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Veröffentlicht am 06.04.2020

Gelungene Fortsetzung der Woodland-Reihe!

Never say never
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Leah und Logan.
Was ist aus ihnen geworden?
Während Allie und Ethan scheinbar unzertrennlich sind, entfernen sich Leah und Logan immer mehr.
Logan machte Leah klar, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben ...

Leah und Logan.
Was ist aus ihnen geworden?
Während Allie und Ethan scheinbar unzertrennlich sind, entfernen sich Leah und Logan immer mehr.
Logan machte Leah klar, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Und sie? Langsam erkennt sie, was ihr Fehler gewesen ist. Denn sie liebt Logan immer noch.
Doch sobald sich Leah dies selbst eingestanden hat, ist Ava Fitzgeralt nun an Logans Seite. Die beiden scheinen unzertrennlich.
Hat Leah noch eine Chance oder ist es nun für immer vorbei?

Noch spannender und geheimnisvoller als der erste Teil.
Diesmal steht nicht die Verbindung zwischen Allie und Ethan im Mittelpunkt, sondern der, innere und äußere, Konflikt zwischen Allies Zwillingsschwester Leah und Ethans bestem Freund Logan.
Doch nicht nur die beiden haben mit ihren Problemen und Sorgen zu kämpfen, sondern auch andere Charaktere, die wir im ersten Teil kennen lernen durften.

Um es kurz zu fassen.
Hier geht es um weitaus mehr als nur um eine Liebesgeschichte auf dem College.
Es geht in die Tiefe, verbindet die einzelnen Charaktere untereinander mit ungelüfteten Geheimnissen.

Der Schreibstil war hier mal wieder der Hammer.
Man kann sich durch und durch auf die Handlung konzentrieren, fiebert mit und rätselt, wieso sich der ein oder andere plötzlich so anders verhält.
Der Fokus liegt auf dem Ganzen, nicht nur auf ein, oder zwei Protagonisten.
Es ist das letzte Jahr auf der Woodland Academy, das durchaus gelungen abgeschlossen wurde und Lust auf mehr macht.
Die Szenen sind authentisch, geben dem Leser das Gefühl, selbst auf der Woodland Academy zu sein und alles hautnah mitzuerleben. Es war ein seltsames Gefühl, zu wissen, dass es das letzte Jahr auf der Academy war, ABER: es ist nicht das letzte Buch der Reihe! Umso größer ist die Vorfreude auf den nächsten Teil!

Durchzogen von Humor, Spannung und Liebe, zusammen mit der Frage nach der eigenen Zukunft und was mit den alten Freunden wird, ist es ein rundum gelungenes Buch. Man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Es war ein Gefühl, als würde man nach Hause kommen - zurück zur Woodland Academy.

5/5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2020

Spannender, düsterer und actionreicher!

City of Glass
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Die Welt der Shadowhunter hat sich verändert.
Idris ist nicht mehr das, was es mal wahr. Dunkle Zeiten sind angebrochen.
Es gibt nur eine Chance, sich gegen Valentine und dessen Dämonenheer zu behaupten ...

Die Welt der Shadowhunter hat sich verändert.
Idris ist nicht mehr das, was es mal wahr. Dunkle Zeiten sind angebrochen.
Es gibt nur eine Chance, sich gegen Valentine und dessen Dämonenheer zu behaupten und den Kampf zu überleben. Schattenjäger und Schattenwesen müssen sich zusammen schließen- Stolz und Hass muss überwunden werden.
Auch Clary erkennt, dass sie nicht mehr ihr normales Leben zurück kehren kann. Denn als Jace in Gefahr gerät, stellt sie sich ihrem Schicksal und tritt der tödlichen Gefahr entgegen.

Der lebendige und bildhafte Schreibstil entführt einen abermals in die Welt der Schattenjäger.
Im dritten Teil der »The Mortal Instruments« Reihe spitzt sich die Lage zu.
Cassandra Clare hat es mal wieder geschafft, einen weiteren Pageturner zu schreiben - noch düsterer, spannender und ereignisreicher als die beiden Vorgänger!
Die einzelnen parallelen Handlungen erreichen nach und nach ihren Höhepunkt und verleiht Spannung durch die verschiedenen Sichten der einzelnen Kapitel. Sie brechen an den spannendsten momentan ab, lassen einen mit einem Cliffhanger zurück, sodass es geradezu unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Dies macht es komplex und das Buch bekommt eine bessere Aufteilung als die anderen beiden
Die einzelnen Charaktere werden mit schier unüberwindbaren Hindernissen und Problemen konfrontiert.

