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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2021

Ein Roman, der einem den Atem raubt

What if we Stay
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Ich fand schon den ersten Teil der „What if“ Reihe super schön. Umso gespannter war ich, wie es mit Amber und Emmett weiter gehen würde. Schon im ersten Teil hat mit die Freundschaft von Laurie zu Emmett ...

Ich fand schon den ersten Teil der „What if“ Reihe super schön. Umso gespannter war ich, wie es mit Amber und Emmett weiter gehen würde. Schon im ersten Teil hat mit die Freundschaft von Laurie zu Emmett und Amber sehr gut gefallen.

Das Buch hat mich auf eine ganz tiefe Weise berührt und etwas in mir verändert. Etwas, das vermutlich mehrere Menschen erfahren sollten.

Der Klappentext:

Er steht für alles, was sie verabscheut. Ihrem Herzen lässt er dennoch keine Wahl

Amber Gills hat alles verloren: ihren Studienplatz, den Respekt ihrer Eltern und sämtliche Hoffnung, jemals genug zu sein. Nur durch die Beziehungen ihres Vaters erhält sie die Chance, ihren Abschluss zu retten. Als sie sich im Gegenzug im Architekturbüro ihrer Eltern beweisen soll, bietet Emmett ihr seine Hilfe an. Er ist engagiert, zuvorkommend, ein Vorzeigestudent - und damit das exakte Gegenteil von Amber. Dass ihr Herz in seiner Gegenwart schneller klopft, kann Amber dennoch nicht verhindern. Was sie nicht ahnt: Mit dem gemeinsamen Projekt setzt sie nicht nur Emmetts Vertrauen aufs Spiel ...

Die Charaktere:

Ich mochte Emmett von Anfang an. Er ist so ein lieber und guter Mensch. Wir bräuchten ganz viele Emmetts auf dieser Welt. Bei Amber habe ich mich am Anfang etwas schwieriger getan. Ich fand sie teilweise sehr zickig und abwertend gegenüber anderen Menschen, doch mit der Zeit verwandelt sie sich in einen so unglaublich positiven Charakter, dass die Kritik wahrscheinlich auf sehr sehr hohem Niveau ist. Spätestens, als sie immer mehr Zeit mit Emmett verbringt, verändert sie sich so enorm zum positiven. Ich finde es beachtenswert, wie die beiden Rücksicht aufeinander nehmen, ohne den jeweiligen anderen zu verletzen.
Die Verbindung der beiden ist so stark und sie machen einander zu besseren Menschen. Ich glaube die Geschichte von beiden, sollte mehr Menschen dazu animieren zu zuhören.


Die Handlung:

Die Handlung gefällt mir unheimlich gut. Sarah Sprinz schafft es einen Roman zu schreiben, der überhaupt nicht langweilig ist, obwohl der Plot erst so spät erscheint. Man kann erkennen, wie wichtig es ihr war, Themen wie Vergewaltigung und toxische Beziehungen einzubauen. Sie schafft für alle ein Bewusstsein, wie wichtig es ist miteinander zu reden und niemanden zu Handlungen zu drängen. Zudem bekommt man durch ihren Roman vermittelt, dass es ok ist Veränderungen anzunehmen. Sie können so viel gutes bewirken.
Sie schafft es einen New Adult Roman mit etwas sehr tiefgründigem zu verbinden und das finde ich sehr stark.
Wie auch schon im ersten Teil finde ich ihren Schreibstil einfach nur wunderschön. Sie verzaubert einem mit jedem Wort, das sie schreibt. Die Seiten fliegen nur so dahin, und plötzlich ist man schon fertig und man wünscht sich die Geschichte würde weiter gehen.


Fazit:
Es ist ein super gelungenes Buch. Ich habe ihr alles abgekauft, so wie sie es gesagt hat. Ich liebe ihren Schreibstil und ich finde den Wandel der Persönlichkeit, den Amber durchmacht, einfach nur wunderbar. Ich habe eigentlich gar keine negativen Kritikpunkte. Bis auf, dass mir Amber am Anfang etwas zu zickig war, aber selbst das stört mich bei dem Verlauf der Geschichte sehr wenig.
Eine absolute Empfehlung

Ich bin gespannt auf den dritten Teil.

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Der krönende Abschluss

Diamond Empire - Forbidden Royals
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Beide Teile vorher haben mir schon unglaublich gut gefallen. Umso gespannter war ich, wie denn der Dritte und damit letzte Teil der Forbidden Royals Reihe sein würde.
Vor ab, Silver Crown und Golden Throne ...

Beide Teile vorher haben mir schon unglaublich gut gefallen. Umso gespannter war ich, wie denn der Dritte und damit letzte Teil der Forbidden Royals Reihe sein würde.
Vor ab, Silver Crown und Golden Throne hatten einige sehr schöne Momente.

Klappentext:

Muss sie ihre Liebe aufgeben, um die Krone zu behalten?

Durch ein tragisches Ereignis findet sich Emilia Lancaster viel zu früh in der Rolle wieder, in der sie sich selbst nie gesehen hat - als Königin von Caerleon. Doch auch wenn ihr eigenes Herz durch den Verlust ihres Vaters und den Verrat ihrer engsten Verbündeten in tausend Scherben liegt, muss sie ihre Pflichten erfüllen und nach außen hin Stärke zeigen. Denn Emilia steht vor ihrer größten Herausforderung: Sie muss für ihr trauerndes Volk da sein, ihren intriganten Feinden die Stirn bieten und vor allem versuchen, den Mann zu vergessen, der ihr einst mehr bedeutete als alle Kronjuwelen des Königreichs - Carter Thorne.

Im dritten Teil geht es um Emilia, die nun nach dem Tod ihres Vaters versucht, das Land zu regieren und ihre Liebe zu Carter vergessen muss. Doch ein Zwischenfall in ihrer Familie sorgt dafür, dass die beiden sich wieder näher kommen. Trotz allen Bemühungen gelingt es ihnen nicht, die Finger von einander zu lassen. Doch nun soll sie Alden Sterling heiraten, den Nachkommen einer sehr wohlhabenden Familie. Sie soll ihn heiraten, um ihre Kritiker zum schweigen zu bringen, und um den Adel glücklich zu stimmen, doch dann kommt der Plot.
Julie Johnson hat ein unglaubliches Talent, unvorhersehbare Twists in ihre Romane einzubauen. Diese Fähigkeit hat mich schon in den beiden ersten Teilen begeistert.
Ich muss fast sagen, dass mir Emilia Lancaster im letzen Teil am besten gefällt. Ich kann sie hier komplett nachvollziehen, ohne dass ich Situationen hatte, in denen ich mich gefragt habe, was sie tut. Aber leider kommt auch hier wieder die Beziehung von Carter und Ihr viel zu kurz. Ich hätte die beiden viel stärker in den Vordergrund gerückt.
Ich finde die Beziehung zwischen Emilia und Chloe einfach nur wunderbar. Die beiden haben so eine schöne Beziehung und Verbindung, dass ich mir die manchmal selber wünschen würde.
Auch die gesellschaftlichen Themen packt Julie Johnson wie immer super schön umschrieben in ihren Roman rein. Ich finde es super, dass vor allem im dritten Teil das Thema Gleichberechtigung angesprochen wird. Sie thematisiert es wirklich absolut toll.

Einige Fragen sind mir am Ende aber trotzdem geblieben. Was hat sich geändert? Warum dürfen die beiden nach allem doch zusammen sein? Es wird lediglich gesagt, dass Henry auf den Thron verzichtet und schwupp die wupps heiraten sie und bekommen Kinder.
Verseht mich nicht falsch, ich liebe das Ende, aber es kommt etwas unerklärlich.

Trotz allen Punkten, ist dieser Roman ein gelungenes Ende der Trilogie, die mit wirklich sehr gut gefallen hat. Ich würde sie jederzeit wieder lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Eine emotionale Achterbahn der Gefühle

What if we Drown
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Sarah Sprinz kann unglaublich gut schreiben. Ich habe ihr jedes Wort sofort geglaubt und wusste gar nicht mehr, wo ich war, geschweige denn, wie viel ich schon gelesen hatte. Sie hat mich mit ihren Worten ...

Sarah Sprinz kann unglaublich gut schreiben. Ich habe ihr jedes Wort sofort geglaubt und wusste gar nicht mehr, wo ich war, geschweige denn, wie viel ich schon gelesen hatte. Sie hat mich mit ihren Worten in einen Bann gezogen, und es war mir unmöglich ihn zu durchbrechen.
Doch die Geschichte hat etwas tief in mir bewegt und wach gerüttelt.

Kurz zum Inhalt:
Laurie zieht nach dem Tod ihres Bruders Austin von Toronto nach Vancouver. Sie flüchtet an das andere Ende des Landes, um ein neues Leben zu beginnen. Doch als sie ihn dann kennenlernt und immer mehr über ihn erfährt, wird ihr klar, dass er derjenige ist, warum ihr Bruder vor Jahren starb. Sie lügt ihn an und möchte eigentlich nur erfahren was damals geschehen ist, doch dann verliebt sie sich in ihn und bringt es nicht mehr über ihr Herz, ihm die Wahrheit zu sagen...

Zu den Charakteren:

Laurie gefällt mir unglaublich gut. Sie hat viele Charakterzüge, die sich erst im Laufe der Zeit entwickeln. Manchmal kann ich sie nachvollziehen, doch im nächsten Moment nicht mehr. Teilweise reagiert sie völlig übertrieben und auch teilweise aus falschen Gründen. Trotzdem denke ich, dass Sarah eine sehr gute Arbeit geleistet hat, indem sie Laurie erschaffen hat.
Zu Sam.... ja, was soll ich sagen. Teilweise tat er mir so leid, ich wollte ihm so gerne helfen, obwohl er ja nur in einem Buch existiert. Er ist ein so unglaublich freundlicher und gutmütiger Bookboyfriend und ich wünschte, es würde mehr Sam‘s in der Welt geben. Er hat mich mit seiner Art echt berührt und ich war begeistert.

Die Geschichte war einfach nur packend und spannend. Ich habe jede Seite verschlungen und in mich aufgesogen. Ich wollte nicht, dass diese unglaublich schöne Storyline zu Ende geht, sie hat mich leiden, lachen und weinen lassen. Teilweise war ich so verzweifelt und im nächsten Moment wieder so glücklich. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, aber es lohnt sich absolut.
Manchmal konnte ich nur nicht nachvollziehen, warum die beiden sich nicht etwas mehr Zeit gelassen haben. Sie hätten es nicht überstürzen müssen und trotzdem waren die Szenen zwischen ihnen so gut geschrieben und so authentisch.
Auch die Location ist wunderbar. Man kann nicht anders, als sich in Kanada zu verlieben.

Fazit:
Ich würde mir dieses Buch jederzeit wieder kaufen. Es ist jeden Cent wert und ich würde alles dafür geben, noch etwas mehr über die beiden zu erfahren. An alle, die diese Rezension lesen, bitte lest dieses Buch. Es wird in euch Emotionen hervorrufen, die ihr noch nicht einmal kanntet.

  • Cover
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Veröffentlicht am 23.03.2021

Brittainy C. Cherry ist eine Göttin, wenn es um Emotionen geht

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Wow...... was soll ich sagen. Ich habe dieses Buch gerade eben erst zu Ende gelesen und schon fehlen mir Eleanor und Greyson.

Klappentext:
Als ich meinen neuen Job als Nanny einer reichen Familie antrat, ...

Wow...... was soll ich sagen. Ich habe dieses Buch gerade eben erst zu Ende gelesen und schon fehlen mir Eleanor und Greyson.

Klappentext:
Als ich meinen neuen Job als Nanny einer reichen Familie antrat, ahnte ich nicht, dass es Greysons Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass aus dem Jungen, den ich einmal geliebt hatte, ein Mann geworden ist- ein eiskalter, einsamer und unnahbarer Mann. Greysons lachen ist verschwunden. Alles an ihm ist in Schmerz versunken. Doch ab und zu erkenne ich noch den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen- und ich weiß, dass es sich um diesen Jungen zu kämpfen lohnt.

Zuerst zu den Charakteren
Sowohl Eleanor als auch Greyson haben viel Mist im Leben durchmachten müssen und trotzdem sind sie stark. Greyson ist es am Anfang des Buches und Eleanor das ganze Buch durchweg.

Eleanor ist eine starke, freundliche Freundin, die alles für die Menschen gibt, wenn sie sich helfen lassen. Dabei muss auch sie feststellen, dass sie nach dem Tod ihrer Mutter Hilfe braucht und das erfordert Mut. Sie weiß es und fragt einfach danach, ohne dass sie möchte das es wie eine Verpflichtung klingt. Sie ist bereit allen zu helfen, aber sie lässt sich auch selbst helfen und das macht sie so stark. Anders ist da allerdings Greyson.
Nach seinem ersten Verlust hilft er Ellie ihren Verlust zu verarbeiten, doch Jahre später, als seine Frau starb, lässt er niemanden an sich heran. Er vereinsamt und manchmal habe ich ih gehasst, wegen der Art und Weise, wie er mit Ellie umging. Aber hinter all dem steckt einfach nur ein verletzter und trauriger Mensch.
Die Geschichte von beiden ist einfach so wunderschön und es zeigt uns auch, wie man mit einem Verlust umgehen sollte. Klar ist das leichter gesagt als getan, aber es tut gut, wenn man weiß andere sind für einen da.

„Er war er, ich war ich, und wir waren einfach nur wir“, dieses Zitat verfolgt mich bis heute und es ist wahrscheinlich eines der schönsten, was ich je in einem buch gefunden habe, denn dahinter steckt eine sehr wichtige Message. Es bedeutet, dass wir nur zusammen gut sein können, wenn wir wir selbst sind und uns nicht verstellen. Generell hat Brittainy C. Cherry eine unglaublich gute Art, mit schweren und schmerzhaften Themen umzugehen. Sie weiß, wie man diese anpackt und verpackt sie so, dass sie einen nicht mit herunter reißen, aber einen zugänglich für das Thema macht.

Ich habe das Buch so verschlungen und mir ist nicht aufgefallen, wie viele Seiten ich las und las. Sie hat einen unglaublich guten Schreibstil und kann die Situationen so beschreiben, dass man sich direkt wohl fühlt.

Insgesamt kann ich nicht anders, als dieses Buch als durchweg gelungen zu bezeichnen. Sie gefällt mir gut und ich wünschte, mehr Menschen würden die Dinge so sehen wie sie. Es gibt nämlich immer einen Grund für den es sich zu kämpfen lohnt. In diesem Fall war es definitiv Eleanor.

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Veröffentlicht am 23.03.2021

Emilia wächst mit ihren Aufgaben

Golden Throne - Forbidden Royals
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Der zweite Teil der Frobiddden-Royals Reihe, war genau so schnell zu Ende gelesen, wie der erste Teil. Julie Johnsons Schreibstil überraschst mich immer wieder und es ist sehr angenehm ihre Bücher zu lesen. ...

Der zweite Teil der Frobiddden-Royals Reihe, war genau so schnell zu Ende gelesen, wie der erste Teil. Julie Johnsons Schreibstil überraschst mich immer wieder und es ist sehr angenehm ihre Bücher zu lesen.
Doch was passiert im zweiten Teil?
Der Cliffhanger des ersten Teils wird aufgelöst und zeitgleich spielt der Vater, also der König in dem zweiten Teil, keine entscheidende Rolle mehr. Es geht nur noch um die Aufgaben, die sie zu bewältigen hat und natürlich auch um die Spannungen zwischen ihr und Carter, doch dazu später.
Sie wird immer besser in dem was sie tut und das gefällt mir. Sie kommt mir glücklicher vor, als sie es war, bevor sie in die Royale Familie kam. Sich zeitgleich scheinen ihre Reaktionen immer dieselben zu sein. Wenn es Probleme gibt, dann fängt sie einfach an zu weinen und das wars. Sie schreckt vor ihren eigenen Gefühlen zurück und stößt die Menschen weg, die ihr am meisten Bedeuten.
Jetzt zu ihr und Carter. Puhhhhhh was soll ich sagen. Es ist ein hin und her, doch die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund. Es wird einzig und allein ihre Beziehung in ein paar Seiten dargestellt, die aber nicht viel Platz im Buch einnehmen. Es wird nebenbei erzählt, was das Potential von den beiden etwas zunichte macht. Nichtsdestotrotz haben sie eine wunderschöne Verbindung, wenn sie es zulassen wollen.

Julie Johnson hat ein Gespür dafür, wie man die Menschen in den Bann zieht. Genau das beweist sie auch im zweiten Teil der Forbidden-Royals Trilogie. Sie hat ein Händchen dafür, die Dinge wunderschön und authentisch zu beschreiben. Nur ich würde mir wünschen, dass sich Emilia nicht so im Kreis drehen würde.
Und dann der diesmalige Cliffhanger , also Julie Johnson kann diese auf jeden Fall gut. Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll ich saß erstmal ein paar Minuten nur da und habe nichts gemacht, außer die Zeilen angestarrt. Ich kann nur hoffen, dass es ein Happy End für Emilia gibt, denn nach allem, was sie durchmachen musste, hat sie es mehr als nur verdient.

Insgesamt ist dieses Buch aber wieder wunderschön geworden und ich werde es nochmal und nochmal lesen.

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