3.75
Seien wir ehrlich: Mich hat das Buch nicht wegen des Genre, sondern wegen der Formatierung angesprochen.
"Murder in the Family" hat als Rahmenhandlung eine TV-Show und besteht somit eigentlich nur ...
3.75
Seien wir ehrlich: Mich hat das Buch nicht wegen des Genre, sondern wegen der Formatierung angesprochen.
"Murder in the Family" hat als Rahmenhandlung eine TV-Show und besteht somit eigentlich nur aus Dialogen mit Einschüben von Karten, Profilen, E-Mails, Textnachrichten, Beweismaterial, Interviews mit Verdächtigen, etc
Es liest sich mehr wie ein großes Interview, was ich eigentlich wirklich toll fand.
Die Plottwists fand ich super.
Ich war allerdings zwischendurch etwas verwirrt durch die Verdächtigen und wie diese mit dem Fall zusammenhängen. Wäre also super gewesen, wenn man zwischendurch eine kleine Erinnerung hätte, wer wer ist.
Empfehlen kann ich es trotzdem und vielleicht ist es für die, die wie ich eher keine Krimis/Thriller lesen, mal eine tolle Abwechslung.
Ich habe anfangs etwas gezögert mit diesem Buch, denn Dark Academia ist nicht so meins und da es hier noch um Sprachen ging und ich direkt an Babel denken musste, war das alles eine Mischung, bei der ich ...
Ich habe anfangs etwas gezögert mit diesem Buch, denn Dark Academia ist nicht so meins und da es hier noch um Sprachen ging und ich direkt an Babel denken musste, war das alles eine Mischung, bei der ich mir nicht ganz sicher war, ob es etwas für mich ist.
"Die Sprache der Drachen" hat mich allerdings sehr überrascht und wirklicht positiv überzeugt.
Ich habe die Charaktere und vor allem die Drachen, die hier auch eigenständige Charaktere waren, sehr gemocht.
Das Setting, ein alternatives London/England in den 1920ern, war wirklich klasse.
Die Gesellschaft, gespalten durch ein Klassensystem mit der Bedrohung durch Krieg und Verrat an der Regierung.
Hier hat einfach alles gepasst.
Ich habe einige Meinungen gelesen, die gesagt haben dass der Hauptcharakter naiv und unüberlegt gehandelt hat. Ich muss sagen, das fand ich nicht und für mich war es eher das Gegenteil: Sie hat eher sehr Charaktertypisch gehandelt. Alles in ihrem handeln und denken entspricht zu 100% ihrer Persönlichkeit.
Jedoch hat man im Verlauf auch die tolle Entwicklung sehr stark gesehen.
Etwas zum Marketing, womit ich nicht ganz mitgehen würde: Ich bin mir nicht ganz sicher, wie es im deutschen vermarktet wird, denn ich habe das Buch auf englisch gelesen. Im englischen wird es als "dark academia with slow-burn enemies to lovers" beschrieben.
Es ist KEIN Dark Academia. Academia ja, denn wir haben hier das erleben von Sprachen in einem akademisch-ähnlichen Setting.
Es gibt romance, die ist aber eher Nebenhandlung und obwohl ich sie sehr passend für die Charaktere und die Story fand, war diese Romance weder "slow-burn" noch "enemies-to-lovers".
Ich würde also empfehlen das im Hinterkopf zu behalten.
Ansonsten ist "Die Sprache der Drachen" ein phänomenales Debut und ich freue mich schon auf den zweiten Teil!
(Danke an NetGalley & HarperFire für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst)
Die Plottwists waren klasse, die Handlung und das Ende sehr zufriedenstellend.
Es gab einige Momente, bei denen ich zustimmen würde, dass sie "zu einfach" gelöst ...
Absolut tolles Ende für diese Reihe!
Die Plottwists waren klasse, die Handlung und das Ende sehr zufriedenstellend.
Es gab einige Momente, bei denen ich zustimmen würde, dass sie "zu einfach" gelöst wurden. Ich muss allerdings auch sagen, dass es mir vollkommen egal ist und mein Herz etwas anderes nicht ertragen hätte.
Die gesamte Reihe kriegt von mir eine große Empfehlung!