Nicht nur die Handlung ist meiner Meinung nach ausgereifter, sondern auch die Charaktere. Isabelle hat deutlich reifere Ansichten, wird erwachsener und besinnt sich. Sie scheint zu erkennen, dass man alleine mit Stolz und gutem Aussehen hier im Kampf nicht weiter kommt.
Alles scheint sich gegen Clary zu richten.
Jace stößt sich von ihr ab. Hier wird man von Cassandra förmlich auf die Folter gespannt. Sie lässt sich gerne Zeit, bis man die eigenen Spekulationen, wieso das alles passiert, bestätigt bekommt.
Jeder Charakter scheint sich zu wenden oder zu reifen. Nur Simon bleibt der liebenswerte Freund, den man sich immer an seiner Seite vorstellt.
Alle machen kleine Fehler, was sie menschlich und noch lebendiger macht.
Sebastian, ein neuer Charakter, verdreht hier nicht nur den weiblichen Lesern den Kopf. Er bringt neben anderen Neulingen frischen Wind in die Story.
Ein großer Pluspunkt, was mir sehr gefallen hat, war der Fokus auf Magnus und Alec. Bei ihnen scheint es mächtig zu Funken und man hofft inständig, dass dies endlich zu einer Lösung kommt. Denn seien wir mal ehrlich. Malec ist das tollste Paar der ganzen Reihe.

Die dauerhafte Spannung raubt einem die Nerven und führt zu einem größeren Lesevergnügen! Zwar ziehen sich ruhigere Kapitel etwas in die Länge, wurde aber jedes mal von Spannung abgelöst.
Cassandra zögerte Auflösungen einzelner Geheimnisse gerne mal in die Länge, was einen geradezu wahnsinnig macht, aber einen dermaßen fesselt!

Für mich ist dieser Teil mal wieder sehr gelungen!
Es fühlt sich an, als würde man Seite an Seite mit den Schattenjägern kämpfen. Spannung pur, denn jede Entscheidung hat eine Auswirkung. Die einzelnen Handlungsstränge führen zusammen und bekommen endlich mehr Tiefe.
Für Shadowhunter- und Cassandra-Clare-Fans ein muss!

5/5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2020

Ein gelungener Abschluss!

DunkelStern
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Dunkel, aufregend und prickelnd.
Ein grandioser Abschluss der Trilogie!

Raya wächst inmitten von Reichtum und Intrigen auf.
Immer mehr erkennt sie, in was ihre Familie in Wirklichkeit verwickelt ist.
Illegale ...

Dunkel, aufregend und prickelnd.
Ein grandioser Abschluss der Trilogie!

Raya wächst inmitten von Reichtum und Intrigen auf.
Immer mehr erkennt sie, in was ihre Familie in Wirklichkeit verwickelt ist.
Illegale Geschäfte stehen hier förmlich an der Tagesordnung.
Raya will aus ihrem alten Leben verschwinden. Doch bevor ihr das gelingt, macht sie im Keller eine furchtbare Entdeckung.
Zero, der Mann mit Totenkopfmaske befindet sich gefesselt in den dunklen Räumen.
Durch ihn verändert sich ihr Leben schlagartig.
Wem kann sie trauen, außer sich selbst?
Und ist der Mann hinter der Totenkopfmaske wirklich der, der er zu sein scheint?

»Dunkelstern« ist voller Spannung, Dunkelheit und Sehnsucht.
Wie auch schon in den anderen beiden Teilen ist der Schreibstil fesselnd. Nicht nur in den aufregendsten Szenen hat man das Gefühl, von Zero persönlich festgehalten zu werden. Es gibt kein entkommen. Einmal angefangen, hat man keine Chance aufzuhören.
Durch die verschiedenen Sichten kommt hier ein einzigartiges Lesevergnügen auf.
Man taucht ein in die tiefen Panamas, lernt Zero und Raya kennen und begegnet bereits bekannten Charakteren aus den vorherigen Bänden. Anstatt sie einfach beiseite zu legen, werden die Charaktere wieder aufgegriffen und bekommen ihren ganz eigenen Part im finalen Band!
Dies hat mir persönlich sehr gut gefallen, da die alten Geschichten aufgegriffen wurden und einen Teil zum ganzen beitrugen- und es am Ende abrunden.
Nicht nur die Protagonisten erhalten eine interessante Vergangenheit und einen spannenden Charakter, der nach und nach aufgedeckt wird.
Die Nebencharaktere werden in die Handlung verwoben, bis man nicht mehr ohne sie weiter lesen will.
Während Zero und Raya ihre ganz eigene Verbindung aufbauen, werden immer mehr Zusammenhänge klar, die das Herz höher schlagen lassen.
Somit sind nicht nur die einzelnen Szenen Spannung pur, sondern auch, wie nach und nach alle Zusammenhänge klar werden und es wie einem Schuppen von den Augen fällt.

