psychiatrie um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen. Dort lernt sie Matti kennen, einen Jungen, der weder Hitze noch Kälte noch Schmerz fühlen kann. Gemeinsam mit ihm flüchtet sie aus der Psychiatrie und ein kleines Abenteuer beginnt.
Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Leni, als auch aus der von Matti. Ava erzählt von dieser schweren Krankheit mit starken und eindringlichen Worten, die einen an der Seele berühren. Sie zeigt ihren Lesern, wie ernst dieses Thema ist und wie schnell man sich darin verlieren kann. Mit den selbstgestalteten Tagebucheinträgen und ihren eigenen Erfahrungen, die sie hat einfließen lassen, hat sie dieses Buch zu etwas persönlichem und einzigartigem gemacht. Die Geschichte von Leni und Matti hallt noch lange in einem nach. Was mir besonders gut gefällt ist das Ende. Es gibt zwar ein Happyend, aber man merkt trotzdem, dass es nicht ist wie vorher. Sie zeigt, dass es zwar Hoffnung gibt und dass es besser werden kann, aber dass Leni trotzdem ihr Leben lang damit zu kämpfen haben wird und dass finde ich sehr gut, weil die Krankheit von Leni sonst zu verharmlost werden würde. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der selber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, aber auch allen die es vielleicht einfach besser verstehen wollen, was in einem depressiven Menschen vorgehen kann. Ein wunderschönes Buch, dass immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere