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Veröffentlicht am 25.04.2025

Hält genau das, was es verspricht!

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der Schatten
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War das Buch perfekt? Sicherlich nicht.
Hat es mich köstlich unterhalten? Aber hallo.

Mit 860 Seiten (ca. 800 gehören zur Story und der Rest sind Bonusgeschichten) ist “Quicksilver” ein ordentlicher ...

War das Buch perfekt? Sicherlich nicht.
Hat es mich köstlich unterhalten? Aber hallo.

Mit 860 Seiten (ca. 800 gehören zur Story und der Rest sind Bonusgeschichten) ist “Quicksilver” ein ordentlicher Wälzer und man könnte wahrscheinlich argumentieren, dass nicht wirklich alles auf diesen 800 Seiten nötig gewesen wäre, aber überraschenderweise hat es sich nicht wirklich lang oder langatmig angefühlt.

Das Worldbuilding war mega, die Charaktere (jedenfalls der Großteil davon) waren toll und die Handlung war spannend.
Während ich die erste Hälfte unterhaltender fand, da hier der Humor überwiegt hat, war die zweite Hälfte etwas spannender & actionreicher.
Einige Erkenntnisse konnte man sich denken, andere haben sich als spannender Plottwist erwiesen. Besonders die letzten 100-150 Seiten fand ich absolut überzeugend.
Das ist zufälligerweise mein zweites Buch, in dem Fae & Vampire in einer Welt koexistieren und verglichen mit dem ersten Buch, das eher einem Unfall glich als irgendwas anderem, wurde dieses Konzept hier wirklich toll umgesetzt.

Erzählt wird, bis auf die Bonusgeschichten, komplett aus Saeris’ Sicht. Und ich bin beim besten Willen kein Fan, wenn es nur aus einer Sicht erzählt wird, aber selbst das hat hier wenig gestört.
Ich werde nicht leugnen, dass es Momente gab, in denen nicht nur Kingfishers Sicht interessant gewesen wäre, sondern auch die von anderen Charakteren (Ren, Carrion, vielleicht auch Layne).

Saeris & Kingfisher konnten als Hauptcharaktere auf jeden Fall überzeugen, sowohl als eigenständige Charaktere, als auch zusammen. Der “Hass” und der viele Schlagabtausch zu Beginn des Buches waren wirklich vorzüglich.
Carrion, mehr oder minder ein Freund von Saeris, der anfangs noch eher nervend war, hat sich als absoluter Gewinn herausgestellt.
Zum Ende hin wurde noch ein neuer Charakter vorgestellt, von dem ich hoffe, im nächsten Teil mehr zu lesen!

Die Bonusgeschichten an sich..nun, ich kann nicht sagen, dass sie mir etwas gegeben haben. Eigentlich gar nichts, wenn ich ehrlich bin.
Ja, sie waren nett und zwei (oder auch eine, weil die eine Geschichte einfach in zwei Kapitel geteilt wurde) von diesen Geschichten haben einen Einblick in ein Ereignis gegeben, das ungefähr während der Hälfte des Buches angesprochen wird, aber wirklich spannend war es nicht. Und wirklich brauchen tut man diese Geschichten auch nicht. Ich gebe auch teilweise die Schuld an der Perspektive, denn wenn ich 800 Seiten aus Saeris’ Sicht lese und dann 50 Seiten aus der von Kingfisher, dann liest es sich einfach etwas komisch.

Habs geliebt. Sue me.
Ich freue mich auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Tolle Atmosphäre, spannende Handlung

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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3.75
“A Fate Inked in Blood” ist mein erstes Buch von Danielle L. Jensen und ich bin positiv überrascht.

Mir hat das Setting, die Vibes & Atmosphäre sehr gefallen! Mein Wissen über nordische Mythologie ...

3.75
“A Fate Inked in Blood” ist mein erstes Buch von Danielle L. Jensen und ich bin positiv überrascht.

Mir hat das Setting, die Vibes & Atmosphäre sehr gefallen! Mein Wissen über nordische Mythologie ist ungefähr gleich null, ich kann aber nicht sagen, dass es beim Lesen in irgendeiner Weise gestört hat oder ich der Handlung nicht folgen konnte.

Bjorn, als Love Interest und männlicher Hauptcharakter, hat mir sehr gefallen! Wahrscheinlich weil er einer der wenigen Charaktere ist, die meiner Meinung nach gesunden Menschenverstand bewiesen haben.
Von Freya kann ich das leider nicht behaupten. Ihr junges Alter (20J.) ist oft durchgekommen, sodass sie, vor allem im Kreis von anderen Charakteren, eher naiv und aufbrausend wirkte.
Obwohl ich ihren Unmut und ihre Gefühle teilweise nachvollziehen konnte, hat das Buch bzw. die Autorin es nicht geschafft, mir Freya als die starke Protagonisten zu verkaufen, die sie wahrscheinlich darstellen soll. Schade, denn das Potential dafür war definitiv vorhanden!

Nichtsdestotrotz war “A Fate Inked in Blood” im Großen und Ganzen unterhaltsam und hat am Ende teilweise durch die Charaktere, aber eben auch, und vielleicht sogar mehr, durch Handlung und Setting überzeugt.
Es endet dann doch ziemlich spannend und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Irgendwie gut, irgendwie verwirrend

The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt
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(gelesen auf englisch via NetGalley)

Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen.
Die ersten 20% und die letzten 10% waren super! Alles dazwischen war etwas verwirrend und ich bin ratloser als ich es gern ...

(gelesen auf englisch via NetGalley)

Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen.
Die ersten 20% und die letzten 10% waren super! Alles dazwischen war etwas verwirrend und ich bin ratloser als ich es gern zugeben möchte.

Mir hat der Humor sehr zugesagt! Eher auf der trockenen Seite und hat etwas Britisches an sich.
Viele der Dialoge waren schnell & schlagfertig. Für mich war dieser Aspekt sehr auf den Punkt gebracht.

Es gab einige Wiederholungen, sowohl im Schreibstil als auch was die Charaktere angeht, aber das ist wohl kaum zu vermeiden, wenn diese Charaktere ein wiederholendes Verhalten aufweisen (selbe Abläufe und Gespräche, etc).

Es gibt ein Glossar am Anfang (oder Ende des Buches) und ich würde jedem empfehlen, dort einen Blick reinzuwerfen, bevor ihr mit dem Buch startet. Andernfalls endet ihr so wie ich: etwas verloren und verwirrt.
Was das Worldbuilding an sich angeht, kann ich auch (leider) nicht behaupten, dass ich komplett verstanden habe, wie die Welt aufgebaut ist oder wie sie funktioniert. Vielleicht ist das mir geschuldet, vielleicht dem Buch, vielleicht hat auch beides zusammen gespielt.

Die Charaktere an sich waren total in Ordnung. Aurienne hat eine schwarz-weiß Sicht auf die Welt, während Osric mit nicht existierenden Moralvorstellungen glänzt und eher pragmatisch angehaucht ist. Morally Grey wäre hier eine Untertreibung.
Ich kann nicht behaupten, dass mir die Hauptcharaktere ans Herz gewachsen sind, obwohl ich zugeben muss, dass ich Osric doch eher gemocht habe und auch gerne aus seiner Perspektive gelesen habe.

Vielleicht habe ich eine andere Vorstellung oder Verständnis was Slow Burn angeht, aber das hier war schon slower als slow. Da passiert bis kurz vor Schluss quasi gar nichts in die Richtung. Und als dann doch etwas passiert, wird es super schnell abgearbeitet.
Ich kann nicht mal sagen, dass es mich gestört hat, denn die zwei haben super auf dieser “wir sind uns einig, dass wir uns nicht mögen”-Ebene harmoniert.

Ich kann absolut nachvollziehen, warum Leute dieses Buch mögen werden und warum sie es nicht mögen werden.
Der Humor ist trocken und eigen und geht manchmal in eine etwas andere Richtung. Das ist nicht für jeden etwas und entweder man vibt damit oder eben nicht.

Als “schlecht” würde ich das Buch nicht beschreiben. Ich glaube, ich bin einfach nur etwas irritiert von dem, was ich gelesen habe, weil es etwas unerwartet war.
Werde aber dennoch den zweiten Teil lesen.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Super Start, schwacher Verlauf

Before I Let Go
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Die Enttäuschung ist enttäuscht. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch gesetzt.

Nachdem ich mir langsam eingestehen musste, nun doch einen Soft Spot für den Second-Chance-Trope zu entwickeln, ...

Die Enttäuschung ist enttäuscht. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch gesetzt.

Nachdem ich mir langsam eingestehen musste, nun doch einen Soft Spot für den Second-Chance-Trope zu entwickeln, bin ich voller Hoffnung in “Before I Let Go” und damit meinen ersten Kennedy Ryan Roman gestartet.
Wie man an der Bewertung allerdings sehen kann, sind der Roman und ich nicht unbedingt auf den gleichen Nenner gekommen.

“Before I Let Go” behandelt auf den knapp 500 Seiten super viele Themen: ein gescheiterte Beziehung & Ehe und sich zurechtfinden in der neuen freundschaftliche & geschäftliche Beziehung zum Ex-Partner, eigene & neue Partnerschaften des Ex-Partners, Trauer, Therapie, nur um einiges zu nennen.

Erzählt wird aus Yasmen und Josiahs Perspektive. Während ich mit beiden Perspektiven anfangs gut klar gekommen bin, hat sich das so um die Hälfte leider geändert.
Yasmens Kapitel waren mir zu weit ausgeholt in ihren Beschreibungen. Es wurde viel drumherum geredet. Die Gedanken haben sich immer wieder wiederholt mit ähnlich großen Umschreibungen.
Josiahs Kapitel hatten für mich anfangs einen sehr klaren Gedankengang, allerdings hat sich der Ton und die Ausdrucksweise seiner Kapitel im Verlauf des Buches so geändert, dass es einen zu starken Kontrast zwischen ihm und Yasmen gab und es dann im Gesamtton des Romans für mich nicht mehr gepasst hat.

Yasmens angespannte Beziehung zu ihrer Teenie Tochter Deja wurde, vor allem im ersten Drittel, mehrfach zum Thema gemacht und obwohl man schon früh erahnen konnte, wo sich der Ursprung des Problems befindet, hat es bis kurz vor Schluss gedauert bis die zwei sich vertragen haben und selbst das wurde vergleichsweise zu schnell und fast schon zu einfach abgearbeitet.

Sowohl Yasmen als auch Josiah haben beide den Versuch einer neuen Beziehung gewagt.
In Mark, mit dem Yasmen wie es schien aus purem Trotz und wahrscheinlich etwas Eifersucht auf einige Dates gegangen ist, habe ich absolut keinen Mehrwert gesehen, denn von der Beziehung hat man als Leser nichts mitbekommen.
Bei Josiah & Vashti sah das zwar anders aus, aber auch da hat man schnell gemerkt, dass Josiah nicht voll dabei war, denn in seinen Kapiteln ist deutlich geworden, dass Vashti die treibende Kraft in der Beziehung ist.
Da frage ich mich: Warum geht man Beziehungen ein, wenn man selber merkt, dass die andere Person es mehr will als man selbst, falls man es denn überhaupt will?

Das letzte Drittel (etwas unter 200 Seiten) bestand viel aus Sexszenen und das darf man sehen wie man will. Gestört hat es mich nicht. Meinen persönlichen Tiefpunkt gab es während einer dieser Sexszene, als das Wort “Mumu” gefallen ist. Absolutes No-Go meinerseits.

Das Thema “Therapie” zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Josiah, der sich anfangs strikt geweigert hat einen Therapeuten zu sehen, hat diesbezüglich eine schöne Entwicklung gemacht. Die Szenen mit seinem Therapeuten waren eigentlich auch schon meine liebsten im gesamten Buch.

Schlussendlich haben für mich Yasmen & Josiah zu Anfang des Buches mehr Sinn ergeben als am Ende. Nicht, dass sie als getrenntes Paar mehr Sinn gemacht haben, sondern einfach als Personen und als Paar, das sie mal waren.
Dass beide sich gegenseitig attraktiv finden und immer noch Gefühle füreinander haben, steht außer Frage und ist dem Leser schnell klar geworden. Die Aufarbeitung bis zu dem Moment der Wiederfindung hat, bis auf wenige Szenen und Momente, für mich leider nicht funktioniert.
Soweit ich mich erinnern kann, wurde es im Buch nirgendwo explizit erwähnt, aber mit den gegebenen Umständen sollten Yasmen & Josiah ca. Mitte/Ende 30 sein. Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich versucht habe, das Verhalten der beiden mit ihrem Alter in Verbindung zu bringen. Denn die zwei hätten auch easy Mitte 20 jährige sein können.
Ich glaube vielleicht auch, das Buch hat zu viele Aspekte in Angriff genommen, sodass der Fokus irgendwie auf allem lag und man nicht wirklich die einzelnen Aspekte aufarbeiten konnte, wie es evtl. möglich gewesen wäre.
Auf irgendeiner Ebene abgeholt hat mich das Buch leider nicht.

Ob ich die anderen zwei Bücher, die sich jeweils um Yasmens andere zwei Freunde drehen, lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Fragwürdig

Things We Hide From The Light (Knockemout 2)
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3.25 (auf englisch gelesen)

Als ich vor fast 2 Jahren Things We Never Got Over gelesen habe, wusste ich schon ziemlich direkt, dass ich nicht wiiiirklich Lust auf diesen Band habe. Aber richtig überspringen ...

3.25 (auf englisch gelesen)

Als ich vor fast 2 Jahren Things We Never Got Over gelesen habe, wusste ich schon ziemlich direkt, dass ich nicht wiiiirklich Lust auf diesen Band habe. Aber richtig überspringen konnte ich ihn auch nicht und nun sind wir hier und stellen fest: Mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht.

Das (englische) Buch ist fast 600 Seiten lang und die Autorin hat es erfolgreich nicht geschafft, die Beziehung von Lina & Nash glaubhaft aufzubauen und rüberzubringen. Es ist nicht so dass die zwei keinen Sinn zusammen machen, sondern dass die Art, wie die zwei aus dem nichts auf einander stehen, einfach komplett an den Haaren herbei gezogen ist.

Der Star und einzige glaubhafte Charakter war Piper. Ein Hund.

Wie auch schon nach Band 1, freue ich mich allerdings EXTREM auf den dritten Band. Wann ich den lesen werde? Man weiß es nicht.

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