Auch, wenn ich es nicht erwartet hätte, wurde hier nochmal eins drauf gelegt.
Die Frage, wem man vertrauen kann, fragt nicht nur Raya, sondern man sich auch selbst. Denn mit jeder neuen Begegnung kribbelt es einem in den Fingerspitzen. Die Gefahr lauert hier überall und ist nicht vorhersehbar.
Die Wendungen in diesem Buch sind klasse.
In den aussichtslosesten Momenten fühlt man sich mitgerissen und hofft, dass es eine Lösung gibt.

Es war das erste Buch, das es geschafft hat, mir nicht nur am Ende eine Gänsehaut zu bereiten. Ob im guten oder im schlechten Sinne? Das ist nun an euch, es herauszufinden.

Am Ende möchte ich noch kurz erwähnen, dass es sinnvoll wäre, die anderen beiden Bücher gelesen zu haben, um Verwirrungen zu vermeiden. Zudem muss sich jeder bewusst sein, dass das Genre Dark Romance ist. Aber für die, die es vergessen zu haben scheinen: Zero hat mir am Anfang mit seiner Warnung ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert.

Als Fazit kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der eine Mischung aus Nervenkitzel, Spannung, Sinnlichkeit und prickelnden Momenten brauchen.
Eine rundum gelungene Reihe!

5/5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Düster und brutal - und zugleich unfassbar packend

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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"𝓦𝓮'𝓻𝓮 𝓪𝓵𝓵 𝓶𝓪𝓭 𝓱𝓮𝓻𝓮."
(Alice in Wonderland)

Die Neuerzählung von Alice im Wunderland färbt die kunterbunte, süße Welt düster und brutal.
Egal, was diese Buch alles beinhaltet: es ist nichts für schwache ...

"𝓦𝓮'𝓻𝓮 𝓪𝓵𝓵 𝓶𝓪𝓭 𝓱𝓮𝓻𝓮."
(Alice in Wonderland)

Die Neuerzählung von Alice im Wunderland färbt die kunterbunte, süße Welt düster und brutal.
Egal, was diese Buch alles beinhaltet: es ist nichts für schwache Nerven und schon gar keine Gutenachtgeschichte für Kinder.

Ohne jegliche Erinnerung an ihr früheres Leben ist Alice seit zehn Jahren in einem Irrenhaus eingesperrt. Nächtliche Alpträume von einem Mann mit Kaninchenohren suchen sie heim. Was hat das alles zu bedeuten?
Als ein Feuer ausbricht, gelingt es Alice zusammen mit dem Axtmörder Hatcher zu fliehen.
Doch nicht nur die beiden konnten sich befreien.
Eine dunkle Kreatur, die ebenfalls jahrelang eingesperrt war, entkam ebenfalls.
Nun ist nicht nur das düstere Ungeheuer air der Jagd, sondern auch Alice selbst, denn sie versucht, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen, um die Wahrheit über sich und das weiße Kaninchen herauszufinden.

Die Atmosphäre des Buchs war vom ersten Kapitel einnehmend und zog einen in den Bann der gefährlichen Welt von Alice.
Nichts und niemand scheint hier gute Absichten zu haben.
Prostitution, Gewalt und Morde stehen hier förmlich an der Tagesordnung. Anfangs hatte ich Zweifel, ob dies vielleicht nicht doch zu viel wäre und die Story unglaubwürdig erscheinen lässt - denn es ist immer noch auf Alice im Wunderland basiert.
Schnell wird beim lesen klar, dass hinter den Zeilen eine geniale Adaption geplant wurde.
Der Schreibstil machte es anfangs schwer, flüssig zu lesen. Doch nach und nach kam mir der Gedanke, dass dies vielleicht Absicht war. Man solle nicht über die Seiten fliegen können, sondern langsam, ganz langsam von der Grausamkeit, die Alice erlebt, gepackt werden.

Bekannte Figuren wie die Raupe, das Walross oder die Grinsekatze nahmen Gestalt in dieser Geschichte an.
Und meiner Meinung nach wurden diese Charaktere wunderbar getroffen.
Ebenso wie Alice und Hatcher. Allesamt hatten ihre Macken und waren dennoch so komplex und rundeten das ganze Buch zur Perfektion ab.
Denn obwohl jeder hier seine eigene, spezielle Rolle einnahm, behielten sie dennoch den Bezug zum Original aus Alice im Wunderland.

Das einzige, was ich kritisieren muss, ist die scheinbare Unbesiegbarkeit der beiden Protagonisten.
Für mich hatten sie zu wenig Niederlagen. Das ein oder andere haben sie einstecken müssen, doch in solch einer düsteren Welt, so kann ich mir das vorstellen, lauern deutlich mehr Gefahren auf, denen die beiden nicht gewachsen sind.

Alles in allem dennoch eine rundum düstere, spannende und äußerst gelungene Geschichte. Gewalt wird hier sehr detailliert beschrieben, weshalb ich das Buch eher für junge Erwachsene empfehlen würde, anstatt für Teenager.
Man muss sich bewusst machen, dass die Autorin vor nichts zurück schreckt.
Meiner Meinung nach hat dies dem Buch die Authentizität verliehen, dass es so genial machte.
Denn wie heißt es in diesem Buch so schön?
„Folge nicht dem Kaninchen, es sei denn, du wünschst dir noch mehr Tod und noch mehr Irrsinn“

5/5 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2020

Jeder verdient es zu leuchten

Das Licht von tausend Sternen
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"𝓜𝓲𝓽 𝓲𝓱𝓶 𝓯ü𝓱𝓵𝓮 𝓲𝓬𝓱 𝓶𝓲𝓬𝓱 𝓼ü𝓬𝓱𝓽𝓲𝓰 𝓶𝓪𝓬𝓱𝓮𝓷𝓭 𝓵𝓮𝓫𝓮𝓷𝓭𝓲𝓰. 𝓦𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮𝓻 𝓜𝓮𝓷𝓼𝓬𝓱. 𝓘𝓷 𝓮𝓲𝓷𝓮𝓻 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮𝓷 𝓦𝓮𝓵𝓽."
(Das Licht von tausend Sternen von Leonie Lastella)

Harpers Leben dreht sich um ihren autistischen Bruder. ...

"𝓜𝓲𝓽 𝓲𝓱𝓶 𝓯ü𝓱𝓵𝓮 𝓲𝓬𝓱 𝓶𝓲𝓬𝓱 𝓼ü𝓬𝓱𝓽𝓲𝓰 𝓶𝓪𝓬𝓱𝓮𝓷𝓭 𝓵𝓮𝓫𝓮𝓷𝓭𝓲𝓰. 𝓦𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮𝓻 𝓜𝓮𝓷𝓼𝓬𝓱. 𝓘𝓷 𝓮𝓲𝓷𝓮𝓻 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮𝓷 𝓦𝓮𝓵𝓽."
(Das Licht von tausend Sternen von Leonie Lastella)

Harpers Leben dreht sich um ihren autistischen Bruder. Tagtäglich sorgt sie sich um ihn und hat nur ihre Familie und das Studium im Kopf - bis Ashton in ihr Leben tritt und ihre ganze Welt auf den Kopf stellt. Die junge Studentin verschweigt die Gründe für ihr stetig frühes verschwinden, denn Zuhause muss sie sich um ihre Bruder kümmern und hat eigentlich keine Zeit für die Liebe. Immer mehr rückt ihre Familie in den Hintergrund, je mehr die beiden sich kennen lernen.
Doch auch Ashton verschweigt seine schwere Vergangenheit. Zwei Welten, die kollidieren, bis sie kurz davor sind, zu zerbrechen.

Tiefgründig, herzzerreißend und authentisch. Die Geschichte von Harper und Ashton lässt einen so schnell nicht mehr los.

Schon in den ersten Seiten hatte mich das Buch total in den Bann gezogen.
Die Hintergründe der Protagonisten waren etwas neues - etwas, worüber ich zuvor noch nie gelesen habe. Harpers Leben wird von der Krankheit ihres Bruders gesteuert. Die alltäglichen Situationen mit ihm waren so authentisch geschrieben, dass ich tief in der Story versunken bin. Es wirkte so real und brachte mich an einigen Stellen zum Nachdenken. Teilweise hat man die Verzweiflung von Harper am eigenen Leibgespürt, wenn sie ihrem eigenen Leben nachgehen wollte und sich gleichzeitig ihrer Familie verpflichtet fühlt. Beide Charaktere waren mit sehr viel Liebe gestaltet, die bis ins kleinste Detail gingen - besonders, was die Vergangenheit und Gemeinsamkeiten betraf.
Die einzelnen Szenen waren bemerkenswert. Sie wechselten zwischen emotional, romantisch und denen, in der man die Vorwürfe, die sich die einzelnen Figuren machten, förmlich spüren konnte.
Alles zögerte sich auf den entscheidenden Moment heraus, in dem sich besonders Harper entscheiden muss. Folgt sie ihrem Herzen oder behält sie ihr Pflichtbewusstsein bei?
Defintiv öffnet das Buch einem ein wenig die Augen und ermöglicht einen unvorstellbar realen Einblick in das Leben der Schattenkinder - Kinder, die weniger Aufmerksamkeit bekommen, weil sie meist im Schatten ihrer Geschwister stehen. So wie bei Harper und ihrem Bruder.

Es ist eine klare Leseempfehlung! Mich hat es nicht nur unterhalten, wie es ein Buch meist tut, sondern teilweise auch zutiefst berührt.

5/5 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere