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Veröffentlicht am 20.08.2025

Pflicht, Glaube und Gefühle

Eine unmögliche Braut
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Dieses Buch unterscheidet sich spürbar von den bisherigen Romanen, die ich von Jody Hedlund kenne – und doch überzeugt es auf seine ganz eigene Weise. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und humorvoll, ...

Dieses Buch unterscheidet sich spürbar von den bisherigen Romanen, die ich von Jody Hedlund kenne – und doch überzeugt es auf seine ganz eigene Weise. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und humorvoll, sodass ich von Anfang an gefesselt war. Schon nach den ersten Seiten hatte ich ein Lächeln im Gesicht und musste beim Lesen immer wieder schmunzeln.

Die Autorin nimmt uns mit ins Jahr 1849, nach St. Louis im Bundesstaat Missouri, und zeichnet ein lebendiges Bild vom Leben irischer Einwanderer in dieser Zeit. Die Atmosphäre wirkte für mich sehr authentisch, und ganz nebenbei konnte ich noch einiges über die Herausforderungen und Lebensumstände des 19. Jahrhunderts lernen. Die Figuren sind sympathisch, glaubwürdig und wachsen einem schnell ans Herz.

Im Mittelpunkt steht Finola, die davon träumt, in einen Orden einzutreten. Ihre Eltern hingegen bestehen darauf, dass sie heiratet – und so versucht sie, alle vom Heiratsvermittler vorgeschlagenen Kandidaten möglichst schnell loszuwerden. Riley wiederum möchte eigentlich keine zweite Ehe eingehen, gibt jedoch seinem schwerkranken Vater das Versprechen, sich noch einmal zu binden. Der Weg führt ihn – natürlich – ebenfalls zum Heiratsvermittler. Wen wundert es, dass er dort auf Finola trifft? Was dann folgt, ist eine charmante und turbulente Geschichte voller Überraschungen.

Jody Hedlund versteht es meisterhaft, Themen wie Mitgefühl, Glaube, gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Berufung in eine romantische Handlung einzuflechten.

Für mich war dieser Roman eine rundum vergnügliche, herzerwärmende Lektüre. Ich empfehle ihn allen, die historische Liebesgeschichten mit Witz und Gefühl lieben.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Nächstenliebe und Freundschaft

Tage wie Buchstabensuppe
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Hast du in deinem bisherigen Leben aus reiner Nächstenliebe einem obdachlosen Menschen geholfen?

Um genau diese Form der Nächstenliebe geht es in Elisabeth Büchles herzerwärmender und zugleich spannender ...

Hast du in deinem bisherigen Leben aus reiner Nächstenliebe einem obdachlosen Menschen geholfen?

Um genau diese Form der Nächstenliebe geht es in Elisabeth Büchles herzerwärmender und zugleich spannender Geschichte – erzählt in einem leichten, flüssigen Schreibstil. Die Protagonisten wirken authentisch und sind einem sofort sympathisch. Landschaft und Umgebung werden so detailreich und bildhaft beschrieben, dass man den Wunsch verspürt, diesen Ort selbst einmal zu besuchen.

Als Leser wird man in ein kleines Städtchen in Bayern entführt. Dort begleitet man Kayla, ihre Mitbewohner in einer WG sowie deren Freundeskreis, die ihr schnell ans Herz wachsen – und auch dem Leser. Gleich zu Beginn begegnet sie einer obdachlosen Frau und empfindet tiefes Mitgefühl. Die Frau nennt sich Lio – und ab diesem Moment entfaltet Elisabeth Büchle eine Geschichte über echte, bedingungslose Nächstenliebe, wie man ihr im wirklichen Leben nur selten begegnet.

Lio lässt nicht erkennen, wer sie wirklich ist. Dabei stellt sich bald die Frage: Weiß sie es selbst nicht mehr – oder möchte sie ihre Identität nicht preisgeben? Für Kayla und ihre Mitbewohner wird sie rasch zu einer Art Ersatz-Oma. Trotz ihrer kognitiven Einschränkungen hat sie überraschend klare Momente, in denen sie den jungen Leuten gute Ratschläge gibt und ihnen hilft, ihr Leben zu ordnen oder wieder in den Griff zu bekommen.

Trotz des ernsten Themas des Vergessens ist das Buch voller Wärme, Leichtigkeit und leiser Heiterkeit. Ich habe es sehr gern gelesen und mit Kayla und ihren Freunden mitgefiebert, ob sie Lios wahren Namen und ihre Geschichte herausfinden würden.

Es war schön, in diesem Buch verweilen zu dürfen. Besonders gern würde ich erfahren, wie es mit den anderen Figuren – Andi, Mia, Theo und der jungen alleinerziehenden Frau – weitergeht. Jeder von ihnen trägt sein eigenes Päckchen, und ich würde sie gern lesend dabei begleiten, wie sie ihre Herausforderungen bewältigen.

Ein berührendes Buch, das mir sehr gefallen hat – ich empfehle es von Herzen weiter.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Vorsorgen bevor man als Eltern pflegebedürftig wird

Und plötzlich sind sie alt
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In diesem Buch geht es um das Älterwerden der eigenen Eltern und den Umgang mit ihrer zunehmenden Pflegebedürftigkeit. Es zeigt Wege auf, wie man mit dieser herausfordernden Lebensphase respektvoll und ...

In diesem Buch geht es um das Älterwerden der eigenen Eltern und den Umgang mit ihrer zunehmenden Pflegebedürftigkeit. Es zeigt Wege auf, wie man mit dieser herausfordernden Lebensphase respektvoll und einfühlsam umgehen kann.

Der Ratgeber enthält viele wertvolle Impulse, die meine persönliche Haltung bestärkt haben. Manche Informationen waren mir aus meiner beruflichen Erfahrung bereits bekannt und fanden meine Zustimmung. Andere geschilderte Situationen hingegen haben mir neue Perspektiven eröffnet und mir die Augen geöffnet.

Dorothee Döring schreibt flüssig, verständlich und veranschaulicht ihre Gedanken durch passende Beispiele. Mich sprach es sehr an dass man den alternden Eltern mit Verständnis und Geduld begegnen und – wenn möglich – alte Konflikte vor der Übernahme der Pflege weitgehend klären sollte. Sowie das man ihnen Zeit geben soll, zu akzeptieren dass sie altern und somit Hilfestellungen durch die Kinder benötigen werden, zu gewöhnen.

Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen – sowohl aus beruflichem Anlass als auch aus persönlicher Betroffenheit, da ich selbst eine pflegebedürftige Mutter habe.
Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder sich auf die Pflege der eigenen Eltern vorbereiten will, wird in diesem Buch sicherlich den ein oder anderen hilfreichen Tipp und wertvollen Denkanstoß finden.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Einfluss auf das eigene Leben

Dein Leben. Dein Impact.
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Humorvoller und zeitgemäßer Schreibstil. Buch aufgeteilt in drei Teile.

Im ersten Teil geht es um das Entspannt sein bzw. werden. Dabei zeigt Lukas auf weshalb der Mensch, sicherlich bei jedem ein anderer ...

Humorvoller und zeitgemäßer Schreibstil. Buch aufgeteilt in drei Teile.

Im ersten Teil geht es um das Entspannt sein bzw. werden. Dabei zeigt Lukas auf weshalb der Mensch, sicherlich bei jedem ein anderer Grund, unentspannt ist. Was mir sehr gefallen hat ist das er aufzeigt das man als Christ gar nichts muss, das man Grenzen haben kann und setzen soll. Auch spricht er darüber das es wichtig ist im Leben einen Rhythmus zu haben und das Leben genießen soll.

Im zweiten Teil widmet er sich dem Thema des Fokussiertheit und beleuchtet diese in 15 kurzen und knappen Kapiteln.

Im letzten Teil verbindet er das Entspannen mit dem Fokus und zeigt in drei Kapiteln auf wie es gelingen kann.

Jedes der drei Teile beendet er mit einem Impuls zum Gebet, indem er einlädt sein aufgeschriebenes Gebet zu beten oder selbst eines zu formulieren. Ich konnte mich in einigen Punkten wieder erkennen und habe das ein oder andere für mich aus diesem Buch herausnehmen können. Mir gefiel der humorvoll und leicht gehaltene Schreibstil, sodass ich direkt gefesselt war und wissen wollte was Lukas den Lesern, in diesem Fall mir, zu sagen und mit zu geben hat.

Ich empfehle es jedem der sich mehr Gelassenheit und Fokus im Leben haben möchte. Es ist aber auch sicherlich für diejenigen was die es schon sind.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Die Arbeit der Erweckung in der Schweiz

Sein Wort auf den Lippen
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In diesem Buch nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine Reise in ihre Heimat, die Schweiz. Claudia Dahinden erzählt eine berührende und eindrucksvolle Geschichte rund um die Entstehung der Heilserweckung ...

In diesem Buch nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine Reise in ihre Heimat, die Schweiz. Claudia Dahinden erzählt eine berührende und eindrucksvolle Geschichte rund um die Entstehung der Heilserweckung – und zeigt dabei, was es bedeutet, mit Leidenschaft und Hingabe für den Glauben zu leben. Der Schreibstil ist angenehm leicht zu lesen und zugleich fesselnd. Die Geschichte war für mich sehr bildhaft dargestellt und weckte den Wunsch, die Schweiz – insbesondere Bern – einmal selbst zu besuchen.

Im Mittelpunkt steht Charlotte. Kurz nach ihrem Geburtstag erfährt sie etwas, das eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt war. Als sich die Gelegenheit ergibt, ihren Patenonkel in Bern zu besuchen, ergreift sie die Chance. Dort eröffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Sie findet zu Gott – und begegnet einer Art von Liebe, die ihr bisher völlig fremd war. Bei und mit Gott fühlt sie sich zum ersten Mal verstanden und angenommen – genauso, wie sie ist: Genug.

Ich finde, Claudia Dahinden ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre in den damaligen Entstehungsgemeinden lebendig und authentisch wiederzugeben. Dabei habe ich Parallelen zu manchen konservativen Gemeinden von heute erkannt. Besonders schön fand ich, dass der Glaube im Buch eine zentrale Rolle spielt, ohne dabei aufdringlich oder missionarisch zu wirken. Stattdessen ist er informativ und einfühlsam in die Handlung eingebettet.

Auch die Rolle der Frau in der damaligen Zeit wird thematisiert – Frauen hatten in den Gemeinden kein Mitspracherecht und durften nicht predigen. Der Gedanke, dass Frauen predigen können oder sollten, ist für mich persönlich ungewohnt, da ich anders geprägt bin. Dennoch mochte ich es, dass die Hauptfigur für ihren Glauben brannte und den Wunsch hatte, ihn mit anderen zu teilen – unabhängig vom Gesellschaftsstand.

Ein starkes Buch, das ich mit großer Freude gelesen habe und von Herzen gern weiterempfehle.

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