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Veröffentlicht am 04.03.2024

"Viel zu viel Drama"

Belladaire Academy of Athletes - Rivals
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An diesem Teil hat mir vieles gefallen, nur leider nicht die Liebesgeschichte unserer Protagonisten Lova und Luis.
Dass die Geschichte von Drama und Streit geprägt sein würde, konnte man bereits dank des ...

An diesem Teil hat mir vieles gefallen, nur leider nicht die Liebesgeschichte unserer Protagonisten Lova und Luis.
Dass die Geschichte von Drama und Streit geprägt sein würde, konnte man bereits dank des ersten Teils erahnen, aber was letztendlich daraus geworden ist, hat bedauerlicherweise nicht meinen Geschmack getroffen.

Die erste Hälfte des Buches war geprägt von Zickereien, Streitereien, Beleidigungen, gegenseitigen Vorwürfen und Schuldzuweisungen.
Dadurch, dass jede ihrer Begegnungen nur daraus bestanden hat, hat sich die Handlung ab einem gewissen Punkt angefangen im Kreis zu drehen.
Hinzu kommt, dass beide nicht nur sich das Leben schwer gemacht haben, sondern auch ihrem Freundeskreis.

Ab der zweiten Hälfte ging es etwas Berg auf, weil wir in der Handlung vorangekommen sind und endlich das Geheimnis um ihre Trennung gelüftet wurde.
Das Drama, dass die beiden darum gemacht haben, hat sich letztendlich als absolut überzogen herausgestellt.
Aus Leistungssportlersicht kann ich es durchaus verstehen, aber es ist nun mal alles gut ausgegangen und nicht der Rede bzw. dieses Dramas wert gewesen.

Der Schreibstil hat sich im Vergleich zum ersten Teil verändert.
Es wurde viel Jugendsprache eingebaut.
Mir persönlich hat es nicht so gut gefallen, weil ich das Buch nicht so flüssig lesen konnte, wie sein Vorgänger.
Dennoch hat es gut zu den Protagonisten gepasst.

Besonders gut gefallen hat mir gefallen, dass der Fokus in diesem Teil mehr auf dem Sport gelegen hat.
Aber nicht nur das Thema Sport wurde mehr thematisiert, sondern auch der Druck, der im Leistungssport herrscht.

„Belladaire Academy – Rivals“ ist ein „Second-Chance“ und „Rivals to Lovers“-Roman, der einen netten Unterhaltungswert für zwischendurch bereithält.
Mir persönlich jedoch zu viel Drama aufweist und oft die Grenze zu „es nervt“ überschritten hat.

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Veröffentlicht am 01.03.2024

"Ich liebe alles an diesem Buch"

Fadeaway
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Der erste Teil („Breakaway“) hat mir damals nicht besonders zusagt.
Umso überraschter war ich, dass mich dieser Teil so abholen konnte.
In meinen Augen hat einfach alles gepasst und es hat mir riesig Spaß ...

Der erste Teil („Breakaway“) hat mir damals nicht besonders zusagt.
Umso überraschter war ich, dass mich dieser Teil so abholen konnte.
In meinen Augen hat einfach alles gepasst und es hat mir riesig Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass Anabelle Stehl sich mit der Thematik, die sie sich herausgesucht hat, etwas übernimmt, aber dem ist nicht so.
Sie hat mit Tabuthemen gebrochen und sie im genau richtigen Maß behandelt, ohne, dass die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Kyra und Milan auf der Strecke bleibt.

Mit Kyra hat sie eine starke, mutige Protagonistin geschaffen, die ihre negativen Erfahrungen verarbeitet, indem sie einen Podcast startet, der anderen mit ähnlichen Erfahrungen helfen soll.
Dieser Podcast greift wichtige Themen auf, die in unserer Gesellschaft oft marginalisiert werden.
Sie bringt diese Themen auf eine Art und Weise rüber, die einen sofort zum Nachdenken anregt.
Wahrscheinlich liegt es an ihren eigenen Erfahrungen, die sie verarbeitet.

