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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2025

"Urban Fantasy-Auftakt mit Luft nach oben"

Black Blade
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Die „Mythos Academy“ gehört, seit ich sie vor 7 Jahren das erste Mal gelesen habe, zu meinen Lieblingsreihen im Fantasy-Genre.
Deswegen wollte ich gerne mal eine andere Reihe von der Autorin ausprobieren.

Der ...

Die „Mythos Academy“ gehört, seit ich sie vor 7 Jahren das erste Mal gelesen habe, zu meinen Lieblingsreihen im Fantasy-Genre.
Deswegen wollte ich gerne mal eine andere Reihe von der Autorin ausprobieren.

Der Einstieg ins Buch ist mir unglaublich leicht gefallen, weil man gleich mittendrin im Geschehen war und nicht erst ellenlange Erklärungen zur Fantasywelt über sich ergehen lassen muss.
Die Erklärungen rund um die Fantasywelt, die Familien und den verschiedenen Mächten, werden nach und nach in im Verlauf der Handlung eingebaut.
Leider kam es im Handlungsverlauf zu vielen Erklärungswiederholungen.

Gerade nach dem spannenden Einstieg in die Geschichte, war ich etwas enttäuscht, dass die restliche Handlung den Spannungsbogen nicht halten konnte.
Das lag zum einen bestimmt an den vielen Wiederholungen und an der doch sehr typischen Handlung für einen Jugend-Fantasyroman.
Dabei hat mich die Idee mit den unterschiedlichen Fähigkeiten und den Monstern total begeistert.
Wobei ich auch hier sagen muss, dass die Fähigkeiten im Großen und Ganzen ziemlich lahm sind.
Nur Devons Fähigkeit ist bislang die Interessanteste.

Lila und Devon sind recht sympathische Protagonisten, aber keine, die einen als Leser beeindrucken.
Lilas Verhaltensweise bewegte sich häufig auf einem schmalen Grat zwischen cooler Badass-Charakter oder pubertierende Nervensäge.
Und bei Devon habe ich nie so ganz verstanden, was er hat, dass alle ihn lieben.
Ich habe ihn als einen normalen 0815-Teenager aus wohlhabenden Hause wahrgenommen.

Bin wirklich gespannt, was die beiden Folgeteile noch bereithalten.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

"So stelle ich mir Fake-Dating vor"

Lessons in Faking
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„Lessons in Faking“ ist das Paradebeispiel eines Fake-Dating Romans.
Wenn es ein Buch-Duden/Buch-Lexikon geben würde, in dem alles zur Bücherwelt stehen würde und man würde Fake-Dating nachschlagen, würde ...

„Lessons in Faking“ ist das Paradebeispiel eines Fake-Dating Romans.
Wenn es ein Buch-Duden/Buch-Lexikon geben würde, in dem alles zur Bücherwelt stehen würde und man würde Fake-Dating nachschlagen, würde dort ein Foto dieses Romans kleben.

Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht die Geschichte von Athalia und Dylan zu lesen.
Kaum hatte ich mich in meinen Lesesessel gekuschelt und die ersten 50 Seiten hinter mir, war ich in der Geschichte gefangen.
Der Schreibstil hat mich wortwörtlich durch die Seiten getragen und ich habe gar nicht gemerkt, wie viel ich schon gelesen hatte, bis ich irgendwann mal auf die Uhr geguckt habe (Mitternacht).

Aber nicht nur der Schreibstil hat mich an dieses Buch gefesselt, sondern auch die beiden sympathischen und zugänglichen Protagonisten.
Dylan ist eine laufende Green-Flag und Athalia ist eine so liebevolle, kecke Persönlichkeit, dass man sie nur ins Herz schließen kann.
Dabei ist die Dynamik der Beiden das eigentlich Geniale.
Beide hassen sich aus Prinzip, aber als Athalia einen Rachefeldzug gegen ihren Bruder startet, finden die Beiden schnell zueinander.
Während ihrer Fake-Dating-Phase merken Athalia und Dyla, dass sie sich eigentlich sehr ähnlich sind und der gegenseitige Hass keinen vernünftigen Grund hat.

Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass dieses Buch nicht so überladen ist mit wichtigen/tiefen Themen.
Es gibt ein schwerwiegenderes Thema in Athalias Vergangenheit, aber das wird nur am Rand ein paar Mal thematisiert.
Im Großen und Ganzen ist dieses Buch ein locker, fluffiger New Adult-Roman zum Genießen und Wohlfühlen.
Freue mich schon total auf die nächsten Bände.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

"Die gesamte Reihe ist ein Jahreshighlight"

Pretty Shameless - Gefährlicher als Liebe
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Jeder Teil einer Reihe ein Highlight!
Das ist mir wirklich noch nie passiert.

Pünktlich zum Erscheinungsdatum habe ich mit „Pretty Shameless“ begonnen und nicht mal in drei Tagen beendet.
Ich konnte nach ...

Jeder Teil einer Reihe ein Highlight!
Das ist mir wirklich noch nie passiert.

Pünktlich zum Erscheinungsdatum habe ich mit „Pretty Shameless“ begonnen und nicht mal in drei Tagen beendet.
Ich konnte nach dem Ende des zweiten Teils auch langsam wirklich nicht mehr warten.
Aber das lange Warten (6 Monate!) hat sich allemal ausgezahlt.

Es war emotional, nervenaufreibend und atemberaubend – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne.
Hier werden Themen aufgegriffen und wirklich schonungslos behandelt.
Nichts wird beschönigt, nichts wird verharmlost – genau wie im echten Leben.
Die Krankenhausszene, in der alle Puzzleteile letztendlich zusammengesetzt werden, hat mich emotional an meine Grenzen getrieben.
Ich spreche nicht von „ein paar Tränchen vergossen“, sondern von „Rotz und Wasser geheult“.
Umso schöner war es, dass Tami Fischer allen ihr gerechtes Ende beschert hat.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für Jeden!
Die Trilogie ist nicht nur für Romance-Fans geeignet, weil dieses Buch alles andere als ein normaler 0815 New Adult-Roman ist.
Hinter Payton und Sarahs Geschichte verbirgt sich ein verstricktes Netz aus Lügen und Intrigen in den High Society-Kreisen der New Yorker Elite, sodass auch Rätselfans auf ihre Kosten kommen müssten.
Auch erlebt man während des Lesens fast jede existente Emotion.
Wut, Traurigkeit, Überraschung, Entsetzen, Angst, Glück und verschiedenste Arten von Liebe.
Außerdem kann man die „Manhattan Elite-Trilogie“ mehr als nur einmal lesen!
Ich werde Sie jedenfalls nächstes Jahr rereaden.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

"So prickelnd wie ein guter Gin-Cocktail"

The Lies We Hide (Brouwen Dynasty 1)
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Habe echt nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so gut gefallen würde.
Eigentlich sollte es mich nicht überraschen, immerhin ist es nicht mein erstes Buch von Kate Corell, aber dieser Reihenauftakt ...

Habe echt nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so gut gefallen würde.
Eigentlich sollte es mich nicht überraschen, immerhin ist es nicht mein erstes Buch von Kate Corell, aber dieser Reihenauftakt hat es wirklich in sich …
Ich liebe einfach alles daran.

Zum Ersten: Kate Corell hat ein Händchen dafür Ihre Charaktere zum Leben zu erwecken.
Nicht nur ihre Protagonisten, sondern auch die Nebencharaktere, waren mit so viel Liebe ausgearbeitet, dass sie sich allesamt gleich in mein Herz geschlichen haben.
Außerdem würde ich am liebsten nach Amsterdam in Freyas Haus einziehen.
Diese Hausgemeinschaft ist der Inbegriff von Freundschaft, Zusammenhalt und Harmonie.
Auch die Chemie zwischen den beiden Protagonisten war von der ersten Seite an spürbar.

Zweitens: Als ich das Buch begonnen habe, hätte ich nie gedacht, dass die Handlung so vielseitig werden würde.
Liebe, Freundschaft, interessante Nebenthemen, düstere Familiengeheimnisse und viel Spannung.
Über den Spannungsfaktor war ich positiv überrascht.
Mit Suspense-Romanen kriegt man mich ja immer und der Suspense-Faktor ist hier grandios ausgearbeitet, aber da will ich nicht zu viel verraten.
Das Ende hat es auf jeden Fall in sich …

Drittens: Die Nebenhandlungen ergänzen sich perfekt mit der Haupthandlung und bilden ein großes Ganzes.
Zudem sind die Nebenhandlungen rund um Miss Cocktailery, die Gin-Dynastie und der Rettung der Pasteelstraat Themen, die man nicht immer in Romanen findet.

Von mir bekommt das Buch klare 5 von 5 Sternen und eine dicke Empfehlung.
Der zweite Band ist schon vorbestellt.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

"Nach den Sternen greifen"

Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost
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Ich war anfangs etwas verwirrt von dem Buch, weil ich gar kein Bezug zu den Protagonisten hatte.
Normalerweise kennt man die Protagonisten schon aus vorherigen Teilen, weil sie dort eine Nebenrolle gespielt ...

Ich war anfangs etwas verwirrt von dem Buch, weil ich gar kein Bezug zu den Protagonisten hatte.
Normalerweise kennt man die Protagonisten schon aus vorherigen Teilen, weil sie dort eine Nebenrolle gespielt haben.
Hier erleben wir erst zwei völlig Fremde, die erst im Laufe der Handlung an den Lakestone Campus kommen und auch erst recht spät in Kontakt mit den Protagonisten aus dem ersten Teil kommen.
War für mich sehr gewöhnungsbedürftig und hat mir den Einstieg etwas erschwert, weil da kein bekanntes Gesicht war.

Die Handlung beinhaltet viele bekannte Themen des New Adult-Genre und kann daher nicht mit besonders viel Spannung punkten.
Aber das muss sie auch nicht.
Für mich geht dieser Teil eher in die Richtung eines Wohlfühlbuches, weil man die Protagonisten auf dem Weg sich ihr neues Leben aufzubauen bzw. sich in diesem zurechtzufinden, begleitet.
Dabei wird deutlich wie wichtig es ist seine Träume zu verwirklichen oder besser gesagt niemals diese aufzugeben, egal wie düster die Aussichten sind.
Brynn und Kasce, die beiden Protagonisten, meistern dies, wenn auch mit ein paar Stolpersteinen im Weg, perfekt.
Besonders schön fand ich die Beziehung der Protagonisten zu ihren neugewonnen Freunden.
Beide sind eher die Einzelgänger-Typen (mehr unfreiwillig als freiwillig) und umso schöner war es zu sehen wie sehr gute Freunde ihr Leben bereichern.
Ich muss dabei immer an die eine Szene denken, als Brynns Mutter sie fragt, ob sie allein glücklich ist in Seattle und Brynn kurz innehält und realisiert, dass sie mittlerweile alles andere als allein ist.
Den Stellenwert einer engen Freundschaft hat Alexandra Flint in diesem Roman wirklich gut aufgezeigt.

Was mich ein bisschen gestört hat und der Grund dafür ist, dass der Roman nur 3,5 Sterne von mir bekommt, ist das Drama der letzten 100 Seiten.
Nach anfänglichen Sticheleien bauen die beiden über 400 Seiten eine vertrauensvolle, erwachsene und liebevolle Beziehung auf.
Deswegen geht es mir nicht in den Kopf, wie die beiden auf den letzten 100 Seiten in das Verhaltensmuster von zwei bockigen Teenagern verfallen konnten.
Dieses ganze Drama hätte weitaus erwachsener gelöst werden können.

Wie auch im ersten Teil gab es in meinen Augen ein paar Logikfehler zum gesamten Unialltag, aber die haben glücklicherweise nur einen kleinen Teil der Handlung ausgemacht.

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