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Veröffentlicht am 20.01.2026

Der große Bruder des besten Freundes

Making Waves
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Schon seit Jahren ist Alex in den großen Bruder seines besten Freundes Bailey verliebt. Fast genauso lange sind die beiden Brüder allerdings zerstritten. Immer wieder versucht Alex, zwischen ihnen zu vermitteln, ...

Schon seit Jahren ist Alex in den großen Bruder seines besten Freundes Bailey verliebt. Fast genauso lange sind die beiden Brüder allerdings zerstritten. Immer wieder versucht Alex, zwischen ihnen zu vermitteln, doch Bailey lässt sich davon nicht abbringen. Nun studieren alle drei am selben College und für Alex wird es zunehmend schwieriger, die Anziehung zu Romy weiter zu verdrängen.

Dank des angenehmen Schreibstils bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Besonders gefallen hat mir, dass aus beiden Perspektiven erzählt wird, da man sich so besser in die beiden Protagonisten hineinversetzen kann. Da die Geschichte der beiden allerdings schon lange vor dem eigentlichen Buch beginnt, bleibt der Spannungsbogen insgesamt eher flach. Statt großer Konflikte erwartet einen hier vor allem eine süße Wohlfühlgeschichte.
Nichtsdestotrotz geben Alex und Romy ein sehr stimmiges Paar ab und es war schön, ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich Stück für Stück näherkommen. Mit Bailey hatte ich dagegen so meine Schwierigkeiten. Er verhält sich oft wie ein verzogenes Kind, und seine anhaltende Ablehnung gegenüber seinem Bruder war für mich nur schwer nachvollziehbar. Umso besser, dass er im Laufe der Geschichte erkennt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist, und beginnt, an sich zu arbeiten.

Eine ruhige, süße Liebesgeschichte mit Wohlfühlcharakter, die vor allem von der Dynamik zwischen den Figuren lebt. Auch wenn der Spannungsbogen eher flach bleibt, überzeugt das Buch durch seinen angenehmen Schreibstil und sympathische Hauptfiguren.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Gefangen in einem grausamen System

To Cage a Wild Bird
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Das Leben in Dividium folgt strengen Regeln und wer dagegen verstößt, landet im brutalen Gefängnis Endlock. Dort haben wohlhabende Bürger die Möglichkeit, Jagd auf die Gefangenen zu machen und sie zu töten. ...

Das Leben in Dividium folgt strengen Regeln und wer dagegen verstößt, landet im brutalen Gefängnis Endlock. Dort haben wohlhabende Bürger die Möglichkeit, Jagd auf die Gefangenen zu machen und sie zu töten. Raven selbst gehört zu denen, die Verbrecher aufspüren und nach Endlock bringen. Doch als ausgerechnet ihr Bruder verhaftet wird, setzt sie alles daran, selbst in das Gefängnis zu gelangen, um ihn zu befreien. Ausgerechnet der junge Wachmann Vale scheint ihre einzige Hilfe zu sein, aber kann sie ihm wirklich vertrauen?

Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert, sodass ich direkt mitten in der Geschichte war. Raven ist eine vielschichtige Protagonistin, die in ihrem jungen Leben bereits einiges durchmachen musste. Es war spannend zu verfolgen, wie sie sich im Laufe der Handlung weiterentwickelt und langsam erkennt, dass Vertrauen und Zusammenarbeit manchmal der bessere Weg sind. Mit Vale bekommt sie einen interessanten Gegenpart, der nicht nur durch unerwartete Unterstützung überzeugt, sondern auch mehr als ein Geheimnis mit sich herumträgt. Dazu kommen die sehr unterschiedlichen Nebencharaktere, die alle auf ihre eigene Weise zur Geschichte beitragen. Lediglich beim Worldbuilding hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Zwar gelingt es der Autorin, eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, doch ein genaueres Verständnis für die Welt von Dividium und ihre Regeln hätte das Gesamtbild für mich noch abgerundet. Das Ende ist dafür gut gelungen und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

Eine spannende Dystopie mit einer starken Protagonistin, einer düsteren Grundidee und interessanten Nebencharakteren. Trotz kleiner Schwächen im Worldbuilding kann ich die Geschichte nur weiterempfehlen und würde ihr 4,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Zwischen Göttern und Titanen

The Things Gods Break – Schattenverführt
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Kaum hat Lyra das Crucible überstanden, steht sie bereits vor der nächsten Herausforderung. Statt Persephone aus dem Tartaros zu befreien, werden die beiden unfreiwillig dort eingesperrt. Nun muss Lyra ...

