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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2021

Leider nicht meins

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Lacey ist 25 als sie erfährt, dass sie ein hohes Brustkrebs Risiko hat und steht vor der Entscheidung, ob sie sich die Brüste abnehmen lassen soll, um das Krebs Risiko zu senken. Um sich die Entscheidung ...

Lacey ist 25 als sie erfährt, dass sie ein hohes Brustkrebs Risiko hat und steht vor der Entscheidung, ob sie sich die Brüste abnehmen lassen soll, um das Krebs Risiko zu senken. Um sich die Entscheidung leichter zu machen, erstellt sie eine Busen-Bucketlist.

Ich war sehr gespannt auf das Buch und habe mich riesig darauf gefreut, es zu lesen. Und die ersten 70 Seiten haben mir ebenfalls gut gefallen. Das Thema Brustkrebs wurde sehr sensibel behandelt und ich konnte Laceys Gedanken nachvollziehen. Dann jedoch hat sich das Buch für mich in eine vollkommen andere Richtung entwickelt und ich war von jeder Seite mehr enttäuscht. Auf jeder Seite habe ich mich gefragt, ob ich auch so handeln würde wie Lacey und habe immer mehr den Zugang zur Geschichte verloren. Alle Beziehungen die Lacey zu anderen Charakteren hatte, wirkten für mich falsch und die Unterhaltungen aufgesetzt.

Eine Sache, die ich an dem Buch mochte, war, die viele Diversity, die in dem Buch vorhanden ist und dort ganz natürlich eingearbeitet wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2021

Philosophisch, Poetisch und Berührend

Die Mitternachtsbibliothek
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Nora ist 35 Jahre alt, als sie sich das Leben nimmt. Doch anstatt direkt zu sterben, landet sie in der Mitternachtsbibliothek, die voller Bücher steckt, in welchen steht, wie ihr Leben hätte aussehen können, ...

Nora ist 35 Jahre alt, als sie sich das Leben nimmt. Doch anstatt direkt zu sterben, landet sie in der Mitternachtsbibliothek, die voller Bücher steckt, in welchen steht, wie ihr Leben hätte aussehen können, wenn sie andere Entscheidungen in ihrem Leben getroffen hätte.

„Die Mitternachtsbibliothek“ war mein erstes Buch von Matt Haig, es werden aber definitiv noch weitere folgen. Das Buch konnte bei mir besonders durch den poetischen und außergewöhnlichen Schreibstil punkten, es gab so viele tolle Formulierungen, in die ich mich verliebt habe und die ich mir markiert habe. Insgesamt ist mein Exemplar mit Post-Its gefüllt, da in der Geschichte so viele Lebensweisheiten, schöne Zitate oder Szenen stecken. Ich habe jede einzelne Seite des Buchs genossen und war fasziniert von der Geschichte und den ganzen Möglichkeiten, die Nora hätte leben können. Jede Möglichkeit war sehr lebendig und authentisch dargestellt und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, in die verschiedenen Versionen Noras Lebens einzutauchen. Auch wenn das Buch in meinen Augen keinen wirklichen Handlungsaufbau hatte und das Ende leicht oberflächlich gehalten ist, konnte mich „Die Mitternachtsbibliothek“ zum nachdenken anregen, inspirieren und begeistern. Ich kann es sehr empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2020

Alles, was ich an Büchern liebe, vereint

All das Ungesagte zwischen uns
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In »All Das Ungesagte Zwischen Uns« geht es um Morgan und ihre Tochter Clara. Ein Unfall verändert ihre beiden Leben und plötzlich kommen auch noch einige Geheimnisse ans Licht, bei denen sie sich fragen, ...

In »All Das Ungesagte Zwischen Uns« geht es um Morgan und ihre Tochter Clara. Ein Unfall verändert ihre beiden Leben und plötzlich kommen auch noch einige Geheimnisse ans Licht, bei denen sie sich fragen, ob sie diese lieber für sich behalten sollten.

Colleen Hoover hat sich mit diesem Buch Mal wieder selbst übertroffen. Das schonmal vorne weg.
Ich bin großer CoHo Fan und liebe jedes ihrer Bücher, ihren Schreibstil und die Art wie sie Geschichten erzählt.

Auch hier war ihr Schreibstil wieder so wundervoll wie ich ihn kenne und ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und während dem ganzen Lesen, sind die Seiten weggeflogen. Das lag aber auch daran, dass die Geschichte unfassbar spannend war. Immer wieder kamen neue Geheimnisse ans Licht, zum Teil saß ich mit herunter geklappter Kinnlade da und konnte mich fassen, was ich da gerade gelesen hatte.

Das Buch war aber nicht nur spannend, sondern auch unheimlich romantisch und gefühlvoll. Ich habe mich Hals über Kopf in alle Charaktere verliebt, sie in mein Herz geschlossen und einfach alles. Ich habe mit ihnen mitgefühlt und einiges an Tränen vergossen.

Fazit: Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint alles, was ich an Büchern liebe und noch so viel mehr. Ein neues Lieblingsbuch, dass mir nicht mehr aus dem Kopf geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2020

Nicht das, was ich mir erhofft hatte

Als du mich sahst
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Zuerst einmal möchte ich mich bei der Lesejury und dem Bastei-Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und die Teilnahme an der Leserunde bedanken.

In „Als du mich sahst“ geht es um ...

Zuerst einmal möchte ich mich bei der Lesejury und dem Bastei-Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und die Teilnahme an der Leserunde bedanken.