Ich weiß nicht wieso, aber ich hab das Buch im März nach den ersten 20% zur Seite gelegt und dann erst Dezember wieder angefangen bzw. es dann auch zu Ende gelesen.
Habs geliebt!
Die Handlung war super, ...
Ich weiß nicht wieso, aber ich hab das Buch im März nach den ersten 20% zur Seite gelegt und dann erst Dezember wieder angefangen bzw. es dann auch zu Ende gelesen.
Habs geliebt!
Die Handlung war super, die (neuen) Charaktere noch besser als die Handlung und das Ende war wieder anders dramatisch.
Nachdem ich das erste Buch der Autorin, “The Dead Romantics”, vor ca. 2.5Jahren (2022) gelesen und gut genug gemocht habe, habe ich schon seit 2023 ein Auge auf dieses Buch geworfen und es war echt immer ...
Nachdem ich das erste Buch der Autorin, “The Dead Romantics”, vor ca. 2.5Jahren (2022) gelesen und gut genug gemocht habe, habe ich schon seit 2023 ein Auge auf dieses Buch geworfen und es war echt immer ein Hin und Her, ob ich es denn nun lesen will oder nicht.
Ich muss auch gestehen, dass ich bei etwas über 10% das Verlangen zum Abbrechen gespürt habe. Gottseidank habe ich weiter gelesen, denn “Seven Years From Now” hat mich langsam in seinen Bann gezogen und es hat sich herausgestellt, dass sich hier eine wirklich süße Geschichte verbirgt.
Wer vielleicht Ashley Postons “The Dead Romantics” gelesen hat, der wird schnell feststellen, dass “The Dead Romantics” & “Seven Years From Now” dieselben/ähnliche Themen verfolgen: Trauer, Trauerbewältigung, ein Hauch Nostalgie und natürlich Liebe.
Es stehen aber genauso Themen wie (persönliche & berufliche) Veränderung und Weiterentwicklung im Fokus.
Die Charaktere haben mir sehr gefallen, vor allem Fiona und Drew, die besten Freunde von Clementine, genauso wie Miguel und Isa, Iwans Freunde.
Clementine war nicht gerade mein liebster Charakter, denn sie wirkte unsicherer, als sie es sich selbst eingestehen würde, was sich mit der Zeit, in der sie immer mehr eine klare Vorstellung von ihrer Zukunft hat, allerdings gelegt hat.
Es gab für mich im Buch mehr wiederholende Gedanken und Aspekte, als mir lieb ist.
Die ständige Erinnerung, was Clementines Tante über die Regeln der Wohnung gesagt hat. Clementines Vision, wie sie jemanden oder etwas malen würde, verbunden mit Erinnerungen an das Malen während ihrer Jugend. Alles, was mit ihrer Tante und ihren Gewohnheiten zu tun hat, zum Beispiel der ständige Drang nach Veränderung und Erlebnissen.
Ich verstehe vollkommen, welche Intention hinter solchen Wiederholungen steckt, allerdings war es für mich hier schon hart an der Grenze.
Man hat auch deutlich gemerkt, dass während vieler Gespräche zwischen Clementine und Iwan extra Details nicht angesprochen wurden, damit sie im Laufe des Buches gelüftet oder zusammengereimt werden können.
Für mich war es zu offensichtlich und dadurch erschienen mir die Gespräche einige Male nicht sehr natürlich.
Wenn Iwan also mehrmals von einem gewissen berühmten Restaurant in SoHo redet, wäre es da nicht normal, nach dem Namen des Restaurants zu fragen? Er hat ja schon fast danach gebettelt.
Es gab auch ein gewisses Maß an Vorhersehbarkeit, was teilweise an solchen Gesprächen lag, was ich aber nicht als etwas Negatives sehen würde.
Letzter Punkt und eine persönliche Empfehlung: “Seven Years From Now” hat mich stark von den Vibes her an “Das Haus am See”, mit Sandra Bullock & Keanu Reeves, erinnert. Das ist ein Film aus dem Jahr 2006 und wer die Idee von diesem Buch mochte, der wird den Film auch mögen.
Ich kann allerdings nicht nur den Film, sondern auch dieses Buch empfehlen.
Vielen Dank an dtv für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.