Milan ist ebenfalls ein interessanter Charakter, der anfangs nur für den Handball lebt und sich wenig für die Dinge interessiert, die in seinem Umfeld passieren.
Nachdem er Kyra kennengelernt hat, fängt er an auch auf sein Umfeld zu achten.
Seine Prioritäten und Ansichten fangen an sich zu verschieben und er ist bereit seinen Traum für Kyra und seine moralischen Überzeugungen über Bord zu werfen.
(Dass er auch noch Handball spielt, hat ihn direkt auf Platz 3 meiner Bookboyfriendliste katapultiert.)

Mit „Fadeaway“ hat Anabelle Stehl einen Roman mit starken Protagonisten geschaffen, die einen auf vielen verschiedenen Ebenen unterhalten und eine wichtige Message gegen Sexismus und sexuelle Gewalt verkörpern!

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Veröffentlicht am 28.02.2024

"Tiefe Einblicke in das Leben einer beeindruckenden Frau"

BECOMING
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Dieses Buch ist mein „Lies-mal-was-anderes-außer-deiner-üblichen-Genre“-Buch für 2024.
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil ich Michelle Obama schon immer sehr charismatisch fand und nur Gutes über ...

Dieses Buch ist mein „Lies-mal-was-anderes-außer-deiner-üblichen-Genre“-Buch für 2024.
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil ich Michelle Obama schon immer sehr charismatisch fand und nur Gutes über dieses Buch gehört habe.
Nun nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich mich den ganzen positiven Stimmen nur anschließen.
Und wenn es überhaupt möglich ist, finde ich diese Frau sogar noch beeindruckender als vorher.
Dieses Buch beschreibt ihr Leben von Kindheitstagen an bis zum Ende ihrer Zeit als First Lady.
Jeder ihrer Lebensabschnitte hat andere Herausforderungen und Erfolge für sie bereitgehalten, die sie mit Bravour gemeistert hat.
Ihr wurde wahrlich nichts geschenkt.
Sie und ihre Familie musste aufgrund ihrer Herkunft, ihres sozialen Status und ihres Aussehens doppelt so hart arbeiten und für ihre Rechte einstehen, um das Gleiche zu erreichen wie ihre Weißen Mitstreiter.
All die Widrigkeiten, die sie überwinden musste und all die Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, hätte ich gar nicht zu überwinden gewusst.
Offen redet sie über Baracks Politik und positioniert sich.
Sie erzählt, welche Vorteile das Leben im Weißen Haus mit sich gebracht haben, aber auch was sie opfern mussten.
Besonders sympathisch finde ich ihre Art und Weise zu erzählen.
Sie ist ehrlich und selbstkritisch, gesteht Fehler und Misserfolge ein und stellt nicht alles, was sie und Barack gemacht haben, als richtig dar.
Oft geht sie hart mit sich ins Gericht und bereut ihre Entscheidungen und Ansichten, die sie gehabt hat.
Michelle Obama ist vieles in ihrem Leben gewesen.
Tochter, Schwester, Juristin/Anwältin, Ehefrau, Mutter, First Lady und in meinen Augen eine Pionierin.
Oft war sie die erste schwarze Frau – ob im Weißen Haus oder in ihrer Kindheit.
Sie ist nicht ohne Grund ein Vorbild für People of Colour.
Ihre Geschichte ist Mut machend und eine Inspiration!

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Veröffentlicht am 21.02.2024

"Eine andere Welt, aber mit den gleichen Problemen"

Magic Academy - Die Prüfung
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 Im letzten Teil hat Ryiah die Aufnahme an der Akademie geschafft und darf nun ihre Ausbildung als Kriegsmagierin antreten.
Dabei wird sie von vielen bekannten Gesichtern, neuen Gesichtern und natürlich ...



 Im letzten Teil hat Ryiah die Aufnahme an der Akademie geschafft und darf nun ihre Ausbildung als Kriegsmagierin antreten.
Dabei wird sie von vielen bekannten Gesichtern, neuen Gesichtern und natürlich Prinz Darren begleitet.

Dieser Teil bietet ungefähr die gleiche Dosis an Spannung wie sein Vorgänger.
Also gefühlt keine, weil die Handlungen und vermeintlichen Pageturner ziemlich vorhersehbar sind.

Dafür liegt das Augenmerk mehr auf Ryiahs Alltag in der Akademie, ihre Ausbildung und ihren Beziehungen.
Besonders die Beziehungen zu Prinz Darren und das ganze Hin und Her mit Priscilla nimmt hier viel Platz ein.
Ich hätte gerne etwas mehr Action und Spannung, als das Drama einer Dreiecksbeziehung und verschiedene Verteidigungstechniken gehabt.

Schön wiederum fand ich, dass wir uns zwar in einer Fantasywelt befinden, Ryiah aber auch mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen haben.
Auch sie hat Prüfungsstress, um es ins nächste Ausbildungsjahr zu schaffen, gelegentliche Selbstzweifel oder weiß nicht wohin mit ihren Gefühlen.
Alles Probleme, die der Großteil der Menschen sicherlich nachvollziehen kann.
Damit war es für mich leichter, eine bessere Beziehung zu ihr aufzubauen.

Ich bin gespannt, ob es im nächsten Teil etwas mehr zu Sache gehen wird.
Die Aussichten auf etwas Action stehen jedenfalls gut.


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Veröffentlicht am 20.02.2024

"Unterdrückte Gefühle"

Twisted Love
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In „Twisted Love“ zeigen uns Rosie und Dean, dass unterdrückte Gefühle und Liebe immer einen Weg an die Oberfläche finden.
Auch Jahre später…

Dieses Buch konnte mich nicht so mitnehmen, wie ich es eigentlich ...

In „Twisted Love“ zeigen uns Rosie und Dean, dass unterdrückte Gefühle und Liebe immer einen Weg an die Oberfläche finden.
Auch Jahre später…

Dieses Buch konnte mich nicht so mitnehmen, wie ich es eigentlich von L.J. Shen gewohnt bin.
Dean und Rosies Geschichte beginnt ähnlich wie Emilias und Vicious Liebesgeschichte.
Er kämpft uns sie und ändert sich bereitwillig für sie um ihr der Mann zu sein, den sie verdient.
Ab dem Mittelteil jedoch fand ich, dass die beiden, besonders Millie sich das Leben selbst schwer gemacht haben.
Sie hat Tatsachen zu Problemen gemacht, die absolut kein Problem waren.
Es hat auf Dauer genervt, wie sehr Baby LeBlanc sich ihre Gefühle für Ruckus nicht eingestehen wollte.
In der Hinsicht verhält sie sich wirklich wie ein Baby.

Hinzu kamen ein paar kleinere Logikfehler, die mich beim Lesen etwas gestört haben.
Das Rosie an einer schweren Lungenkrankheit erkrankt ist, wird einem oft unter die Nase gehalten.
Sowohl offensichtlich als auch subjektiv durch Erzählungen wie, dass sie nicht in der Lage ist einen normalen Spaziergang durchzuhalten.
Aber ausschweifender, schweißtreibender Sex mit Dean ist problemlos möglich??
Passt für mich nicht…

Die kleine Bombe aka Deans Geheimnis hat nochmal ordentlich Schwung in die Geschichte gebracht, weil L.J. Shen die Bombe genau zum richtigen Zeitpunkt hat platzen lassen.
Dean hat sein Geheimnis die ganze Zeit mit sich herumgetragen ohne Andeutungen zu machen und entsprechend viel Interpretationsspielraum gelassen, aber auf diese Auflösung wäre nicht gekommen.

„Twisted Love“ ist ein netter zweiter Teil, der mich zwar nicht mitreißen konnte, aber einen guten Unterhaltungsfaktor geboten hat.
Deswegen bekommt das Buch 3,5 Sterne von mir.

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