Kaum hat Lyra das Crucible überstanden, steht sie bereits vor der nächsten Herausforderung. Statt Persephone aus dem Tartaros zu befreien, werden die beiden unfreiwillig dort eingesperrt. Nun muss Lyra einen Weg finden, sich selbst und Persephone zu befreien, ohne dabei die Titanen entkommen zu lassen, und vor allem, bevor Hades auf die Idee kommt, die Welt für sie niederzubrennen.

Dank des angenehmen Schreibstils der Autorin bin ich direkt wieder gut in die Geschichte hineingekommen. Lyra mochte ich bereits im ersten Teil, doch dieses Mal konnte sie mich sogar noch mehr von sich überzeugen. Ihre Entwicklung ist wirklich beeindruckend, und es hat mir sehr gefallen zu beobachten, wie sie zunehmend zu einer starken und selbstbewussten jungen Frau heranwächst. Mit jedem neuen Wissen beginnt sie, ihre Umgebung und die bestehenden Strukturen zu hinterfragen und sich ein eigenes Bild zu machen. Die Handlung ist durchgehend spannend und wartet mit vielen unerwarteten Wendungen auf, sodass beim Lesen zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und fügen sich stimmig in die Geschichte ein. Der Cliffhanger am Ende macht definitiv neugierig darauf, wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

Ein durchweg spannender und überzeugender zweiter Teil mit einer starken Protagonistin, vielen unerwarteten Wendungen und einem Ende, das große Vorfreude auf die Fortsetzung weckt.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Stuck Between Choices

Selection – Die Elite
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The competition for Prince Maxon’s affection is now down to the six remaining girls. While America’s feelings for Maxon are growing, the pressure to perform and navigate the palace politics is higher than ...

The competition for Prince Maxon’s affection is now down to the six remaining girls. While America’s feelings for Maxon are growing, the pressure to perform and navigate the palace politics is higher than ever. At the same time, her complicated relationship with Aspen continues to linger, and she must face choices that could change her future completely. Secrets, alliances, and unexpected twists make it clear that this part of the competition is far more intense than the first.
I enjoyed reading this book, but I have to admit that I was more frustrated with America than in the first book. Her constant indecision between Maxon and Aspen made her actions feel repetitive at times, and I often just wanted her to make up her mind. That said, the mix of dystopia and “The Bachelor” vibes is still entertaining, and the palace setting, with its modern and traditional elements, continues to be fascinating. The plot has enough surprises and intrigue to keep you engaged, and the tension between the characters adds another layer to the story.
Maxon remains a genuinely kind and thoughtful character, and his interactions with America are still one of the highlights of the series. It is also interesting to learn more about his world and the role he plays in it. Aspen is still not my favorite character and does little to improve my opinion of him, often trying to pressure her. On the positive side, I really enjoyed the interactions between the remaining girls and seeing more of their personalities.
All in all, a fun and fast-paced continuation, but America’s indecision makes her more frustrating than in the first book. Still enjoyable for fans of the first book who love a bit of drama.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Wenn Chancen zu oft vergeben werden

Limonadenträume
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Nachdem ihre Jugendliebe Cade ihr ein zweites Mal das Herz gebrochen hat, zieht Avery sich für eine Weile in ihr Elternhaus zurück. Doch dort kann sie den Erinnerungen an ihn nicht entkommen. Eigentlich ...

Nachdem ihre Jugendliebe Cade ihr ein zweites Mal das Herz gebrochen hat, zieht Avery sich für eine Weile in ihr Elternhaus zurück. Doch dort kann sie den Erinnerungen an ihn nicht entkommen. Eigentlich weiß sie auch, dass er für sie der Eine ist, aber wie viele Chancen kann sie ihm noch geben?

Nachdem mich der erste Teil schon mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, war ich gespannt wie mir der zweite Teil gefallen würde. Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt wieder gut in die Geschichte gestartet und auch dieses Mal hat mir die Erzählweise aus beiden Perspektiven wieder gut gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Geschichte selbst nicht wirklich überzeugen konnte. Das ständige Hin und Her zwischen den beiden ging mir ziemlich auf die Nerven. Es wirkt so als hätten sie nichts aus dem ersten Teil gelernt und wiederholen einfach nur die gleichen Fehler. Ehrliche Kommunikation ist nach wie vor nicht ihre Stärke und so sorgen sie für eine Menge vermeidbares Drama. Vor allem Cades Gründe sich nicht zu trennen sind in meinen Augen mehr als fadenscheinig. Da mochte ich Avery dieses Mal deutlich lieber.

Alles in allem bin ich nicht der Meinung, dass diese Geschichte wirklich einen zweiten Teil gebraucht hätte und kann daher auch nicht mehr als 2,5 Sterne vergeben.

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