In „Als du mich sahst“ geht es um die frisch geschiedene, fast 40-jährige Solène und den 20-jährigen Hayes, der ein berühmter Popsänger einer britischen Boygroup ist. Sie lernen sich auf einem Konzert kennen, das Solène gemeinsam mit ihrer Tochter besucht. Anfangs ist es nur ein harmloser Flirt zwischen den beiden, doch nach einiger Zeit können sie ihre Gefühle füreinander – trotz des Altersunterschieds – nicht mehr leugnen. In aller Vorsicht versuchen sie ihre Beziehung geheim zu halten, doch das wahre Leben holt sie ein und es bricht die Hölle aus. Aber Hayes gibt nicht auf und kämpft um sie.

Zum Cover:
Als ich das Cover das erste Mal sah, habe ich mich direkt verliebt. Es passt zu der Geschichte, sieht unheimlich romantisch aus und die Farben harmonieren ebenfalls sehr.

Zum Schreibstil und der Erzählweise:
Robinne Lees Schreibstil war sehr außergewöhnlich für die meist sehr lockeren Schreibstile in Liebesromanen. Der Schreibstil war ebenfalls sehr locker und leicht zu lesen, doch trotzdem wirkte er etwas anspruchsvoller und erwachsener als viele andere Stile.
Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt, die nach den Orten in denen das Kapitel spielt benannt sind. Meist waren die Kapitel mehr als 30 Seiten lang, was ich persönlich gar nicht mag und wodurch ich manchmal die Lust am Weiterlesen verloren habe, da man nicht einfach mal so „nur noch ein Kapitel“ lesen konnte. Trotzdem hat mir die Aufteilung der Kapitel sehr gut gefallen, da man durch
die Stadtnamen in eine bestimmte Atmosphäre versetzt wurde.
Die Geschichte ist aus der Sicht der Protagonistin Solène erzählt, wodurch ich mich besser in sie hineinversetzen konnte. Ich hätte mir jedoch ab und zu auch einen Einblick in Hayes Gedanken gewünscht, da er für mich nicht sehr greifbar war.

Zu den Charakteren:
Mit der Protagonistin Solène konnte ich mich leider wenig identifizieren und auch sympathisch wurde sie mir im Laufe der Geschichte immer weniger. Ihre Gedankengänge waren manchmal extrem wirr und ihre Handlungen entsprachen oft nicht dem was sie eigentlich wollte.
Hayes war für mich ebenfalls ein sehr unrealistischer Charakter und ich konnte eigentlich keine Verbindung zu ihm aufbauen. Er war einfach zu perfekt und damit für mich nicht greifbar.
Es gab sehr viele Nebencharaktere, die mir zum Teil deutlich sympathischer waren als die beiden Protagonisten. Trotzdem waren es in meinen Augen zu viele Nebencharaktere, weshalb bei mir die Namen leider auch nicht hängengeblieben sind. Ein paar weniger hätten dem Verständnis der Geschichte definitiv gutgetan.

Zur Handlung und dem Lesevergnügen:
Die Geschichte konnte mich in den ersten Kapiteln total fesseln und begeistern. Doch das nahm dann, je weiter ich gelesen habe, deutlich ab. Was so gut begonnen hat, wurde für mich nach einiger Zeit zur Qual und stellenweise hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen.
Die Handlung wiederholte sich an manchen Stellen und die Beziehung zwischen Solène und Hayes drehte sich auch nur im Kreis. Insgesamt wirkte die Beziehung der beiden auf mich durchgehend sehr oberflächlich und erst auf den letzten zehn Seiten kamen bei mir leichte Emotionen auf, aber das war deutlich weniger als ich es eigentlich erwartet hätte. Trotzdem konnte mich das Buch unterhalten, wenn auch nicht so wie ich es mir gewünscht habe.

FAZIT:
Die Idee der Geschichte ist total außergewöhnlich, doch leider wurde mögliches Potenzial in meinen Augen nicht ausgenutzt. Der Schreibstil war top, aber leider konnten mich keine Emotionen erreichen. Für mich war das Buch leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich kann es daher nicht weiterempfehlen.

3 von 5 Sternen

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Figuren
Veröffentlicht am 24.05.2020

Ferien Flair

Was in unseren Sternen steht
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Das Cover gefällt mir super gut, es versprüht sommerliche Gefühle und Romantik.

Der Schreibstil ließ sich an angenehm lesen und war sehr detailliert. Die Kapitel sind sehr kurz, was ich gut fand, da ...

Das Cover gefällt mir super gut, es versprüht sommerliche Gefühle und Romantik.

Der Schreibstil ließ sich an angenehm lesen und war sehr detailliert. Die Kapitel sind sehr kurz, was ich gut fand, da ich keine langen Kapitel mag.

Die Geschichte wurde aus der Sicht von der Protagonistin Jess erzählt, was mir eigentlich ganz gut gefallen. Aber oft wurden komplette Gedanken und Zeitsprünge gemacht, die mich anfangs verwirrt haben.

Jess selber war mir absolut nicht sympathisch. Sie war zynisch, zickig und hat sich manchmal selber widersprochen. Ich konnte sie als Aussenstehende gar nicht nachvollziehen, wäre ich in ihrer Situation, wäre das aber sicher anders gewesen.

Das Buch hat eine tolle Atmosphäre, in der ich mich sehr wohlgefühlt habe.

Zu dieser Atmosphäre haben die ganzen Nebencharaktere und Nebengeschichte geführt, was mich ebenfalls sehr verwirrt hat, da ich mir gar nicht alle Namen merken konnte. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen.

»Was in unseren Sternen steht« spricht auch einige wichtige Themen an, doch darüber kann ich leider nicht so viel sagen, ohne zu Spoilern.

Fazit: »Was in unseren Sternen steht« ist eine leichte sommerliche Lektüre, die ich für das Lesen am Strand empfehlen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere