Cover-Bild Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 19.02.2021
  • ISBN: 9783423230230
Georgia Clark

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen

Roman
Ivana Marinović (Übersetzer)

»Aufrichtig und sexy.« Publishers Weekly

Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie abwarten und das Risiko eingehen oder eine Brustamputation durchführen lassen? Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen setzt sie eine Liste mit Dingen auf, die sie unbedingt noch erleben will, bevor sie sich (möglicherweise) für die OP entscheidet: Aktfotos machen lassen, sich oben ohne sonnen, einen Dreier haben und mit einer Frau schlafen. Und mit jedem Punkt, den sie von ihrer Liste streicht, kommt Lacey nicht nur ihrer Entscheidung näher, sondern verliebt sich: in zwei Männer, eine Frau und sich selbst …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2021

Super interessant

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„Ich will ja nicht dramatisch klingen, aber ich kann nicht mit jemanden zusammen sein, der Harry Potter nicht gelesen hat.“

Klappentext:
»Aufrichtig und sexy.« Publishers Weekly
Lacey ist 25, als sie ...

„Ich will ja nicht dramatisch klingen, aber ich kann nicht mit jemanden zusammen sein, der Harry Potter nicht gelesen hat.“

Klappentext:
»Aufrichtig und sexy.« Publishers Weekly
Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie abwarten und das Risiko eingehen oder eine Brustamputation durchführen lassen? Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen setzt sie eine Liste mit Dingen auf, die sie unbedingt noch erleben will, bevor sie sich (möglicherweise) für die OP entscheidet: Aktfotos machen lassen, sich oben ohne sonnen, einen Dreier haben und mit einer Frau schlafen. Und mit jedem Punkt, den sie von ihrer Liste streicht, kommt Lacey nicht nur ihrer Entscheidung näher, sondern verliebt sich: in zwei Männer, eine Frau und sich selbst …

Meinung:
Ich war die ganze Zeit echt hin und her gerissen. Nicht weil ich das Buch nicht gut finde, sondern weil es einfach was anderes ist als ich normal lese.
Das Cover ist so schön und so passend getroffen🥰 ist mal etwas anderes.
Ich konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen und war total in der Geschichte drin. Ich fand die Thematik sehr interessant, weil es doch echt viele Frauen betrifft und dann sowas mitzuverfolgen war doch eine gute Erfahrung. Man war die ganze Zeit dabei wie sie von der Diagnose BRCA1-Mutation erfahren hat, bis zu ihrer lebensveränderten Entscheidung. Dadurch das es sich nicht nur um die Diagnose gedreht hat, sondern auch um ihr Leben im allgemeinen, Liebe, Job, Freunde, Familie, etc., war es ziemlich aufgelockert und man konnte es gut lesen.
Ich liebe Cooper🙊 irgendwie kann ich mich mit ihm identifizieren.🙊 Liegt aber vielleicht auch daran, wegen dem was er gesagt hat. (Zitat oben)🤫♥️

Fazit:
Ich finde jede Frau sollte sich mit so einem Thema befassen, da es doch echt viele betrifft.
Mich hat es sehr zum nachdenken gebracht und war sehr aufschlussreich.
Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert und somit eine Empfehlung von mir.♥️

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Herzensbuch mit besonderer Bedeutung

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Vielen lieben Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

Aufmachung:
Das Cover gefällt mir vor allem deshalb ...

Vielen lieben Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

Aufmachung:
Das Cover gefällt mir vor allem deshalb sehr gut, weil es ein Eyecatcher ist – nicht nur durch das Rot, sondern auch die stilisierten Brüste auf dem T-Shirt. Damit zeigt es nicht nur auf den ersten Blick, worum es hier geht, sondern macht auch noch auf sich aufmerksam. Besonders wichtig für ein Buch wie dieses!

Meine Meinung:
„bucket list“ ist nicht nur ein Monatshighlight für mich, sondern auch ein ganz besonderes Herzensbuch. Sein Inhalt hat mich mitgenommen und berührt, die Message des Buches ist vor allem für junge Frauen eine so Wichtige!

Es geht um die Protagonistin Lacey, die positiv auf eine Mutation des BRCA1-Gens getestet wurde, wodurch sich ihr Brustkrebsrisiko stark erhöht, und die nun im Rahmen der Handlung entscheiden muss, ob sie präventiv eine beidseitige Masektomie durchführen lassen oder mit dem Risiko leben möchte. Dafür stellt sie eine bucket list auf mit all den Dingen, die sie mit ihren echten Brüsten noch erleben möchte. In „bucket list“ geht es also um ebendiese Reise der Protagonistin, aber gleichzeitig noch um so viel mehr – aber dazu später.

Natürlich spielt das Thema Brustkrebs hier eine wesentliche Rolle. Man erfährt einiges über die Genmutation, wie betroffene Frauen damit umgehen und auch, wie die Gesellschaft darauf reagiert. Wenn man selbst in irgendeiner Form von Brustkrebs betroffen ist – sei es nun, weil man persönlich daran erkrankt ist oder jemanden kennt –, kann „bucket list“ allerdings unter Umständen an manchen Stellen durchaus triggern. Es ist eben ein sehr emotionales Thema und genauso wird es auch beschrieben. Gleichzeitig geht die Autorin ebenso feinfühlig mit Brustkrebs und seinen Auswirkungen auf Betroffene um, man fühlt sich hier trotzdem also sehr aufgehoben.

Das liegt vor allem daran, wie Lacey porträtiert ist. Sie ist eine junge Frau Mitte 20, die am Anfang ihres Lebens steht und sich den typischen Problemen von Frauen in ihrem Alter stellen muss. Als Leserin in einer vergleichbaren Situation fühlt man sich ihr also besonders nahe und man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Als Lacey ihre Diagnose bekommt, muss sie nicht nur erst einmal lernen, damit umzugehen, sondern vor allem auch herausfinden, auf welche Art und Weise sie damit umgehen möchte.
In diesem Prozess begleitet der Leser sie und erlebt mit, wie sie dabei viele Fehler macht und einsehen muss, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat. Lacey lernt jedoch aus ihren Fehlern und erfährt dabei immer mehr über sich selbst.
Dabei wird deutlich, dass sie eben eine junge Frau wie viele andere auch ist: Sie ist nicht perfekt und in vielen Dingen noch unerfahren. Als Leser kann man also auch sehr viel mit und von ihr lernen. Lacey ist nicht bloß irgendeine Protagonistin in einem Buch, sie ist eine Frau, wie man sie selbst auch sein könnte. Man findet sich selbst in ihr wieder, und diese Echtheit macht es möglich, sich in sie hineinzuversetzen und den Inhalt des Buches zu verinnerlichen.

Genau das ist der größte Wert von „bucket list“. Nicht nur Lacey findet zu sich selbst, auch als Leser kann man so viel beim Lesen mitnehmen: Lacey macht eine unglaublich starke Entwicklung durch, während sie ihren eigenen Wert und das, was ihr im Leben wichtig ist, erkennt, und das führt dazu, dass man als Leserin ebenso darüber nachdenkt.

In „bucket list“ geht es also nicht nur um Brustkrebs. Natürlich wird die gesamte Reise der Protagonistin ausgelöst durch ihre Diagnose, und das Buch klärt auch in sachlicher Hinsicht viel über Brustkrebs und Vorsorge auf, während es gleichzeitig das Thema Brüste im Allgemeinen enttabuisiert.
Aber es ist so viel mehr als das!
Es lehrt die Leserin auch viel über weibliche Sexualität, Selbstbewusstsein und den Wert der eigenen Person, und liefert damit einen wertvollen Beitrag zum Feminismus.
Dabei spricht die Autorin diese Themen nicht mit dem sprichwörtlichen erhobenen Zeigefinger an, sondern zeigt sie auf so echte, lebensnahe Weise auf, wie Lacey echt und lebensnah ist.


Fazit:
Mich konnte „bucket list“ sehr berühren. Nicht nur, weil ich selbst schon mit Brustkrebs in Berührung gekommen bin und mir dieses Thema daher vielleicht noch etwas näher geht, sondern weil mir das Buch auch dabei geholfen hat, mir über viele andere Dinge klarzuwerden. Ich konnte viel von Lacey mitnehmen und das ist der Grund, weshalb „bucket list“ für mich sehr persönlich und ein Herzensbuch ist.

Hinsichtlich der Handlung weist es zwischendurch durchaus vielleicht ein paar Längen auf, aber das mindert in meinen Augen nicht die Qualität des Buches – es geht primär eben nicht um die Handlung, sondern darum, was man aus „bucket list“ mitnimmt, und das ist unvergleichlich.
Deshalb spreche ich auch eine Herzensempfehlung an jede junge Frau für dieses Buch aus!

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Ernstes Thema humorvoll verpackt und informativ

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Ich finde das Buch sehr gelungen, das Cover nicht. Die Protagonistin Lacey erfährt, dass sie Trägerin der BRCA1-Genmutation ist, die in einem massiv erhöhten Risiko für u.a. Brustkrebs resultiert. Mit ...

Ich finde das Buch sehr gelungen, das Cover nicht. Die Protagonistin Lacey erfährt, dass sie Trägerin der BRCA1-Genmutation ist, die in einem massiv erhöhten Risiko für u.a. Brustkrebs resultiert. Mit gerade mal 25 Jahren muss sie die schwierige Entscheidung treffen, ob sie sich präventiv die Brüste entfernen lässt, um ihr Brustkrebsrisiko auf nahezu 0 zu drücken oder ob sie auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen setzt. Außerdem geht es um die Dynamiken ihrer freundschaftlichen und verwandtschaftlichen Beziehungen und wie sich diese durch die Diagnose entwickeln und auch ihr zweites Standbein hat einen Platz im Buch. Zusammen mit ihren Freundinnen entwickelt sie eine Bucket List, die sich wenig überraschend v.a. um sexuelle Wünsche dreht, die vor einer möglichen Brustentfernung erfüllt werden sollen. Die Umsetzung einiger dieser Punkte führt zu vereinzelt skurrilen Situationen 😊.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und humorvoll, die Protagonistin ist sympathisch und glaubwürdig. Ihre Reaktionen auf die Diagnose und im weiteren Verlauf, das Auf und Ab, sind nachvollziehbar und wirken authentisch. Klar wird auch, wie hilfreich das Annehmen von Hilfe sein kann, egal für wie stark man sich hält. Dazu werden viele Details rund um das Thema Brustkrebs untergebracht, die einen zumindest einen Teil des Ausmaßes dieser Erkrankung oder auch nur des erhöhten Risikos dafür aufgrund einer kritischen Genmutation erkennen lassen. Den Einfluss nicht nur auf das Privat-, sondern auch auf das Berufsleben. Auch über die Behandlung wird im Lauf des Buches informiert, auch wenn dies natürlich das amerikanische Gesundheitssystem abbildet. Teilweise sind echt abschreckende Szenen zu lesen. Da wird einem direkt mal wieder klar, wie froh man sein kann, in Deutschland zu leben, wenn es um die Gesundheit geht. Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist trotz des ernsten Themas gefühlvoll humorvoll umgesetzt und auch mit einer Reihe von Informationen gefüllt.

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Veröffentlicht am 07.03.2021

Wichtig und gut dargestellt

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Klappentext:

Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: ...

Klappentext:

Lacey ist 25, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer BRCA1-Mutation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie abwarten und das Risiko eingehen oder eine Brustamputation durchführen lassen? Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen setzt sie eine Liste mit Dingen auf, die sie unbedingt noch erleben will, bevor sie sich (möglicherweise) für die OP entscheidet: Aktfotos machen lassen, sich oben ohne sonnen, einen Dreier haben und mit einer Frau schlafen. Und mit jedem Punkt, den sie von ihrer Liste streicht, kommt Lacey nicht nur ihrer Entscheidung näher, sondern verliebt sich: in zwei Männer, eine Frau und sich selbst …

Meine Meinung:

Das Buch habe ich ziemlich oft überall gesehen und wollte mich also auch selbst davon überzeugen.
Es handelt von einem ernst zunehmenden Thema.
Ich habe erst gezweifelt, ob die Autorin es schaffen könnte, sich in Laceys Lage zu versetzten, aber dies hat sie auf jeden Fall geschafft.
Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen.
Es hat die Emotionen sehr schön transportieren können und man hat jederzeit mitgefühlt.
Lacey hat über das Buch so viel erlebt und man hat bis zum Ende der letzten Seite an ihrer Seite gestanden sozusagen.
Sie hat viel neues kennengelernt und auch sich selbst ist sie nähergekommen.
Man hat wahrgenommen, dass sie eine wahrhaftige Änderung an sich vorgenommen hat. Sie ist stärker und selbstsicher geworden.

Fazit:

Das Buch ist echt unglaublich emotional und mit einem super Schreibstil geschrieben.
Die Autorin hat es geschafft, einem das wichtige Thema gut zu vermitteln!
Leseempfehlung!!

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Veröffentlicht am 24.02.2021

Message angekommen

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Das Prinzip einer Bucket List ist wohl den meisten bekannt. Dinge, die man noch tun möchte, bevor etwas passiert, was diese Dinge unmöglich macht oder zumindest in weite Ferne rücken lässt. Laceys Grund ...

Das Prinzip einer Bucket List ist wohl den meisten bekannt. Dinge, die man noch tun möchte, bevor etwas passiert, was diese Dinge unmöglich macht oder zumindest in weite Ferne rücken lässt. Laceys Grund für diese Liste ist wohl einer, der jeder Frau ein flaues Gefühl im Magen bereitet und vor allem keine von uns ausschließt. Das Risiko auf Brustkrebs trägt jede mit sich, bei den einen ist es niedriger, bei den anderen ist es höher, doch da ist es immer. Und genau das ist es unter anderem auch, was das Buch so massentauglich macht, nämlich dass jede Leserin damit angesprochen wird. Dass jede irgendwann mal etwas ähnliches durchleiden könnte wie Lacey, sorgt dafür, dass man mit ihr mitleidet, mit ihr sympathisiert und hofft, dass es gut für sie ausgeht.

In Lacey habe ich nicht nur eine starke Protagonistin, sondern auch ein kleines Vorbild gefunden. Vorweg sollte zwar gesagt sein, dass sie weiß Gott nicht alles richtig macht, sie hat Fehler, sie verbockt Dinge, sie hat unsympathische Momente. Aber im Großen und Ganzen bewundere ich sie für ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Eine Mutation wie Lacey sie in sich trägt, wünsche ich niemandem, und ich fand es prägend, sie auf ihrem Weg beginnend bei der Diagnose zu begleiten.

All diese Phasen der Trauer, der Rebellion, der Unentschlossenheit, des Selbsthasses, all das war so realistisch von der Autorin gezeichnet, so nah und berührend dargestellt, dass ich es zu 100% geglaubt habe. Würde mir jemand sagen „So sieht das Leben von jemandem mit BRCA1 aus“, würde ich erwidern „Ja, glaube ich dir sofort“. Es war emotional, deprimierend, aufwühlend, spannend und frustrierend. All das hat die Geschichte, hat Laceys Umgang mit ihrem Schicksal in mir ausgelöst, hat mich zerbrochen und schockiert, und am Ende wieder notdürftig zusammengeflickt. Manchmal hätte ich Lacey gern geschüttelt, um sie zur Vernunft zu bringen, dann wiederum hätte ich sie gern in den Arm genommen. Wir waren uns oft uneinig, aber dennoch waren wir für dieses Buch ein eingeschworenes Team.

Was die Geschichte noch zusätzlich aufwertet neben der Grundidee an sich, ist die Kombination aus Schreibstil und Laceys Humor. Die junge Frau berichtet aus ihrer Ich-Perspektive, entsprechend salopp und umgangssprachlich ist die Erzählweise häufig. Und die teils sehr trockenen, aber immer erfreulich bildlichen und clever konstruierten gedanklichen Kommentare der Figur helfen der Erzählung noch mal auf ein neues Level. Es werden Vergleiche herangezogen, die ich noch nie so gesehen habe und Metaphern auf eine Weise benutzt, die mich ebenfalls positiv erstaunt hat. Sprachlich hat das Buch also auch einiges zu bieten und ich war wirklich erfreut darüber.

Die Message des Buches kommt laut und deutlich an: Liebt euch selbst. Kümmert euch um euch, nehmt euch Zeit für das, was ihr braucht, für das, was ihr wollt. Stellt eure Bedürfnisse nicht unter die der anderen, wenn es um so wichtige Dinge wie eure persönliche Gesundheit geht. Nichts sollte über der Gesundheit stehen, kein Job, kein Mann, keine überholten Meinungen und Vorstellungen der Gesellschaft.
Und wenn schon die Ansichten der Gesellschaft ins Spiel kommen, es gibt kein richtig oder falsch, wenn es um so etwas wie Aussehen und hier im Speziellen um Brüste geht. Das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass man selbst sie so liebt, wie sie sind, selbst wenn die Meinung derer, die sie nur zu gern laut kundtun und anderen aufzwängen, manchmal nur schlecht zu ignorieren ist.

Mein Fazit:
Ich habe dieses Buch wirklich genossen. Lacey auf ihrem Weg zu begleiten war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich habe es einfach nur geliebt. Sprachlich überrascht das Buch immer wieder mit Raffinesse an Stellen, wo man sie nicht erwarten würde und die Botschaft, die die Geschichte transportiert, sollte sich jede Frau zu Herzen nehmen.
5 von 5 Sternen gibt es von mir.